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Ist mein Sohn pervers?

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@Pizza87

wie hast du denn rausgefunden, dass du schwul bist und hatten deine Eltern damit Probleme?


Gegenfrage: Wie hast du herausgefunden, dass du hetero bist?
Ich hab mich einfach immer mehr für das männliche Geschlecht interessiert. Ich fand einfach Männer attraktiver als Frauen und fühlte mich zu denen sexuell auch hingezogen. Ich hab bei pornografischen Material immer auf den männlichen Part (bei hetero Pornos) geguckt, da mich der weibliche Part nie interessierte. Ich konnte und kann mir auch nicht vorstellen eine Frau zu küssen oder gar mit ihr zu schlafen, da es mich einfach nicht reizte / reizt.

Das ich schwul bin, wusste ich bereits mit 12 Jahren. Meine Eltern erfuhren dies aber erst als ich 24 Jahre alt war. Ich hatte halt immer Angst, dass sie es nicht so gut aufnehmen würden. Doch dies war nicht der Fall. Sie waren zwar sehr überrascht, hatten damit aber kein Problem. Natürlich mussten sie sich erstmal an den Gedanken gewöhnen, dass ihr Sohn wohl keine Schwiegertochter sondern einen Schwiegersohn nach Hause bringen wird. 😛

Ich würde mich an deiner Stelle erstmal an den Gedanken gewöhnen, dass dein Sohn schwul sein könnte. Hast du dich mit dem Gedanken arrangiert, würde ich ihm mitteilen, dass du damit keine Probleme hast und ihn so liebst, wie er nun mal ist. Aber du musst damit erstmal klar kommen. Du solltest deinen Sohn authentisch gegenüber treten und nicht so, als ob du den Satz aus einem pädagogischen Ratgeber entnommen hast.
Ich kann dir nur sagen, dass ich mich richtig ärgere, mich nicht eher geoutet zu haben. Ich hätte viel früher mal einen Freund nach Hause bringen können und mich liebestechnisch "austoben" können. Das gehört ja irgendwie zum Jugendalter auch dazu. Stattdessen hab ich dies jahrelang verheimlicht und meine Sexualität erst richtig ausgelebt, als ich bereits ausgezogen war. Genieße es doch einfach, dass dein Sohn erwachsen wird und sich verliebt. Ob dies nun in einen Jungen oder ein Mädchen ist, ist doch im Prinzip egal. Hauptsache er ist glücklich 🙂.

Um vielleicht ein wenig Klischeeängste zu entgegnen:

- es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für ein typisches schwules Verhalten (tuntig etc.)
- 95 % meines schwulen Freundesreises merkt man die Homosexualität auch nicht an (und wenn ist es auch egal, da jeder so sein soll, wie er möchte!)
- auch schwule Söhne können später einmal Enkelkinder nach Hause bringen
....

Okay, weiter vorgreifen möchte ich nicht, da ich ja nicht mal weiß, ob dein Sohn wirklich schwul ist. Allerdings vermute ich es schon, da mich ein Lesbenporno nie erregte. Allerdings kann ich auch nicht von meiner Person auf andere schließen.

Nun nochmal kurz zu deinem SM-Video-Problem:

Natürlich hast du eine Aufsichtspflicht. Aber inwieweit kannst du die denn immer beim Internetsurfen gewährleisten? Möchtest du jetzt bis zum 18 Lebensjahr neben deinen Sohn sitzen, wenn er durch die Welt des Internet streift? Sicherlich nicht. ..... Natürlich gibt es die Möglichkeit, diverse Pornoseiten zu sperren aber hat dies wirklich einen Sinn? Jugendlich wissen, wie man diese Sperre umgehen kann oder besorgen sich pornografisches Material anderseitig. Ca. 98 % der Jugendlichen hatten bis zum 18. Lebensjahr schonmal Kontakt mit pornografischen Material. Ob nun freilwillig oder unfreiwillig.
Ich finde es viel sinnvoller und so hab ich es auch gelernt, wenn man mit dem Jugendlichen über diese Thematik spricht und sie aufklärt. Es ist viel wichtiger, dass Jugendliche die Videos kritisch sehen. D. h., das sie wissen, dass es sich um (hoffentlich) freiwillige Gewaltanwendungen geht, dass man niemals so ausdauernd sein muss wie der Darsteller, dass auch vieles beim Porno zum Teil nicht echt ist bzw. nicht so abläuft, wie man es sich vielleicht beim Betrachten vorstellen würde.
Du möchtest doch sicherlich, dass dein Sohn später ein gesunder, kritischer, medienkompetenter junger Mann wird. Deswegen halte ich hier Aufklärung für eine bessere Variante. Es gibt übrigens zu dem Thema auch hübsche Zeichentrickfilme, die Jugendliche zum Thema Pornografie aufklären. Wenn ich die Unterlagen dazu noch finde, poste ich hier nochmal die Links dazu. Ansonsten musst du einfach mal per Google danach suchen. Den Fetisch deines Sohnes wirst du sicherlich nicht "wegerziehen" können.

Um jetzt einige Missverständnisse entgegenzuwirken:

Ich meine jetzt nicht damit, dass Eltern ihre Kinder zum Porno gucken animieren sollen. NEIN, NATÜLRLICH NICHT! Aber ist es nicht sinnvoller, Kinder medienkompetent zu erziehen, sodass sie mit derartigen Materialien sich kritisch auseinandersetzen können? Natürlich kann man provisorisch gewisse Kinder- bzw. Jugenschutzfilter mit einbauen und das ist auch okay. Je nach Internetverbindung würde ich übrigens auch für eine 0190 / 0900-Sperre sorgen! Doch als Elternteil sollte man auch nicht so naiv sein und glauben, dass das Kind nie mit Pornografie in Berührung kommen wird. Im heutigen Zeitalter ist dies ja besonders leicht möglich.

Wenn dir oder deinem Sohn die Aufklärung diesbezüglich unangenehm erscheinen mag, dann würde ich ihn mit Literatur diesbezüglich ausstatten und ihn die Möglichkeit geben, sich an professionelle Ansprechpartner - vielleicht sogar per Internet - in Verbindung zu setzten. Dazu gehören der (professionelle) Kummerkasten, evtl. die Onlineberatung der AIDS-Hilfe etc.. Ich wollte mich nämlich früher sicherlich nicht mit meinen Eltern über dieses doch sehr intime Thema sprechen und habe mir die nötigen Informationen einfach erlesen oder per Onlineberatung erfragt.
Einwand zwischendurch -- Ein kleines Aufklärungspaket wäre doch nett. Mit wissenswerten Broschüren und Büchern, ggf. Verhütungsmitteln, einer Tafel Schokolade und den Hinweis, dass ihr (also die Eltern) sowie andere Institutionen für Rückfragen immer Gesprächsbereit sind. Damit gibst du ihn den nötigen Freiraum, den er bei dem intimen Thema braucht und auch du brauchst nicht so verkrampft zu sein und kannst ein gutes Gewissen haben, dich zumindestens um eine Aufklärung bemüht zu haben. Außerdem wird die peinliche Situation vielleicht ein wenig relativiert.🙂 Als Aufklärungsmaterial würde ich dir die Angebote der BzgA empfehlen. Es gibt nämlich leider auch sehr fragwürdige Aufklärungsliteratur!

Okay, ich höre jetzt erstmal auf 🙂

Viel Erfolg!
 
Zuletzt bearbeitet:
Bestätigend kann ich hinzufügen, dass auch mit 12 Jahren längst gewusst habe, dass ich schwul bin. Allerdings bin ich damals in einer Zeit und einem Umfeld aufgewachsen, welches sehr konservativ war: Schwulsein war damals einfach nicht akzeptabel, das durfte nicht sein, das konnte nicht sein, ein anständiger Mann war damals einfach nicht schwul. Und falls doch, wurde es streng geheim gehalten.

Aus dieser Notsituation heraus (ich erlebte mich als jemand, der nicht so sein darf, wie er nun mal ist, als jemand, der einer verachteten Minderheit angehört) habe ich damals schwere Jugenddepressionen entwickelt. Ich hätte mir damals nichts sehnlicher gewünscht, als drüber mit irgendjemandem reden zu können, der mich versteht und der mich so akzeptiert, wie ich bin. Aber so jemanden gab es nicht. Ich fühlte mich unendlich einsam und alleingelassen.

Deshalb: wenn Dir was an Deinem Sohn liegt, sei verständnisvoll, verurteile ihn nicht, zeige ihm, dass du ihn liebst und ihn so akzeptierst wie er ist, ganz egal, wie er ist.
 
Ich persönlich habe den Eindruck bekommen, dass eine Homosexualität den TE vielleicht am Anfang ....aber nicht für die Ewigkeit schockieren würde, und es auch seiner Liebe zu seinem Sohn keinen Abbruch tut. Sondern einfach die Tatsache, dass es ein "brutaler" Porno war.

Mich persönlich würde es auch schockieren, dass sich mein Kind (egal welches Geschlecht jetzt) sich an einem gewaltverherrlichenden Porno erregt. Ja.. mir ist schon klar, in der Pubertät lotst Kind Grenzen aller Art aus. Muss das aber gleich sowas sein? Hmm.... verurteilen? Ein klares NEIN. Darüber sachlich reden? JA.
 
Meine Frau ist mittlerweile auch wieder zuhause. Ich habe ihr aber nichts gesagt. Meint ihr das ist richtig so? Ich habe eigentlich keine Geheimnisse vor ihr und sie erwartet, dass ich gerade solche Angelegenheiten, die unseren Sohn (er ist unser einziges Kind) betreffen, sage.

Ich habe jedenfalls mit unserem Sohn geredet. Er scheint sich sehr dafür zu schämen. Er ist auch sonst ein lieber Junge und macht keine Probleme, sprich er ist gut in der Schule, hilft im Haushalt mit usw. Von ihm hätte ich sowas nie gedacht. Aber um zum Eingemachten zu kommen. Er hat mir nach mehrmaligem nachhaken unter Tränen gesagt, dass er andere Jungs und Männer anziehend findet und dass es ihn anmacht von anderen Jungs erniedrigt zu werden. Heißt das, dass er ein masochist ist?
Ich mache mir jetzt richtig Sorgen um ihn. Was soll ich tun?
 
Schön das ihr geredet habt.

Und es wäre natürlich schön, wenn du deinem Sohn vermitteln könntest,
ihn so zu lieben, wie er eben ist.
So baust du ein starkes Vertrauen zu dir und deinem Sohn auf und er fühlt sich nicht mehr schlecht.

Ich kann mir vorstellen das gerade Masochismus oder Sadismus in Sachen Erotik,
Eltern sehr schocken kann, aber es gibt viele Menschen, die auf solche Machtspielchen stehen.
Ich bezweifel, das dies eine "Krankheit" ist, die man "auskurieren" könnte.
Das Sexualleben ist ja auch eine ganz private Angelegenheit, wo sich kein anderer einmischen sollte.

Du könntest dennoch deine Sorgen offen äußern, oder dich mal über diese Art von Sex informieren.
Ihn fragen, ob er denkt, das es eben eine einfache Neigung sei, oder ob irgendwas ihn dort hin gelenkt hat.
Dinge, die dich belasten, ruhig aussprechen, aber nicht anklagend oder so.
Auf eine mitfühlende, väterliche Art, die ihm dennoch zeigt, das er als dein Sohn akzeptiert wird
und nichts schlimmes gemacht hat.
 
Zu der Frage, ob es richtig sei, es nicht deiner Frau zu erzählen:
ich glaube, dass dein Sohn die Vorlieben hat, egal, ob es deine Frau weiß oder nicht.
Du kannst natürlich dafür sorgen, dass sie seine sexuellen Vorlieben kennt. Aber wozu?
Außerdem würde sich dein Sohn dann auch noch vor ihr schämen. Ich weiß nicht, ob das
unbedingt notwendig ist.
Dass er sich befriedigt, kann sie sich ja denken.
Ich würde höchstens berichten, dass Du ihn beim Befriedigen mithilfe eines Pornos überrascht hast & beraten, ob ihr nicht mal den Zugang zu diesen Seiten einschränkt bzw. sperrt.
Wobei ich dazu sagen muss, dass das Nichtausleben der Sexualität natürlich nicht dazu führt, dass er sie
vergisst.

Ich denke nicht, dass sich an seinen Vorlieben etwas ändert, dadurch dass ihr darüber redet.
Du kannst ihm allerdings das beruhigende Gefühl geben, dass er das nicht unter Tränen "zugeben"
muss. Klar, er ist 12 & solltest natürlich ein Auge auf ihn haben - als Vater... aber im Grunde ist
seine Sexualität seine Sache. Zumindest insoweit als dass er sich nicht für seine Vorlieben rechtfertigen
muss, die sich bestimmt auch nochmal weiterentwickeln oder eben ändern. Darauf sollte nicht der Fokus
liegen, wenn ihr über die Situation redet. Viel wichtiger ist das, was hier schon viele gesagt haben, dass
Du ihm vermittelst, dass er kein schlechtes Gewissen haben muss. Wieso denn auch?
Es gibt tausende Menschen, die extreme Fetische haben. Manche leben sie aus, andere genießen nur
die Fantasie. Jeder, wie er will.

Ich finde es total schwierig, darüber zu entscheiden, ob man ihm den Zugang zu Pornos via PC nun verwehren sollte oder nicht. Einerseits ändert sich sein Verlangen ja nicht, aber andererseits ist er eben erst 12 & man will sein Kind ja irgendwie auch vor manchen Bildern schützen, die man da so sieht..
das ist es auch, was Du wirklich mit deiner Frau besprechen solltest.

Alles andere ist die Sache deines Sohns. Es ist gut, wenn er weiß, dass Du ihn nicht mit anderen Augen siehst und er in dir einen verständnisvollen Gesprächspartner hat, aber vermutlich macht er das eh eher mit sich und dann mit Freunden aus. Ich weiß auch nicht, ob man mit 12 Jahren schon total reflektiert über die eigene Sexualität nachdenken muss und vorallem kann. Gib ihm nicht das Gefühl, dass er sich schon festlegen muss.

Mach dich nicht verrückt, nur weil er ungewöhnliche (wobei das mittlerweile ja Gang und Gebe ist) Fantasien hat, hat er noch lang kein Problem.
 
Er hat mir nach mehrmaligem nachhaken unter Tränen gesagt, dass er andere Jungs und Männer anziehend findet und dass es ihn anmacht von anderen Jungs erniedrigt zu werden. Heißt das, dass er ein masochist ist? Ich mache mir jetzt richtig Sorgen um ihn. Was soll ich tun?

Ich hab doch gleich gesagt, dass das nicht ganz unbedeutend ist und nur durch experiementieren erklärt werden kann. Welcher Junge ornaniert bei einem schwulen Porno?! Wenn man neugierig ist hätte ich noch verstanden, wenn man sich das 2 Minuten anschaut, aber nicht vorsätzlich und dazu Selbstbefriedigung!

Wenn du das der Mutter erzählst bist du ganz schön hinterlistig. Er hat nichts ausgefressen und schämt sich auch so schon genug. Es ist seine Privatsphäre, diese solltest du respektieren.
 
Meine Frau ist mittlerweile auch wieder zuhause. Ich habe ihr aber nichts gesagt. Meint ihr das ist richtig so? Ich habe eigentlich keine Geheimnisse vor ihr und sie erwartet, dass ich gerade solche Angelegenheiten, die unseren Sohn (er ist unser einziges Kind) betreffen, sage.

Ich habe jedenfalls mit unserem Sohn geredet. Er scheint sich sehr dafür zu schämen. Er ist auch sonst ein lieber Junge und macht keine Probleme, sprich er ist gut in der Schule, hilft im Haushalt mit usw. Von ihm hätte ich sowas nie gedacht. Aber um zum Eingemachten zu kommen. Er hat mir nach mehrmaligem nachhaken unter Tränen gesagt, dass er andere Jungs und Männer anziehend findet und dass es ihn anmacht von anderen Jungs erniedrigt zu werden. Heißt das, dass er ein masochist ist?
Ich mache mir jetzt richtig Sorgen um ihn. Was soll ich tun?

Nun mal langsam, mal einen Schritt vor den andern. Wenn er z. B. eine Freundin mit nach Hause brächte, und beide auf dem Zimmer verschwinden. Würde Dich das auch so verunsichern? Deine Frau und Du, Ihr liebt Euren Sohn, wie Eltern ihre Kinder lieben.

Er ist ein guter Junge, das ist er auch jetzt. Vielleicht war es ja garnicht das erste mal, das er solche Filme gesehen hat. Ist er denn nun kein guter Junge mehr. Wenn er erwachsen ist, wird er seinen Weg gehen, ob Hetero oder Homo. Was unterscheidet Ihn von diesem guten Jungen? Nun mal ganz ehrlich, hast Du als Kind nicht auch mal durchs Schlüsselloch geäugt, wenn aus dem Schlafzimmer deiner Eltern "komische Geräusche " kamen. Sind wir deshalb von dem Augenblick an schlechter? Er hat Dir GANZ EHRLICH seine momentanen Gefühle mitgeteilt, nun verrate ihn nicht. Denn er hat Dir alles gegeben, was er momentan hat, uneingeschränktes Vertrauen.
Nun bist Du als Vater gefragt. Wenn ihr eine harmonische Familie seit, gehört es sich, das Du deine Frau einweihst.
Dazu solltest Du allerdings deinen Sohn einbeziehen, denn sagst Du es ihr ohne sein Beisein, wird sie sich ihm gegenüber sicherlich auch " komisch " verhalten und er wird noch mehr verunsichert. Sag ihm, das das schon o.k., aber noch etwas zu früh ist. Redet alle drei, mit dem Hinweis, egal zu welcher Art von Sexualleben er sich auch entscheiden wird, er wird immer Euer Sohn bleiben, und Eure Liebe ist immer stärker, als alles andere. Ihr sollt ihn nicht bestärken, sondern nur zeigen, wir sind da für dich. Probleme bekommt er sicherlich noch mehr als genug.?
Schule, Ausbildung usw. Aber immer mehr Menschen in Deutschland stehen diesem Thema sehr offen gegenüber.
 
Danke erstmal für eure Antworten

Mein Sohn hat ja gesagt, dass er sich gern vorstellt von anderen Jungs erniedrigt zu werden. Da habe ich halt Angst, dass er an die falschen gerät und sich ausnutzen lässt.

Und was ist wenn er wirklich schwul ist? Dann wird er nie eine Freundin mit nach hause bringen, nie heiraten und enkelkinder wirds auch nie geben. er ist unser einziges kind.
aber er kann doch gar nicht schwul sein, jedenfalls benimmt er sich nicht schwul, sondern verhält sich ganz normal, also nicht wie ein Mädchen und er hat sich auch immer eher für Jungssachen interessiert. das passt doch nicht.
 
Danke erstmal für eure Antworten

Mein Sohn hat ja gesagt, dass er sich gern vorstellt von anderen Jungs erniedrigt zu werden. Da habe ich halt Angst, dass er an die falschen gerät und sich ausnutzen lässt.

Und was ist wenn er wirklich schwul ist? Dann wird er nie eine Freundin mit nach hause bringen, nie heiraten und enkelkinder wirds auch nie geben. er ist unser einziges kind.
aber er kann doch gar nicht schwul sein, jedenfalls benimmt er sich nicht schwul, sondern verhält sich ganz normal, also nicht wie ein Mädchen und er hat sich auch immer eher für Jungssachen interessiert. das passt doch nicht.

Es gibt viele schwule Männer, denen man weder am Aussehen, noch am Gebahren anmerkt, dass sie homosexuell sind. Ist es denn so wichtig, auf wen dein Sohn steht? Ob nun Mann oder Frau, das ist doch einerlei. Liebe ist Liebe. Auch Homosexuelle dürfen hierzulande heiraten (bzw. heißt es dann eingetragene Partnerschaft). Kinder kann man adoptieren. Ich verstehe dein Problem nicht. Hättest du eine Tochter statt einen Sohn mit ähnlichen Neigungen (die haben übrigens viele), kann auch diese an den falschen geraten und sich ausnutzen lassen.

Du erträgst den Gedanken nicht, dass dein Sohn "anders" sein könnte. Hast du angst, von den Nachbarn, Bekannten und Freunden schief angeguckt zu werden? Ihr habt nichts falsch gemacht. Er ist euer Sohn, egal ob hetero, homo, bi oder asexuell. Gib ihm bitte nicht das Gefühl, dass seine Sexualität etwas schlimmes wäre! Das ist sie nämlich nicht. Akzeptiere ihn so, wie er ist!
 
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