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Prostituierte statt Ehesex

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Ich denke nicht, dass asexuelle Menschen unbedingt eine Ehe anstreben (außer vielleicht aus steuerlichen Gründen), wozu auch?
Um sich und der Welt zu zeigen, dass sie sich lieben und ihr Leben miteinander verbringen wollen?! Klar dafür muss man nicht heiraten, aber das gilt für "normalsexuelle" Paare doch auch. Und steuerliche Gründe spielen sicher bei den meisten eine Rolle.

Ich kenne jedenfalls ein asexuelles Paar, dass sich als kleine Familie fühlt, sich einander verpflichte fühlt und darum geheiratet hat. Auch der Wunsch irgendwann mal ein Kind adoptieren zu können, spielte dabei eine Rolle.
Es ist eben eine andere Form von Liebe, die das Körperliche ausschließt, Emotionen aber nicht.
 
Selbstverständlich, stimm ich dir voll zu. Aber die entscheidende Frage ist doch, WARUM tun die Männer dies, obwohl sie verheiratet sind (wobei sich das verheiratet nicht nur auf amtlich besiegelte Ehen beziehe, sondern auch auf feste Partnerschaften). Offensichtlich geht ihnen ja zuhause etwas ab, OBWOHL sie eigentlich in einer festen Partnerschaft sind.

Tja, anstelle das man dir deine Versuche hoch anrechnet die Ehe aufrecht zu erhalten, hält man dir stattdessen noch deine Fehler vor. ^^
That´s Life! Entweder du schnallst es langsam, oder du wirst unglücklich und unbefriedigt bleiben. Deine Entscheidung.

Ich hab das schlechte Gewissen, wenn mich meine Freundin sexuell am langen Arm verhungern lässt...Du meine Güte!
 
Es ist eine VERPFLICHTUNG, alles andere wäre eigentlich Betrug. Dass ich meiner Frau jetzt NICHT Betrug vorwerfe, liegt in unserem Fall daran, dass sie ja auch vor der Ehe nicht so viel Lust auf Sex hatte

😱
Weil sie nach 28 Jahren keine Lust mehr hat mit dir zu schlafen?
Sie hat dich ja nicht die ganze Zeit darben lassen.
Gut, es war nicht in dem Ausmaß, das du dir gewünscht hast - aber zumindest hast du diesen Zustand 28 Jahre lang für akzeptabel gehalten.

Betrug, weil ein Partner keinen Sex mehr möchte...
Weil es eine Verpflichtung ist, sobald man das Ja-Wort gegeben hat...
Du bist ja drauf ^^.

(Anmerkung: Meine Frage hast du leider nicht beantwortet, was du vorgeschlagen hättest, wenn die Situation andersherum wäre. Mal angenommen, der unwahrscheinliche Fall wäre eingetreten und du wolltest/könntest aus irgendeinem Grund keinen Sex mehr mit deiner Frau haben. Schade, hätte mich interessiert.)
 
Habe nun nicht alles gelesen, daher ein Sorry vorab, falls ich bereits gepostetes wiederhole..

Sicherlich geht es in einer Partnerschaft - wie die Bedeutung schon hergibt, darum, eine gemeinsame für Beide in welcher Form auch immer erfüllende Lösung zu finden, die sicher auch nur in gegenseitiger Verständigung über Wünsche und Bedürfnisse funktioniert
eine Ehe ist doch nichts anderes, als eine gesellschaftlich legitimierte Form einer Partnerschaft, ein ja zu einem anderen Menschen, was auch eine Sexualität mit einbezieht.


Bedeutungen Partner:

[1] Personen oder Institutionen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen
[2] einer von zwei Menschen, die eine feste Beziehung führen

Quantitative und qualitative Festlegungen sind sicher eine ganz individuelle Sache, da hilft dir weder der Zuspruch oder das Bedauern noch die Extreme, über Asexualität nachzudenken
und die Chance, sich in den erwähnten knapp 30 Jahren auf verschiedensten Gebieten auseinander zu entwickeln, ist sicher grösser, als in kürzeren Zeiträumen
- nur welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind - geht in einer Partnerschaft sicher nicht im Alleingang?

Ein Gespräch ist sicher der erste, wichtige Schritt, falls überlesen eine Entschuldigung - aber ist da nicht ein klärendes Gespräch mehr als überfällig?

Weiss deine Frau überhaupt, welchen grossen Stellenwert bzw Leidensdruck die felhlende Sexualität in eurer Beziehung hat, verursacht?

Korrigiere mich - kämst du mit deiner Entscheidung, dir deine rein körperliche Befriedigung ausserhalb deiner ehelichen Gemeinschaft zu holen, gut zurecht - hättest du wohl kaum hier gepostet, moralische Aspekte Anderer, da sinnfrei, mal ganz aussen vor gelassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstverständlich, stimm ich dir voll zu. Aber die entscheidende Frage ist doch, WARUM tun die Männer dies, obwohl sie verheiratet sind (wobei sich das verheiratet nicht nur auf amtlich besiegelte Ehen beziehe, sondern auch auf feste Partnerschaften). Offensichtlich geht ihnen ja zuhause etwas ab, OBWOHL sie eigentlich in einer festen Partnerschaft sind.

Das kommt jetzt vielleicht boshaft rüber - ich versichere dir jedoch, dass es wirklich nicht so gemeint ist.

Die Frage hier - die kaum erörtert werden kann, weil deine Frau nicht am Gespräch beteiligt ist - ist nämlich mitunter auch, WARUM sie sich verweigert.

Du sagst, es liegt an ihrem gestörten Verhältnis zur Sexualität.
Gut, das war dir ja nicht neu.
Aber wieso mag sie jetzt gar nicht mehr, obwohl sie verheiratet ist?
Vielleicht geht ihr etwas ab?
In der Partnerschaft? Im Miteinander? Im Bett?
Soooo ganz grundlos wird sich das auch nicht entwickelt haben.

Partnerschaften unterliegen immer noch Dynamiken.
Die Rechnung -> "Einer stellt sich grundlos quer, der Andere reagiert aus dem Leid heraus" geht selten auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kommt jetzt vielleicht boshaft rüber - ich versichere dir jedoch, dass es wirklich nicht so gemeint ist.

Die Frage hier - die kaum erörtert werden kann, weil deine Frau nicht am Gespräch beteiligt ist - ist nämlich mitunter auch, WARUM sie sich verweigert.

Du sagst, es liegt an ihrem gestörten Verhältnis zur Sexualität.
Gut, das war dir ja nicht neu.
Aber wieso mag sie jetzt gar nicht mehr, obwohl sie verheiratet ist?
Vielleicht geht ihr etwas ab?
In der Partnerschaft? Im Miteinander? Im Bett?
Soooo ganz grundlos wird sich das auch nicht entwickelt haben.

Partnerschaften unterliegen immer noch Dynamiken.
Die Rechnung -> "einer stellt sich grundlos quer, der andere reagiert aus dem Leid heraus" geht selten auf.

Du hast meine Zustimmung. Gruß Bernd
 
Also wenn mein Mann und ich, als Paar, nicht für uns frei hätten definieren dürfen, was Ehe für uns bedeutet, sondern uns nur von "Regeln" und geltenden Normen hätten leiten lassen, wären wir sicher nicht die Ehe eingegangen.
Man muss doch als erwachsener Mensch selbst eintscheiden dürfen, was man unter Ehe versteht, und als Paar eigene Regeln definieren dürfen.😕😕😕

Was ist denn mit Menschen, die asexuell sind, sich aber trotzdem in Liebe zugeneigt sind? Dürfen die dann nicht heiraten, weil sie höchstwahrscheinlich niemals Sex miteinander haben werden, und das nicht der gängigen Norm entspricht?
Nun ja in gewissem Sinne ist es "frei" definierbar: in dem Maße, wie sich beide einig sind.

Allgemein üblich ist es Sitte in Deutschland, daß man nicht seines nächsten Weib begehrt. Das ist eine Frage des Anstands, daß man nicht begehrlich ist und sich mäßigen kann. Es ist bei der Trauung zwar die Rede von Treue, aber "körperliche Untreue ist aus gutem Grund nicht verboten oder strafbar, wie in anderen Gegenden unserer Erde und dieser Freiheit sollten wir uns dankbar bewußt sein, denn die möchte ich und wie ich annehme auch ihr nicht aufgeben.

Aber trotzdem sehe ich es als eine freiwillig gewollte, gewählte Pflicht beider Ehepartner sich gegenseititg zu beglücken und zu befriedigen. Wer wenn nicht der? Das ist die übliche Sitte. Genau dafür heiratet man ja auch, daß alles seine Ordnung in einem Rahmen einer Familie hat.

Wie ich auch dagegen bin, daß freiweg Sitte und Moral übergangen wird, auch durch zu viel Einbürgerung aus anderen Nationen die Sitte und Moral in Frage gestellt werden.
Das ist der Untergang einer jeden zivilisierten Gemeinschaft.


Ich bin nicht getauft oder irgendwie religiös, trotzdem sehe ich allgemeine Ethik und Moral als unverzichtbar an, wofür entweder der christliche Anspruch gilt oder aber wie mindensts doch die Altvorderen durch mündliche Überlieferung die Werte weitergaben.

Gelinda

(wobei Tyra uns bisher immer die geschichtlichen Eckdaten liefern konnte - sie meinte mal, daß die Ehe wohl aufgrund von Anhäufung von vererbbaren Gütern die Ursache gewesen sein soll.
Ich glaube aber eher an die gegenseitige, öffentliche Versicherung des Willens eines Paares auch in schlechten, schweren oder guten Zeiten zusammenzugehören .

Es ist nicht das Zeichen eines Paaren
sich gegenseitig anzuschauen,
sondern in eine gemeinsame Richtung zu blicken.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann rede doch mit deine Frau und ziehe danach deine Konsquenzen.
Deine Frau zu hintergehen ist ganz bestimmt keine Pflicht in der Ehe.

Geredet haben wir in den 28 Jahren sicher genug!
Hintergehen ist natürlich keine Pflicht, was für ein Unsinn.

Nachtrag:
Dein Blabla geht mich auf den Sack.

Keiner zwingt dich, in diesem Thread mitzulesen...

Eine Ehe gestaltet man zur Zweit, also wenn etwas nicht passt, dann redet man, wenn es kein Konsens gibt, hört die Ehe eben aus. Das eine Ehe/Beziehung nicht immer für ewig ist sollte dir doch auch bekannt sein oder?

Vielleicht bin ich da etwas altmodisch, aber für mich schließt man eine Ehe eben schon auf Dauer. Ich bin aber auch nicht so weltfremd, zu sehen, dass das eben oft nicht funktioniert und dann eine Trennung der bessere Weg wäre.
 
Um sich und der Welt zu zeigen, dass sie sich lieben und ihr Leben miteinander verbringen wollen?! Klar dafür muss man nicht heiraten, aber das gilt für "normalsexuelle" Paare doch auch. Und steuerliche Gründe spielen sicher bei den meisten eine Rolle.

Ich kenne jedenfalls ein asexuelles Paar, dass sich als kleine Familie fühlt, sich einander verpflichte fühlt und darum geheiratet hat. Auch der Wunsch irgendwann mal ein Kind adoptieren zu können, spielte dabei eine Rolle.
Es ist eben eine andere Form von Liebe, die das Körperliche ausschließt, Emotionen aber nicht.

Ok, ist ja voll in Ordnung. Aber es ist sicher nicht der Normalfall, es dürfte nicht einmal eine nennenswert große Anzahl sein... (kann mich natürlich auch irren, glaub ich aber nicht).
 
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Hast ja Recht. Aber warum eine Trennung nicht so einfach ist und ich das eigentlich nicht möchte, habe ich ja schon geschrieben. Irgendwann übersteigt ja vielleicht einmal der Frust die Gründe, die gegen eine Trennung sprechen.
 
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