Also wenn mein Mann und ich, als Paar, nicht für uns frei hätten definieren dürfen, was Ehe für uns bedeutet, sondern uns nur von "Regeln" und geltenden Normen hätten leiten lassen, wären wir sicher nicht die Ehe eingegangen.
Man muss doch als erwachsener Mensch selbst eintscheiden dürfen, was man unter Ehe versteht, und als Paar eigene Regeln definieren dürfen.😕😕😕
Was ist denn mit Menschen, die asexuell sind, sich aber trotzdem in Liebe zugeneigt sind? Dürfen die dann nicht heiraten, weil sie höchstwahrscheinlich niemals Sex miteinander haben werden, und das nicht der gängigen Norm entspricht?
Nun ja in gewissem Sinne ist es "frei" definierbar: in dem Maße,
wie sich beide einig sind.
Allgemein üblich ist es Sitte in Deutschland, daß man
nicht seines nächsten Weib
begehrt. Das ist eine Frage des Anstands, daß man nicht begehrlich ist und sich mäßigen kann. Es ist bei der Trauung zwar die Rede von Treue, aber "körperliche Untreue ist aus gutem Grund
nicht verboten oder
strafbar, wie in anderen Gegenden unserer Erde und dieser Freiheit sollten wir uns dankbar bewußt sein, denn die möchte ich und wie ich annehme auch ihr nicht aufgeben.
Aber trotzdem sehe ich es als eine freiwillig gewollte,
gewählte Pflicht beider Ehepartner sich gegenseititg zu beglücken und zu befriedigen. Wer wenn nicht der? Das ist die übliche Sitte. Genau dafür heiratet man ja auch, daß alles seine Ordnung in einem Rahmen einer Familie hat.
Wie ich auch dagegen bin, daß freiweg Sitte und Moral übergangen wird, auch durch
zu viel Einbürgerung aus anderen Nationen die Sitte und Moral in Frage gestellt werden.
Das ist der Untergang einer jeden zivilisierten Gemeinschaft.
Ich bin nicht getauft oder irgendwie religiös, trotzdem sehe ich allgemeine Ethik und Moral als unverzichtbar an, wofür entweder der christliche Anspruch gilt oder aber wie mindensts doch die Altvorderen durch mündliche Überlieferung die Werte weitergaben.
Gelinda
(wobei Tyra uns bisher immer die geschichtlichen Eckdaten liefern konnte - sie meinte mal, daß die Ehe wohl aufgrund von Anhäufung von vererbbaren Gütern die Ursache gewesen sein soll.
Ich glaube aber eher an die gegenseitige, öffentliche Versicherung des Willens eines Paares auch in schlechten, schweren oder guten Zeiten zusammenzugehören .
Es ist nicht das Zeichen eines Paaren
sich gegenseitig anzuschauen,
sondern in eine gemeinsame Richtung zu blicken.)