Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Prostituierte statt Ehesex

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Selbstverständlich nicht, aber wenn man heiratet, dann doch auch unter der Annahme, dass man sexuell glücklich wird (man strebt zumindest danach, oder etwa nicht?)

Sicherlich strebt man danach.
In erster Linie geht es aber doch um den Menschen an sich, oder nicht?
Dass sich die Beziehung zueinander - egal in welcher Hinsicht - im Laufe von Jahrzehnten verändern wird, ist ein Fakt.
Die sexuelle Anziehung kann sich ebenso ändern wie alles andere auch. Man lebt miteinander, verändert sich, die Umstände ändern sich, alles hat seinen Fluss.
Die Frage ist halt, wie man mit den Veränderungen umgeht. Ob sich gemeinsame Wege finden lassen oder nicht.

So, wie es aussieht, hast du nicht wirklich offen mit deiner Frau geredet. Du gehst davon aus, dass sie in vorsehbarer Weise reagieren wird. Wissen tust du es jedoch nicht.

Anstatt das Problem zu versuchen mit ihr zu lösen, suchst du eine Lösung in die du sie nicht einbeziehst.

Was für Lösungsansätze hast du denn bisher? So ganz klar ist es mir noch nicht geworden.

Du kannst weiter zu Prostituierten gehen und ein schlechtes Gewissen haben, weil du DENKST, sie könnte dagegen sein.

Du könntest dich trennen. (Wenn sich dieser Gedanke in deinem Gehirn abspielt, dann würde ich mich jedoch fragen, wieso du nicht erst probierst mit ihr gemeinsam eine Lösung zu finden.)

Du kannst dir eine Freundin suchen. (Da du allerdings schon mit Prostituierten ein Problem hast, ist dies sowieso ausgeschlossen.)

Du könntest mit deiner Frau endlich reden (ohne Vorwürfe) und sehen, wie sie wirklich dazu steht.

Fällt dir noch was ein?
 
Insofern ist jeder natürlich auch schon in der PFLICHT, sich um die sexuellen Wünsche seines Partners zu bemühen. Das hat mit altertümlich meiner Meinung nach jetzt überhaupt gar nicht zu tun sondern ist einer der Grundpfeiler einer Eheschließung. Es wird ja keiner gezwungen, zu heiraten. Wer das tut, akzeptiert aber auch die "Regeln" und möchte dies ja auch akzeptieren (wie jeder mit seinem feierlichen Ja-Wort bei der Eheschließung bekundet).

Ich könnte ja viel dazu schreiben, habe aber keine Lust mich heute noch in unsachliche Diskussionen reinziehen zu lassen.

Kann deine Ansicht nicht teilen.
Würde diese "Regel" auch nicht für meinen Partner wollen. Schon gar nicht als "Pflicht" auf die er sich beim Ja-Wort einläßt.
Aber - das ist nur meine eigene Meinung dazu.
 
Was es alles für Vorstellungen von Ehe und Beziehung gibt!

Eine Ehe oder eine Beziehung ist doch kein Wunschkonzert, kein Ponyhof oder ein großer Polstersessel in den man sich reinsetzt und sich einfach wohl fühlt.

Eine Ehe ist aber auch kein Haus, dass man sich kauft und nachher ist man enttäuscht wenn die ersten Mängel auftreten oder das Fundament Risse hat.

Man muss schon auch was tun. So stellt sich die Frage, warum jetzt erst, nach 28 Jahren das Problem so immens geworden ist. Immerhin waren da 28 Jahre in denen man sich verändern hätte können.

Eine Frau kann mit entsprechender Beachtung, Rücksichtnahme und Einfühlsamkeit die Lust auf eine erfüllende Sexualität erlernen und (wieder) finden. Auch Männer können viel lernen. Wurden da 28 Jahre einfach verspielt?

Rotfuchs
 
Ich könnte ja viel dazu schreiben, habe aber keine Lust mich heute noch in unsachliche Diskussionen reinziehen zu lassen.

Kann deine Ansicht nicht teilen.
Würde diese "Regel" auch nicht für meinen Partner wollen. Schon gar nicht als "Pflicht" auf die er sich beim Ja-Wort einläßt.
Aber - das ist nur meine eigene Meinung dazu.

Ich finde die Diskussion eigentlich nicht unsachlich.
Wenn du eine andere Ansicht hast, ist das natürlich völlig ok, solange du selbst nur davon betroffen bist. Solltest du verheiratet sein oder heiraten wollen, sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Dann MÜSSTEST du deinem Partner vorher deine Vorstellungen sagen, die von dem abweichen, was normalerweise bei einer Eheschließung von beiden erwartet wird oder du heiratest besser erst gar nicht (wozu eigentlich dann auch? Glücklich zusammenleben kann man auch so).
 
@ alter Ehemann

Die Beiträge waren jetzt ausführlich! Ich denke es gibt für Dich nur 2 Möglichkeiten: Trennung oder Fremdgehen! Wenn Du sie zwischen die Wahl stellst eine offenere Beziehung zu führen, wird sie mit Sicherheit ziemlich unglücklich darüber sein. Sie wird mit ihren Freunden/Bekannten darüber reden und Du wirst der Verständnislose Ehemann sein. Sie kann es nicht verlangen das Du es weiter hinnimmst, weil es Dich totunglücklich macht. Es ist Dir hoch anzurechnen das Du Dir eben viele Gedanken darum machst. Ich persönlich würde die Trennung verlangen, weil das für mich überhaupt nicht ging. Man kann viele Kompromisse eingehen, aber wenn ich so durch eine Beziehung eingeschränkt werden würde, könnte ich nicht mehr. Du tust mir echt leid, egal welchen Weg Du gehst, alle werden Deinem Gewissen schaden.

Gruß, Martin
 
Was es alles für Vorstellungen von Ehe und Beziehung gibt!

Eine Ehe oder eine Beziehung ist doch kein Wunschkonzert, kein Ponyhof oder ein großer Polstersessel in den man sich reinsetzt und sich einfach wohl fühlt.

Eine Ehe ist aber auch kein Haus, dass man sich kauft und nachher ist man enttäuscht wenn die ersten Mängel auftreten oder das Fundament Risse hat. Rotfuchs

Selbstverständlich nicht, hat ja auch keiner behauptet. Und so ist es ja bei uns auch nicht, oder warum glaubst du, sind wir nach 28 Jahren immer noch zusammen??

Man muss schon auch was tun. So stellt sich die Frage, warum jetzt erst, nach 28 Jahren das Problem so immens geworden ist. Immerhin waren da 28 Jahre in denen man sich verändern hätte können.

Ich hab das in einem vorherigen Beitrag ja schon ausführlich beschrieben, wie die sexuelle Situation von Anfang an war. Und es gab ja auch Zeiten, in denen ich gerne z.B. zum Wohl der Kinder zurückgesteckt habe, aber jetzt, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, keine Angst vor ungewollter Schwangerschaft mehr besteht (Wechseljahre) und es auch sonst keine größeren Stressfaktoren außer hausgemachten mehr gibt, sehe ich eigentlich keinen Grund, warum das Sexleben immer weniger und unbefriedigender wird. Daher das Anwachsen des Problems mit jedem weiteren Jahr.

Eine Frau kann mit entsprechender Beachtung, Rücksichtnahme und Einfühlsamkeit die Lust auf eine erfüllende Sexualität erlernen und (wieder) finden. Auch Männer können viel lernen. Wurden da 28 Jahre einfach verspielt?

Denke nicht, dass da 28 Jahre verspielt waren. Wir (ich) habe ja auch einiges versucht, nur hat nicht Erfolg gezeigt.
 
Selbstverständlich nicht, aber wenn man heiratet, dann doch auch unter der Annahme, dass man sexuell glücklich wird (man strebt zumindest danach, oder etwa nicht?)
Das ist DEIN Verständnis von Ehe, aber deine Frau sieht das offenbar anders. Nur weil es die meisten Menschen so sehen wie du (und ich im Übrigen auch, nicht dass das jetzt falsch rüberkommt), ist es keine festgeschriebene Regel, dass ehelicher Sex sein MUSS. Sowas klärt man im Idealfall am besten vorher. Gab es dieses Problem schon, bevor ihr geheiratet habt?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben