Kannja
Aktives Mitglied
Hallo!
Ich habe neben meinem Bruder keine Familie mehr... unser Vater starb vor einem Jahr und seither bin ich quasi allein auf der Welt. Einige von Euch kennen die Story sicher schon, da ich vorher bereits wegen meines Bruders Rat hier bei Euch gesucht habe. Aber nun stehe ich endgültig am Scheidepunkt. Eben ist wieder eine "Kleinigkeit von ihm gekommen die mich erneut sofort verletzt und aufwühlt. Ich habe das Gefühl, das ist jetzt leider nur noch so, sobald ich Kontakt zu ihm habe. Er tritt mich derart respekt- und lieblos mit Füßen, ich kann es nicht fassen. Irgendwie habe ich alles versucht was ich konnte... aber ich kann das einfach nicht mehr ertragen. Ich hänge so an ihm, er ist wie gesagt meine einzige Familie die ich noch habe.... aber es ist leider grade deshalb ein immer wieder so tief verletzendes, erniedrigendes Verhältnis für mich... immer wenn ich mich grade einigermaßen berappelt habe und dann auf die Art von ihm höre, haut es mich wieder vor Schmerz um... er tut mir alles andere als gut, obwohl ich eigentlich nichts lieber hätte als wieder schöne Zeiten mit meinem Bruder verbringen zu können. Ich kan diese Behandlung nicht mehr aushalten. Dennoch ist er doch mein Bruder und der Mensch den ich am meisten liebe, bzw. sogar der einzig nahestehende den ich noch habe. Es ist ein Dilemma und ich weiß nicht mehr was ich machen soll...
Ich habe meinen Bruder immer sehr geliebt und er war grade als ich noch jünger war fast ein Idol für mich zu dem ich aufgeschaut habe. Zwar standen wir uns (durch eine allzu harte Kindheit zusammengeschweisst) immer recht nahe und verstehen uns WENN wir mal Zeit zusammen verbringen auch wirklich gut, doch er war andererseits mir gegenüber auch immer schon sehr arrogant, wenn ich es mal ganz ungeschönt betrachte. Er ist gewohnt, dass sich alles und jeder um ihn dreht und musste sich umgekehrt noch nie um irgendwen bemühen.
Seit nun aber unser Vater tod ist, tritt mein Bruder mich zunehmend eiskalt mit Füssen... mit zunehmender Dreistigkeit und völlig selbstgerecht... Soll heißen: Ich habe mehrfach versucht ihm zu sagen wie weh er mir mit seinem Verhalten tut, dass ich mich so einsam und ausgeschlossen, ohne Familie fühle... Aber egal was ich sagte, er reagierte immer nur mit agressivem Abschmettern, zog mich ins Lächerliche oder ließ mich - wenn ich gewagt hatte was kritisches zu sagen - erstrecht völlig eiskalt allein. Dann war auch noch ich die allein Schuldige, da ja ich so unbequem bin... Weihnachten ist es z.B. so schlimm für mich gewesen, aber es war ihm völlig egal wie allein ich da saß und wie ausgegrenzt ich mich fühlte, während er fröhlich im Kreise der Familie seiner Lebensgefährtin feierte.
Wir haben eigentlich gemeinsame Verantwortung für das Haus unseres verstorbenen Vaters welches wir noch nicht verkaufen konnten - auch damit lässt er mich wie selbstverständlich komplett allein. Stellt sich aber dennoch auf die Position des permanent "besseren" der mich grundsätzlich von oben herab verurteilt. Ich bin nämlich in all der Trauer und Einsamkeit letztes Jahr psychisch zusammengebrochen, musste mein Studium unterbrechen und in eine Klinik gehen. Seither bin ich sowieso die schwache Versagerin und er verurteilt mich nur und wendete sich seitdem komplett von mir ab. Nicht etwa dass er sich stattdessen Sorgen gemacht oder mich mal gefragt hätte wie es mir jetzt geht, wie ich klarkomme o.ä. Dazu muss ich sagen, dass er bis Dato selbst öfter gesagt hatte ich sei für ihn neben seiner Freundin der nahstehendste Mensch. Davon spüre ich aber wirklich nichts... eher im Gegenteil.
Da es mir so weh tut zu erleben wie mein Bruder mich behandelt, stellt sich für mich die Frage, ob ich ihn besser gar nicht mehr an mich heranlassen sollte... den Kontakt also ganz abbreche, auf seine Unverschämtheiten gar nicht mehr reagiere, mich selbst gar nicht mehr bei ihm melde um mich emotional distanzieren zu können. Er reisst immer wieder meine Wunden auf und ich fürchte, dass ich so nie gesund werden kann.... Andererseits: Ganz allein sein? Neben meinem Vater nun auch noch meinen einzigen Bruder verlieren?
Könnt Ihr mir bitte einen Rat geben oder kennt jemand ähnliche Situationen und Gefühle?
Ich habe neben meinem Bruder keine Familie mehr... unser Vater starb vor einem Jahr und seither bin ich quasi allein auf der Welt. Einige von Euch kennen die Story sicher schon, da ich vorher bereits wegen meines Bruders Rat hier bei Euch gesucht habe. Aber nun stehe ich endgültig am Scheidepunkt. Eben ist wieder eine "Kleinigkeit von ihm gekommen die mich erneut sofort verletzt und aufwühlt. Ich habe das Gefühl, das ist jetzt leider nur noch so, sobald ich Kontakt zu ihm habe. Er tritt mich derart respekt- und lieblos mit Füßen, ich kann es nicht fassen. Irgendwie habe ich alles versucht was ich konnte... aber ich kann das einfach nicht mehr ertragen. Ich hänge so an ihm, er ist wie gesagt meine einzige Familie die ich noch habe.... aber es ist leider grade deshalb ein immer wieder so tief verletzendes, erniedrigendes Verhältnis für mich... immer wenn ich mich grade einigermaßen berappelt habe und dann auf die Art von ihm höre, haut es mich wieder vor Schmerz um... er tut mir alles andere als gut, obwohl ich eigentlich nichts lieber hätte als wieder schöne Zeiten mit meinem Bruder verbringen zu können. Ich kan diese Behandlung nicht mehr aushalten. Dennoch ist er doch mein Bruder und der Mensch den ich am meisten liebe, bzw. sogar der einzig nahestehende den ich noch habe. Es ist ein Dilemma und ich weiß nicht mehr was ich machen soll...
Ich habe meinen Bruder immer sehr geliebt und er war grade als ich noch jünger war fast ein Idol für mich zu dem ich aufgeschaut habe. Zwar standen wir uns (durch eine allzu harte Kindheit zusammengeschweisst) immer recht nahe und verstehen uns WENN wir mal Zeit zusammen verbringen auch wirklich gut, doch er war andererseits mir gegenüber auch immer schon sehr arrogant, wenn ich es mal ganz ungeschönt betrachte. Er ist gewohnt, dass sich alles und jeder um ihn dreht und musste sich umgekehrt noch nie um irgendwen bemühen.
Seit nun aber unser Vater tod ist, tritt mein Bruder mich zunehmend eiskalt mit Füssen... mit zunehmender Dreistigkeit und völlig selbstgerecht... Soll heißen: Ich habe mehrfach versucht ihm zu sagen wie weh er mir mit seinem Verhalten tut, dass ich mich so einsam und ausgeschlossen, ohne Familie fühle... Aber egal was ich sagte, er reagierte immer nur mit agressivem Abschmettern, zog mich ins Lächerliche oder ließ mich - wenn ich gewagt hatte was kritisches zu sagen - erstrecht völlig eiskalt allein. Dann war auch noch ich die allein Schuldige, da ja ich so unbequem bin... Weihnachten ist es z.B. so schlimm für mich gewesen, aber es war ihm völlig egal wie allein ich da saß und wie ausgegrenzt ich mich fühlte, während er fröhlich im Kreise der Familie seiner Lebensgefährtin feierte.
Wir haben eigentlich gemeinsame Verantwortung für das Haus unseres verstorbenen Vaters welches wir noch nicht verkaufen konnten - auch damit lässt er mich wie selbstverständlich komplett allein. Stellt sich aber dennoch auf die Position des permanent "besseren" der mich grundsätzlich von oben herab verurteilt. Ich bin nämlich in all der Trauer und Einsamkeit letztes Jahr psychisch zusammengebrochen, musste mein Studium unterbrechen und in eine Klinik gehen. Seither bin ich sowieso die schwache Versagerin und er verurteilt mich nur und wendete sich seitdem komplett von mir ab. Nicht etwa dass er sich stattdessen Sorgen gemacht oder mich mal gefragt hätte wie es mir jetzt geht, wie ich klarkomme o.ä. Dazu muss ich sagen, dass er bis Dato selbst öfter gesagt hatte ich sei für ihn neben seiner Freundin der nahstehendste Mensch. Davon spüre ich aber wirklich nichts... eher im Gegenteil.
Da es mir so weh tut zu erleben wie mein Bruder mich behandelt, stellt sich für mich die Frage, ob ich ihn besser gar nicht mehr an mich heranlassen sollte... den Kontakt also ganz abbreche, auf seine Unverschämtheiten gar nicht mehr reagiere, mich selbst gar nicht mehr bei ihm melde um mich emotional distanzieren zu können. Er reisst immer wieder meine Wunden auf und ich fürchte, dass ich so nie gesund werden kann.... Andererseits: Ganz allein sein? Neben meinem Vater nun auch noch meinen einzigen Bruder verlieren?
Könnt Ihr mir bitte einen Rat geben oder kennt jemand ähnliche Situationen und Gefühle?