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Hallo Papa von Lisa


Lisa wird egal wieviel Jahre vergehen immer in Eueren Herzen wohnen
es ist alles noch so frisch
lasst Euch Zeit zu Trauern

lasse Deiner Frau den Gang in Lisas Zimmer

Sie brauch es um Lisas Tod zu verarbeiten.

Lisa wahr ein kleine grosse Persönlichkeit

Sie wollte keine Tränen hinterlassen


Man kann keinen Trost geben wie auch
aber von Herzen sagen

Ich kann :wein:wen ich Ihre Worte lese.
Ich möchte Ihnen ein altes Gedicht hier lassen
und wünsche Ihnen und Ihrer Familie Kraft die Trauer zu verkraften,
Glg OldCat


TOD ZUR UNZEIT ( in Gedenken an Lisa)

Jetzt bist Du schon gegangen, Kind,
Und hast vom Leben nichts erfahren,
Indes in unsern welken Jahren
Wir Alten noch gefangen sind.
Ein Atemzug, ein Augenspiel,
Der Erde Licht und Luft zu schmecken,
War Dir genug und schon zu viel;
Du schliefest ein, nicht mehr zu wecken.
Vielleicht in diesem Hauch und Blick
Sind alle Spiele, alle Mienen
Des ganzen Lebens Dir erschienen,
Erschrocken ziehst Du Dich zurück.
Vielleicht, wenn unsre Augen, Kind,
Einmal erloschen, wird uns scheinen,
Sie hätten von der Erde, Kind,
nicht mehr gesehen, als die Deinen.


Hermann Hesse
 

Hallo OldCat,

schau mal hier: sterben. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Lieber Papa von Lisa

Die Zeit der Trauer bedarf manches Mal länger als man selbst meint, denn ihr begreift momentan nicht wirklich wie Lisa so früh gehen konnte, hatte sie doch kaum gelebt. Ihr seht ihr Lächeln immer noch und ihre Augen, die Erinnerungen sind noch ganz frisch.

Lisas Mama nimmt eine andere Art zum Trauern als sie. Sie hat dieses kleine Mädchen unter dem Herzen getragen und ihr das Leben geschenkt und nun ist da nur noch diese Lücke die gerade niemand zu schließen vermag. Das muss man verstehen und akzeptieren können.

Das Sie dem Leben weiter nachgehen und es den gewohnten Lauf genommen hat muss sie nicht schuldig fühlen lassen. Sie sind der Mann, der stärkere Part der den Arm schützend um seine Familie legt und schaut das es wieder nach vorne geht nur bitte lassen sie nicht zu das dieser harte Kern, der momentan in Ihnen steckt, zu sehr die Eigenhand gewinnt denn dann könnte es sein das sie sich darin verlieren und am Ende vielleicht auch ihre Frau sowie ihren Sohn!

Seien sie nicht hart sondern weinen sie wenn Ihnen danach ist auch im Beisein ihrer Frau und ihres Sohnes. Das deutet nicht von Schwäche sondern einfach nur von Liebe und erlebten Verlust.

Ich weiß wovon ich rede, habe ich vor 8 Jahren meine Mama zu Grabe tragen müssen und glauben sie mir, ich trauere heute immer noch so sehr um sie wie damals. Ich kann sie nicht vergessen. Sie hat ein Loch hinterlassen, ganz tief in mir drin aber mit der Zeit wird es ein wenig besser. Aber den Schmerz bzw. Verlust werde ich nie vergessen.

Ich werde meine Mama nie vergessen genauso wie sie ihre Tochter Lisa nicht. Vielleicht ist sie ja oben bei ihr und Lisa wie auch meine Mum schauen nun hinab und lächeln. Sie haben sicherlich Spaß dort oben. Und wenn sie ganz leise sind können sie vielleicht auch mal ein Lachen hören so wie ich! *lächelt dabei*

Ich denke ganz fest an Sie, ihre Frau und ihren Sohn. Halten sie an dem fest was sie noch haben und seien sie für beide da wenn sie sie brauchen. Sie werden sehen es tut nur noch halb so weh und sie werden das Gleiche zurück bekommen. Man wird es ihnen immer danken.

Ich halte in meiner Erinnerung das Bild ganz fest das Lisa nun bei meiner Mama ist und sie beide auf uns alle aufpassen. Mögen der Schmerz bald nicht mehr so weh tun.

Ganz liebe Grüße und eine dicke Umarmung schickt euch Dreien

Shalisea
 
Ich bin echt berührt!
Erwachsene beerdigt man unter der Erde, Kinder im Herzen!
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe hier alles gelesen,auch von mir aufrichtiges beileid!

das leben ist nicht fair!

menschen die ihr leben ruinieren und nicht leben wollen leben!
verbrecher leben!
menschen die leben wollen werden aus dem leben gerissen!
kinder die leben sollten,sterben einfach so!
eltern die ihre kinder lieben sterben oft einfach so!
ich befasse mich auch viel mit dem thema trauer.....habe menschen kämpfen und verlieren gesehen,habe aber auch gesehen das eine mutter 10 jahre,nein 11 jahre mit dem krebs lebt!
sehe meinen grossen sohn,der mit 5 seine leibliche mutter verlor und leidet.....und heute mit fast 10 immer noch leidet!
ich sehe meine schwester die ihren sohn bald verliert an muskeldystrophie duchenne!
es ist so traurig..........eure lisa war so tapfer........!


aber liebe stirbt nie,vor allem zu seinen spross.......nur die hülle ist fort!
 
Manchmal denke ich, das Lisa von oben auf uns herabschaut und dann entäuscht von uns ist, weil sie sich so viel Mühe gegeben hat, aber wir sie nicht gehen lassen können.
Darum die Frage, ist es falsch von uns so an ihr zu hängen?
Müssen wir sie wirklich gehen lassen?

Mit freundlichen Grüßen Lisa´s Papa



Sie haben Sie doch schon ein Stück weit gehen lassen müssen - dieser Abschied von ihr, von der Einheit als Körper, Geist und Seele, war schwer genug.

Überfordern Sie sich nicht, indem Sie sich gewaltsam etwas aus dem Herzen reißen wollen, was zum einen immer dort verankert bleiben wird - ihr Wesen, ihre Liebe - und nehmen Sie auch nichts vorweg, was irgendwann loszulassen (wie das Zimmer) noch gar nicht dran ist.

In Prediger 3 steht nicht umsonst: "Alles hat seine Zeit" - so auch das.

Folgen Sie Ihrem Herzen - es wird Ihnen den Weg zeigen, wie Sie was wann loslassen können und was bleiben wird forever.

Mit stillem Gruß

Christa
 
Guten Abend liebe Schreiber/in und Leser/in,

weiß gar nicht wie ich sie anschreiben soll.

Wieder sind so zahlreiche Antworten gekommen, und ich muss sagen, wir freuen uns sehr.
Viele ihrer Worte habe ich mir sehr zu Herzen genommen, und bin nochmal in mich gekehrt.Nun ich versuche zu verdrängen, weil ich denke meine Frau braucht mich.
Wir waren nun das erste mal gemeinsam in Lisa´s Zimmer, und es war ein sehr komisches Gefühl.
Es ist so verdammt schwer, Lisa fehlt an jeder Ecke, in jedem Augenblick.
Dieser Schmerz, er ist unbegreiflich. Von Tag zu Tag wird mir bewusster das sie fort ist, und bleibt.

Es muss weiter gehen,das höre ich täglich. Aber es geht nicht weiter, sobald man nach hause kommt steht die Zeit wieder still.

und nun sitze ich hier weider, denke am meine Kleine.
Warum musste sie gehen, wieso ausgerechnet sie?
Warum muss ein so junger Mensch gehen?Warum schon jetzt?Warum auf diese Art und Weise?

All diese Fragen und noch viele mehr gehen mir durch den Kopf.
Meine Frau hat seit gestern ein großes Tief, ist sehr depressiv und agressiv, es ist schwer an sie ranzukommen.

Lisa, meine Micky wir vermissen dich sehr
in ewiger Liebe dein Papa
 
Wir alle vermissen sie.
Wir können ihren Schmerz nicht nachempfinden,aber wir können mit ihnen fühlen und das tun wir.
Sie war ein großartiges und sehr tapferes Mädchen,sie war etwas besonderes und so werden wir sie in Erinnerung halten.


LG
Shorn
 
Liebe Eltern von Lisa


Warum ?
Diese Frage kann keiner beantworten.

Ich fühle mit Ihnen

Worte für Lisa

Dich zu verlieren war sehr schwer.
Dich zu vermissen noch viel mehr.
Aber die Erde hat kein Herz,
fühlt kein Mitleid, keinen Schmerz,
sie ist gerade wie das Meer.
Was sie einmal hat, gibt sie nicht mehr her.
Du wirst in unseren Herzen leben.
Du warst für Deine Eltern das Licht und Leben.

Liebe Eltern versucht nicht den Schmerz zu verdrängen
geht gemeinsam zu Gruppen in denen anderen Eltern auch Ihr Licht genommen wurdet.


Redet schluckt nichts runter
das hätte Lisa nie gewollt
Sie war so stark.

Ihre Stärke lebt in Euren Herzen für immer

♥Lisa Du bist nun ein Engel
 
Lieber Papa von Lisa,
Ich habe den ganzen Beitrag gelesen, habe geweint, bei ihren Worten, die so viel älter klangen als 12 Jahre alt.
Ich habe sie ins Herz geschlossen, fest, wenn ich sie auch nur in einem Tag, in Worten und Erinnerungen anderer Menschen kennen lernen durfte.
Immer wieder wünschte ich mir, dass sie schrieb: hey, es ist alles gut, ich bin gesund!
Ich wusste nicht, was ich denken sollte, als ich die Antwort las, dass sie nun im Himmel ruhte.
Ich kann nicht nachvollziehen, was diejenigen fühlen, die täglich mit ihr schrieben und erst recht nicht, wie Sie, als Eltern emfinden, kann mir jedoch vorstellen, wie viel schwerer es für Sie sein muss, wenn es für mich schon nicht leicht ist.

Ich wünschte, ich könnte mehr dazu sagen und Ihnen Trost zu sprechen, Ihnen, ihrer Frau und ihrem Sohn.
Jedoch kann ich nur sagen, dass Sie stolz auf ihre Tochter sein können, ein wundervolles Mädchen, welches einem nicht jeden Tag über den Weg läuft.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück,

MiMaMo.
 
Lieber Papa, liebe Mama und lieber Bruder von unserer Lisa!

Wir fühlen mit Ihnen. Es es traurig. Es wird auch immer traurig sein.
Lisa konnte die Krankheit nicht überwinden.

Ich habe mich mit dem Thema "sterben" seit meinem 6. Lebensjahr beschäftigt. Meine Eltern und Oma (da war ich 8) starben nacheinander bis ich mit 11 keine Familie mehr hatte.

Da sie nicht plötzlich starben - sie hatten verschiedene Krebsarten, Oma Schlaganfall - bin ich mit durch die Sterbephasen, zwar man wird ja als Kind dann "geschont" mit persönlichen Kontakte, aber . . . . Ich weiß es nicht, ob das "gut" war für mich als Kind, keine Besuche zuzulassen, sie waren ja dann schon nicht mehr da, obwohl sie noch lebten. Gespäche gab es auch nicht - es gab noch keine Telefone, wie heute.

Als Kind hat man es "leichter" die Eltern in seinem Leben zu behalten - als Ratgeber, als Begleiter. Mein Vati hat mich "nie verlassen" - immerhin war ich ja dann schon 11.

Als Eltern hat man als natürliche Pflicht, die Kinder zu befähigen, selbständig werden zu lassen. Das ist Ihnen verwehrt.

Sie werden es selber wissen, daß Sie Ihrer Tochter die Liebe gegeben haben, die Ihnen möglich war. Das Leben haben sie mit ihr gelebt, wie eben ein Leben gelebt wird - einfach gut, normal. Wir hatten ihr geraten, an die schönen Stunden mit Ihnen allen zu denken. Das hat sie auch gemacht.

Es ist so, daß Kinder eine Richtschnur und helfende Hand brauchen im Guten, wie auch mal strenger oder als Ansporn - fordernder. Wir haben den Eltern gedacht, wie sie in Liebe auf ihre Lisa einwirkten, daß sie so wurde, werden konnte, wie Lisa hier im Forum war. Oh ja - alle Achtung!!

Lisa hat sich sehr viel Gedanken gemacht, wie Sie, wie ihre Familie so sehr traurig sein werden, wenn sie gestorben ist.

Wenn sie nun - wie wir sie erlebt haben - ihre gute, starke Seele auf Sie, auf Ihre Familie herniederblickt, wird sie sehen, wie Sie und ihre Mutter so sehr verzagen. Das wird ihr Seelchen bestimmt belasten, schwächen! Das wäre bestimmt nicht gut für Lisas Seele, wie auch nicht für Sie drei!

Man kann sich vorstellen, daß die Seele von geliebten Menschen den lebenden, geliebten Menschen stärken möchte, beschützen möchte.

Jemand meinte damals zu mir mal, daß vielleicht nur starke Seelen die Fähigkeit haben günstig zu wirken und vielleicht sogar wiederzukehren. So wäre es gut, täglich, wöchtentliche Rituale des Gedenkens einzuhalten, aufmerksam zu sein. Nur so könne der Verstorbene weiter"leben", weiterwirken in einem selber. Mit meiner Mutter und Oma ist mir das nicht oder nur schwach gelungen.

Wenn man an ein Jenseits glaubt, so sollte es für Lisas Mama selbstverständlich sein, weiter an ihre Lisa zu denken, aber ihr Leben normal weiterzuleben, das wird Lisas Seele ganz bestimmt beruhigen, stärken und zufrieden machen.
Vielleicht legen sie eine bestimmte Uhrzeit und eine bestimmte Stelle in Ihrer Wohnung (vielleicht etwas abseits, was nicht zu stark frequeniert wird, in Lisas Zimmer z.B.) zum gemeinsamen Gedenken fest oder wenn der Friedhof nicht zu weit weg ist, dort abends eine Kerze anzuzünden. Damit werden Sie persönlich, die Mutter und der Bruder mit diesem Schicksalsschlag möglicherweise auch besser fertig.

In stillem Gedenken Gelinda
 
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