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sterben

  • Starter*in Starter*in Gast
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Hallo Gast,

schau mal hier: sterben. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Liebe Familie Brandt

Es tut mir von Herzen leid, das jetzt erfahren zu haben. Ich war eine Zeit lang sehr beschäftigt und hier nicht mehr aktiv und jetzt bin aus allen Wolken gefallen als ich dies nun erfahren habe.

Ich wünsche euch für die kommende Zeit viel Kraft und möchte ihnen sagen, dass sie stolz auf Lisa sein können denn sie hat einem wirklich gezeigt, wie viel wert das Leben ist und war denke ich für uns alle ein riesen Vorbild was Stärke und Durchhaltewillen betrifft.

Alles liebe und herzliche Grüsse

Kust'r
 
Hallo Liebe Leser(in)


Immer wieder erinnern wir uns an ihre lieben Worte, die Gedenken an unsere Lisa, wie sie ihr Mut gemacht haben.

Heute trauen wir uns das erste mal wieder auf diese Seite,und wir sind erstaunt und erfreut zugleich das unsere Lisa noch immer mit ihrem Thema hier steht und das immer wieder geschrieben wird.

wir danken ihnen allen recht Herzlich.

Familie Brandt
 
Liebe Familie Brandt,

wie könnte man ihre tapfere, kleine und doch schon in Gedanken erwachsene Lisa je vergessen.

Ich finde es sehr schön, dass sie sich hier immer mal wieder melden, obwohl es für sie ganz sicher sehr schmerzhaft sein muss.

Darf ich fragen, wie es ihnen allen geht?

Ich hoffe sehr, sie schaffen es als Familie mit diesem großen Verlust umzugehen.

Liebe Grüße und ein liebes Gedenken an ihre Kleine
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,

Vielen lieben Dank auf für diese lieben und aufbauenden Worte.
Es ist noch immer nicht zu begreifen für uns, warum unsere kleine so früh gehen musste. Wir wollen es nicht wahr haben, und doch ist die Realität da und die Zeit läuft weiter.
Irgendwie müssen wir langsam einen Tagesablauf wieder auf die Beine stellen, doch die Enerie fehlt.
Mit Lisa ist auch ein Teil von uns gegangen.

Ich kann es gar nicht genau sagen, wie es uns geht, für uns ist es als ob die Zeit falsch läuft.
Ich gehe wieder Arbeiten, Vollzeit, und unser Sohn schaut auch nach vorn, erinnert uns gern an die schönen Zeiten, aber meine Frau will von all dem nichts wissen.
Sie hängt oft in dem Tag fest.

Es ist schlimm für uns das Zimmer von Lisa zu betreten,auch wenn sie dort schon lägere Zeit nicht drin war, es ist ein Heiligtum für uns.
Nichts wird entfernt, nichts wird verstellt, alles liegt noch so da wie Lisa es hinterlassen hat.
Wir werden betreut von der Kirche und vom Hospitz. Aber die Trauer bewärtigung ist einfach zu schwer, man will es nicht hören und nicht wahr haben.

Manchmal denke ich, das Lisa von oben auf uns herabschaut und dann entäuscht von uns ist, weil sie sich so viel Mühe gegeben hat, aber wir sie nicht gehen lassen können.
Darum die Frage, ist es falsch von uns so an ihr zu hängen?
Müssen wir sie wirklich gehen lassen?

Mit freundlichen Grüßen Lisa´s Papa
 
Manchmal denke ich, das Lisa von oben auf uns herabschaut und dann entäuscht von uns ist, weil sie sich so viel Mühe gegeben hat, aber wir sie nicht gehen lassen können.
Darum die Frage, ist es falsch von uns so an ihr zu hängen?
Müssen wir sie wirklich gehen lassen?

Mit freundlichen Grüßen Lisa´s Papa

Lieber Papa von Lisa,

nein, seien Sie bitte nicht enttäuscht von sich. Lisa wird das auch verstehen. Trauer braucht viel Zeit.
Ich selbst habe meinen Mann an Krebs verloren und weiß daher annähernd wie es ihnen geht.
Es ist unendlich schwer einen geliebten Menschen zu verlieren und das eigene Kind, daran will man doch gar nicht denken.
Jeder verarbeitet die Trauer anders. Sie, ihre Frau und auch ihr Sohn, jeder braucht seine eigene Zeit wieder zum Alltag, soweit wie es geht, zu finden.

Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe, das wäre das letzte, was Lisa wollte.

Sie schaut auf sie in Liebe und mit ganzem Herzen, Aber lassen sie Lisa auch irgendwann los, Geben sie frei, um selbst wieder leben zu können und auch um Lisa ihren Wunsch zu erfüllen. Denn sie wollte auch frei sein.

Ganz wichtig ist auch, dass sie sich Zeit für ihre Trauer nehmen und eingestehen. Das geht nicht so schnell. Es heißt ja auch Trauerarbeit leisten und das ist wirklich so.
Es bedarf viel Zeit, die sich auch innerhalb der Familie zugestehen sollten, jedem auf seine Weise.

Bin in Gedanken bei ihnen.
 
Liebe Familie Brandt,
Ich kann nicht glauben, daß es falsch sein kann, wenn man seine verstorbenen Angehörigen im Herzen bewahrt.
Ja, sie mußten gehen und die Zurückgebliebenen trauern.
Und solange sie in unseren Herzen sind, sind sie nicht tot.
Ich werde dieses tapfere und schmerzhaft hellsichtige Kind bestimmt nicht vergessen.
 
Lieber Papa von Lisa,

es macht mich traurig, Ihren Beitrag zu lesen - denn Lisas früher Tod ist so unsagbar sinnlos...

Wir haben hier auch eine kleine Lisa, sie ist 3 Jahre alt - Lisa ist ein sehr schöner Name!

Ich weiß nicht was ich Ihnen schreiben soll - mein Gefühl sagt mir, dass Sie ihre Tochter nie loslassen sollten - nicht im Sinne von "sie nicht mehr immer bei sich zu haben", denn natürlich wird sie immer bei Ihnen sein....vielleicht als Ihr ganz besonderer Schutzengel - das ist, finde ich, eine schöne Vorstellung.

Lisa wünschte sich so sehr, dass Sie nicht an ihrem Tod zerbrechen, dass Sie und Ihre Familie weiterleben können, wieder froh sein können...auch ohne sie.
Sie hat sich große Sorgen und ganz viele Gedanken gemacht, wie es Ihnen wohl damit gehen wird, wenn sie nicht mehr bei Ihnen sein würde.

Vielleicht lässt sich irgendwann Ihr großer Schmerz und die unsagbare Trauer und das Leben vereinbaren...
Wann das sein wird, finde ich grad nicht sonderlich wichtig, denn Menschen trauern sehr unterschiedlich - und natürlich unterschiedlich lange...
Trauer um einen geliebten Menschen - besonders natürlich um das eigene Kind - passt in kein Regelwerk.

Trauer zulassen und darüber sprechen können, aus der ersten Schockstarre raus kommen - das erscheint mir wichtig...im Übrigen verlaufen die Phasen sehr individuell - und das ist gut so - zumindest sehe ich es so.

Da Frauen und Männer ja meistens ganz unterschiedlich trauern, finde ich es wichtig, genau hinzuschauen, wie es dem Partner geht - den Anderen versuchen von Innen zu sehen - und sich selbst ein Stück von Außen zu betrachten versuchen - gegenseitige Achtsamkeit, um einander in dieser schweren Zeit nicht zu verlieren.

Werden Sie gemeinsam oder Jeder für sich betreut?

Ihre Frage nach dem Loslassen erinnerte mich so sehr an das folgende Gedicht, dass ich es hier einstellen möchte...vielleicht kennen Sie es, vielleicht beantwortet es ihre Frage zumindest im Ansatz?

An meinem Grabe

Da steht ihr nun, wollt mich betrauern
ihr glaubt, dass ich hier unten bin:

Ihr mögt vielleicht zunächst erschauern -
doch schaut einmal genauer hin.

Ich bin nicht hier - wie ihr vermutet,
mein Körper mag hier unten sein,
doch während die Musik noch tutet
bin ich schon lang nicht mehr allein.

Seht ihr die Blätter dort im Wind?
Es sind sehr viele - sicherlich -
doch achtet drauf wie schön sie sind;
und eins der Blätter - das bin ich.

Seht die Wolken am Himmel ziehen,
schaut ihnen zu und denkt an mich,
das Leben war doch nur geliehen,
und eine Wolke - das bin ich.

Die Schmetterlinge auf der Wiese,
perfekt erschaffen - meisterlich,
ich bin so fröhlich grad wie diese,
und einer davon - das bin ich.

Die Wellen, die vom Bach getragen,
erinnern sie vielleicht an mich?
Ihr müsst nicht lange danach fragen:
denn eine Welle - das bin ich!

Blumen erblühen in all ihrer Pracht
die Rose und selbst der Wegerich,
und alle sind für euch gemacht
und eine Blume - das bin ich.

Ich möchte nicht, dass ihr jetzt trauert,
für mich wär das ganz fürchterlich.
Tut Dinge, die ihr nie bedauert:
Denn Eure Freude - das bin ich!

(von Heinz Rickal)



Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ganz viel Kraft, das, was geschah, zu verarbeiten - wenn das überhaupt geht - und dass Sie als Familie immer eng bei einander sein können.


Ich denke an Sie - und an Ihre wunderbare Lisa:blume:
 
Guten Abend,

Vielen lieben Dank auf für diese lieben und aufbauenden Worte.
Es ist noch immer nicht zu begreifen für uns, warum unsere kleine so früh gehen musste. Wir wollen es nicht wahr haben, und doch ist die Realität da und die Zeit läuft weiter.
Irgendwie müssen wir langsam einen Tagesablauf wieder auf die Beine stellen, doch die Enerie fehlt.
Mit Lisa ist auch ein Teil von uns gegangen.

Ich kann es gar nicht genau sagen, wie es uns geht, für uns ist es als ob die Zeit falsch läuft.
Ich gehe wieder Arbeiten, Vollzeit, und unser Sohn schaut auch nach vorn, erinnert uns gern an die schönen Zeiten, aber meine Frau will von all dem nichts wissen.
Sie hängt oft in dem Tag fest.

Es ist schlimm für uns das Zimmer von Lisa zu betreten,auch wenn sie dort schon lägere Zeit nicht drin war, es ist ein Heiligtum für uns.
Nichts wird entfernt, nichts wird verstellt, alles liegt noch so da wie Lisa es hinterlassen hat.
Wir werden betreut von der Kirche und vom Hospitz. Aber die Trauer bewärtigung ist einfach zu schwer, man will es nicht hören und nicht wahr haben.

Manchmal denke ich, das Lisa von oben auf uns herabschaut und dann entäuscht von uns ist, weil sie sich so viel Mühe gegeben hat, aber wir sie nicht gehen lassen können.
Darum die Frage, ist es falsch von uns so an ihr zu hängen?
Müssen wir sie wirklich gehen lassen?

Mit freundlichen Grüßen Lisa´s Papa




hallo lieber papa von lisa

zunächst mal mein aufrichtiges beileid. ich habe alles gelesen und es stockt mir der atem und mir kullern die tränen so berührt bin ich. was die kleine lias durchmachen musste ist furchtbar, und vorallem das ihr mama damit nicht klar kommt kann ich so gut verstehen vorallem wie sie sagen das da ein teil von einem mit sterben tut das stimmt ich weiß wie sie sich fühlen auch ich musste mein kleines mädchen schon zu grabe tragen (4wochen)
ich wünsche ihnen viel kraft

lg kitty

*mit tränen in den augen*
 

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