Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kündigung während Krankheit in Probezeit

kanocat

Neues Mitglied
Hallo,

mein Mann hatte zum 01.09. eine neue Stelle angetreten, und es lief alle ok. Am 25. Oktober musste er sich krankmelden. Am 28. Oktober kam die Kündigung per Einschreiben, mit der Kündigungsfrist während der Probezeit von 2 Wochen zum 11.11.11.
Begründung aus wirtschaftlichen Gründen: "Die inzwischen schwierige wirtschaftliche Lage des Unternehmens macht Umstrukturierungen und Personalreduktionen unabdingbar erforderlich. Die zum Zeitpunkt Ihrer Einstellung angekündigten Kundenprojekte in erheblichem Umfang wurden von der Kundenseite leider verschoben oder gestoppt. Wir bedauern... bla bla bla"

a) kann die Firma ihm trotz Krankheit kündigen (denn es ist ja nicht WEGEN der Krankheit)
b) er ist eigentlich noch krankgeschrieben. Ist es jetzt wichtig dass er lieber Krankengeld bekommt oder AG? Was ist der Unterschied
Ich hoffe dass Ihr mir Tipps geben könnt.
Vielen Dank und Liebe Grüsse,
Kati
 
a.)Während der Probezeit kann jederzeit ohne Angaben von Gründen gekündigt werden.
Dein Mann muß sich umgehend arbeitslos melden.
b.)Krankengeld wird normalerweise erst nach 6 Wochen AU gezahlt, wie sich das in diesem Fall verhält, könnt ihr bei der Agentur für Arbeit in Erfahrung bringen. Das hängt in erster Linie davon ab, wie lange er krankgeschrieben ist.
 
Es ist wirklich extrem ungeschickt sich während der Probezeit nicht zusammen zu reißen und krank zu machen.
In der heutigen Zeit ist es sogar besser, sich weit darüber hinaus einfach auch mal krank zur Arbeit zu schleppen. Wenn der Chef sieht, dass der Mitarbeiter krank ist, schickt er ihn sicher von selbst nach Hause. Da sich heute viele wegen jedem Wehwehchen krankschreiben lassen oder weil sie dem Arzt irgendwas erzählen, sind Chefs zurecht an diesem Punkt ganz empfindlich.
Ansonsten gilt, was Wapiti geschrieben hat.
 
Es ist wirklich extrem ungeschickt sich während der Probezeit nicht zusammen zu reißen und krank zu machen.
In der heutigen Zeit ist es sogar besser, sich weit darüber hinaus einfach auch mal krank zur Arbeit zu schleppen. Wenn der Chef sieht, dass der Mitarbeiter krank ist, schickt er ihn sicher von selbst nach Hause. Da sich heute viele wegen jedem Wehwehchen krankschreiben lassen oder weil sie dem Arzt irgendwas erzählen, sind Chefs zurecht an diesem Punkt ganz empfindlich.
Ansonsten gilt, was Wapiti geschrieben hat.

Eine solche Antwort finde ich sehr einseitig.
Du weißt ja gar nicht, was der Mann der TE hat.
Abgesehen davon ist es NICHT normal (auch heutzutage nicht), dass man in der Probezeit wegen einer Krankheit den Job verliert.
Wie kommst du eigentlich darauf, dass sich "viele heute wegen Wehwehchen" krankschreiben lassen würden? Dein persönlicher Eindruck? Mir fällt eher auf, dass sich Leute in die Arbeit schleppen die dort nicht hingehören und ich ärgere mich jedes Mal wieder, wenn eine solche Bazillenschleuder in meinen Raum kommt und seine Viren/Bakterien im Raum verteilt. Aufgrund dieses Reinschleppens kommt es bei uns immer wieder zu Situationen, wo dann halbe Abteilungen fehlen.
 
Ich finde es auch sehr "ungünstig" während der Probezeit krank zu sein, zu werden, sich krank schreiben zu lassen, weil der Arbeitgeber keinerlei Gründe für eine Kündigung angeben muss und in dieser Zeit jeden feuern kann ohne dass ein Betriebsrat z.B. überhaupt was auch nur ansatzweise tun kann.

Von daher hat Never schon recht, auch wenn es nicht "nett" und "fair" ist.

Aber krank in der Probezeit kann sich nur jemand leisten der wirklich unendlich gebraucht wird und es keinen weiteren Ersatz auf dem freien Markt gibt.

Schade, dass es nicht geklappt hat und besonders schade, wenn das im Lebenslauf noch vermerkt wird, würde ich für zukünftige Bewerbungen weglassen und würde daraus lernen.

und mit sofort zum Arbeitsamt, ja - weil damit keine Sperrfrist verbunden ist.
 
Eine solche Antwort finde ich sehr einseitig.
Du weißt ja gar nicht, was der Mann der TE hat.
Abgesehen davon ist es NICHT normal (auch heutzutage nicht), dass man in der Probezeit wegen einer Krankheit den Job verliert.
Wie kommst du eigentlich darauf, dass sich "viele heute wegen Wehwehchen" krankschreiben lassen würden? Dein persönlicher Eindruck? Mir fällt eher auf, dass sich Leute in die Arbeit schleppen die dort nicht hingehören und ich ärgere mich jedes Mal wieder, wenn eine solche Bazillenschleuder in meinen Raum kommt und seine Viren/Bakterien im Raum verteilt. Aufgrund dieses Reinschleppens kommt es bei uns immer wieder zu Situationen, wo dann halbe Abteilungen fehlen.

Ich komme darauf, weil ich zum Einen in einem Geschäftshaushalt mit vielen Angestellten aufgewachsen bin, zum Anderen hatte ich Kollegen, die genau das gemacht haben, jedes Wehwehchen zum Arzt getragen haben. Aber eigentlich hatten sie nichts. Und da mein Mann Chef einer knapp 100 köpfigen Truppe ist, kriege ich weiterhin eine Menge mit. Es sind immer die Gleichen die dauernd irgend etwas haben, besonders dann, wenn Not am Mann ist und sie eigentlich mal länger arbeiten müssten. Doch, es gibt viele, die sehr dreist sind und den gelben Urlaubsschein ausgiebig nutzen. Das fällt nicht nur den Kollegen unangenehm auf sondern eben auch dem Chef. Das sind aber auch die, die bei der erst besten Gelegenheit gekündigt werden. Und in der Probezeit muss man sich einfach zusammen reißen, heute mehr denn je.
 
Ich komme darauf, weil ich zum Einen in einem Geschäftshaushalt mit vielen Angestellten aufgewachsen bin, zum Anderen hatte ich Kollegen, die genau das gemacht haben, jedes Wehwehchen zum Arzt getragen haben. Aber eigentlich hatten sie nichts. Und da mein Mann Chef einer knapp 100 köpfigen Truppe ist, kriege ich weiterhin eine Menge mit. Es sind immer die Gleichen die dauernd irgend etwas haben, besonders dann, wenn Not am Mann ist und sie eigentlich mal länger arbeiten müssten. Doch, es gibt viele, die sehr dreist sind und den gelben Urlaubsschein ausgiebig nutzen. Das fällt nicht nur den Kollegen unangenehm auf sondern eben auch dem Chef. Das sind aber auch die, die bei der erst besten Gelegenheit gekündigt werden. Und in der Probezeit muss man sich einfach zusammen reißen, heute mehr denn je.

Sei mir nicht böse, da ich jedoch selbst in einer "Chef-Familie" aufgewachsen bin und danach in den Unternehmerkreisen weiter verblieben bin, bin ich mir wohl bewußt, wie einseitig die Wahrnehmung vieler Chefs sein kann.

Sicherlich gibt es immer "spezielle Kandidaten". Das ist nun mal so. Und, man kann sich berechtigt über sie ärgern.

Das hat aber noch lange nichts mit dem Mann der TE zu tun. Und das heißt auch lange nicht, dass sich soooo viele Menschen wegen Kleinigkeiten krank schreiben lassen würden und man deshalb jeden schon mal schief angehen muss, der die Frechheit besitzt in der Probezeit krank zu werden.
 
Nee, Diabolo, nicht jeder wird schief angegangen. Wie es hier in diesem speziellen Fall ist wissen wir ja nicht. Normalerweise wird auch nicht gleich beim ersten Mal die Kündigung ausgesprochen. Aber es ist einfach so, dass sich Firmen lieber dazu entscheiden noch während der Probezeit zu kündigen als Gefahr zu laufen, sich einen Kuckuck ins Nest geholt zu haben. Und wenn das ein Betrieb ist, bei dem mal mehr mal weniger Arbeit da ist, dann kommt es auch immer mal zu mehreren Entlassungen bzw. zu Neueinstellungen, je nach Bedarf.
 
Aber es ist einfach so, dass sich Firmen lieber dazu entscheiden noch während der Probezeit zu kündigen als Gefahr zu laufen, sich einen Kuckuck ins Nest geholt zu haben.

Das ist keine allgemeingültige Regel.
Die einen Firmen händeln es so wie du sagst, die anderen nicht - je nach Einstellung des Chefs.

Ich möchte nur ins Gedächtnis rufen, dass es auch Krankheiten gibt, bei denen es dem Angestellten NICHT möglich ist, sich in die Arbeit zu schleppen um dem Chef vor Augen zu führen, wie schlecht es ihm geht.
Man kann das auch als dessen "persönliches Pech" bezeichnen...

Weißt du, ich habe zu oft angesehen, wie nach ein paar Jahren Unternehmertum der Bezug zu den Angestellten verloren geht und aus einer Sichtweise heraus agiert wird, die nur noch eine Schiene zuläßt. Nach meiner Erfahrung war dies oftmals der Punkt, an dem die Firma anfing schlechter zu laufen. Natürlich sehen die jeweiligen Chefs es anders herum ^^.

Aber leider ist dieses Thema off Topic, dabei wäre es für mich gar nicht uninteressant, es mal diskutieren zu können... also danke, für den Austausch bisher.
 
Also Arbeitamt anrufen,sagen zu wann man gekündigt ist.Wenn das länger wird,bekommt dein MAnn Krankengeld.Denn er ist ja nicht vermittlungsfähig.Arbeitslos muss er sich dann erst melden,wenn er nicht mehr krankgeschrieben wird.Aber dem Arbeitsamt Bescheid geben,würd ich auf jeden Fall.
Ich bekomme jetzt auch nach Kündigung in Probezeit weiterhin Krankengeld.

Ach ja ich hätt mich nicht mehr mit einer TIA zur Abeit schleppen können,dass hab ich vorher bei massiven Std.in der Altenpflege als gemacht und was Ende vom Lied...da wirste 2 Wochen vor Ende der Probezeit gekündigt,dass war dann der Dank für immer hinschleppen.......Ende vom Lied nun auch noch ein Burnout.....soviel zum Thema.......ach ja und der Oberhammer....PDL persönlich mit Betriebsrat!!!!!!!!morgens um 9Uhr die Kündigung gebracht mit den Worten...naaa da haben sie ja schön draufhin gearbeitet.....warum ich notfallmäßig ins KH gekommen war..hat bis heute keiner gefragt......
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
SchweigStillmeinHerz Bildungsgutschein Kündigung Gefühle Beruf 2
E Kündigung - Gesetzliche Frist Beruf 5
S Kündigung- fristlos, wie etc.? Beruf 18

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben