Nun, es gibt zwei Möglichkeiten.
Die eine ist, du suchst dir Freunde, die deiner würdig sind. Oder du hörst auf deine Mitmenschen als mehr oder minder zurückgebliebene Wesen zu betrachten, mit denen du nur klarkommen könntest, wenn du dich zurückhälst.
hallo tourette,
lösung a) widerspricht mir, weil ich finde, es gibt nicht menschen, die mir "würdig" sind. irgendwie hat das doch was mit selektion zu tun und das hasse ich. aber ich bemühe mich jetzt schon mehr, dass ich mich mit menschen umgebe, die ähnliche neigungen wie ich haben. aber ich denke, das tut jeder.
lösung b) die prämisse, ich betrachte meine mitmenschen als "minderwertig" trifft nicht zu! ich liebe meine mitmenschen wirklich. das problem ist, dass ich negative erfahrungen gemacht habe, wenn ich es es nicht zurückhalte, also habe ich angefangen, es zurückzuhalten, bis ich in der anwesenheit anderer nicht mehr reden konnte (sozialphobie halt).
wie kommst du darauf, dass ich meine "mitmenschen als mehr oder minder zurückgebliebene wesen" betrachte? das geht aus keiner stelle meines textes hervor. solche kommentare sind der grund, warum es mir so scheiße geht. weil du es irgendwo rausliest und mich missinterpretierst. vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, wie du darauf kommst, ob du dir selbst diese rolle zuschreibst nur weil ich irgendetwas von meiner person erzähle? darf ich etwa nicht aussprechen, dass sich probleme daraus ergeben können, wenn man andere oft übertrumpfen kann? oder darf ich das nicht aussprechen, selbst wenn es so wäre? anstatt mich fertig zu machen, kann man mitleid mit mir haben, denn andere kommen selten damit zurecht. nicht wegen mir, sondern weil sie dann vergleichen, was eigentlich nicht mein problem ist. und nein: ich bin nicht eingebildet, wie man aus den mails herauslesen dürfte. ich bin es lediglich satt, mich unter meinen scheffel zu stellen um anderen nicht auf den schlips zu treten.
deshalb, tourette, könnte ich auch fragen: glaubst du, ich will mich gerne über andere erheben? glaubst du, dass es einfach ist? möchtest du jemanden zur freundin, die so ist wie ich und kämest damit klar? viele kämen nicht damit klar, es ist einfach so. ich kann nichts dafür, dass konkurrenz (wobei ich das wort nicht unbedingt verwenden würde, weil es auch immer was mit gegeneinander und messen zu tun hat) von einigen menschen nicht positiv sondern negativ ausgelegt wird (statt: von der kann ich was lernen eher: ich kann das alles nicht so gut wie sie). ich muss einfach lernen, darüber zu stehen und zu mir zu stehen.
sorry, falls mich dein beitrag angegriffen hat, falls er anders gemeint war, als ich ihn interpretiert habe. es sind einfach die negativen erfahrungen damit, dass andere häufig ein problem mit mir haben, weil ich irgendetwas in ihnen auslöse womit sie nicht klarkommen. ich denke, der schlüssel liegt wirklich darin, mir gleichgesinnte zu suchen.
also, vielen dank
🙂
schokokuchen