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bin ich zu "männlich"?

  • Starter*in Starter*in Schokokuchen
  • Datum Start Datum Start
Natürlich habe ich auch das gelesen, und bis das auf das Schlagzeug😱 finde ich das auch alles sehr weiblich und kreativ.

Du bist einfach "gut" und wenn du dich nicht aufhalten lässt, wirst du noch besser.😉

Und was ist bitte "unweiblich" an einem Schlagzeug oder am Schlagzeugspielen? Was sind denn für dich männliche Instrumente? Und wieso? Gibt es weibliche und männliche Instrumente?
Ist das Malen mit Ölfarben weiblich - aber mit einem harten Bleistift plötzlich furchtbar männlich? 🙄 Wieso?

Fragen über Fragen...

Für mich gibt es keine männlichen oder weiblichen Fähigkeiten, Hobbys. Besonders Kunst hat doch - um Gottes Willen - nichts mit Geschlechtlichkeit zu tun.

Und selbst wenn du "männlich" (Definition?) wärst - was wäre daran schlimm? Ein User vor mir schrieb schon, jeder Mensch hat beidergeschlechtliche Seiten - und das ist gut so. Man sollte ausleben was man IST, ungeachtet dessen, was die Gesellschaft will, dass man es ist.
(Und unter uns - "männliche" Frauen finde ich persönlich sehr anziehend und es gibt eine Menge Menschen, die das ähnlich sehen.)
 
Nun, es gibt zwei Möglichkeiten.

Die eine ist, du suchst dir Freunde, die deiner würdig sind. Oder du hörst auf deine Mitmenschen als mehr oder minder zurückgebliebene Wesen zu betrachten, mit denen du nur klarkommen könntest, wenn du dich zurückhälst.
 
Nun, es gibt zwei Möglichkeiten.

Die eine ist, du suchst dir Freunde, die deiner würdig sind. Oder du hörst auf deine Mitmenschen als mehr oder minder zurückgebliebene Wesen zu betrachten, mit denen du nur klarkommen könntest, wenn du dich zurückhälst.

hallo tourette,

lösung a) widerspricht mir, weil ich finde, es gibt nicht menschen, die mir "würdig" sind. irgendwie hat das doch was mit selektion zu tun und das hasse ich. aber ich bemühe mich jetzt schon mehr, dass ich mich mit menschen umgebe, die ähnliche neigungen wie ich haben. aber ich denke, das tut jeder.
lösung b) die prämisse, ich betrachte meine mitmenschen als "minderwertig" trifft nicht zu! ich liebe meine mitmenschen wirklich. das problem ist, dass ich negative erfahrungen gemacht habe, wenn ich es es nicht zurückhalte, also habe ich angefangen, es zurückzuhalten, bis ich in der anwesenheit anderer nicht mehr reden konnte (sozialphobie halt).
wie kommst du darauf, dass ich meine "mitmenschen als mehr oder minder zurückgebliebene wesen" betrachte? das geht aus keiner stelle meines textes hervor. solche kommentare sind der grund, warum es mir so scheiße geht. weil du es irgendwo rausliest und mich missinterpretierst. vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, wie du darauf kommst, ob du dir selbst diese rolle zuschreibst nur weil ich irgendetwas von meiner person erzähle? darf ich etwa nicht aussprechen, dass sich probleme daraus ergeben können, wenn man andere oft übertrumpfen kann? oder darf ich das nicht aussprechen, selbst wenn es so wäre? anstatt mich fertig zu machen, kann man mitleid mit mir haben, denn andere kommen selten damit zurecht. nicht wegen mir, sondern weil sie dann vergleichen, was eigentlich nicht mein problem ist. und nein: ich bin nicht eingebildet, wie man aus den mails herauslesen dürfte. ich bin es lediglich satt, mich unter meinen scheffel zu stellen um anderen nicht auf den schlips zu treten.

deshalb, tourette, könnte ich auch fragen: glaubst du, ich will mich gerne über andere erheben? glaubst du, dass es einfach ist? möchtest du jemanden zur freundin, die so ist wie ich und kämest damit klar? viele kämen nicht damit klar, es ist einfach so. ich kann nichts dafür, dass konkurrenz (wobei ich das wort nicht unbedingt verwenden würde, weil es auch immer was mit gegeneinander und messen zu tun hat) von einigen menschen nicht positiv sondern negativ ausgelegt wird (statt: von der kann ich was lernen eher: ich kann das alles nicht so gut wie sie). ich muss einfach lernen, darüber zu stehen und zu mir zu stehen.

sorry, falls mich dein beitrag angegriffen hat, falls er anders gemeint war, als ich ihn interpretiert habe. es sind einfach die negativen erfahrungen damit, dass andere häufig ein problem mit mir haben, weil ich irgendetwas in ihnen auslöse womit sie nicht klarkommen. ich denke, der schlüssel liegt wirklich darin, mir gleichgesinnte zu suchen.

also, vielen dank 🙂
schokokuchen
 
Und was ist bitte "unweiblich" an einem Schlagzeug oder am Schlagzeugspielen? Was sind denn für dich männliche Instrumente? Und wieso? Gibt es weibliche und männliche Instrumente?
Ist das Malen mit Ölfarben weiblich - aber mit einem harten Bleistift plötzlich furchtbar männlich? 🙄 Wieso?

Fragen über Fragen...

Für mich gibt es keine männlichen oder weiblichen Fähigkeiten, Hobbys. Besonders Kunst hat doch - um Gottes Willen - nichts mit Geschlechtlichkeit zu tun.
Wenn man an Schlagzeuger denkt, fallen einem eben unvermittelt muskelbepackte Mitglieder von Haevy Metal Bands ein, und wenn man sich dann die Userin so bildlich vorstellt...🙄

Im Prinzip weiß ich nicht einmal, wie ein Musikinstrument aussieht, aber grundsätzlich bin ich derselben Meinung, dass man das "als Luxusproblem" sehen sollte, worüber man sich keinen Kopf machen bräuchte, gäbe es nicht so viele Ignoranten.
 
Und was ist bitte "unweiblich" an einem Schlagzeug oder am Schlagzeugspielen? Was sind denn für dich männliche Instrumente? Und wieso? Gibt es weibliche und männliche Instrumente?
Ist das Malen mit Ölfarben weiblich - aber mit einem harten Bleistift plötzlich furchtbar männlich? 🙄 Wieso?

Fragen über Fragen...

Für mich gibt es keine männlichen oder weiblichen Fähigkeiten, Hobbys. Besonders Kunst hat doch - um Gottes Willen - nichts mit Geschlechtlichkeit zu tun.

Und selbst wenn du "männlich" (Definition?) wärst - was wäre daran schlimm? Ein User vor mir schrieb schon, jeder Mensch hat beidergeschlechtliche Seiten - und das ist gut so. Man sollte ausleben was man IST, ungeachtet dessen, was die Gesellschaft will, dass man es ist.
(Und unter uns - "männliche" Frauen finde ich persönlich sehr anziehend und es gibt eine Menge Menschen, die das ähnlich sehen.)

hallo spektralfarbe,

ich finde deine einstellung sehr sympathisch und sehe das eigentlich auch so. aber da wirft sich mir die frage auf: wenn doch im grunde alle menschen menschen sind, so bunt und durcheinander, wie das leben eben ist, warum werden männer und frauen dann immer in kategorien geteilt? ist das nicht eigentlich völliger quatsch? warum gibt es diese klischees? und: gibt es sie, weil sie sich selbst erhalten, d.h. wird diese rollenerwartung von generation zu generation weitergegeben oder gibt es diese unterschiede tatsächlich? warum verhalten sich so viele frauen nicht als person sondern als frau, sprich: schminken, röcke, hohe schuhe etc. macht es sie nicht eigentlich unglücklich, sich in diese rolle zu begeben, sich selbst zu reduzieren? viele frauen wirken so unzufrieden oder bilde ich mir das nur ein?

muss ich nicht auch unbedingt kinder bekommen wollen? einen freund haben? unterordnend sein? nett? immer freundlich? wird es nicht irgendwie von mir erwartet? werde ich nicht dazu genötigt, weil manch eine person -mann oder frau- sich sonst angegriffen fühlt, wenn ich mich mag, zu meinen stärken stehe (zu meinen schwächen auch und über sie lachen kann), das leben lustig finde, mache, was mir gefällt ohne die grenzen anderer zu überschreiten? WARUM gönnen andere leute einem nicht, dass man zufrieden ist und lachen einfach mit? obwohl: es sind nur die leute, die selbst nicht mit sich zufrieden sind, die einem alles kaputtmachen wollen, oder?

würde JEDER bei sich selbst anfangen und sich für sich selbst verantwortlich fühlen, gäbe es keine konkurrenz, kein mobbing. kurz: die ganze negative scheiße wäre in positive umgewandelt. wie kommt es, dass sich negative gedanken im verhalten anderer bemerkbar machen, obgleich sich diese leute mit ihren gedanken selber schaden und der mensch doch nach glückseligkeit strebt. sind gedanken, die einem selbst schaden nicht eigentlich widernatürlich?

sorry für den exkurs, spektralfarbe, hoffe, du bist noch nicht eingeschlafen 🙂 aber ich verstehe nicht, wie man sich alles so kompliziert machen kann 🙂 und ich bin mittlerweile auch kompliziert geworden, aber nicht aus mir selbst heraus, sondern weil das verhalten anderer mir gegenüber mich ins grübeln bringt. ich denke, ich werde mich dagegen abschirmen und meine ganze lebensfreude in diese welt tragen 🙂
 
ich war mal ne zeitlang ziemlich gut im Billard spielen, weil ich zusammen mit einem Freund viel gespielt habe.
als ich dann gegen andere gespielt habe, haben die schnell die Lust daran verloren, weil sie, dadurch, dass ich sehr gut war, entsprechend viel am Tisch war und sie die ganze Zeit nur rumgesessen haben.
also hab ich irgendwann einfach absichtlich schlechter gespielt - tada....sie hatten wieder Lust mit mir zu spielen.
das gleiche könnte ich jetzt auf einige andere Sportarten ausweiten, aber es sollte auch so klar sein worauf ich hinaus will.

mir ist bewußt, dass das in deinem Fall deutlich komplizierter ist, aber im Endeffekt läufts wohl aufs gleiche raus - sind die Unterschiede zu groß, exponentiert sich die Distanz zwischen den Beteiligten. also nicht linear, sondern wirklich stark exponential.
es kommt dann einfach zu keinem Austausch/Kommunikation, sondern es wird eine einseitige Sache.
und das ist der Beziehungskiller(auch zwischenmenschlich) schlechthin.

dazu kommt, dass anscheinend die wenigsten Menschen mit (starker) Konkurrenz klar kommen.
für mich als Sportler total unverständlich. ich hab schon oft gemerkt, dass Sportler -prozentual gesehen- deutlich öfter in der Lage sind, Konkurrenz zu akzeptieren, als unsportliche Menschen.
das liegt vermutlich daran, dass man als Sportler immer von Konkurrenz umgeben ist und man dadurch lernt: es gibt IMMER einen der besser ist. (die 0,0005% der aktuellen sportlichen Weltspitze mal außen vor 😀)
man ist entsprechend geübter im Umgang mit Konkurrenz.
interessanterweise weitet sich das dann auch auf andere Gebiete aus.

es ist also meiner Meinung nach nicht schlimm all diese Dinge zu können und sie zu erwähnen.
es ist nur wichtig, es nicht heraushängen zu lassen und andere damit zu überfahren.
dadurch wirkt man schnell als Angeber.
du solltest insbesondere an deiner Wortwahl und Ausdrucksweise arbeiten, da sie meist die "Brücke" zum Gesprächspartner ist und geschwollenes/angeberisches Daherreden assoziert sich zb. meiner Erfahrung nach zusätzlich mit Arroganz und Überheblichkeit.
wer will bitte schön so jemanden in seinem Freundeskreis?

was du dagegen tun könntest, das du deinerseits auf alle hinabschaust?
vielleicht bringt es was, wenn du dich in Bereiche begibst, die du nicht so dominant beherrschst? zb. Sport?

mir fällt übrigens grad ein, dass ein schlaues Mädel wie du z.b massenhaft Witze auswendig lernen könnte.
Witzige Menschen finden grundsätzlich leichter ihren Weg in die Herzen der Menschen. 😉
aber hey - versau die Pointe nicht! 😀


Skynd
 
Wenn man an Schlagzeuger denkt, fallen einem eben unvermittelt muskelbepackte Mitglieder von Haevy Metal Bands ein, und wenn man sich dann die Userin so bildlich vorstellt...🙄

Im Prinzip weiß ich nicht einmal, wie ein Musikinstrument aussieht, aber grundsätzlich bin ich derselben Meinung, dass man das "als Luxusproblem" sehen sollte, worüber man sich keinen Kopf machen bräuchte, gäbe es nicht so viele Ignoranten.

hallo deox,

hier ein foto von mir
http://farm1.static.flickr.com/24/49516151_f44947f3eb.jpg

😀
 
hallo spektralfarbe,

ich finde deine einstellung sehr sympathisch und sehe das eigentlich auch so. aber da wirft sich mir die frage auf: wenn doch im grunde alle menschen menschen sind, so bunt und durcheinander, wie das leben eben ist, warum werden männer und frauen dann immer in kategorien geteilt? ist das nicht eigentlich völliger quatsch? warum gibt es diese klischees? und: gibt es sie, weil sie sich selbst erhalten, d.h. wird diese rollenerwartung von generation zu generation weitergegeben oder gibt es diese unterschiede tatsächlich? warum verhalten sich so viele frauen nicht als person sondern als frau, sprich: schminken, röcke, hohe schuhe etc. macht es sie nicht eigentlich unglücklich, sich in diese rolle zu begeben, sich selbst zu reduzieren? viele frauen wirken so unzufrieden oder bilde ich mir das nur ein?

muss ich nicht auch unbedingt kinder bekommen wollen? einen freund haben? unterordnend sein? nett? immer freundlich? wird es nicht irgendwie von mir erwartet? werde ich nicht dazu genötigt, weil manch eine person -mann oder frau- sich sonst angegriffen fühlt, wenn ich mich mag, zu meinen stärken stehe (zu meinen schwächen auch und über sie lachen kann), das leben lustig finde, mache, was mir gefällt ohne die grenzen anderer zu überschreiten? WARUM gönnen andere leute einem nicht, dass man zufrieden ist und lachen einfach mit? obwohl: es sind nur die leute, die selbst nicht mit sich zufrieden sind, die einem alles kaputtmachen wollen, oder?

würde JEDER bei sich selbst anfangen und sich für sich selbst verantwortlich fühlen, gäbe es keine konkurrenz, kein mobbing. kurz: die ganze negative scheiße wäre in positive umgewandelt. wie kommt es, dass sich negative gedanken im verhalten anderer bemerkbar machen, obgleich sich diese leute mit ihren gedanken selber schaden und der mensch doch nach glückseligkeit strebt. sind gedanken, die einem selbst schaden nicht eigentlich widernatürlich?

sorry für den exkurs, spektralfarbe, hoffe, du bist noch nicht eingeschlafen 🙂 aber ich verstehe nicht, wie man sich alles so kompliziert machen kann 🙂 und ich bin mittlerweile auch kompliziert geworden, aber nicht aus mir selbst heraus, sondern weil das verhalten anderer mir gegenüber mich ins grübeln bringt. ich denke, ich werde mich dagegen abschirmen und meine ganze lebensfreude in diese welt tragen 🙂


Nun,warum gibt es diese Schubladen? Ganz einfach- weil es leichter für die Menschen ist Kontrolle auszuüben und ein einfaches Weltbild vereinfacht vieles ungemein.
Zum anderen -es gibt starke Interessenverbände die Vorteile davon haben wenn sie uns immer wieder einreden das diese Stereotypen richtig sind. Das sind Kirchen, Politiker, und vor allem die Wirtschaft. Vieles lässt sich nämlich nur an die Frau bringen wenn man dafür sorgt das der Bedarf erhalten bleibt - und dafür muss man auch Vorurteile und Rollenklischees erhalten.

Im übrigen - was das abgehoben sein angeht- es kann schon sein das man das Gefühl hat nicht wirklich in diese Gesellschaft zu gehören, aber das hat nichts mit Arroganz zu tun sondern er mit Themen und Dingen die einem wichtig sind. manchmal ist man seinen Zeitgenossen auch voraus aber das relativiert sich wenn man älter wird. Manchmal ist es sogar eine Last klug zu sein - weil vieles schwerer zu ertragen ist.
 
ich war mal ne zeitlang ziemlich gut im Billard spielen, weil ich zusammen mit einem Freund viel gespielt habe.
als ich dann gegen andere gespielt habe, haben die schnell die Lust daran verloren, weil sie, dadurch, dass ich sehr gut war, entsprechend viel am Tisch war und sie die ganze Zeit nur rumgesessen haben.
also hab ich irgendwann einfach absichtlich schlechter gespielt - tada....sie hatten wieder Lust mit mir zu spielen.
das gleiche könnte ich jetzt auf einige andere Sportarten ausweiten, aber es sollte auch so klar sein worauf ich hinaus will.

mir ist bewußt, dass das in deinem Fall deutlich komplizierter ist, aber im Endeffekt läufts wohl aufs gleiche raus - sind die Unterschiede zu groß, exponentiert sich die Distanz zwischen den Beteiligten. also nicht linear, sondern wirklich stark exponential.
es kommt dann einfach zu keinem Austausch/Kommunikation, sondern es wird eine einseitige Sache.
und das ist der Beziehungskiller(auch zwischenmenschlich) schlechthin.

dazu kommt, dass anscheinend die wenigsten Menschen mit (starker) Konkurrenz klar kommen.
für mich als Sportler total unverständlich. ich hab schon oft gemerkt, dass Sportler -prozentual gesehen- deutlich öfter in der Lage sind, Konkurrenzzu akzeptieren, als unsportliche Menschen.
das liegt vermutlich daran, dass man als Sportler immer von Konkurrenz umgeben ist und man dadurch lernt: es gibt IMMER einen der besser ist. (die 0,0005% der aktuellen sportlichen Weltspitze mal außen vor 😀)
man ist entsprechend geübter im Umgang mit Konkurrenz.
interessanterweise weitet sich das dann auch auf andere Gebiete aus.

es ist also meiner Meinung nach nicht schlimm all diese Dinge zu können und sie zu erwähnen.
es ist nur wichtig, es nicht heraushängen zu lassen und andere damit zu überfahren.
dadurch wirkt man schnell als Angeber.
du solltest insbesondere an deiner Wortwahl und Ausdrucksweise arbeiten, da sie meist die "Brücke" zum Gesprächspartner ist und geschwollenes/angeberisches Daherreden assoziert sich zb. meiner Erfahrung nach zusätzlich mit Arroganz und Überheblichkeit.
wer will bitte schön so jemanden in seinem Freundeskreis?

was du dagegen tun könntest, das du deinerseits auf alle hinabschaust?
vielleicht bringt es was, wenn du dich in Bereiche begibst, die du nicht so dominant beherrschst? zb. Sport?

mir fällt übrigens grad ein, dass ein schlaues Mädel wie du z.b massenhaft Witze auswendig lernen könnte.
Witzige Menschen finden grundsätzlich leichter ihren Weg in die Herzen der Menschen. 😉
aber hey - versau die Pointe nicht! 😀


Skynd

hallo skynd,

habe ich auch wie du mit dem billard schreibst so erlebt. das was du schreibst is mir auch eigentlich alles bewusst. ich nehm mich ja immer schon zurück und so. ich kann auch "tausend" liedtexte und zungenbrecher und all so zeugs, was keine wurst braucht, auswendig. aber weil mir im alltag ständig liedzitate zu situationen einfallen, und nicht alle die lieder kennen, was ja klar ist (zur erklärung: nicht, weil ich soooooooooo außergewöhnlich bin, sondern weil jeder einen anderen horizont hat, was die lieder betrifft), muss ich mich erklären. aber weißt du was? ich glaube, ich fange an, ohne nachzudenken einfach andere leute zu erfreuen, auch wenn sie mich nicht verstehen. ich muss einfach lernen, zu mir zu stehen. ich denke, ich werde für schrullig gehalten werden, wenn ich immer zwischendurch singe, aber ich werde mich damit anfreunden müssen.
dass ich in den sportbereich wechsel erscheint mir eine gute idee, zumal ich dort als "schlechte" anfangen müsste und eine tolle herausforderung habe. andere möglichkeit wäre, ähnlich wie tourette es geschrieben hat, mir "würdige" (wie sie es nennt, wie ich es nicht nennen würde) leute zu suchen. d.h. leute, die mich im musikalischen und künstlerischen bereich übertrumpfen. da bin ich gerade dabei. einziges problem dabei ist, dass die kluft zum ottonormalverbraucher in diesem bereich immer größer wird. aber: schon jetzt leben meine "besten freunde in jenen bereichen" eigentlich auf youtube. (ergo: schlimmer kanns nicht werden, bzw. anders kanns nicht werden).
man muss auch dazu sagen (nein, ich bin nicht eingebildet), dass ich sehr beliebt bin, allerdings nur wenn ich es will. das ist auch der grund, warum ich mich einsam fühle. naja. ich glaube, es gibt keine richtige lösung... 🙂
 
Nun,warum gibt es diese Schubladen? Ganz einfach- weil es leichter für die Menschen ist Kontrolle auszuüben und ein einfaches Weltbild vereinfacht vieles ungemein.
Zum anderen -es gibt starke Interessenverbände die Vorteile davon haben wenn sie uns immer wieder einreden das diese Stereotypen richtig sind. Das sind Kirchen, Politiker, und vor allem die Wirtschaft. Vieles lässt sich nämlich nur an die Frau bringen wenn man dafür sorgt das der Bedarf erhalten bleibt - und dafür muss man auch Vorurteile und Rollenklischees erhalten.

Im übrigen - was das abgehoben sein angeht- es kann schon sein das man das Gefühl hat nicht wirklich in diese Gesellschaft zu gehören, aber das hat nichts mit Arroganz zu tun sondern er mit Themen und Dingen die einem wichtig sind. manchmal ist man seinen Zeitgenossen auch voraus aber das relativiert sich wenn man älter wird. Manchmal ist es sogar eine Last klug zu sein - weil vieles schwerer zu ertragen ist.

ja, diese stereotypen geben Halt. aber wovor haben menschen angst? vor diesem bloßen dasein, das ungeordnet ist? das nicht immer vorhersehbar ist? ich denke, mir macht das gegenteil davon angst: leute, die sich eingraben. die sich verhaltensmuster angewöhnen und nicht mehr offen für neues sind. die innerlich dicht machen. das ist alles traurig!
sollte ich "klug" sein, wenn das mein problem ist, dann möchte ich zumindest anderen helfen können, ohne dass sie sich von mir angegriffen fühlen. dann möcht ich meine klugheit nutzen, um andere glücklich zu machen, wenn sie es selbst nicht schaffen 🙂 denn ich bin eigentlich glücklich- bis auf diese sozialphobischen tendenzen, die ich gerade abzulegen versuche, habe ich keine probleme 🙂 aber die muss ich abschaffen!!!!!!!!!!!

stell die politik, wirtschaft und alles andere in frage und du kommst zwar bei dir selbst an, aber niemand versteht dich mehr, du musst dich erklären und wirst "kompliziert". dabei bin ich so nah an meiner natur, dass ich total einfach bin. nur die leute, die weiter weg sind von sich finden mich kompliziert 🙂
 

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