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30, 2600 Brutto, Bürokaufmann - wie soll ich jemals eine Familie ernähren?

  • Starter*in Starter*in ManuelP
  • Datum Start Datum Start
Ich bin 53 Jahre jung und arbeite als Sekretärin. Jetzt habe ich keinen Vergleich mit anderen Damen in meinem Beruf. Auch einer Sekretärin wird viel abverlangt. Ich jammere nicht, mein Gehalt ist gut. Es sind ca. 4000 Euro im Monat. Aber dahin musste ich mich auch erst mal hin arbeiten.

Mein Sohn ist Techniker im Maschinenbau, 30 Jahre jung und verdient zur Zeit 3.500 Euro. Ich finde das absolut ok. Tendenz nach oben. Kommt immer auf die Berufserfahrung an!
 
was Du da von Dir gelassen hast IST einfach nur dumm.
Wie bereits erwähnt, ist ein kein Garant dafür daß man später 4000,-- Brutto verdient 😱; ich setze noch einen drauf: kein Garant dafür, daß man überhaupt einen Job bekommt. Mit unter dem Wert verkaufen hat nichts damit gemein...

Sorry, aber sollen alle von Harzt 4 leben, nur weil man sich nicht unter Wert verkaufen lassen will?

Du stempels Gast ja irgendwo als "doof" ab...

winnie

P.S. ich habe auch studiert und verdiene auch keine 4taussend!

Meinungen die deiner nicht entsprechen sind also dumm? Wir sind ja sehr reflektiert. Von einer Studentin erwarte ich mehr Objektivität.
Als BWLer sollte der Kommentator ja wissen, dass der Arbeitsmarkt, ein Markt wie jeder andere ist. Er wird bestimmtr durch Angebot und Nachfrage. Solange er oder andere ihre Arbeitskraft für 1100 Euro netto anbieten werden sie auch nur so viel bekommen, unabhängig was ihre Arbeit tatsächlich Wert ist oder wieviel der Arbeitgeber ihnen Bezahlen könnte. Soll heißen: Solange ein Arbeitgeber BWLer für 1100 Netto monatlich kriegen kann, wäre er dumm, ihnen mehr zu bezahlen.
Zu deiner Frager, ob alle von Hartz 4 Leben sollen, anstatt sich unter Wert zu verkaufen , lautet meine Antwort: Ja.
Mir ist bewußt, dass man diese Frage mitr gutem Re3cht auch anders beantworten könnte. Mir als Steuerzahler ist es jedoch lieber, jemand nimmt Hartz 4, als seine Arbeitskraft für 1100 Euro anzubieten, denn es könnte mein Job sein, auf den er sich bewirbt.
Mal ehrlich wer hat denn was davon, dass der BWLer für 1100 Euro netto arbeitet?
Er selbst? In finanzieller Hinsicht kaum. Er stände mit Hartz 4 nur wenig schlechter da.
Die Gesellschaft? Ja und Nein: Er zahlt Steuern und beansprucht kein Hartz 4, andererseits drücken menschen wie er die Löhne.
Der Einzige der wirklich profitiert ist der Unternehmer, der für einen Hungerlohn eine hoch qualifizierte Arbeitskraft bekommt.
Was mich an dem Beitrag des BWLer wirklich geärgert hat ist die Anmaßung dem Threadersteller das Rtecht abzusprechen, mehr Gehalt für seine Arbeit einzufordern.
Mir ist schon öfters (auch in diesem Forum) aufgefallen, dass in Deutschland eine Neidkultur herrscht. Nicht ich verdiene zuwenig, sondern alle anderen zuviel.
Da Du meine Meinung ja als Dumm bezeichnet hast, möchte ich mal deine ach so kluge, wohl durchdachte Ansicht bis zur letzten Konsequenz weiterspinnen.
Wenn Person A für 1100 Euro netto im Monat arbeitet. Dann kommt irgendwann Person B und bietet an den gleichen Jiob für 1000 Euro zu machen: Um seine Arbeit niocht zu verlieren, ist Person A nun genötigt die gleiche Arbeit, die er vorher für 1100 Euro gemacht hat, für 900 Euro fortzuführen. Da Person B aber nun den Job nicht bekommen hat, bietet er seine Arbeitskraft für 800 an..... Das lässt sich theoretisch ewig fortspinnen. Ist das deine Lösung?
 
Ich frage mich, warum gerade die über ihr Gehalt klagen, die in Relation zu wesentlich schwereren Arbeiten wirklich gut verdienen! Bürotätigkeit ist nun wirklich nicht das schwerste, viel Arbeit nimmt da der PC ab. Da frag mal eine Putzfrau oder einen Handwerker, Straßenbauer, etc. was die verdienen und leisten müssen und da bekommen viele nicht mal 1500 € brutto. Die schuften sich täglich krumm, machen zig Überstunden und das für einen Äppel und ein Ei, im übertragenen Sinne! Diese Ungerechtigkeit geht mir richtig auf den Geist!

Was Du von Dir gibts ist ziemlich engstirnig. Offenbar hast Du keine Ahnung davon, wie belastend es sein kann, an den Schreibtisch gefesselt zu sein. Das stundenlange, unbewegliche Sitzen macht deinen Körper genauso kaputt wie Schwerstarbeit auf'm Bau. Nur dass dir im Büro die Muskeln verkümmern und der Rücken krum wird. Wenn du Glück hast, machst du dir vielleicht auch noch die Augen kaputt. Mal von den Nerven ganz zu scheigen.
 
Oh hier hat sich ja richtig was getan.

Freut mich dass man sich so kritisch damit auseinandersetzt.

Zunächstmal vielleicht noch die Info, ich habe zwar einen Partner, der aber (ja warum nur) in einer Reinigung arbeitet, also deutlich weniger verdient als ich, umso erschrockener war ich eben als ich las dass hier teilweise Wirtschaftsingenieuere, Bachelor etc. gleichviel oder sogar weniger verdienen - gibts das wirklich??? ???

Jedenfalls wohnen wir noch getrennt weil wir erst seit 3 Monaten zusammen sind.

Jetzt rechne ich mal so als wenn sie ein Kind bekommen und wir uns eine Wohnung nehmen würden und unterstelle dabei dass man den Wunsch hat zwar ohne unnötigen Mega-Luxus zu leben aber dennoch ordentlich , bzw. einen angemessenen Lebensstandard führen will. Ich unterstelle weiterhin dass es von Mami und Pappi keinerlei Zuschüsse gibt und wir nichts auf der hohen Kante haben.

1600 netto ABZÜGLICH
- Telefon
- Strom
- Versicherungen
- Auto
- Benzin
- Miete
- Lebensmittel
- Freizeitaktivitäten
- Zusatzversicherungen (Krankenkassen zahlen ja nichts mehr)
- Urlaub

+ unberechenbare Kosten wie z.B. Reparaturen (Waschmaschine kaputt, Auto etc...)

Und ich behaupte mal dass man dies mit meinem netto zwar hinbekommt, sich aber dennoch einschränken muss, ergo können plötzliche Ausgaben für Reparaturen die Urlaubskasse schnell zunichte machen. Und bei der heutigen Inflation ist das Geld nichts mehr Wert, das ist ja der nächste Punkt.

Dann soll man demnächst bis 70 arbeiten um direkt im Anschluss sein mühsam angespartes Geld fürs Altersheim zu opferen ?

Und das nächste wäre, ein Eigenheim liegt in sehr sehr weiter Ferne wenn überhaupt je möglich.

Hut ab vor allen die 2100 brutto oder weniger bekommen im Vollzeitjob.
Oder sehe ich das so verkehrt ? Arbeiten um zu ÜBERLEBEN nenne ich das eher, als arbeiten um zu leben, denn es wird so immer ungefähr an der Kante sein.

Mein Respekt vor allen die mein Gehalt als viel betrachten bzw. dies gerne hätten, aber ich glaube es wird in Zukunft immer schwieriger damit auszukommen, und nein ich lebe NICHT überschwenglich.
 
Ich verdiene!!!!!!!!!!!!! auch im Büro, das gleiche wie du, nur mit dem Unterschied, dass mir die Hälfte von einem Sklavenhändler weggenommen wird. 2600 ist ein gutes, normales Gehalt für einen Bürojob wie ich finde. Keine Frage, von deinem Gehalt träum ich nachts.
 
ich glaube es kommt drauf an wo man wohnt und wie der berufliche Werdegang war.. aber mit 30 2600€ brutto find ich nicht viel! Denke da wäre mal ne Gehaltserhöhung fällig!

Ich bin 24 und verdiene mehr!! Nach menem Studium will ich def. ein Monatliches Brutto von 3500 € haben.. und werd es auch bekommen!

Tit mir echt leid für die, die für weniger arbeiten.. kenn auch diese Situation. Aber wei gesagt.. kommt auch immer auf die Gegend an wo man lebt.
 
Mit 24 mehr als 2600 noch OHNE Studium?

Und das wo es doch hier Bachelor etc. gibt die noch weniger verdienen ?
 
Da Du meine Meinung ja als Dumm bezeichnet hast, möchte ich mal deine ach so kluge, wohl durchdachte Ansicht bis zur letzten Konsequenz weiterspinnen.

oooookay, JETZT verstehe ich auch Deine Argumente. Für mich hat sich Deine erste Antwort anders angehört bzw. ich auch was anderes - erfahrungsbezogen - hineingelesen.

So sind Deine Argumente auch gut für mich transparent.

[QUOTEMir ist schon öfters (auch in diesem Forum) aufgefallen, dass in Deutschland eine Neidkultur herrscht. Nicht ich verdiene zuwenig, sondern alle anderen zuviel.
][/QUOTE]

dem stimme ich voll und ganz zu!

und ja

Der Einzige der wirklich profitiert ist der Unternehmer

würde ich mich heute auf dieselbe Stelle bewerben wie vor zig Jahren würde ich nicht mehr das Gehalt erhalten, mit dem ich angefangen habe...

Lieber Gast, ich entschuldige mich hiermit 😱🙂 bei Dir

Winnie
 
Eine Runde Mitleid für alle hier die so wenig verdienen.


Ich spinne das mal etwas weiter;
die mehr verdienen würden, aber weniger bekommen.

Und zum Threadstarter: ich weiss nicht in welchem Bundesland du wohnst, bzw. wie hoch dort die Lebenserhaltungskosten sind (für mich ist ein brutto von überhaupt <2100Euro im Büro schon absolut erstrebenswert) , aber vielleicht hilft es ja, wenn du dich woanders umhorchst? Ich meine, du hast doch viel Berufserfahrung, einige Jahre, vielleicht kannst du dich ja woanders bewerben wenn du mit deinem jetzigen Chef nicht mehr aushandeln kannst. (hast du mit ihm überhaupt schon über die Situation gesprochen?)
Ich weiss das die Arbeitssituation nicht gerade rosig ist für Bürokaufleute, aber vielleicht hast du in einem anderen Unternehmen mehr Erfolg?
Oder gibt es vll. die Möglichkeit, dich weiterzuqualifizieren? Vll. kannst du dich ja noch unentbehrlicher machen wenn du noch zusätzlich etwas tust. Ich kannte jemanden, der hat auch niedrieger angefangen, als "normaler" Büroangestellter, dann machte er eine Zusatzqualifikation zum Ausbilder und seitdem bildet er Lehrlinge aus und hat unterm Strich etwas mehr raus als vorher. Wäre das evtl. eine Möglichkeit für dich? Ich weiss ja nicht in wie weit bei dir interne Stellen zu besetzen sind... etc.
 

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