was Du da von Dir gelassen hast IST einfach nur dumm.
Wie bereits erwähnt, ist ein kein Garant dafür daß man später 4000,-- Brutto verdient 😱; ich setze noch einen drauf: kein Garant dafür, daß man überhaupt einen Job bekommt. Mit unter dem Wert verkaufen hat nichts damit gemein...
Sorry, aber sollen alle von Harzt 4 leben, nur weil man sich nicht unter Wert verkaufen lassen will?
Du stempels Gast ja irgendwo als "doof" ab...
winnie
P.S. ich habe auch studiert und verdiene auch keine 4taussend!
Meinungen die deiner nicht entsprechen sind also dumm? Wir sind ja sehr reflektiert. Von einer Studentin erwarte ich mehr Objektivität.
Als BWLer sollte der Kommentator ja wissen, dass der Arbeitsmarkt, ein Markt wie jeder andere ist. Er wird bestimmtr durch Angebot und Nachfrage. Solange er oder andere ihre Arbeitskraft für 1100 Euro netto anbieten werden sie auch nur so viel bekommen, unabhängig was ihre Arbeit tatsächlich Wert ist oder wieviel der Arbeitgeber ihnen Bezahlen könnte. Soll heißen: Solange ein Arbeitgeber BWLer für 1100 Netto monatlich kriegen kann, wäre er dumm, ihnen mehr zu bezahlen.
Zu deiner Frager, ob alle von Hartz 4 Leben sollen, anstatt sich unter Wert zu verkaufen , lautet meine Antwort: Ja.
Mir ist bewußt, dass man diese Frage mitr gutem Re3cht auch anders beantworten könnte. Mir als Steuerzahler ist es jedoch lieber, jemand nimmt Hartz 4, als seine Arbeitskraft für 1100 Euro anzubieten, denn es könnte mein Job sein, auf den er sich bewirbt.
Mal ehrlich wer hat denn was davon, dass der BWLer für 1100 Euro netto arbeitet?
Er selbst? In finanzieller Hinsicht kaum. Er stände mit Hartz 4 nur wenig schlechter da.
Die Gesellschaft? Ja und Nein: Er zahlt Steuern und beansprucht kein Hartz 4, andererseits drücken menschen wie er die Löhne.
Der Einzige der wirklich profitiert ist der Unternehmer, der für einen Hungerlohn eine hoch qualifizierte Arbeitskraft bekommt.
Was mich an dem Beitrag des BWLer wirklich geärgert hat ist die Anmaßung dem Threadersteller das Rtecht abzusprechen, mehr Gehalt für seine Arbeit einzufordern.
Mir ist schon öfters (auch in diesem Forum) aufgefallen, dass in Deutschland eine Neidkultur herrscht. Nicht ich verdiene zuwenig, sondern alle anderen zuviel.
Da Du meine Meinung ja als Dumm bezeichnet hast, möchte ich mal deine ach so kluge, wohl durchdachte Ansicht bis zur letzten Konsequenz weiterspinnen.
Wenn Person A für 1100 Euro netto im Monat arbeitet. Dann kommt irgendwann Person B und bietet an den gleichen Jiob für 1000 Euro zu machen: Um seine Arbeit niocht zu verlieren, ist Person A nun genötigt die gleiche Arbeit, die er vorher für 1100 Euro gemacht hat, für 900 Euro fortzuführen. Da Person B aber nun den Job nicht bekommen hat, bietet er seine Arbeitskraft für 800 an..... Das lässt sich theoretisch ewig fortspinnen. Ist das deine Lösung?