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Evolutionstheorie

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es geht doch hier drum sich ein weltbild "zusammen zu zimmern" oder?

und da soll denk ich jeder glauben, was er möchte, und was ihm logisch erscheint.
WISSEN tun wir ohnehin nix. es gibt keinen beweis für gottes existenz, allerdings auch keinen beweis dass er NICHT existiert.

beim urknall (wenn es ihn denn gegeben hat) war von uns auch keiner dabei, also.....fix scheint nix zu sein 😉
 
es wurde immer wider entgegen gestellt. Mein Glaube bezieht sich nicht auf die Entstehungsgeschichte , aber ich würde gerne mal wissen warum Evolution und Glaube entgegen spricht in Bezug auf die Bibel.
 
es wurde immer wider entgegen gestellt. Mein Glaube bezieht sich nicht auf die Entstehungsgeschichte , aber ich würde gerne mal wissen warum Evolution und Glaube entgegen spricht in Bezug auf die Bibel.

Eigentlich haben nur die Fundamentalisten, die an die Schöpfungsgeschichte als Tatsache glauben, also so wie es in der Bibel steht auch passiert ist, ein Problem damit. Ich geh mal davon aus du bist keine christliche Fundamentalistin.😉
 
Für mich klingt die Evolutionstheorie plausibel. Die Schöpfungsgeschichte halte ich für ein Märchen.
 
Mal schnell etwas für den TE recherchiert. Man hilft gerne.

Ist die Evolution wirklich bewiesen? (zitiert aus Gutefrage-Net)

Frage von LETSTHINKLETSTHINK20.08.2010 - 22:47
Ich hoffe, ich wirke damit jetzt nicht allzu blöd. Aber ich würde eben gerne wissen, ob diese ganze Evolution wirklich bewiesen und sicher ist. Denn viele Christen streiten das doch noch immer ab oder? Dankbar für alle Antworten




Hilfreichste Antwort von
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berkersheimberkersheim21.08.2010 - 9:08
  • In der Wissenschaft ist nie etwas endgültig bewiesen. In der Religion muss nichts bewiesen werden, da geht es um Glauben. Man muss zwei Dinge auseinander halten. Einmal die Glaubensaussage, dass Gott der Grund von allem ist und die Welt geschaffen hat. Das ist die zentrale Botschaft aller Schöpfungsgeschichten. Diese Aussage ist verpackt in Mythen, mit denen sich die Menschen damals den Entstehungsprozess zu erklären versucht haben. Dazu hatten sie nur Beobachtungen, keine Fernrohre, keine Sateliten, keine Gesteinsforschung, keine Archeologie usw..
    Die Evolutionstheorie und ein Glaube an die "Kernbotschaft" sind kein Widerspruch. Im Gegensatz zu den Mythen basiert die Evolutionstheorie auf einem umfangreichen Faktenmaterial. Die Evolutionstheorie ist besser belegt, aber sie gibt keine Antwort zur Frage "Gott" oder "nicht-Gott". Das ist auch nicht ihre Absicht. Probleme mit der Evolutionstheorie haben nicht gläubige Menschen, sondern nur solche, deren Glaube daran festgemacht ist, dass jedes Wort der Bibel historisch "wahr" ist. Dabei enthält die Bibel selbst unterschiedlich erzählte Mythen und Geschichten nebeneinander.
    Es macht keinen Sinn, Wissenschaft und Religion gegeneinander auszuspielen. Religion hat wie die Philosophie lange Zeit - als es noch keine Wissenschaft gab - versucht, wissenschaftsähnliche Aussagen zu machen. Diese "Wissenschaftsersatzaussagen" der Religion (wie auch der Philosophie) sind inzwischen durch die Wissenschaft überholt. Auch die Hypothesen der Wissenschaft werden durch sie selbst immer wieder auf neueren Stand gebracht. Genau genommen muss der Mensch heute auch sein Leben mit Gott anders bestimmen als früher, als ganz andere gesellschaftlich-soziale und sozioökonomische Verhältnisse herrschten. Man muss auch über seinen Glauben immer wieder neu nachdenken. Und ihn vor allem leben. Dann erst zeigt sich, wie tragfähig er ist.



    Kommentar von
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    berkersheimberkersheim21.08.2010 - 9🤐7
    Noch eine Nachbemerkung an alle, die Darwin und die Evolutionstheorie gegen einen Glauben an Gott ausspielen wollen: Darwin war Pfarrer und Theologe! Bis zu seinem Ende! Er selbst hat an Gott geglaubt. Er hat die Bibel besser gekannt als mancher "Fanatiker" hier, hatte aber selbstredend mit der Evolutionstheorie keine Probleme.


    Zitate Ende.→


 
Zuletzt bearbeitet:
Ehrlich gesagt ist mir gar nicht ersichtlich, wieso sich Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichte nun unbedingt widersprechen sollen.

Sicher, wenn man die Schöpfungsgeschichte wortwörtlich nimmt (Erde und alles Leben wurde in sechs der Zeiteinheiten, die bei uns heute als "Tag" bezeichnet werden, geschaffen, Menschen wurden aus Lehm geformt etc.), dann ist es ein Widerspruch. Aber meiner Meinung nach ist es nicht der Anspruch der Schöpfungsgeschichte, dass es genau so gewesen ist. Vielmehr ist es eine Geschichte mit der Aussage: Gott hat die Welt und alles darin geschaffen. Das "Wie" ist meines Erachtens nach zweitrangig, und was die biblische Schöpfungsgeschichte dazu anbietet, ist eine Erklärung, die dem damaligen Vorstellungsvermögen entsprach. Würde heute eine religiöse Schöpfungsgeschichte entstehen, würde sie wohl Gott als Verursacher des Urnkalls und als Planer/Erfinder der Evolution (oder so ähnlich) beinhalten. Diese Details sind nicht das Wesentliche, sondern die Aussage, die dahintersteckt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Enrlich gesagt ist mir gar nicht ersichtlich, wieso sich Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichte nun unbedingt widersprechen sollen.

Sicher, wenn man die Schöpfungsgeschichte wortwörtlich nimmt (Erde und alles Leben wurde in sechs der Zeiteinheiten, die bei uns heute als "Tag" bezeichnet werden, geschaffen, Menschen wurden aus Lehm geformt etc.), dann ist es ein Widerspruch. Aber meiner Meinung nach ist es nicht der Anspruch der Schöpfungsgeschichte, dass es genau so gewesen ist. Vielmehr ist es eine Geschichte mit der Aussage: Gott hat die Welt und alles darin geschaffen. Das "Wie" ist meines Erachtens nach zweitrangig, und was die biblische Schöpfungsgeschichte dazu anbietet, ist eine Erklärung, die dem damaligen Vorstellungsvermögen entsprach. Würde heute eine religiöse Schöpfungsgeschichte entstehen, würde sie wohl Gott als Verursacher des Urnkalls und als Planer/Erfinder der Evolution (oder so ähnlich) beinhalten. Diese Details sind nicht das Wesentliche, sondern die Aussage, die dahintersteckt.

So ist es, die Bibel ist in vielem nicht wörtlich zu nehmen, wie es manche Evangelikale tun. Die Bibel ist weder ein geschichtliches, noch ein wissenschaftliches Werk. Kann daher keine physikalische Erklärung für die Entstehung der Erde bzw. des Weltalls bieten. Sie ist, so wie du schreibst, im Verständnis der Zeit und für die Menschen der Zeit entsprechend dem damaligen Vorstellungsvermögen abgefasst. Entscheidend sind die Glaubenaussagen, die ewig Gültigkeit haben. Dass Gott der Schöpfer der Welt ist, und somit auch der Schöpfer des Lebens.

Man braucht keine Bedenken zu haben das moderne Weltbild, die Evolutionslehre zur Kenntnis zu nehmen. Das moderne Weltbild tut der Wahrheit der Bibel keinen Abbruch. Es be­halten alle biblischen Aussagen, die das Leben von Gott herleiten, ihre volle Gültigkeit. Auch wenn sich das Leben auf der Erde ohne besondere weitere Eingriffe Gottes entwickelt hat, so bleibt es Leben aus Gottes Hand.



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