Wenn Du das Gerichtsverfahren mit seinen lästen Pflichterscheinungsterminen,Anhörungen und evl.Begutachtungen etc. vermeiden möchtest,bzw.hier wohl eher Dein Vater 😎 ,
ist eine sinnvolle,faire und für ein Gericht und vor allem Deine Mutter akzeptable Lösung das Beste.
Der Klage könnte man den Wind aus den Segeln nehmen,wenn man zu einer außergerichtlichen Einigung kommt.
Hast Du ANGST vor der Mutter --oder nur "keinen Bock derzeit" ?
Telefonieren ab und zu dürfte zumutbar sein. Das machen bereits 8jährige 🙂
Sich halt in größerem Abstand zu sehen , was miteinander zu tun, dürfte auch für einen Vierzehnjährigen selbigen nicht überfordern.
Wenn die Treffen zuerst problemlos funktionierten ,kommen schon bei einem Familienrichter Fragen auf,WARUM nun die Mutter sogar klagen muß,es nicht eine Einigung gibt,die BEIDE Eltern untereinander verhandeln.
Im krassesten Fall -wenn sich rausstellt,daß NICHT DER SOHN den Umgang boykottiert -
ist sogar das Sorgerecht jederzeit neu durch die Mutter einklagbar.
Wenn Deinem Vater das Sorgerecht entzogen würde durch Urteil, wäre Dein Stand bei der Mutter irgendwie nicht der Beste? Findest Du nicht?
Gerade in der Pubertät könnte ein "Zusatzansprechpartner" für Dich,Sohn,eher sinnvoll sein.
Wenn eine Mutter ,die GUT KLARKAM mit dem Sohn,plötzlich von diesem GAR NICHTS mehr hört ,ist ihre Klage durchaus verständlich.
Für maximal 4 Jahre noch eine harmonische Regelung zu finden,sollte vor allem auch in DEINEM Interesse sein.
Wie dann der Umgang gestaltet wird, hängt bestimmt auch von Deinem Entgegenkommen ab.
Ein unbegründet völlig "mauerndes Kind" wird seine Wünsche dann im Urteil eher weniger vorfinden. Bis zur Volljährigkeit wirst Du Dich da nicht allein entscheiden dürfen.
Micky