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Sinn des Lebens

Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, wofür er sterben würde, eignet er sich nicht zum Leben
Martin Luther King

Besser das Leben ist sinnlos, als dass es einen Sinn hat, dem ich nicht zustimmen kann.
Ashleigh Brilliant

Wenn ich jemanden seufzen höre "Das Leben ist hart", bin ich immer versucht zu fragen: "Im Vergleich wozu?"
Sydney J. Harris


Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens'? Das trifft auf jeden Tag zu bis auf einen - den an dem man stirbt
 
@ Mindchaos

Und wieder eine sehr einfache Sichtweise. Du hälst das Betätigen eines Schalters für gleichwertig mit dem Springen vor einen Zug?
Aber diese Diskussion kann man glaub ich tatsächlich ewig weiterführen. So einseitig negative Denkweisen führ ich einfach nicht in meinem Kopf

Gleichwertig? Nein ich will damit sagen das es immer Menschen gibt die sich unüberlegt vom Leben trennen, egal unter welchen Umständen.
Und ich keine einseitig positiven. Aber so einseitig sind meine Gedankengänge nicht. Aber ich kann hier ja nicht alles in einem verständlichen Zusammenhang beschreiben was mir dazu in den Kopf kommt. Das überfordert meine Geduld und mein Durchhaltevermögen.


@ mikenull

Ich würde nicht sagen das das Leben ein Privileg ist. Ich bezweifle auch das man das Wort in diesem Zusammenhang überhaupt verwenden kann.
Ein Kind in einem Entwicklungsland das gegen seinen Willen verhungern muss kommt also in den Genuss auserwählt zu sein? Nee du...

Es wird auch nicht jeder ein Einstein, und es gibt auch Einsteins die sich das Leben nehmen.
Und würde aus jeder Samenzelle/Eizelle ein Leben werden, dann würden die Menschen schon ins All treiben, weil der Menschenteppich auf der Erde so dick ist.

Wenn du eine vernünftige Einstellung zum Leben hättest würdest du auch nicht so über Glauben sprechen. Eine Religion hat einen oder mehre Götter – keine Götzen. Wenn ich im 21. Jahrhundert sage das jemand Götzen anbetet, dann meine ich damit das er etwas weltlichem den Stellenwert von etwas Übernatürlichem gibt (Geld/Macht/Erfolg/Sex/Das Haustier/etc.). An eine höhere Macht (Gott, Engel,etc) zu glauben ist etwas ganz anders.
Das man einen gesunden Glauben hat ist nichts Schlechtes. Ich kann an Gott glauben und darin meinen Sinn finden, aber auch an Gott glauben und einen anderen Lebenssinn haben.
Wenn du das so sagst steckst du alle Gläubigen in einen Topf.
Man kann einen Glauben haben und einen anderen Lebenssinn, und zugleich das (eigene) Leben ablehnen. So wie ich.


@ Gast

Wenn ich jemanden seufzen höre "Das Leben ist hart", bin ich immer versucht zu fragen: "Im Vergleich wozu?"
'Das Leben ist schön' – im Vergleich wozu? So geht das nicht. Bevor man dazu eine Aussage macht, sollte man den Gedanken einmal umdrehen...


Liebe Grüße, Shubunkin
 
Zitat:

Ich würde nicht sagen das das Leben ein Privileg ist. Ich bezweifle auch das man das Wort in diesem Zusammenhang überhaupt verwenden kann.
Ein Kind in einem Entwicklungsland das gegen seinen Willen verhungern muss kommt also in den Genuss auserwählt zu sein? Nee du...

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Du hast es auch nicht verstanden.
Ich rede nicht von Kindern in Entwicklungsländern und natürlich ist es auch albern hier eine Diskussion aus den 70ern ( Abtreibung - wann entsteht Leben? ) führen zu wollen.

Es geht darum zu erkennen, daß das Leben etwas ungeheuer Kostbares ist - wir dürfen leben, wir dürfen sterben. Das dürfen die allermeisten ( mehr wie Sandkörner in der Wüste ) eben erst gar nicht, weil sie gar nicht erst geboren werden. Also ist unser Leben ein Privileg.

Wurde das jetzt verstanden?

Aus meiner Sicht ( ! ) ist es angesichts dieser Tatsache ziemlich daneben, sich darüber aufzuregen das im eigenen Leben mal was nicht klappt.
Mehr wollte ich damit nicht gesagt haben.
Aber jammert weiter........

Ich habe die Religionen angesprochen, weil sie manche Menschen ( diejenigen wissen schon, wen ich meine ) auf den seltsamen Gedanken bringen, im "Jenseits" wäre alles besser.

Auch meine Anmerkung "das Leben ist schön, weil es einmalig ist" ( ein Satz einer amerikanischen Dichterin? ) wurde nicht verstanden. Als Atheist glaube ich nicht an Götter und schon mal gar nicht an irgendwelche "Leben danach". Also liegt die Schönheit meines Lebens in der Einmaligkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstmord hat für mich zumindest nichts mit der Frage zum Sinn des Lebens zutun.
Deshalb bin ich nicht drauf eingegangen und hab dir dann versucht zu erklären warum.
Aber wohl leider erfolglos, da dich dieses Thema wohl brennender interessiert.

Sven

Es gibt viele, die eben keinen Sinn sehen und daraus resultiert
dann dieser Schritt, also hat es sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun (indirekt).


Zum Leben gehört auch der Tod, nur verdrängen das die meisten.
Weil sie Angst haben, sich mit dem Thema zu beschäftigen aber ok.

Aber blende das Thema ruhig weiter aus, genau wie der Rest der Gesellschaft, nur
wirds dadurch nicht besser.




Und ja, ich interessiere mit für das Thema Suizid, na und ?
Wird Zeit ein Tabu zu brechen!


Anmerkung:
Selbstmord gibt es übrigens nicht (man kann sich selbst töten aber nicht ermorden),
Mord ist heimtückisch und gegen den Willen der Person (nur mal so nebenbei 😉)
 
Es hat was mit einer Grundeinstellung zum Leben zu tun. Aber vielleicht habt ihr die alle nicht?
Ich glaube nicht, verschiebe auch nichts nach meinem Tod, und lehne es auch ab irgendwelche lächerlichen Götzen ( Religionen ) für meinen Sinn einzusetzen.

Nicht unbedingt.
Meine Grundeinstellung zum Leben ist z.B. eine andere
als meine Einstellung zu meinem Leben.
 
@ mikenull

Das hört sich schon besser an, jetzt wo du es genauer ausführst.

Aber:

Ich habe die Religionen angesprochen, weil sie manche Menschen ( diejenigen wissen schon, wen ich meine ) auf den seltsamen Gedanken bringen, im "Jenseits" wäre alles besser.
Was ist daran so verwerflich? Wenn es hilft über schwere Zeiten im Leben zu kommen, in dem ich darauf hoffe einmal ins Paradies zu kommen ist das nicht schlecht.

Es gibt auch viele die an Gott glauben, aber trotzdem keine guten Menschen sind. Ich finde das Menschen die ihren Glauben ernsthaft leben, nicht 'ins Jenseits flüchten' (in welcher Form auch immer), sondern auch versuchen etwas positives im Leben zu bewegen. Sinn der Religion ist niemals das Leben mit Füßen zu treten, mit dem Gedanken das es einem nach dem Tod eh viel toller geht.
Wenn es für manche dann trotzdem hier unerträglich wird, dann sollte man sie nicht dafür verurteilen. Vielleicht sollte man mal herausfinden, wie viele Suizidanten gläubig waren. Ich vermute die wenigsten.

Aus meiner Sicht ( ! ) ist es angesichts dieser Tatsache ziemlich daneben, sich darüber aufzuregen das im eigenen Leben mal was nicht klappt.
Mehr wollte ich damit nicht gesagt haben.
Aber jammert weiter........

Das mal was nicht klappt ist wohl unendlich untertrieben! Sicher gibts 'Vorschnelle'. Aber mit dem üblichen Lebensfrust das so gut wie jeden im Leben mal überkommt hat das wenig zu tun. Jammern tue ich nicht, ich binde dir ja schließlich nicht auf die Nase was in meinem Leben alles schief gelaufen ist.
_____

Zum Thema Suizid möchte ich noch anmerken:

Die meisten suizidalen Menschen sind sehr empfindliche und gefühlvolle Menschen, weswegen sie auch eher sehr unter ihrer Umwelt/Mitmenschen leiden. Viele suizidale Menschen haben große Schuldgefühle ihrer Umwelt gegenüber, und glauben das sie etwas gutes tun wenn sie 'gehn', weil sie schlecht für andere sind. Sie wollen die Mitmenschen entlasten. Keinen Schaden anrichten. 'Ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende'.

lg, Shubunkin
 
Zum Notaus: Wer ihn missbrauchen oder unüberlegt einfach benutzen würde, der würde auch ohne vermutlich unüberlegt oder im Affekt z.B. vor den Zug springen.

@ dereinst:

Was du mir schreibst ist gut gemeint, aber das haben mir schon tausend Menschen vor dir gesagt. Glaub mal das ich einiges davon auch schon oft versucht habe, hinter mir habe. Und wenn das Leben jeden Tag nur ein beschissener Kampf ist, vergeht es einem.
Du hast in vielem auch Recht, aber für mich spielt das keine Rolle, hat oft nichts damit zu tun. Das wenigste schließt aus das man zugleich auch den Wunsch haben kann das Leben zu beenden.

Trotzdem frage ich mich ob du verstanden hast was ich bisher hier geschrieben habe. Vielleicht bin ich zu anders im Denken geworden, und was meine Worte für mich aussagen, kann ein 'normaler' Mensch einfach nicht erfassen. Jenseits von Gut und Böse.

Bevor ich überhaupt lange Diskussionen anfange frage ich dich:

Wie war denn dein Leben bisher? Erzähl mal!
Und: überlege dir einmal was passieren müsste damit du so denkst, fühlst und handelst wie ich. Was müsste passieren das du das Leben ablehnst und dir den Tod wünscht?

Ich glaube nicht das du es verstehen kannst...

Gruß, Shubunkin

Hallo Shubunki,

wenn dir schon tausend Leute das Selbe geraten haben und du einiges versucht hast, was hast du dabei gefühlt? Hast du es ernsthaft versucht, oder nur damit die Anderen endlich Ruhe geben? Bist du auch voll und ganz dabei gewesen? Ich wage zu behaupten das du das nicht warst.
Wie schon gesagt, das Leben zu beenden ist eine Flucht. Und zwar eine Flucht vor der Verantwortung für sich selbst. Natürlich, wenn man sich mit allem was man hat gegen eine Lösung stemmt, das passiert meist unbewusst, findet man auch immer wieder die Bestätigung, dass eh nichts hilft. Und so treibt man _sich selbst_ immer tiefer in das Jammertal.
Dieses Verhalten ist auch gar nicht selten. Ja es ist sogar eine Art Bestätigung, eine Belohnung, dass man ja doch recht hat. Alles ist mies und schlecht und es gibt nur einen Ausweg. Die Gedanken drehen sich in einem kleinen Kreis. Jeder Türe, jeder Ausgang wird nach Kräften ins Gegenteil verkehrt und man findet auf jeden Fall ein Haar in der Suppe. Ob dies nun auch ein wirkliches Haar ist oder nicht spielt keine Rolle. Immerhin geht es ja nur um Selbstbestätigung.
Nimm einmal selbst die Stelle einer dieser tausend Leute ein, die dir helfen wollten. Benimm dich so wie sie, geh einen Schritt weiter und schimpfe dich selbst. Sag dir mal, aus diesem anderen Standpunkt heraus, die Meinung. Du kannst dir auch einen Brief oder eine Mail schreiben 😉
Wer ist schon "normal"? 😉 Ich verstehe deine Haltung, auch wenn ich sie nicht billigen kann. Du bist nicht so besonders anders. Vielleicht ein wenig stur und zu nach innen gekehrt. Du grübelst zuviel und tust zuwenig. Das machen viele. Möglicherweise lebst du zuviel in einer vermeintlich besseren Zukunft? Du versprichst dir vielleicht Erlösung. Dabei lebst du jeden Moment im hier und jetzt.
Mein Leben wird dir nichts helfen, wenn du schon das Leben tausend anderer Personen ignoriert hast. Möglicherweise bin ich ein absoluter Durchschnittsmensch. Möglicherweise habe auch ich manchmal Herausforderungen zu stemmen. Vielleicht manchmal auch schwierige? Möglicherweise gebe ich mich nicht einfach auf. Eventuell stehe ich wieder auf, wenn ich stolpere? Kann auch sein, dass ich einen Sinn für mein Leben darin sehe, meinen Horizont zu erweitern? Vielleicht bedeutet mir persönliches Wachstum etwas. Oder ich hänge nur herum, höre mir möglichst viele depressive Stimmungen an. Weide mich im "das Leben ist ungerecht" und "ja wenn ich nur mal eine Chance bekäme". Kann auch sein, dass ich gleich wie du eingestellt bin, aber es hier besser ankommt, wenn ich einfach gegen dich argumentiere. Vielleicht halte ich von diesen "Wo ein Wille, da ist auch ein Weg" Gerede auch nichts. Such dir etwas aus.
Egal was ich schreibe, um dass geht es nun wirklich nicht. Der persönliche Fokus (wie der eines Scheinwerfers) kann ein Punkt- oder ein Breitstrahler sein. Die Wahl hat jeder selbst.
Wer will kommt weiter, wer nicht will bleibt eben stehen. Beides macht der Mensch selbst.

Lies selbst was du schreibst und du wirst vielleicht bemerken, dass du nur alles Negative verteidigst und in allem anderen eben das oben erwähnte Haar suchst. Beides entspringt deinem Willen und deinem Unterbewusstsein. Beides kannst du auch formen. Aber deinen Hintern muss du selbst hoch bekommen, wenn ich das mal so sagen darf 😉
 
Hallo Karmalia,

wie Du ja sicher schon festgestellt hast, gibt es hier wieder von fast jedem eine andere Erklärung. Jede hat mehr oder weniger Sinn, geht wirklich auf die Frage ein, oder man vertritt nur seine Meinung, eine von vielen. Wer nach dem Sinn seines Lebens fragt, beweist damit schon, dass er Gründe hat. Er ist also eher nicht mit dem Sinn (Verlauf, Entwicklungen, Enttäuschungen, die Lebensweise und Qualität oder der Wert) seines Lebens zufrieden. Ich weise in diesem Zusammenhang mal auch auf das Problem der Subjekt-Objektspaltung hin. (einThema für sich)
Aus den unterschiedlichsten Gründen, so mancher kann es sich auch nicht erklären, kommt der Zweifel und das Vergleichen. Ein gutes Beispiel ist uns da der Existentialist und Philosoph Sören Kierkegaard. Sein Vater, ein überzeugter Katholik, war sich gegenüber seines Glauben sicher eine Sünde begangen zu haben und befürchtete nun Zeit seines Lebens von Gott dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Gegenüber seiner Familie wurde er noch strengen, rücksichtsloser und eben selbst seelisch und psychisch krank, litt auch ständig an einer Depression. Sören wurde durch den Vater so stark beeinflusst, dass er selbst kein normales Leben mehr führen konnte, Suizidgedanken verfolgten ihn, auch er wurde Lebensunfähig, depressiv und chronisch krank. – „Ich lebe nicht, habe nie gelebt, sondern existiere nur!“ (daher Existentialist) Nach dem Tode seines Vaters hatte er ein stattliches Vermögen geerbt, sah aber in seinem Leben keinen Wert und keinen Sinn und starb mit 42 Jahren.

Für den Philosophen Albert Camus (Existentialist), hat das Leben in sich keinen Sinn, weder gut noch schlecht. Für ihn ist es eher grundsätzlich absurd. Es widerspreche seiner Vorstellung allerdings nicht der Bejahung des Lebens und damit dem Glück des Menschen, das ja jeder einzelne in nie endenden Anstrengungen gegen eine absurde Welt finden will und auch manchmal findet.
Alle guten Dinge sind drei: Theodor W. Adorno(natürlich auch Philosoph) sieht im Sinn des Lebens, eine der letzten Möglichkeiten, in denen die verschiedenen Kategorien der “Metaphysik“ in der Welt noch nach dem Holocaust weiter leben. Jeder Anspruch auf Objektivität widerspricht aber jeder Antwort, die erst subjektiv gefunden werden muss. Nicht ein “Sinneswandel“ führt beim Menschen zur Erfüllung, sondern die objektive Abschaffung des aufgrund der Versagung (Enttäuschung) erzeugenden Prinzips, könne das menschliche Dasein von dieser Sinnlosigkeit (Leere) befreit werden.

Im Klartext ist es also die Bestätigung dafür, dass es auch hier keine Formel, Regel oder Definition geben kann.
Der Mensch mit seiner individuellen Herkunft, Abstammung, Vererbung, seiner Prägung aus seinem Umfeld, seiner Erziehung und Bildung, den Ereignissen im Verlauf seiner persönlichen Entwicklung und den Erfahrungen, aus denen sich seine Meinung immer neu bildet, so wie auch seine Ansprüche, Bedürfnissen und Forderungen –
sind wichtige und immer wieder verwendbare Grundlagen (in fast allen philosophischen Fragen, die sich mit dem Menschen beschäftigen) aus denen sich hier ein subjektiver Sinn des Lebens ergeben kann!
Das höchste Ziel des Menschen in drei Stufen: zufrieden und glücklich sein- sein Glück finden – sein Wohlbefinden (Gesundheit) – und zuletzt die Glückseligkeit! Alle drei Stufen können wieder nur auf den von mir genannten Grundlagen ermittelt oder entwickelt werden.

In den Antworten finde ich immer wieder nur Meinungen, aber diese werden als Wissen vorgetragen. Sokrates sagte aber schon vor 2500 Jahren: Ich weiss, dass ich nichts weiss! So weiss ich schon etwas mehr, als die, die immer nur vorgeben etwas zu wissen – doch es ist nur ihre Meinung. Diese ändert sich normaler Weise ständig.
Was schert mich mein Geschwätz von gestern? – sagte unser ehemaliger Bundeskanzler Konrad Adenauer!
Wer seine Meinung nicht ändert, nicht ändern kann oder will – hier meine Antwort:
Es ist keine Schande dumm zu sein, wohl aber nichts dazu lernen zu wollen! - Zitat Heraklit
Meinen Sinn des Lebens habe ich gefunden und werde ihn sicher auch weiter finden – mein Motto:
Sei Dir Deiner-Selbst bewusst – oder sich Seiner-Selbst bewusst sein! Das ist ein hoher Anspruch, kann sehr belastend sein, anstrengend, täglich eine neue Herausforderung – aber sie führt zur eigenen inneren Ruhe und Ausgeglichenheit. Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein ist das Ergebnis, ein Erfolg und ein lebensdienlicher Sinn des eigenen Lebens.

Meine besten Wünsche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Thales von Milet,

schön geschrieben. Sie beklagen hier nur Meinungen zu finden und geben letztendlich selbst auch nur eine Meinung (Wahrnehmung) von ihnen. Willkommen im Club.
Aber ich stimme ihnen zu, dass es keine universelle Wahrheit gibt. Somit ist jede Äusserung eben eine Meinung. Selbst eine noch so fundierte Meinung bleibt eine Meinung (= Aussage = Wahrnehmung). 🙂

Ein schönes Zitat das ich heute auf Twitter, leider ohne Quellenangabe, fand:
Lebensfreude ist keine Frage des Zufalls oder des Schicksals - Jeder entscheidet selbst über sein Wohlbefinden

Ja die äußeren Umstände ... Natürlich prägen sie. Aber auch nicht alle und auch nicht immer. Es gibt und gab immer wieder Beispiele wie die Einen abrutschen und die Anderen aufstreben, wenn sie sehr ähnliche Bedienungen vorfanden.

Wenn es auch nur noch ein Quentchen Freude im Leben gibt, kann man darauf aufbauen. Die Momente die Freude schenken geniesen lernen (Übung). Die Quelle dieser (echten inneren) Freude erkennen und nach ähnlichem Ausschau halten. Destruktive Menschen und Medien meiden, soweit möglich. Sich selbst auf Glaubenssätze abhorchen. Wann und wo reagiere ich automatisch mit Ablehnung? Ist diese Ablehnung in diesem Zusammenhang richtig? Gibt es eine mögliche andere Sichtweise? Gibt es möglicher Weise auch Verbindungen zu den Dingen die mir Freude bereiten? Ist das überhaupt meine Meinung, oder habe ich diese von Eltern, Verwandten, Lehrern oder Freunden (egal ob echte oder unechte Freunde) übernommen?

Das Leben ist eine spannende Herausforderung, oder wie ich es heute in der Einleitung eines Buches las: Das Leben ist ein Spiel. Klingt provozierend, ist aber gar nicht so abwegig, wenn man den Gedanken weiter spinnt. Manchmal verliert man und bekommt eine Revanche oder fängt ein neues Spiel an. Meist gewinnt man sogar, wenn man sich das nur mal vor Augen führt und sich diesen Gedanken auch selbst erlaubt. Falsche Scham kann auch eine Herausforderung sein.

Nur wer liegen bleibt hat wirklich verloren und sich selbst aufgegeben.
 

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