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Wie pervers ist die Gesesllschaft????

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Der unten eingefügte Text ist aus der Seite http://www.helles-koepfchen.de/artikel/3037.html . Ich finde, es passt zum Thema.

(Ausschnitt)
Länder wie Brasilien stellen große Mengen an Lebensmitteln für den "Export" (also den Verkauf ins Ausland) her, während ein Teil der eigenen Bevölkerung hungert. In Brasilien angebaute Sojabohnen - für die Anbauflächen wird der Regenwald abgeholzt - dienen zu einem Großteil nicht der Ernährung von Menschen, sondern der Ernährung von "Schlachttieren" in Europa und Nordamerika. Dort benötigt man Tierfutter, um genügend Fleisch für den Weltmarkt zu produzieren.

Rund ein Viertel des weltweit produzierten Getreides wird verwendet, um Tiere, die für den späteren Verzehr durch den Menschen bestimmt sind, zu mästen. Im Grunde ist dies eine riesige Verschwendung: Ohne Massentierhaltung - und entsprechend im Falle einer deutlichen Einschränkung des Fleischkonsums - könnten wesentlich mehr Menschen auf der Welt satt werden. Ein neuer Trend ist der Anbau von Mais für Biotreibstoffe - während also ein Teil der Weltbevölkerung hungert, nutzt man Lebensmittel gleichzeitig für Zwecke, die viel weniger dringlich erscheinen.


Wenn Du aufgrund von Halbwahrheiten, vor denen dieser vierseitige Artikel nur so strotzt, diskutieren willst, dann passt der ganz sicher gut zum Thema.

Apropos Regenwald ...

Hier noch ein Artikel Tropischer Regenwald der die Situation etwas anders darstellt.

Schliesslich sei der Amazonaswald laut brasilianischer Verfassung nicht das "Erbe der Menschheit", sondern ein "nationales Erbe", das heisst, man müsse vor allem die fünfzehn Millionen in Amazonien lebenden Brasilianer schützen. Ihnen die Rodung zu verbieten, zementiere die Armut, da die Naturschätze nicht mehr gefördert werden könnten. Und solle man Tausende in den Ruin treiben, indem man ihnen das Holz wegnimmt? Solle man den kleinen Siedlern, die man mit Versprechungen hierher gelockt hat oder die Elenden, die am Rand der Urwaldpisten in Bretterbuden hausen, etwa wieder vertreiben, damit die Bäume wieder in den Himmel wachsen? In der Tat haben die gewaltigen Umweltprobleme Brasiliens vornehmlich soziale Ursachen. Solange diese weiterbestehen, wird auch die Rettung des Regenwaldes wenig Erfolg haben.
 
Wenn Du aufgrund von Halbwahrheiten, vor denen dieser vierseitige Artikel nur so strotzt, diskutieren willst, dann passt der ganz sicher gut zum Thema.

Apropos Regenwald ...

Hier noch ein Artikel Tropischer Regenwald der die Situation etwas anders darstellt.


Brasilien war ein Beispiel. Es ging auch weniger um den Regenwald. Aus dem gleichen Artikel folgender Ausschnitt:

Man könnte wesentlich mehr Menschen ernähren, wenn die Gesellschaft deutlich weniger Fleisch essen würde. Denn auch die Tiere müssen über längere Zeit mit Getreide und Pflanzen gefüttert werden, bevor sie geschlachtet werden. Etwa 75 Prozent aller Anbaupflanzen werden an die so genannten Nutztiere verfüttert. Auf 10.000 Quadratmetern Land kann man ungefähr 23.000 Kilo Gemüse wie zum Beispiel Kartoffeln anbauen. Doch mit der Ernte der gleichen Fläche könnte man entsprechend nur etwa 190 Kilogramm Fleisch herstellen.

Man sagt, dass alle Zuchttiere auf der Welt eine Futtermenge verbrauchen, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht - also mehr als der Weltbevölkerung. Von der Menge her könnte man demnach alle Menschen auf der Erde mühelos von den vorhandenen Nahrungsmitteln ernähren, wenn es keine solche Massenproduktion gäbe und die Leute viel weniger Fleisch essen würden.
 
Brasilien war ein Beispiel. Es ging auch weniger um den Regenwald. Aus dem gleichen Artikel folgender Ausschnitt:

Man könnte wesentlich mehr Menschen ernähren, wenn die Gesellschaft deutlich weniger Fleisch essen würde. Denn auch die Tiere müssen über längere Zeit mit Getreide und Pflanzen gefüttert werden, bevor sie geschlachtet werden. Etwa 75 Prozent aller Anbaupflanzen werden an die so genannten Nutztiere verfüttert. Auf 10.000 Quadratmetern Land kann man ungefähr 23.000 Kilo Gemüse wie zum Beispiel Kartoffeln anbauen. Doch mit der Ernte der gleichen Fläche könnte man entsprechend nur etwa 190 Kilogramm Fleisch herstellen.

Man sagt, dass alle Zuchttiere auf der Welt eine Futtermenge verbrauchen, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht - also mehr als der Weltbevölkerung. Von der Menge her könnte man demnach alle Menschen auf der Erde mühelos von den vorhandenen Nahrungsmitteln ernähren, wenn es keine solche Massenproduktion gäbe und die Leute viel weniger Fleisch essen würden.
Ein guter und bemerkenswerter Aspekt 🙂!
 
Auf 10.000 Quadratmetern Land kann man ungefähr 23.000 Kilo Gemüse wie zum Beispiel Kartoffeln anbauen. Doch mit der Ernte der gleichen Fläche könnte man entsprechend nur etwa 190 Kilogramm Fleisch herstellen.

Was für ein Schwachsinnsartikel mit noch schwachsinnigeren Zahlen, Aussagen und Vergleichen!

Mit 10000 qm Mais kann man problemlos 6-8 Bullen bis zur Schlachtreife füttern, also ca. 3000 kg Fleisch.
 
Was für ein Schwachsinnsartikel mit noch schwachsinnigeren Zahlen, Aussagen und Vergleichen!

Mit 10000 qm Mais kann man problemlos 6-8 Bullen bis zur Schlachtreife füttern, also ca. 3000 kg Fleisch.


Ich kann mir vorstellen, dass sich bei den Zahlen im Artikel der Fehlerteufel eingeschlichen hat, weil 190 kg Fleisch klingt doch etwas wenig. Möglicherweise fehlt da eine Null. Aber da sind ja mehr zahlen genannt. Wenn also die Rechnung komplett falsch sein soll, warum machst du dir nicht die Mühe und lässt den Artikel dann korrigieren?

Ich nehme mal deine Zahlen. Dann sehe ich das so:

10000 qm - 23000 kg Gemüse
10000 qm - 3000 kg Fleisch

Wenn ein Bulle 1200 kg wiegt und sagen wir mal die Hälfte verwertet werden kann/wird, komme ich zwar auf eine größere Fleischmenge als die, die du nennst aber auch die liegt weit unter 23000 kg.
Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege. Ich bin kein Viehhändler und kein Mathematiker. Trotz alledem ändert sich nichts daran, dass die Tiere nicht artgerecht gehalten werden und die meisten Menschen einfach zu viel Fleisch essen.
 
Zuletzt bearbeitet:
...und die meisten Menschen einfach zu viel Fleisch essen.

Allerdings scheinen einer Wikipedia-Statistik zufolge die Deutschen nicht unter den 10 Haupt-Fleischesser-Nationen zu sein (an erster Stelle die USA, dann Spanien und Australien).
Fleisch

Mir scheint es auch so zu sein, dass einige andere Länder wesentlich unbekümmerter Fleisch konsumieren, als die eher zurückhaltenden Deutschen (trotz des klischeehaften Eindrucks, dass Deutsche sich ständig Haxen und Schnitzel reinschieben würden...)
 
Weil dann Personen wie Du nicht mehr mit Schwachsinn argumentieren könnten😀😀😀


Über die Haltung und Fütterung in der Massentierhaltung gibt es weit mehr Artikel als der, den wir hier besprechen. Selbst Bilder und Filme gibt es reichlich. Und du behauptest, dass wir uns irren? Ganz interessant finde ich übrigens auch die Auswirkungen der Massentierhaltungen und der Überproduktion auf ärmere Länder.
 
Allerdings scheinen einer Wikipedia-Statistik zufolge die Deutschen nicht unter den 10 Haupt-Fleischesser-Nationen zu sein (an erster Stelle die USA, dann Spanien und Australien).
Fleisch

Mir scheint es auch so zu sein, dass einige andere Länder wesentlich unbekümmerter Fleisch konsumieren, als die eher zurückhaltenden Deutschen (trotz des klischeehaften Eindrucks, dass Deutsche sich ständig Haxen und Schnitzel reinschieben würden...)


Ich meine mich zu erinnern, dass Deutsche pro Jahr und Kopf auf 90 kg Fleisch kommen, wobei hier wohl Hühnchen und Fisch nicht mit einkalkuliert sein soll. Nagel mich aber bitte nicht auf die Zahlen fest. Ich denke, das ist dennoch zu viel, weil das wären fast 2 kg Fleisch die Woche! Dann kommen noch Hühnchen und Fisch hinzu...oje...🙁
 
natürlich, es ist gewissermaßen verschwendung, weizen, soja, mais o.ä. an tiere zu verfüttern.
weil man weniger kalorien raus bekommt als man rein steckt - ganz klar.
nur gibt es gegenden, die sich besser zur viehwirtschaft eignen als zum anbau von getreide. das entschuldigt nicht die massentierhaltung und andere aspekte - und dennoch wäre es aus ernährungsökonomischer sicht nicht sinnvoll, auf der ganzen welt nur noch pflanzen anzubauen.
 
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