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Wie pervers ist die Gesesllschaft????

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man könnte auch anfangen zu fragen "muss der mensch häuser und straßen bauen" oder kleidung produzieren um nicht nackt herumzulaufen. es ist nicht das ob, sondern das wie... und wir sind nunmal "allesfresser", schon immer gewesen. ob ich dem tier dann, aus dankbarkeit, ein möglichst angenehmes leben ermögliche, weil es mir ausgeliefert ist.. oder es irgendwo einsperre und mit schrott vollstopfe (um es dann selber wieder aufzunehmen), ist ein großer unterschied.
der mensch steht nicht über seiner natur. dem löwen kannst du auch nicht vorwerfen, dass er die arme kleine gazelle getötet hat, um sie aufzufressen.
aber wir haben die wahl (so wie üblich) es bewusster und angemessen zu tun, so wie der löwe es von natur aus tut, (so wie wir es auch mal konnten, vor der massentierhaltung). er quält seine beute auch nicht monatelang von geburt an um es dann zu vertilgen.

Mensch macht das "Einsperren und mit Schrott(?) vollstopfen" nicht weil er so fies und gemein ist, sondern weil es der aus seiner Sicht beste Weg ist. Muss man wirklich seiner Beute Respekt entgegenbringen? Das macht der Löwe auch nicht.
 
Hallo Heinzelmännchen!

Ich sehe das ähnlich wie Du. Tiere werden auf perverse Weise ausgenutzt. Ich muss gerade an den Thread über lebensunwertes Leben denken. Für Tiere, die auch Lebewesen sind, scheint dies nicht zu gelten.

Man kann eine starke egozentrische und egoistische Haltung vieler Menschen feststellen. Teilweise ist es auch einfach Ignoranz gegenüber dem Tier.

Seit dem letzten DioxinSkandal habe ich Schluss gemacht mit dem Fleischverzehr. Tierquälerei zugunsten des Geldbeutels einiger Tierquäler möchte ich nicht mehr unterstützen.
 
Ist das wirklich so? Ich glaube nicht dass das Fleisch, welches wir im Supermarkt kaufen ungesünder ist als wenn wir den Hirsch im Wald selbst erlegen würden. Dafür gibts Kontrollen und Grenzwerte.


Aha! und was ist mit den ganzen Lebensmittelskandalen? wo waren da die Kontrollen?
Bis das rauskommt haben es etliche schon gegessen. Jeder der ein Verbrechen begeht, tut es in der Annahme, nicht erwischt zu werden.

Genau das ist es, was ich als heuchlerisch empfinde. Das soll kein Angriff sein - wie gesagt, jeder muss dieses Thema mit seinem Gewissen selbst ausmachen. Aber meins wird dadurch nicht beruhigt.


Wenn man es als gegeben ansieht, dass das Tier geschlachtet werden muss (Was auch nicht selbstverständlich ist), wie kann man dann noch ernsthaft über Tierschutz und die Gefühle des Tieres nachdenken?

Weil das Tier dennoch leidet, wenn man es zuvor monatelang quält, egal was in deinem oder meinem Kopf vorgeht. Es geht um Schadensbegrenzung. Das Tier hat keinen Vorteil davon, wenn du auf seinem Rücken mit anderen über seinen Lebenszweck diskutierst.

In dem Moment wo sein gewaltsamer Tod fest geplant ist, wird es zum Objekt gemacht, mit dem man alles zielführende tun kann was man will. Es ist ja auch nicht so, dass man die Tiere um des Quälens willens quält, sondern es gibt gute Gründe für die Behandlung.

Man kann mit hilflosen alles Tun, was man will. Ist eine Gewissensfrage. Das Tier wird mit dem neuen Titel Objekt nicht schmerzunempfindlicher. Die guten Gründe des Quälens sind finanzieller Natur.



Aber wir haben unser Leben selbst in der Hand, es gibt kein mächtigeres Wesen das unseren Tod zu einem bestimmten Zeitpunkt plant (Diese Aussage bitte nicht theologisch auffassen).

Philosophieren bringt der Kuh jetzt auch nichts. Iss es oder lass es bleiben aber du entscheidest, wo du dein Fleisch kaufst.
 
Hallo Heinzelmännchen!

Ich sehe das ähnlich wie Du. Tiere werden auf perverse Weise ausgenutzt. Ich muss gerade an den Thread über lebensunwertes Leben denken. Für Tiere, die auch Lebewesen sind, scheint dies nicht zu gelten.

Man kann eine starke egozentrische und egoistische Haltung vieler Menschen feststellen. Teilweise ist es auch einfach Ignoranz gegenüber dem Tier.

Seit dem letzten DioxinSkandal habe ich Schluss gemacht mit dem Fleischverzehr. Tierquälerei zugunsten des Geldbeutels einiger Tierquäler möchte ich nicht mehr unterstützen.

Wie abgedreht ist das denn?

Wer von Euch hat denn schon mal Rinder, Schweine, Hähnchen oder sonst was gemästet und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten müssen?

Ich denke mal die WENIGSTEN ...

Und deshalb haben die MEISTEN hier absolut keine Ahnung.

Doch davon eine ganze Menge ...
 
Muss man wirklich seiner Beute Respekt entgegenbringen? Das macht der Löwe auch nicht.
Schwacher Vergleich, wir sind doch keine Tiere!
Wir wissen was wir tun und tragen dementsprechend auch Verantwortung.

Vermenschlichen muss man die Tiere ja nicht,
aber ein bisschen Respekt sollte irgendwo noch drin sein, oder nicht?
 
Wenn man es als gegeben ansieht, dass das Tier geschlachtet werden muss (Was auch nicht selbstverständlich ist)
weshalb ist es nicht selbstverständlich? man kann darüber streiten ob tiere essen überhaupt moralisch vertretbar ist. ich nehme es als gegeben hin, dass der mensch nunmal von natur aus auch fleisch isst (und eigentlich nur in maßen). aber es ist wirklich ein unterschied, ob man die tiere dafür leiden lässt um es möglichst billig tun zu können.
Wer von Euch hat denn schon mal Rinder, Schweine, Hähnchen oder sonst was gemästet und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten müssen?
ich unterstütze gerne solche bauern, die es verdient haben, da sie tiere nicht ausbeuten. sie liefern das, worin bedarf besteht und das auf eine art und weise, die fair dem tier gegenüber ist.
massentierhaltung ist niemals fair, nur der preis wird "fair" gemacht.. alles nur für den menschen, natürlich.

Mensch macht das "Einsperren und mit Schrott(?) vollstopfen" nicht weil er so fies und gemein ist, sondern weil es der aus seiner Sicht beste Weg ist. Muss man wirklich seiner Beute Respekt entgegenbringen? Das macht der Löwe auch nicht.
ja, schrott. schonmal sich informiert, womit das vieh gefüttert wird? bzw. was ihm eingeflößt wird.
und genauso schmeckt dann auch das fleisch, die milch, die butter, die eier, das brot usw.
es ist der beste weg um ein lebewesen auszubeuten.
natürlich muss man als mensch seiner "beute" respekt entgegenbringen, ich darf es essen um zu leben, dafür muss leider ein lebewesen sein leben geben.
wie soll ein löwe seiner beute respekt entgegenbringen können? und weshalb? er würde es nicht einsperren, auf engstem raum ohne sonnenlicht, wird es nicht zwangsernähren oder sonstwas. wir könnten höchstens genau das mit dem löwen tun (ohne ihn jetzt essen zu wollen). also theoretisch. merkst du nicht den unterschied?

um auf den eigentlichen sinn zurückzukommen. mit dem beispiel wollte ich folgendes verbildlichen:
ob der mensch fleisch isst oder nicht ist zwar individuell angelegt, aber ich gehe davon aus, dass fleisch von natur aus - oder aus evolutionären gründen - auf dem speiseplan des menschen steht.
es geht nur um die macht, die er ausnutzt, damit alles schön zu seinem gunsten ausfällt: möglichst viel für möglichst wenig.
irgendwann muss es auch mal reichen.

eigentlich sollte fleisch ein luxusgut sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich unterstütze gerne solche bauern, die es verdient haben, da sie tiere nicht ausbeuten. sie liefern das, worin bedarf besteht und das auf eine art und weise, die fair dem tier gegenüber ist.

Genau dies tut die große Mehrzahl der deutschen Landwirtschaft.

Was sollte es einem Landwirt nutzen, wenn er seine Tiere von der Geburt bis zur Schlachtung quält bzw. schlecht behandelt?

Einfaches Beispiel: Ein männliches Kalb für die Rindermast kostet derzeit ca. 550 EU. In ca. 12 Monaten bringt es dann als Schlachtbulle ca. 1300 EU. Geht er vorzeitig, aus welchen Gründen auch immer, vllt. nach 6 Monaten zur Schlachtung bringt er vllt. 400 EU.
 
bring mir doch mal lieber ein beispiel zu einem huhn oder einem schwein? das ist nämlich gefragter als rind. ..wobei milch noch ein anderes thema ist.

...und wo wird beispielsweise dieses fleisch produziert?
 
Ich weiss ja nicht, wie reich hier scheinbar einige sind - aber wenn ich die Wahl habe, entweder auf wichtige Lebensmittel zu verzichten, weil diese so teuer sind, dass ich sie mir nicht mehr leisten kann (überspitztes Beispiel: das Schwein aus der Luxus-Suite mit Silberbesteck und eigenem Koch) oder ich habe bezahlbare Lebensmittel über deren Herkunft ich nicht thelogisch philosophisch nachdenke, dann nehme ich natürlich letzteres. Der Mensch ist evolutionstechnisch ein Allesfresser und somit ist jeder Verzicht auf einen Teil eine einseitige Ernährung und damit ungesund (da lasse ich mich auch nicht mehr auf Diskussionen ein - mit Ideologen diskutiert es sich schlecht, da die Einsicht fehlt).

Anstatt die anzuprangern, die auf billiges Fleisch angewiesen sind, prangert doch endlich mal die an, die eine andere Herstellung der Lebensmittel so teuer machen!

Zur Gesellschaft kann ich nur sagen, so haben wir die Gesellschaft, die wir selber fördern. Ich finde es beispielweise auch pervers, dass man sich auf die Schulter klopft, dass dem Sprit Bioethanol beigemsicht wird. Dieser wird nämlich aus Getreide gewonnen - woanders müssen Menschen hungern, und wir verfeuern Grundnahrungsmittel im Auto und trotzdem wird das als ökologisch anerkannt und nicht verteufelt. Wir neigen dazu, die Dinge viel zu kurzsichtig zu betrachten und unangenehme Nebeneffekte einfach zu ignorieren. Aber anstatt auf alle anderen zu zeigen, kann man erst mal bei sich selber anfangen zu reflektieren!
 
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