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Gott bitten?

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"Kain erchlug Abel
mit der Gabel"
fällt mir da ein.
War ein Spruch, den ich in der Kindheit hörte.
Mir wurde erklärt, es sei um "Futterneid" gegangen.... .

LG
Landkaffee
 

Hallo Landkaffee,

schau mal hier: Gott bitten?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Für mich ist zwischen dem Glauben an einen monothestischen Gott und heidnischen Göttern kein Unterschied zu sehen. Vielleicht interessant, dass der monothestische Gott nach einer T h e o r i e die Fortsetzung des ägyptischen Sonnengottes ist.
Re - ägyptischer Sonnengott | Das alte Ägypten

Mir sind die Widersprüche zwischen dem alttestamentarischen Gott und dem Gottesbild im neuen Testament als Kind immer wiederaufgefallen. Interessanterweise haben Menschen anscheinend weniger Probleme damit. Ich schon. Für mich stellt der alttestamentarische Gott etwas Grausames dar (etwa die Kindsopferung). Auch diese "Wutanfälle" wo gleich die ganze Zivilisation mit einer Riesenflut vernichtet wird, sind für mir nicht nachvollziehbar. Dieser Planet hätte in der Vergangenheit ersaufen müssen an Fluten.

Ein Religionslehrer erklärte uns mal, dass es nicht wichtig ist, ob Jesus wirklich göttlicher Abstammung ist. Es ist wichtig, was er vermittelt. Er persönlich glaube nicht daran, dass Jesus "göttlicher" Abstimmung wäre. Und so sehe ich das auch. Ich gehe sogar noch weiter, dass das von ihm vermittelte Bild wichtig ist, weil es Komponenten einer Menschlichkeit enthält. Diese Wunderwirkungen (mach Wasser zu Wein) etc. sind für mich immer nur Dinge gewesen, um diejenigen zu überzeugen, die nicht der Inhalt der Worte interessiert, sondern Wunderwerk und das Vorlegens eines Attestes der Göttlichkeit benötigen (es muss schon Zauberei im Spiel sein, sonst kann es ja nicht stimmen oder der Mensch braucht ein Zeichen einer übergeordneten Verwaltung).
Religionen unterliegen einem gewissen Zeitgeist. So wird das Image von Gott Zeit um Zeit von M e n s c h e n geändert, oder es tauchen neue Fassungen auf. Letztendlich wird der persönliche Gott nie fassbar sein, weil er einfach ein menschengeschaffener Mythos ist, um dem sich immer neue Legenden spannen. Davon unabgesehen gibt es Gläubige, die man tiefstem Respekt entgegenbringen muss. Zum Beispiel viele Priester, die im KZ im dritten Reich gestorben sind. Und ich denke auch nicht, dass es jemanden hier gibt, der diesen Menschen tiefsten Respekt und Hochachtung verweigert. Aber aus individuellen zutiefst "menschlichen" Taten Ableitungen für eine Akzeptanz eines Mythos eines persönlichen Gottes zu nehmen, wo ich als negatives Beispiel auch Hexenverbrennungen im Mittelalter aufführen könnte, halte ich für falsch. In Bezug auf Gläubige ergibt sich für mich die Konsequenz, dass nicht der Glauben an einen persönlichen Gott, sondern alleine die Taten der Gläubigen zählen. Ein Priester der mit Menschen ins KZ geht, um mit ihnen aus Solidarität zu sterben, ist genauso einzigartig wie ein budhistischer Mönch oder Atheist, der in einer anderen Situation aus seiner zutiefsten Überzeugung das Gleiche oder Ähnliches tun würde.
 
Das Produkt muss immer ideal gestaltet sein oder zumindest glaubhaft. 🙂
 
ein WAHRER christ, ein WAHRER mensch, ein WAHRER XYZ, etc.

gott und religion sind kultur und norm. sind art und weise, leben und gesellschaft zu definieren und interpretieren. nicht mehr und nicht weniger. entweder man geht aufeinander zu oder man hackt aufeinander rum als stellvertreterkrieg. ohne mich.

ich bin off. damits nicht unerträglich wird. gott, was habe ich getan, dass man mich so angeht??? ich bin nicht die erste, die von dogma spricht. DOGMA. TABU. DENKVERBOT. jede religion hat ja auch ihren sündenbock. aber du kennst dich damit besser aus, da bibelfest. dann heisst es LIES und SCHAU. als ob man ein schaf in der wüste ist, dem man was beibringen müsste. mangeldenken. ja, das nenn ich "sich als was besseres fühlen". auch religiöse menschen sind nur menschen.


(und ich bin ganz froh um die konkreten punkte, die hier eingebracht worden sind).


bisschen übergekocht? Das war eigentlich nicht meine Absicht. Ja, manchmal ist ne Pause gut, wenn sich ein Missverständnis aufs andere stülpt, eine Emotion auf die andere.

Sigi *etwas traurig guck*
 
ich muß ehrlich zugeben, dass ich die beiträge der "gottesgegner"(ich glaube, das kann man so sagen) nicht mehr lese. nicht mehr lesen kann. sie verletzen meine gefühle-und beleidigen teilweise auch meinen verstand...von anstand gar nicht zu reden. und ausserdem kommt eh immer dasselbe. spott, hähme, es wird dummheit unterstellt, nicht selber denken können/wollen, naivität, engstirnigkeit etc....es kommt mir vor als wolltet iht euch gegenseitig überbieten im lächerlichmachen von gott und denen, die an ihn glauben. das ist...unwürdig.
ich und die andern "pro gott" hier, wir sagen "ich glaube an einen gott und dass er so und so handelt, weil..".
ihr sagt "wir wissen dass es keinen gott gibt. basta." und zur untermauerung der aussage kommt noch etwas hinteher, das unseren glauben in den dreck ziehen soll. nach dem motto "seht her, ich habe keine angst vor eurem blöden gott".
andererseits wird dann aber argumentiert "dieser gott ist ein sadist, ein bastard, wieso sonst lässt er alles böse in der welt zu?"
ergo...aus eurer sicht...es gibt keinen gott-und wenn doch dann ist er ein mieses stück und unwürdig, "angebetet" zu werden. dann bin ich froh, nix mit ihm zu tun zu haben.
auch ein bißchen egstirnig, was?

zur ausgangsfrage nochmal...ich glaube, dass man um etwas bitten darf...aber nicht nach dem motto "damit ich sehe, dass es dich, gott, gibt".
selig sind die, die nicht sehen, und doch glauben.

Die Analyse gibt das wider, was ich auch immer wieder so empfinde.
Habe unter dessen von zwei Atheisten PNs bekommen, für die ich mich ausdrücklich bedanken möchte. Auch das muss mal gesagt werden!!!

Sigi
 
Religion bedeutet "Rückbindung".
Die montheistischen Religionen haben sich in einer Zeit entwickelt, in der nach dem Wissen und der Interpretation der Menschen nichts zufällig geschah und beispielsweise ein Gewitter auf göttlicher Macht beruhte und nicht auf Naturgesetzen, von denen man nichts wußte.
Und auch dieser Monotheismus baute auf sehr viel älteren religiösen Strukturen auf und hing mit der Bewußtseinsentwicklung der Menschheit zusammen.
Von Marketing kann keine Rede sein.
Auch Religion ist Entwicklung unterworfen.
 
Zitat:

Hallo Mikenull, wer, wie du selbt zugibst, provozieren will, der muss nun mal mit einem Echo rechnen. Und wen ich deine Provokationen als Ulk bezeichne ist das eine humane Methode, die sich auf den Inhalt der Provokation bezieht. Was findest du denn als persönlichen Angriff in meinem Text? Ich schrieb doch nur, was ich glaube, was aus deinen Texten für Ziele hervorgehen und wenn das nicht stimmt, dann könntest du doch auch sachlich korrigiern, statt zu mir wieder persönlich zu werden???
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Was ist an einer Provokation so schlimmes, daß Dir ( und T. ) sofort nmichts anderes einfällt, als zu beleidigen und zu unterstellen? Dabei ist es wurscht, ob Du nur schreibst, was Du glaubst. Du beleidigst, weil Dir nichts anderes dazu einfällt. Zum Thema schreibst Du nichts.
Und damit werde ich keineswegs persönlich - ich würde mir nie anmaßen, Dir zu unterstellen, daß Du hier jemanden missionieren willst. Und ich würde mir auch anmaßen, über Deine Ziele zu phantasieren. Aber vermutlich reicht es bei Dir zu anderem inzwischen nicht mehr. Leider.

Dazu hatte ich mich ja schon geäußert, ausführlich und offen und bereit, über das zu kommuniziern, wozu es sehr wohl reicht, wenn echtes Intersse da ist (siehe mein Beitrag mit PN-Angebot zur Frage, warum Gott das Böse zulässt). Es muss vor allem für sich selbst reichen und es muss reichen, um jemand auf alle Fragen Antworten zu geben, dazu reicht es auch, aber es muss nicht reichen, um sich auf den öffentlichen Platz zu stellen und zum Auffangbecken von zerstörerischer Wut zu werden. Denn Zerstören kann man alles und immer, geschweige, sensible Themen.

Sigi
 
Du hast unterstellt und beleidigt. Mehr nicht.
Einen anderen Reflex kann ich nicht erkennen.
Jede Frage ob beten etwas bewirkt oder nicht ist völlig legitim. Kein Grund jemanden zu beleidigen und nur persönlich zu werden.
Und die Frage hast Du auch nicht beantwortet.
 
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