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Wenn man jeden Monat auf Null rauskommt oder was sollte man verdienen ?

  • Starter*in Starter*in Andreas-App
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Hallo Kena,

du hattest schon recht, mir geht es darum dass man sich zeitlebens als Single so eben nichts Eigenes aufbauen kann und immer an der Kante "lebt".

Und ich denke trotzdem dass nicht jeder geboren ist fürs Studium, die große Karriere, Arzt, Anwalt etc... ich bin selbst ein Typ ich arbeite gewissenhaft und konsequent, aber ich will auch das Leben nicht missen, das kann nämlich schneller vorbei sein als einem lieb ist.

Ich kenne auch ein Pärchen, er 28, Diplom-Informatiker und 1 Jahr im Beruf, sie noch Studentin auf Lehramt, aber schon ein Haus "kaufen", bzw. neues Auto etc...

Irgendwie passen die Verhältnisse hierzulande nicht mehr oder die Eltern pumpen eben dazu.
 
Naja, man muss mit Geld schon umgehen können, ich verstehe es auch ned wie meine Eltern das machen. Ich verdiene deutlich mehr als sie zusammen und die haben mehr Geld am Ende vom Monat übrig 🙄
 
was hat denn jetzt die Gesellschaft damit zu tun?


Skynd

Schau dir einfach mal die Länder wie Spanien, Malta, Afrika usw. an und dann Deutschland. Immer wenn ich im Ausland war hieß es: wieso sind die Menschen in Deutschland so materialistisch und immer im stress?

Die Gesellschaft lebt ja vor bzw. erwartet ja dass man erfolgreich ist. Wenn man die Regeln der Gesellschaft nicht einhält ist man unten durch.
 
jetzt habe ich mich hier durchgeackert....,
es ist schon recht interssant ,
wie hier einige Menschen ticken.......

ich denke, Menschen die hier rumjaulen,
sind auch geistig sehr unflexibel,
sorry ....

ich bin ein Mensch der Luxus mag ,
und auch *nur* Harzt 4 bekommt.....
zudem werden mir ca 100€ für meine Luxuswohnung abgezogen....
den See vor der Tür.
etwas was ich mir um jeden Preis erhalten will.

Und ich verreise gerne....
und ich tue es *ggg*

wie ich es mir leiste...?
Selbstdiziplin....

ich bin mir nicht zu schade z.b. Pfandflaschen aufzuheben
weil ich mit offenen Augen durchs Leben gehe ,
kenne mich mittlerweile mit Büchern , Dvd und dessen Wiederverkaufswert aus...

Bin durch die Schule des Porzellans gegangen...
kann Möbel durch Zeitepochen einschätzen....
man muß nur flexibel sein.... und selbstdizipliniert

Nach dem Motto, ich weiß das ich nichts weiß.

und spätestens da hört für mich das Jammern auf sorry
 
So wie ich das sehe muss man hier natürlich unterscheiden zwischen Leuten die sich an meinem gehalt erfreuen würden bzw. gleichziehen und solchen die hier jetzt schreiben aber vermutlich das doppelte verdienen. Klar sagen letztere dann wie kann man mit 1300 netto klarkommen.

Es liegt auch ein bisschen im Auge des Betrachters. Ich für kmeinen Teil möchte mir hier und da etwas leisten können und nicht jeden Monat aus dem letzten Loch pfeifen. Klar kann man mit wenig und Enthaltsamkeit gut leben, aber es kann doch nicht mehr sein dass man heutzutage ohne Studium und Co. als normaler Angestellter und Single ein Leben lang eben so durchkommen würde ohne groß was anzusparen. Und wenn dann die Rente kommt (ist sie noch sicher?) verkümmert man in seiner kleinen Wohnung.

Viele sprechen von unserer Wohlstandsgesellschaft und ich stimme zu, dass einem durch die Gesellschaft schon vorgelebt wird dass man erfolgreich sein muss. Ich war bisher nicht erfolgreich... also bin ich auch nichts wert ?
 
Schau dir einfach mal die Länder wie Spanien, Malta, Afrika usw. an und dann Deutschland. Immer wenn ich im Ausland war hieß es: wieso sind die Menschen in Deutschland so materialistisch und immer im stress?

Die Gesellschaft lebt ja vor bzw. erwartet ja dass man erfolgreich ist. Wenn man die Regeln der Gesellschaft nicht einhält ist man unten durch.
du läßt dich zu sehr von den Medien beeinflussen.
vielleicht hast du ja auch einfach nur zu materialistische Freunde.
wobei ich eher glaube, dass du noch in dem Alter bist, wo einem dieses ganze Zeug wie Image, Geld, perfektes Aussehen usw noch so ultra wichtig sind.

zum Glück ändert sich das, wenn man etwas älter wird, denn man merkt irgendwann, wie wenig einem diese Dinge in Wirklichkeit geben.

ein guter Freundeskreis und/oder eine intakte Familie sind auf Dauer 1000x mehr wert wie 20% aufs Tagesgeld.


Skynd
 
Ich habe einen jungen Musiker unter mir wohnen, der verdient ca 800 Euro Netto ...und ich das dreifache..und trotzdem..wenn ich völlig angestresst um 20 Uhr aus dem Büro komme sitzt er mit der der Gitarre in der Sonne und geniesst sein Leben....ich denke das Glück einfach nicht mit Geld zu bezahlen ist, und er oft glücklicher, gesünder und stressfreier sein Leben gestaltet.
 
Also ich finde es bemerkenswert, dass man diesen TE hier Teilweise massiv "anmacht" und ihn in sogar vorwirft, er würde auf hohem Niveau jammern. Klar kann man immer mit noch weniger auskommen, klar kann man einen neuen Rekord aufstellen in Sparsamkeit und Disziplin, es geht alles und man weiss auch, dass der Mensch mit sehr wenig Geld auskommen kann, wenn er denn muss... Aber hier geht es einfach ums Prinzip...

Ich finde dieser Gast hat ein verdammtes Recht zu jammern. Wenn jemand Jahraus, jahrein ehrlich und redlich arbeitet, sollte er auch ein Recht haben nicht nur vom Brot alleine leben zu müssen; er sollte die Möglichkeit haben, etwas auf die Seite legen zu können, sich eine Grundlage zu schaffen, für Familie oder einfach um sich was zu gönnen.. sei es nur für die Tage des Alters.

Wir sind verdammt genügsam geworden, das Volk ist geduldig und getraut sich nichtmal etwas zu sagen, immer enger schmaler, weniger.. als ob es gar schicklich sei und man einen Mantel des Stolzes umlegt mit so wenig wie möglich durchzukommen...

Fakt ist... es sind nicht die Menschen die Arm sind, es ist der Staat, der es nicht ermöglicht, dass eine Familie, sprich es nicht mal mehr ein Single schafft sich anständig Urlaub zu gönnen, wenn er nicht das Glück hat in der Lohnschere am besseren Ende zu sein.... Jemand der ein Leben lang schwer gerbeitet hat, Angst um seine Rente haben muss.. Angst vor Altersarmut. Im Alter kommen genug andere Sorgen, da sollte wenigstens die finanzielle Last von den Schultern genommen werden...

Also ich verstehe es durchaus, wenn jemand aufsteht und es nicht in Ordnung findet, wenn er es nur schwer schafft, sich einen Batzen anzusparen; es ist sein verdammtes Recht zu sagen, das geht nicht... in einem Land wo es 1 Euro Jobs gibt... man muss sich das mal auf dem Mund zergehen lassen; es wundert mich, dass da noch niemand beim Menschrechtsgerichtshof geklagt hat.. den meine Herren, ich behaupte, dass 1 Eurojobs gegen das Menschenrecht verstösst.. für 1 Euro arbeiten, ist Verhöhnung pur...

Nur ein Denkanstoss... vielleicht provokativ... vielleicht einfach nur die Wahrheit...

Soul...
 
Ich sehe das schon anders, hat vielleicht was damit zu tun daß ich nicht der Auffassung bin, daß "der Staat" mir was schuldet. Ich sehe auch nicht, daß "heutzutage" alles schwieriger sein soll als früher - klar, andere Zeiten, mehr Begehrlichkeiten im Vergleich zu dem, was andere haben und man selbst vielleicht nicht - wie auch immer.

Ich selbst hab nie irgendwas von irgendwem "in den A****" geblasen gekriegt. Ich kenne beide Seiten: heute lebe ich nicht "luxuriös", aber finanziell doch besser als der TE (auch nach Abzug der Kreditraten, die wir wg. Hauskauf auf viele Jahre noch an der Backe haben).

Ich habe auch Zeiten erlebt, in denen ich deutlich unter dem damals üblichen Sozialhilfesatz gelebt habe und Zeiten, in denen mein Single-Netto-Einkommen in etwa dem des TE entsprach. Bis auf die Zeiten, in denen ich tatsächlich verzweifelt war, weil ich nicht wußte, wie ich über die Woche kommen sollte (täglich ein Brühwürfel, heißes Wasser und paar Nudeln waren auf Dauer bissl wenig) hab ich mir nie so besonders viele Gedanken darüber gemacht. Auch mit dem besseren Einkommen hab ich nicht sonderlich geschickt haushalten können, sprich: kurz vor Monatsende war ich immer blank, egal wie viel oder wenig ich verdient hab. Weiß nicht wieso, hat mich nicht so interessiert - ich war allerdings auch nur für mich alleine verantwortlich, mit Familie / Kindern wäre mir das vielleicht weniger egal gewesen.

Mit 1300 € netto kann man gut und vernünftig leben und auch was beiseite legen - vorausgesetzt, man macht sich bewußt, was einem nun wirklich wichtig ist. Wenn ich es wichtig finde, für mich etwas anzusparen - meinetwegen ein Eigenheim aufzubauen - dann ließe sich auch ein Weg finden, entsprechend viel beiseite zu legen. Allerdings: wenn ich mir sage, ich will Auto, gut leben, ausgehen usw. haben, dann geht eben das Beiseitelegen von nennenswerten Beträgen für's Eigenheim nicht. Sprich: feststellen, was man möchte, vergleichen mit dem, was man verdient, Prioritäten festlegen und danach handeln.

Sagt sich wahrscheinlich leichter, als getan... Aber auf die Gefahr hin, mir da 'nen Schiefer reinzuziehen: es scheint heute nicht mehr modern zu sein, zugunsten eigener Wünsche in anderen Bereichen Verzicht zu üben - und "Schuld" ist dann der Staat (wer soll denn das sein?) - es war zu keiner Zeit so, daß man im Leben alles bekommt, was man gerne hätte.
 

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