Ich bin heute das erste mal auf diesses Forum gestossen und habe gespannt einige Beiträge zu diessem Thema gelesen. Im Moment befinde ich mich selbst mitten in einer Sorgerechtsgeschichte und sehe noch kein Ende in Sicht. Allerdings möchte ich an der Stelle nicht behaupten dass ich alles richtig gemacht hätte uund aus allen Wolken gefallen wäre, aber dass mir die Rückführung meines Sohnes so unmöglich gemacht wird ist eine Frechheit.
Es sind einfach einige Faktoren die mit einfliessen bei solchen Entscheidungen und irgendwie habe ich heute endlich beschlossen dem JA nicht mehr der A**** zu küssen.
Es heisst ja dass man angeblich mitarbeiten soll, kooperieren, die auflagen zu erfüllen hat und dem JA in den A**** kriechen soll, entschuldigt an diesser Stelle meine Wortwahl. Das habe ich im gesamten letzten Jahr getan, jedoch ohne grossen Erfolg. Ich verstehe mich sehr gut mit der Pflegemutter und bin mir sicher dass er es bei ihr gut hat, aber dennoch gehört er zu mir, zu seiner Mutter.
Letztes Jahr war ich 3 Monate stationär in einer Psychosomatischen Klinik, nach einer Pause war ich jetzt noch mal 3 MOnate in einer Tagesklinik auch für psychosomatik. Bei mir wurde attestiert dass ich an PTBS und an Begleitstörtungen leide. Das alles ist auf meine Kindheit zurrückzuführen. Schon früh stand ich auf eigenen Beinen und musste ohne meine Eltern aufwachsen, da sie mich als 6 jährige einfach weggegeben haben weil sie keine Lust hatten. Ich habe mich nie irgendwo zuhause gefühlt und bin von einem Wohnort zum anderen gezogen. Als ich schwanger wurde habe ich meinen Quali extern nachgemacht und trotz schwangerschaft innerhalb von einem Monat alleine dafür gebüffelt. Nachdem von meiner Familie keine Unterstützung kam bin ich in ein Mutterkind haus gezogen in dem ich fast 2 Jahre lebte. Nach der Geburt meines Sohnes bin ich in einen VHS Kurs gegangen um mich extern auf die Mittlere Reife vorzubereiten, die ich dann auch ordnugnsgemäss mit einem Durchschnitt von 2,1 bestanden habe.
Der Kindsvater ist nigerianer und hat andere Wertvorstellungen und eine andere Einstellungen dem Leben gegenüber, daher trennte ich mich vor über 2 Jahren von ihm. Er hat uns nur manchmal besucht und das auch zeitlich stark begrenzt und auch ansonsten kam von ihm keine helfende Hand, im Gegenteil, er machte nur Probleme und belastete mich damit noch mehr.
Nachdem ich die Prüfungen bestanden hatte musste ich eine Jahr waren und auf einen weiterführenden Schule Mein Abitur nachholen zu können. Und in diessem Jahr ist alles passiert. Die anspannung ist von mir gefallen und plötzlich hatte ich wieder das Verlangen danach etwas zu erleben. Ich ging wieder weg und mischte mich unters Volk. Dadurch bin ich in falsche Hände geraten und verliebte mich in einen Psychopathen. Ab da ging mein Leben bergab und alles was ich mir mühselig aufgebaut hatte ging den Bach hinunter.
Letztendlich war ich am Ende retraumatisiert und konnte nicht mehr emotional auf meinen Sohn eingehen, ich war sozusagen wieder das kleine Mädchen von damals, das schreckliche Dinge erlebt hat. Zu diesser Zeit hatte ich schon eine ambulante Erziehungshilfe auf meinen Wunsch hin um Unterstützung zu bekommen. Jedoch bestanden diesse Treffen eher aus Essengehen und hier und da mal eine Aufmerksamkeit, wirklich hat mir diesse Dame nicht geholfen - im Gegenteil. Es gab mehr Gespräche in denen ich unter Druck gesetzt wurde, in denen es immer darauf hinauslief mein Leben einzuschränken und zu kontrollieren, was ich aber nicht als Unterstützung bewerten konnte. Dann kam der Tag an dem alles geschah und seid dem warte ich nun. Es gab eine Gerichtsverhandlung in der der Umgang geregelt werden sollte und ein Gutachten bestellt wurde. Diesses Gutachten ist schon erstellt worden und liegt bei Gericht vor. Ich habe meine Termine immer wahrgenommen und ein wirklich sehr gutes Verhältnis wieder zu meinem Sohn erlangt. Dennoch werden mir immer wieder Steine in den Weg gelegt die alles immer abbremsen.
Teil der Vorraussetzungen sind: Therapieplatz bei einem niefergelassenen Therapeuten, Klärung der Beruflichen Pläne und weiterhin Unterstützung durch Familienhilfe etc.
Ich möchte mein Abitur nachholen, was mir aber verweigert wird, dazu kommt dass ich in eine Mutter Kind Einrichtung wollte da ich mich in meiner Wohnung unsicher fühle und extrem unwohl fühle aufgrund von Erlebnissen. Jetzt plötzlich ist diesse Einrichtung ein muss für mich geworden und die anforderungen dazu sind eine Ausbildung zu absolvieren, das Abitur nachzuholen ist ein Hobby ihrer ansicht nach und begünstigt meinen beruflichen werdegang angeblich nicht. Dass ich mich hilfesuchend an das Amt gewendet habe sehe ich nun wirklich nicht als eine Bereicherung sondern eher als eine Bestrafung.
Weil ich also schlimme Dinge durchlebt habe bin ich also nicht würdig meiner Funktion als Mutter nachzukommen? Bin ich minderwertig als es andere Mütter sind?
Fakt ist nun mal dass es für das JA einfacher ist sozialbenachteiligte Mütter unter Druck zu setzen bzw. ihnen ihre Kinder zu entziehen und sie letztendlich zu erpressen, denn ich finde es in unserem Rechtsstaat sehr fragwürdig eine Schulische Ausbildung als Hobby darzustellen und einem damit zu drohen, das Kind nicht zurrückzuführen falls man trotzdem seinen Zielen nachgeht. Inwiefern ist dadurch mein Kind benachteiligt?
Frauen haben angeblich mehr Rechte als früher, dennoch wird übersehen was wir alles leisten müssen. Eltern in einer Person zu sein, Ernährerin und perfekte Hausfrau zu gleich und das alles ohne fremde Hilfe bzw. mit einer familienhilfe die einen nur zutextet. Letztendlich fehlt das menschliche. ich brauche jmd den ich rund um die uhr erreichen kann wenn was nicht passt, der mir zuhört und mir gute praktische ratschläge geben kann. Jmd der mich auch mal entlastet in der Erziehung und der mir Mut macht. In Südamerika zb erziehen mehrere Personen ein Kind und dort ist es keine Schande sich auch mal eine Auszeit gönnen zu wollen. Sicher mag es den einen oder anderen netten Sachbearbeiter geben, dennoch habe ich mittlerweile die Einstellung bekommen: blos weg hier. Aus diplomatischen Gründen werde ich einige Auflagen erfüllen müssen, sobald ich jedoch mein Aufenthaltsbestimmungsrecht wieder habe können die mich alle mal kreuzweise.
was du hier schreibst habe ich fast genauso erlebt, erst habe ich den falschen geheiratet, durch den ich meine älteste sehr vernächlässigt hatte, hab mich von dem getrennt und ein neues leben aufgebaut, hatte in der zeit zwei famhilfen eine für meine älteste und eine für mich, die für meine tochter war ok, die andere war nur auf putzen aus und wollte mir teppiche usw. aufschwatzen und als auflage machen- ich hatte hund und katze im haus-daher wollte ich kein teppich und hab auch keinen besorgt damals.
nach trennung meines exmannes, meine große lebte in einer wohngruppe mit rückführungsoption, sie wurde mir noch mehr entzogen die kontakte wurden von monat zu monat ohne begründung gekürzt. nun mittlerweile habe ich famhilfe die 3. im hause - insgesammt schon 4 jahre unterstützung. die 2. famhilfe wurde seitens jugendamt gekündigt, die hätten wohl nicht gut gearbeitet - haben immer für mich gesprochen, die 3 famhilfe hatte ich jetzt auch nur 1 jahr sie wurde gekündigt seitens jugendamt, weil das gericht mir meine 2 jüngsten genommen hat. jugendamt redet von kindeswohlgefährdung-die ich bis heute nicht nachvoll ziehen kann, nur weil ich einmal versagt habe??
Ich drücke dir fest die daumen- sowie mir auch, ich bin in der ersten intanz einsweiliger beschluss- der jetzt bald hoffendlich aufgehoben wird und mir meine beiden jüngsten wieder bringt. meine älteste soll im heim bleiben, da ich wirklich nicht mit ihr klar komme, da steh ich frei drüber weg und weiß das es ihr dort super geht-sie ist schwer erziehbar daher ist es ok, meine beiden kleinen sind pflegeleichte kiddies und ich bin auch gereift in den 4 jahren ...
LG Lagrimas