ich finde einen Nazivergleich in einer Frage, die direkt sprachlich an die nationalsozialistische Rassenhygiene anknüpft nun alles andere als OT.
Da sich ja nun alle einig sind, dass psychisch kranke, behinderte, alte oder unsympathische Menschen kein unwertes Leben führen (finde ich übrigens interessant, weil ich doch aus der Praxis einige kenne, die durchaus noch sagen, dass das Leben eines schwerstbehinderten nicht lebenswert sei), bleiben ja nur nur noch die Massenmörder übrig. Womit wir dann wieder beim Thema "Todesstrafe - ja oder nein" wären.
Was bestimmt den nun den Wert eines Menschen? Wer macht das fest? Gibt es da einen festen Wert, den alle Menschen haben? Oder einen festen Wert für einen einzelnen? Oder ändert sich der Wert eines Menschen im Laufe des Lebens? Hat man für bestimmte Menschen einen höheren Wert als für andere?
Ich finde durchaus, dass es da verschiedene Aspekte eines "Wertes" gibt.
Grundsätzlich ist (ohne damit eine Diskussion anstacheln zu wollen) für mich jeder Mensch als gewolltes Kind Gottes wertvoll!
Und wie sieht man sich selbst? Sieht man sich als dieses gewollte Kind? Als wertvoll? Oder misst man sich an anderen Dingen, um sein Leben als wertloser zu bezeichnen. Oft sind es ja die Menschen selber, die sich wertlos machen, weil sie bestimmte Dinge nicht können oder haben... (und zugleich dann auch von anderen wertlos gemacht werden).