In den Momenten wo ich mit mir alleine bin , frage ich mich, ob ich es gerne bin.
In den Momenten wo ich feststelle daß es so ist, schöpfe ich die Kraft weiterzumachen und anderen Menschen zu helfen.
Selbst, wenn die Hilfe im Leeren verpufft, so habe ich sinnvoll gehandelt.
Fakt ist aber das es nicht so ist , die Hilfe , die man anderen Menschen angedeihen läßt , trägt oft Früchte .
Als ich noch selbstständig war , hatte ich viele " beste Freunde " , als ich dann durch eine harte Durstrecke gehen mußte mit ALGII und 60.000 € Schulden, Drogenkonsum, Führerscheinentzug ,psychosomatischen Erkrankungen, hatte ich plötzlich keine mehr , es blieben nur wenige an den Händen abzählbare, ehrliche Menschen.
Jetzt habe ich keine Schulden mehr , es baut sich ganz langsam wieder ein Kreis von mehr Menschen auf , die mir symphatisch sind, weil sie einfach nett sind oder wir etwas gemeinsam unternehmen.
Hier oder da trifft man auch Menschen , wo vieles passt und wo ich mir vorstelle, das der Kontakt in den nächsten 20 jahren nicht abbrechen wird , weil sie die Freundschaft ebenso pflegen wie ich es tu, da sie ihren Wert erkannten, als sie durch ähnliche Durststrecken gingen.
Fazit , es lag ganz alleine an mir , die Entscheidungen , die ich traf, bestimmten das Leben das ich führte , die Entscheidungen , die ich treffe, bestimmen das Leben das ich führe und führen werde .
Ja eine Partnerin fehlt mir auch , die Sehnsucht bohrt in mir, aber im Vergleich zu den Dingen , die früher in mir bohrten , ist dieses Bohren auszuhalten.
Irgendwann , so denke ich mir werde ich eine liebe und nette Frau finden , die mich mit allen Macken und Ecken und Narben ebenso tiefsinnig akzeptiert , wie respektiert , so wie ich sie auch akzeptieren und respektieren werde.
Ich kann Dir nur raten Dich wieder aufzuraffen, auch wenn das Leben manchmal hart ist und vielleicht auch traurig , so ist es doch an Dir, es lebenswert zu gestalten.
zeba