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Was denkt ihr? - Gibt es Gott?

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Gibt es Gott?Was meint ihr dazu?
Was spricht dafür und was dagegen?

Hallo,

für mich als Fan der zielführenden Formulierungen wäre es spannender zu fragen, ob es einen lebendigen Gott gibt. Tote Götter, für die es keine Rolle spielt, wie wir uns verhalten, gab und gibt es ja massenhaft. Die interessieren mich aber nicht. Mich interessiert nur der lebendige, d.h. der interaktive Gott, mit dem ich in Kontakt treten kann, dem ich meine Fragen direkt stellen kann. Mir erscheint es dabei als völlig normal, dass die Form des Inputs (der Annäherung) nicht egal ist. Würden wir uns zum Hof des Kaisers von China begeben, wären uns auch ein paar Punkte wichtig - wie wir dort auftreten, wie wir es vermeiden, bei unserem Gastgeber unangenehm aufzufallen, etc.
Da der lebendige Gott (für mich) ja ein noch weitaus erhabenerer Gastgeber ist als es der Kaiser von China oder jedes andere noch so exponierte irdische Wesen sein könnten, finde ich es nur nahe liegend, mir hier um so mehr Gedanken zu machen und erst mal den in meiner Kultur bekanntesten "Knigge" zum Thema zu wälzen, zumal der auch noch für sich in Anspruch nimmt, Gottes Wort oder so etwas wie sein Brief an die Menschheit zu sein. Wenn ich hier keinen Aufschluss bekommen würde, könnte ich mich schließlich immer noch weiter "weg" umsehen, aber erst dann, denn ich bin auch ein Fan der konzentrierten Untersuchung einer Sache. Wenn mir etwas wichtig ist, schalte ich alle möglichen Störquellen aus. Das kann ich mir leisten, auf Grund meiner ständig präsenten eigenen Kritikfähigkeit, und das brauche ich andererseits für meine Unbefangenheit.
Ich schaue also in dieses Handbuch und staune nicht schlecht über den Index, der für sich allein schon verlockende Lektüre im Übermaß ist ..., aber ich wollte mich ja konzentrieren.
Ich denke also wie bei Google darüber nach, welches Suchwort wohl am genauesten ins Schwarze treffen könnte. "Ansprechen" ? Das gibt es in meinem Index nicht. Wäre eigentlich auch verfrüht, da ich ja das Wesen noch nicht gefunden habe, das ich eventuell ansprechen möchte. So abgedroschen das jetzt auch klingen mag, ich schaue unter "Suchen", und mir wird schwindlig - so viele Einträge gibt es da. Ich picke mir einen davon heraus, er führt zu einer Stelle im Alten Testament - und das finde ich ja gerade interessant, weil ich wissen möchte, wie sich die Menschen früher, bevor Gott seinen Sohn Jesus der Menschheit als Vermittler schenkte, mit Gott unterhielten. Ich lande also bei Psalm 139, Verse 23+24, von keinem Geringeren als Könid David selbst verfasst, und ich erlebe die nächste Überraschung: Ich kann Gott auch darum bitten, dass er nach mir sucht ! Bisher kannte ich nur die umgekehrte Version des Gottes, der mich bittet, ihn zu suchen. Ich habe jetzt nur den englischen Text, aber das ist ja nicht weiter schlimm, denn der deutsche kann ja jederzeit in jeder Art von Bibelübersetzung nachgelesen werden:

Search me, O God, and know my heart
Search me, O God, and know my heart;
test me and know my anxious thoughts.
See if there is any offensive way in me,
and lead me in the way everlasting.
Psalm 139:23,24 NIV

Und gleichzeitig erfahre ich, was meine Kommunikation mit Gott eventuell behindern könnte. Ich fühle mich nun immerhin schon König David sehr nahe ... schließlich weichen meine heutigen Gefühle keinen Deut von seinen ab. Ich spüre die Zeitlosigkeit dieser einfachen Worte.
Allerdings fühle ich eine Scheu, Gott nun ganz genau so anzusprechen, als hätte König David das Urheberrecht für dieses Gebet. Ich wäre froh über einen Querverweis (die klitzekleinen Zahlen hinter den Versen, die in einer Fußnote aufzeigen, welche anderen Bibelstellen zum Zusammenhang gehören) zum Neuen Testament, aber den gibt es hier - ausnahmsweise - nicht. Aber im Grunde ist die Botschaft klar: Gott kommt es anders als dem Kaiser von China auf meine Herzensbildung an, ich brauche mich vor ihm nicht wegen meiner Ängste zu schämen, meine Aggressionen, die Ventile meiner Ängste, könnte ich unter seiner Führung verarbeiten und so alles ablegen, was einem Kontakt mit ihm im Weg stehen könnte - es fühlt sich schon im Vorfeld alles an wie eine Riesen Erleichterung. Das kommt nicht von ungefähr, denn Aggressionen sind Stressoren und Stressoren setzen/halten ungesunde bio-chemische Prozesse in Gang. Ich kürze das jetzt zusammen auf einen tiefen Seufzer und sage "Ja, lebendiger Gott, bitte such Du mich, ich habe mich von Dir wegtreiben lassen und kann dich sonst unmöglich wiederfinden, zu vieles blockiert mich, bitte begegne mir so, dass ich Dich keinesfalls verwechseln kann. Damit Du siehst, wie ernst es mir ist, werde ich diese Bitte wiederholen, bis Du mich abholst, da wo ich stehe. Ich bitte Dich um das alles im Namen Jesu, an dessen Existenz ich fest glaube. Amen."
Das war nun mein ehrlich gemeintes öffentliches Gebet, angelehnt an die Bibelstelle, die ich heute fand und an meine persönliche Situation angepasst, in einer Form, von der ich weiß, dass sie Gott gegenüber korrekt ist seit Jesus - als letztes Rettungsangebot an die Menschheit - sich für uns ermorden ließ.
Ich wünsche mir und allen anderen, die Gott ernsthaft immer neu suchen, die unvergesslich schönen Erfahrungen des heller und heller werdenden Lichts auf seinen Wegen.

Lefti
 
Nach der Bibel ist dieser "Gott" ja selbst ein sadistischer Kindermörder...😀
Also denke ich, dass er seinesgleichen vielleicht auch gleich behandelt.
In Ordnung finde ich das nicht, darum will ich auch in die Hölle, falls es eine gibt.

Was ich noch interessant finde ist die offensichtliche Unterstellung, unvernünftig zu sein. Mach dem motto "Wer meine Meinnug nicht teilt ist ein verwirrtes umnachtetes Wesen, dass zur "Wahrheit" gefürt werden muss".
Die Natur ist ungerecht- warum sollte deine Gottesvorstellung (mehr ist es ja nicht) dann gerechter sein?

Hallo Verdandi!

Naja, wer in die Hölle will - wie Du schreibst - scheint in der Tat mit Vernunft nicht viel am Hut zu haben 🙂.

Ich möchte auf Deinen letzten Satz eingehen:
Die Natur ist ungerecht- warum sollte deine Gottesvorstellung (mehr ist es ja nicht) dann gerechter sein?
Ich nehme an, dass Du sagen willst: Die Natur ist ungerecht. Deshalb gibt es für einen gerechten Gott keinen Platz.

Dazu muss ich sagen, dass es neben dem Bereich der Natur (Physik) noch einen Bereich der Freiheit, Vernunft und Verantwortung (Metaphysik) gibt, der eben nicht auf die Gesetze der Natur eingschränkt ist.

Ich nehme an, dass selbst Du eine Art von Gerechtigkeitsempfinden hast, in der sich Deine Vernunft äußert. Und es sollte schon zu denken geben, dass Tiere keine Vernunft und damit auch keine Religon besitzen. Tiere leben gänzlich in der Natur. Sie kennen keine Verantwortung und werden auch nicht vor Gerichte gestellt. Sie handeln instinktgesteuert und nicht auf der Basis einer freien verunftorientieren Entscheidung.

Das müßte als Antwort erstmal reichen.

 
Wie könnte also aus einem Nichts (das es, ich betone es jetzt hier ausdrücklich!) also ein ganzes Weltall entstehen??
Dazu muss allerdings gesagt werden, das es nach derzeitiger Auffassung ein "Nichts" nie gab.
Also diese Vorstellung von einem völlig leeren Raum, in dem sich nach einer Explosion unser schönes Universum ausbreitete, hat für die Wissenschaft keine Relevanz. Viel mehr existierte wohl schon immer Zeit und Raum, Reaktionen und Materie. Uns Gläubigen darf man da aber keine Vorwürfe machen... auch für den Atheisten sind solche Vorgänge sicher unvorstellbar. Der Mensch kann einfach nicht mehr, als mit fest vorgegebenen Strukturen zu denken. Alles darüber hinaus lässt sich nur in Modellen und mathematisch darstellen.
 
Hallo Verdandi!

Naja, wer in die Hölle will - wie Du schreibst - scheint in der Tat mit Vernunft nicht viel am Hut zu haben 🙂.

Ich möchte auf Deinen letzten Satz eingehen:
Die Natur ist ungerecht- warum sollte deine Gottesvorstellung (mehr ist es ja nicht) dann gerechter sein?
Ich nehme an, dass Du sagen willst: Die Natur ist ungerecht. Deshalb gibt es für einen gerechten Gott keinen Platz.

Dazu muss ich sagen, dass es neben dem Bereich der Natur (Physik) noch einen Bereich der Freiheit, Vernunft und Verantwortung (Metaphysik) gibt, der eben nicht auf die Gesetze der Natur eingschränkt ist.

Ich nehme an, dass selbst Du eine Art von Gerechtigkeitsempfinden hast, in der sich Deine Vernunft äußert. Und es sollte schon zu denken geben, dass Tiere keine Vernunft und damit auch keine Religon besitzen. Tiere leben gänzlich in der Natur. Sie kennen keine Verantwortung und werden auch nicht vor Gerichte gestellt. Sie handeln instinktgesteuert und nicht auf der Basis einer freien verunftorientieren Entscheidung.

Das müßte als Antwort erstmal reichen.



Meiner Ansicht nach sagt Eu-Frank nirgends, dass du unvernünftig seist. Im Gegenteil, er geht davon aus, dass deine Vernunft sehr groß ist und du sie entdecken wirst, wenn du einiges abwägst. So verstehe ich Eu-Franks Hinweise also ein Appell an aus irgendeinem Grund grad nicht eingesetzte aber vorhandene Vernunft. Wärst du unvernünftig, bräuchte er ja nicht daran appellieren.

Bevor man Gott als Kindermörder mit Lach-Smilie hinstellt, käme bei manchen Menschen der Vernunftgedanke, der danach sucht, ob die dafür herausgepickten Stellen wirklich alles über den Fall sagen, wie es mit den völlig anderen biblischen Aussagen über diesen Gott bestellt ist. Vernunft würde doch suchen, sich ein ausgeglichenens Bild zu machen.

Ich meine, kommt zwar selten vor, aber ich habe hier auch schon mal jemand ein Schimpfwort gesagt. Wäre es denn vernünftig sich davon ein Bild von mir zu machen und mich damit zu richten, während vieles von mir für Forenleser völlig im Dunkeln liegt und viel mehr andere Reaktionen vorhanden sind als diese Ausnahmen? Aber irgendwie machst du das mit Gott so, so kommt es jedenfalls bis jetzt rüber. Da kommt auch die Frage auf, ist Gott unser Kumpel? Oder ein unterentwickeltes land, dem wir unsere Erkenntnisse über Friedensforschung näherbringen müssen?

Und nochmal, auch wenn es den letzten Thread explodieren ließ. Politiker versuchen alles, um mit einem Diktator (was Gott weiß Gott nicht ist) ins Gespräch zu kommen, man nennt das Dioalogsuche, Komprimisssuche oder ähnlich. Wäre Gott ein solcher Diktator, fände ich das auch die vernünftigere Alternative als trotzig zu sagen, von dem will ich nichts wissen, da geh ich lieber in die Hölle, in der Hoffnung, dort gleichgesinnte zu finden (Anmerkung: laut meinem Verständnis gibt es keine Hölle, ich zitiere dich nur, um deinem Gedanken zu folgen) Verdandi.

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Verdandi!

Naja, wer in die Hölle will - wie Du schreibst - scheint in der Tat mit Vernunft nicht viel am Hut zu haben 🙂.

Ironie, ich glaube natürlich nicht an die Hölle.

Ich möchte auf Deinen letzten Satz eingehen:
"Die Natur ist ungerecht- warum sollte deine Gottesvorstellung (mehr ist es ja nicht) dann gerechter sein?"
Ich nehme an, dass Du sagen willst: Die Natur ist ungerecht. Deshalb gibt es für einen gerechten Gott keinen Platz.

Dazu muss ich sagen, dass es neben dem Bereich der Natur (Physik) noch einen Bereich der Freiheit, Vernunft und Verantwortung (Metaphysik) gibt, der eben nicht auf die Gesetze der Natur eingschränkt ist.

Ist die Metaphysik nicht auch ein Teil der Natur??? (unser Hirn denkt- was sind Gedanken?)
Ich halte diese konsequente Abspaltung von der Natur für grundlegend falsch- wiederspricht auch allen wissenschaftlichen Erkenntnissen.


Ich nehme an, dass selbst Du eine Art von Gerechtigkeitsempfinden hast, in der sich Deine Vernunft äußert. Und es sollte schon zu denken geben, dass Tiere keine Vernunft und damit auch keine Religon besitzen.

Und was ist ein Tier?
Vollkommen undifferenzierte Aussage, auch an Sigis Antwort, -ich müsse mir von EuFrank die Erleuchtung holen.

Zum Thema. Ein Regenwurm ist ein Tier, eine Fliege auch. Ein Elefant, ein Schimpanse, ein Hund, ein Delphin. Ein Delphin ist dem Menschen intelligenzmäßig viel näher als ein Regenwurm. Kann man den Menschen also so sehr abgrenzen?

Höher Entwickelte Säugetiere haben sehr wohl gefühle, ein Empfinden und können in bestimmten Situationen-ja MORALISCH handeln. Es gab bereits Delphine, die Menschen vor dem Ertrinken gerettet haben, ja die sogar gestrandete Wale gerettet haben (kann man alles nachlesen). Der Delphin, der das Kind rettet erkennt die Not des Lebewesens (dem Kind) und entscheidet dem Kind etwas (gutes) zu tun und es zu retten. Es gibt auch delphine die andere Delphine auffressen.-was will ich damit sagen?
Sicher hat ein Delphin keine Religion und jede Tierart ihre eigene Wahrnehmung von der Welt sicher ist der Mensch intelligenzmäßig am höchsten entwickelt und kann die Umwelt nach seinen Vorstellungen im weitesten Sinne gestalten.
Aber die Aussage, dass höher entwickelte Säugetiere per se nicht in der Lage sind frei entscheident, Vernünftig und nach dem was du moralisch nennst zu handeln ist erwiesenermasen Falsch.
Somit kommt die nächste Frage auf, wozu deine Moral eigentlich eine Religion braucht oder eine Religion?
Wird der Delphin jetzt bestraft, weil ihm Religion fremd ist? Oder eher nciht, weil er nciht erschaffen wurde um eine kennen zu können.🙂

Tiere leben gänzlich in der Natur.
Wir auch...mehr oder weniger, wir gestalten sie nur um (selbstständiges Gestalten der Umwelt, abstraktion). Soziale Regeln haben Tiere auch. Alles was wir sonst haben ist aus der Natur, selbst unsere Pcs wir bedienen uns den Ressourcen der Erde, stellen Kunststoff her etc. Aber auch die Substanz (öl) Kohlenstoff kommt nicht von Gott.

Sie kennen keine Verantwortung und werden auch nicht vor Gerichte gestellt.

Falsch- "sie" gibt es eh nicht. Eine Fliege kennt keine Verantwortung. Andere Tierarten in bestimmtem maße siehe obriger Teil

Sie handeln instinktgesteuert und nicht auf der Basis einer freien verunftorientieren Entscheidung.
Nö, manche nicht nur, achso, wir handeln im übrigen teils auch noch instinktgesteuert.
Das müßte als Antwort erstmal reichen.


Zusatz, ich weis nicht genau was du mir mit jetzt sagen wolltest. Außer, dass deine Vorstellung von Tier-Mensch falsch ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rausgegriffen habe ich noch diesen Teil:

. . eine Macht, die es nach dem was die Wissenschaft dazu zu sagen hat, zu 50 Prozent geben könnte, zu 50 Prozent nicht (Motto: keiner weiß es).

Gott ist für mich also jemand, der eine Möglichkeit im Leben ist, die ich nicht hirnverbrannter Weise, wütend und troztig, verachte oder ausschalte. Warum auch, denn erstens hilft der Glaube an ihn im Sinne von Placeboeffekt und zweiten habe ich als "kleine Maus" als Wassertropfen im Weltall kein Recht, mich z. B. mit dem Bibelgott anzulegen. Warum auch. Er ist mächtiger und schlauer, das steht fest, wenn es ihn gibt. Also such ich ein wenig nach ihm, versuche, das was von ihm offenbart ist, zu verstehen und achte das, was er durch Propheten voraussagen ließ, scheiß also nicht absichtlich drauf.


Das spricht für sich selbst und das unterstrichen hervorgehoben bestätigt für mich nur den zugegebenermasen sarkastischen Post eines anderen Users, der mit seiner Analyse ins schwarze getroffen hat. Stichwort: Doppelmoral. Warum sollte ich deinen Gott hassen wenn ich ihn für nicht vorhanden erachte?
Warum existiert Odin nicht sondern Dein Gott. Soll ich 100 Götter aufzählen die aus der ganzen Welt stammen? und du redest da von 50% Wahrscheinlichkeit für deinen JHWH😛. Schön wärs, nicht?
Entschuldigung wenn ich trotzig versuche mich der christlichen Wahrheit zu entziehen.








Meiner Ansicht nach sagt Eu-Frank nirgends, dass du unvernünftig seist. Im Gegenteil, er geht davon aus, dass deine Vernunft sehr groß ist und du sie entdecken wirst, wenn du einiges abwägst. So verstehe ich Eu-Franks Hinweise also ein Appell an aus irgendeinem Grund grad nicht eingesetzte aber vorhandene Vernunft. Wärst du unvernünftig, bräuchte er ja nicht daran appellieren.

Oh danke😀. Sehr nett, herr Lehrer. Aber vielleicht wurde einfach meine Vernunft nicht erkannt oder du hast mit Begriffen wie Ironie Probleme....


...Bevor man Gott als Kindermörder mit Lach-Smilie hinstellt, käme bei manchen Menschen der Vernunftgedanke, der danach sucht, ob die dafür herausgepickten Stellen wirklich alles über den Fall sagen, wie es mit den völlig anderen biblischen Aussagen über diesen Gott bestellt ist. Vernunft würde doch suchen, sich ein ausgeglichenens Bild zu machen.

Wieder Anmasen, oder du fühlst dich angegriffen, da du mich so bewerten musst. Aber darüber sehe ich hinweg.
Bei mir kommt der Vernunftgedanke, wie man Wiedersprüche in der Bibel, die teils auch eine Abschrift noch älterer Mythen ist und teils auch umgeschrieben wurde so ausblenden kann. Ist es nciht so, dass es Gewaltstellen gibt und Gott das Töten von Kindern befielt? Was ist daran unvernünftig? Oder bist du nur angegriffen. Ich wünsche mir sogar, dass mal Christen kommen, die zu diesen Wiedersprüchen offen stehen und pro Evolution schreiben und nicht pro Kreationismus.
Und ja- die Bibel hat Stellen, die die Verbrechen des Christentums in der Vergangenheit legitimieren, wenn du dich an die reine Bibellehre hältst und nicht nur die sicher bereichernden guten stellen rauspickst. Aber dein obriges unterstrichenes Zitat macht deinen Wiederspruch in meinen Augen deutlich.

Ich meine, kommt zwar selten vor, aber ich habe hier auch schon mal jemand ein Schimpfwort gesagt. Wäre es denn vernünftig sich davon ein Bild von mir zu machen und mich damit zu richten, während vieles von mir für Forenleser völlig im Dunkeln liegt und viel mehr andere Reaktionen vorhanden sind als diese Ausnahmen? Aber irgendwie machst du das mit Gott so, so kommt es jedenfalls bis jetzt rüber. Da kommt auch die Frage auf, ist Gott unser Kumpel? Oder ein unterentwickeltes land, dem wir unsere Erkenntnisse über Friedensforschung näherbringen müssen?

Ist Gott unser Kumpel ist gut. Ich habe keine immaginären Kumpel. Kann dir doch egal sein, wenn es ihn gäbe würde er mich schon dafür bestrafen, oder nicht?
Du kannst ja auch Odin Witze machen, Odin ist für mich ja auch nur eine Märchenfigur, ersonnen aus Mangel Unsicherheit und an Wissen die Welt zu erklären, wie JHWH auch. Und nein ich habe nichts gegen Christen nur etwas gegen solche die die Vergangenheit gutheisen oder ihre Meinung anderen aufdrängen wollen. Ein Glaube brauche keine Logik und keinen rationalen Beweis.
Daher kann man die Frage eigentlich auch nciht beantworten. "Gibt es einen Gott/mehrere Götter"

Und nochmal, auch wenn es den letzten Thread explodieren ließ. Politiker versuchen alles, um mit einem Diktator (was Gott weiß Gott nicht ist)

naja...da gibt es unterschiedliche Ansichten....

ins Gespräch zu kommen, man nennt das Dioalogsuche, Komprimisssuche oder ähnlich. Wäre Gott ein solcher Diktator, fände ich das auch die vernünftigere Alternative als trotzig zu sagen, von dem will ich nichts wissen, da geh ich lieber in die Hölle, in der Hoffnung, dort gleichgesinnte zu finden (Anmerkung: laut meinem Verständnis gibt es keine Hölle, ich zitiere dich nur, um deinem Gedanken zu folgen) Verdandi.
Das musst du nicht, ich glaube nciht an die Hölle und auch nicht an diesen Gott. Du kannst das ja. Ich finde die Bibel persönlich nicht so spannend, darum lese ich andere Sachen. Ganz einfach, es gehört ja schon was dazu in sachen Gedächtnis, ein Buch wie dieses Auswendig zu lernen, das glaube ich zumindest.
Ich sage garnicht trotzig, ich will von diesem Gott nichts wissen, ich sage nur- er interessiert mich nicht bezogen auf JHWH.

Jetzt habe ich so lange gebraucht um einen nicht ganz ernstgemeinten Post von mir zu berichtigen, naja egal.

Ps: jemand der auf Allmachtsansprüchen beharrt und andere die ihm wiedersprechen bestraft ist für mich nunmal ein Diktator.
 
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Hallo Verdandi!


Ist die Metaphysik nicht auch ein Teil der Natur??? (unser Hirn denkt- was sind Gedanken?)
Ich halte diese konsequente Abspaltung von der Natur für grundlegend falsch- wiederspricht auch allen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Nein, die Metapyhsik ist kein Teil der Natur. Sie steht über der Natur (wie der Name schon sagt).

"Naturwissenschaftliche Kenntnisse" können nur im Bereich der Natur gewonnen werden (zB Kenntnisse der Medizin). Im Bereich der Metaphysik gibt es kein Wissen. Er ist nicht der Bereich der Naturwissenschaft. Sie kann hier nur schweigen. Deshalb lassen sich Gott und die Unsterblichkeit auch weder beweisen noch widerlegen.

Und wo das Wissen aufhört, fangen Glaube und Hoffnung an...
 
Rausgegriffen habe ich noch diesen Teil:

. . eine Macht, die es nach dem was die Wissenschaft dazu zu sagen hat, zu 50 Prozent geben könnte, zu 50 Prozent nicht (Motto: keiner weiß es).

Gott ist für mich also jemand, der eine Möglichkeit im Leben ist, die ich nicht hirnverbrannter Weise, wütend und troztig, verachte oder ausschalte. Warum auch, denn erstens hilft der Glaube an ihn im Sinne von Placeboeffekt und zweiten habe ich als "kleine Maus" als Wassertropfen im Weltall kein Recht, mich z. B. mit dem Bibelgott anzulegen. Warum auch. Er ist mächtiger und schlauer, das steht fest, wenn es ihn gibt. Also such ich ein wenig nach ihm, versuche, das was von ihm offenbart ist, zu verstehen und achte das, was er durch Propheten voraussagen ließ, scheiß also nicht absichtlich drauf.

Das spricht für sich selbst und das unterstrichen hervorgehoben bestätigt für mich nur den zugegebenermasen sarkastischen Post eines anderen Users, der mit seiner Analyse ins schwarze getroffen hat. Stichwort: Doppelmoral. Warum sollte ich deinen Gott hassen wenn ich ihn für nicht vorhanden erachte?
Warum existiert Odin nicht sondern Dein Gott. Soll ich 100 Götter aufzählen die aus der ganzen Welt stammen? und du redest da von 50% Wahrscheinlichkeit für deinen JHWH😛. Schön wärs, nicht?
Entschuldigung wenn ich trotzig versuche mich der christlichen Wahrheit zu entziehen.

darfst du ja, Trotz ist in einem gewissen danach betitelten Alter eine nützliche Sache.








Meiner Ansicht nach sagt Eu-Frank nirgends, dass du unvernünftig seist. Im Gegenteil, er geht davon aus, dass deine Vernunft sehr groß ist und du sie entdecken wirst, wenn du einiges abwägst. So verstehe ich Eu-Franks Hinweise also ein Appell an aus irgendeinem Grund grad nicht eingesetzte aber vorhandene Vernunft. Wärst du unvernünftig, bräuchte er ja nicht daran appellieren.

Oh danke😀. Sehr nett, herr Lehrer. Aber vielleicht wurde einfach meine Vernunft nicht erkannt oder du hast mit Begriffen wie Ironie Probleme....

Ne, bin nur nicht im Trotzalter, was das betrifft


...Bevor man Gott als Kindermörder mit Lach-Smilie hinstellt, käme bei manchen Menschen der Vernunftgedanke, der danach sucht, ob die dafür herausgepickten Stellen wirklich alles über den Fall sagen, wie es mit den völlig anderen biblischen Aussagen über diesen Gott bestellt ist. Vernunft würde doch suchen, sich ein ausgeglichenens Bild zu machen.

Wieder Anmasen, oder du fühlst dich angegriffen, da du mich so bewerten musst. Aber darüber sehe ich hinweg. Ich versuche, mich nicht angegriffen zu fühlen, ich wundere mich nur manchmal über deinen Trotz, bis ich ihn wieder begreife 🙂
Bei mir kommt der Vernunftgedanke, wie man Wiedersprüche in der Bibel, die teils auch eine Abschrift noch älterer Mythen ist und teils auch umgeschrieben wurde so ausblenden kann. Ist es nciht so, dass es Gewaltstellen gibt und Gott das Töten von Kindern befielt? Was ist daran unvernünftig? Oder bist du nur angegriffen. Ich wünsche mir sogar, dass mal Christen kommen, die zu diesen Wiedersprüchen offen stehen und pro Evolution schreiben und nicht pro Kreationismus.
Und ja- die Bibel hat Stellen, die die Verbrechen des Christentums in der Vergangenheit legitimieren, wenn du dich an die reine Bibellehre hältst und nicht nur die sicher bereichernden guten stellen rauspickst. Aber dein obriges unterstrichenes Zitat macht deinen Wiederspruch in meinen Augen deutlich.

Das sind nun alles in den Raum gestellte Angriffe, die eines eigenen Threads für jeden einzelnen bedürften, alles polemisieren darüber bringt im Moment hier ja nichts,ob ich es gut rede oder du es schlechte redest.

Ich meine, kommt zwar selten vor, aber ich habe hier auch schon mal jemand ein Schimpfwort gesagt. Wäre es denn vernünftig sich davon ein Bild von mir zu machen und mich damit zu richten, während vieles von mir für Forenleser völlig im Dunkeln liegt und viel mehr andere Reaktionen vorhanden sind als diese Ausnahmen? Aber irgendwie machst du das mit Gott so, so kommt es jedenfalls bis jetzt rüber. Da kommt auch die Frage auf, ist Gott unser Kumpel? Oder ein unterentwickeltes land, dem wir unsere Erkenntnisse über Friedensforschung näherbringen müssen?

Ist Gott unser Kumpel ist gut. Ich habe keine immaginären Kumpel. Kann dir doch egal sein, wenn es ihn gäbe würde er mich schon dafür bestrafen, oder nicht? So wie ich den biblischen Gott vertehe, ist er nuicht dafür da, dich zu bestrafen, schlimmstenfalls lässt er dich in einer Situation allein, in der du ganz für dich deine Seite wählst und die Konsequenzen trägst, das wäre dann nicht grausam, sondern folgerichtig, weil du ja dein Leben lang dafür gekämpft hast, unabhängig von dem Gespinst Gott zu sein.
Du kannst ja auch Odin Witze machen, (mach ich nicht) Odin ist für mich ja auch nur eine Märchenfigur, ersonnen aus Mangel Unsicherheit und an Wissen die Welt zu erklären, wie JHWH auch.(das ist dein Schluss, den jeder dir zugesteht und gut ist) Und nein ich habe nichts gegen Christen nur etwas gegen solche die die Vergangenheit gutheisen oder ihre Meinung anderen aufdrängen wollen. (stimmt, sehe ich auch so, Meinung aufdrängenist Kacke, andere Sichtweisen erklären oder verteidigen ist allerdings ganz was anderes) Ein Glaube brauche keine Logik und keinen rationalen Beweis. Ist deine Meinung, die sicher auf gewissen Ebenen stimmt, JHWH-Gläubige,die sich ind er Bibel äußern, sehen es manchmal etwas anders, aber jedem das seine.
Daher kann man die Frage eigentlich auch nciht beantworten. "Gibt es einen Gott/mehrere Götter" Jeder wird von Annahmen darüber förmlich überschwemmt und muss für sich raussortiferen, was glaubhaft ist, und das ist dann evtl. wieder subjektiv, weil die Annahmen und Wissensdataile jeweils auf anderen Boden fallen.

Und nochmal, auch wenn es den letzten Thread explodieren ließ. Politiker versuchen alles, um mit einem Diktator (was Gott weiß Gott nicht ist)

naja...da gibt es unterschiedliche Ansichten....stimmt, manche wünschen sich einen Diktator, der nicht unendlich zusieht, wie die Menschheit leidet und spotten deshalb auf Gott, weil er nicht eingreift.

ins Gespräch zu kommen, man nennt das Dioalogsuche, Komprimisssuche oder ähnlich. Wäre Gott ein solcher Diktator, fände ich das auch die vernünftigere Alternative als trotzig zu sagen, von dem will ich nichts wissen, da geh ich lieber in die Hölle, in der Hoffnung, dort gleichgesinnte zu finden (Anmerkung: laut meinem Verständnis gibt es keine Hölle, ich zitiere dich nur, um deinem Gedanken zu folgen) Verdandi.
Das musst du nicht, ich glaube nciht an die Hölle und auch nicht an diesen Gott. Du kannst das ja. Ich finde die Bibel persönlich nicht so spannend, darum lese ich andere Sachen. Ganz einfach, es gehört ja schon was dazu in sachen Gedächtnis, ein Buch wie dieses Auswendig zu lernen, das glaube ich zumindest.
Ich sage garnicht trotzig, ich will von diesem Gott nichts wissen, ich sage nur- er interessiert mich nicht bezogen auf JHWH.

Jetzt habe ich so lange gebraucht um einen nicht ganz ernstgemeinten Post von mir zu berichtigen, naja egal.

Ps: jemand der auf Allmachtsansprüchen beharrt und andere die ihm wiedersprechen bestraft ist für mich nunmal ein Diktator.

O.k. hör jetzt mal auf, ist ermüdend, und glaub ich oft genug von beiden Sichten durchgekaut. Sigi
 
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"Tiere kennen keine Verantwortung" - köstlich.

Das du über Tiere eine andere Meinung hast ist o.k. aber das Eu-Franks Aussage köstlich ist, laut dir, möchte ich das jetzt doch mal erklär haben, bin da kein Experte drin.

Also du hast angenommener Weise eine Katze. Wie kannst du beweisen, dass diese sich Gedanken über deine Altersvorsorge macht? Das wäre ein Zeichen von Verantwortung, so wie ich Eu-Frank verstehe, oder verstehe ich ihn falsch? Da du für die Katze sorgst, wäre es doch nur mehr als Recht, dass sie ein wenig darüber grübelt, wie es dir im Alter gehen wird und ob sie helfen kann.

Dies klingt zwar ironisch, aber ist es nicht, ich bin wirklich kein Tierexperte und möchte von Eu-Frank und dir wissen, ob das "köstlich" berechtigt ist.

Würde mich freuen, aufgeklärt zu werden, aber nicht an völlig andern Beispielen, sondern an dem, was ich grad schrieb. Danke.
 
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