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Zweifel den biblischen chistlichen Glauben betreffend

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Glauben ist eine persönliche Sache. Eine Diskussion ist meiner Meinung nach überflüssig, genauso wie bzw. erst recht Missionieren.

Ein Glauben ist im Prinzip eine gute Sache, doch wenn sich daraus eine missionierene Gesellschaft bildet, die alle anderen Glauben ausschließen will und auf die "Wahrheit" pocht, dann ist das nicht nur dämlich, sondern auch sehr gefährlich.

Warum mischen sich so viele Möchtegernpropheten und Vollblutatheisten in die privaten Angelegenheiten und Vorstellungen anderer ein?

(Kleiner Hinweis: Damit habe ich niemanden angesprochen, wer sich angesprochen fühlt, sollte eher darüber nachdenken, als mir eine Beleidigung zu unterstellen 😉 )
 
Glaubst du, dass es heute organisiertes Christentum im Sinne Jesu gibt?

Organisiert, da meine ich im Sinn der Urchristengemeinden, also mit zentralen Ratgebern, vielen örtlichen Versammlungen,Ältesen usw. (siehe Apostelgeschichte ect).

Oder meintst du, jeder sollte sehen,wie er am besten allein damit klar kommt?

Oder meinst du, wie übrigens viele meinen, die verschiedenen Kirchen der Christenheit sammeln ernstmeindende Christen, die dann von Gott quasi herausgepickt werden?

Oder was meinst du? Ich frage das, weil du ja öfter andeutest, du lebst den Glauben für dich.

Unterdessen interessierts mich schon, kannst aber auch PN schreiben, wenn dir das angenehmer ist.

Sigi


grad hab ich Surrender noch entdeckt 🙂

ja, so denkt man heute, da wäre es schon fast gefährlich sich in der Nachfolge Jesu zu sehen und da womöglich noch mit den Gedanken, die die Urchristen hatten, dass sie die Gemeinde, das Volk seien, mit dem Gott jetzt handelt, so wie früher mit den Juden, auf denen sein Name ruhte im buchstäblichen Sinn.

Also ist Glauben VERDAMMTE Privatsache?
Oder gehört man einer irgendeiner Religionsgem. an und glaubt aber selbst gar nicht daran, dass das die Gruppe ist, mir der Gott handelt? Oder handelt er, falls man dran glaubt natürlich, mit allen, die sich Christenkirchen nennen? In dem Moment kommt aber wieder die berechtigte Anklage, dass das, was viele tun, taten, eher von Gott ablenkt, als zu ihm zu führen.

???

Sigi

PS: ist nat. keine Frage an Atheisten, denn deren Antwort, vereinfacht das Problem aus deren Sicht genial, klar 🙂
einfach nicht mehr an Gott glauben, Thema Ende. Und wer dran glaubt hat das bitte als private Phantasiewelt seines Innenlebens zuzuordnen, und ja nicht der Realtiät.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Meinung ist menschlich vollkommen richtig.

Wenn es aber einen Gott gäbe, könnte er anderer Meinung sein und genau da liegt der Haken.

Sigi
 
Deine Meinung ist menschlich vollkommen richtig.

Wenn es aber einen Gott gäbe, könnte er anderer Meinung sein und genau da liegt der Haken.

Sigi

Ich glaube ja eher, dass auch Gott der Meinung ist, dass Religion Privatsache ist. Man kann Religion nicht verordnen. Dazu ist das Recht da, was öffentliche Geltung besitzt.

Die Religionsausübung kann aber nur dann eine echte sein, wenn sie aus freien Stücken (=privat) geschieht.

Ich vermute mal, dass dieser Disput (zwischen Dir und Bleached) eher auf einem terminologischen Missverständnis beruht. Man müßte hier vielleicht mal ein paar Begriffe wie "privat" oder "Missionierung" klären.

Die (interessante) Frage lautet eventuell: Sollen Religiöse Menschen "missionieren"?
 
O.k. nochmal: Religion ist im Rechtsstaat Privatsache insofern, dass sie nicht verordnet werden sollte und keinem aufgezwungen werden darf.

Missionieren kann man mit Feuer und Schwert (find ich völlig indiskutabel) oder einfach, weil man etwas weitertragen will, so wie Werbung heute im Fernsehen, wie Parteienwerbung vor Wahlen usw., das geschieht ja auch nicht, um "Gefangene" zu machen, aber aus dem Recht, dass jemand, das was er gut findet, reklameartig weiterverbreiten darf, solange es nicht den Staat sprengt oder so?

Glaube kaum, dass jemand hier das verbieten will, dann wären wir ja wieder ein Staat der die freie Meinungsäußerung und Religionsausübung verbietet.

Sigi

Falls jemand anderer Meinung ist, bitte ich um Erklärung, wie er die und mit welcher Partei in z. B. Deutschland durchzusetzen gedenkt.
 
Könnte, muss er aber nicht. Warum sollte sich ein Gott als selbstherrlicher Herrscher aufspielen müssen ?

@euFrank:
Gegen jeder Form der Missionierung sollte man vorgehen. Man hat ja gesehen, wozu das geführt hat. Missionierung hat etwas mit Diktatur zu tun und ist nie zulässig. Schon garnicht aufgrund einer Vermutung ("Mein Glaube ist der richtige").
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnte, muss er aber nicht. Warum sollte sich ein Gott als selbstherrlicher Herrscher aufspielen müssen ?

@euFrank:
Gegen jeder Form der Missionierung sollte man vorgehen. Man hat ja gesehen, wozu das geführt hat. Missionierung hat etwas mit Diktatur zu tun und ist nie zulässig. Schon garnicht aufgrund einer Vermutung ("Mein Glaube ist der richtige").

Was verstehst du denn unter Missionierung? Klingt ja so, als ob du darunter eine kriminielle Machenschaft verstehst. Dann müsst ich dir Recht geben.
Aber solange Missionierung ähnlich ist wie Staubsaugerwerbung, was ist dagegen einzuwenden? XY Staubsauger sind auch nicht die alleinseligmachenden, werden aber trotzdem so ähnlich angepriesen. Meinst du echt, das gehört verboten? Also so wie die Mission Jesus, den man an ein Holz nagelte, weil man die Mission verbieten wollte?

Sigi
 
Was verstehst du denn unter Missionierung? Klingt ja so, als ob du darunter eine kriminielle Machenschaft verstehst. Dann müsst ich dir Recht geben.
Aber solange Missionierung ähnlich ist wie Staubsaugerwerbung, was ist dagegen einzuwenden? XY Staubsauger sind auch nicht die alleinseligmachenden, werden aber trotzdem so ähnlich angepriesen. Meinst du echt, das gehört verboten? Also so wie die Mission Jesus, den man an ein Holz nagelte, weil man die Mission verbieten wollte?

Sigi

Die geschichtlichen Taten im Namen des Christentums. Kreuzzüge. Missionierung von Heiden, Inka, Maya usw.
Diese Form meinte ich. Das andere kann man nicht verbieten.

Ob Jesus jetzt an Holz genagelt wurde, kann ich nicht beurteilen.
 
Die geschichtlichen Taten im Namen des Christentums. Kreuzzüge. Missionierung von Heiden, Inka, Maya usw.
Diese Form meinte ich. Das andere kann man nicht verbieten.

Ob Jesus jetzt an Holz genagelt wurde, kann ich nicht beurteilen.

Da bin ich ja erleichtert, hey dann sind wir fast einer Meinung 😉
Sigi
 
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