was für ein quatsch.Für die Zeit zu denen die Gesetze gegeben waren , waren sie auch gerecht und richtig .
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was für ein quatsch.Für die Zeit zu denen die Gesetze gegeben waren , waren sie auch gerecht und richtig .
was für ein quatsch.
Das Gute ist, die damaligen Urheber dieses Buches, das wir eine Bombe einschlug, sahen die sehr wichtige Aufklärung der Menschen als einen fortlaufenden Prozess an, der ohnehin nicht enden wird. Das Buch wird auch heute noch fortgesetzt:Unvergessen hingegen bleibt ihr befreiender Gestus gegen den absolutistischen Staat und gegen die Kirche. Die Jesuiten und Jansenisten heulten nicht erst auf, als im Juni 1751 der erste Band der Encyclopédie erschien. Der Brief über die Blinden zum Gebrauch für die Sehenden , der nicht nur vom Sehen, sondern auch von den Schwierigkeiten, ja Unmöglichkeiten eines Gottesbeweises handelt, brachte Diderot schon 1749 für drei Monate in das Gefängnis von Vincennes. Spätestens damit wurde klar, daß sich das Programm der Aufklärung nicht selbstverständlich und offen formulieren ließ.
Die Enzyklopädie entwickelte deshalb eine Schreibkunst, die die gefährlichen Wahrheiten – ganz im Sinne von Leo Strauss’ Persecution and the art of writing – an der Zensur vorbeimanövrieren sollte: die Technik der Verweise und versteckten Anspielungen. In seinem Artikel zum Begriff der “Enzyklopädie” gibt Diderot Auskunft über dieses Verfahren: zur Typologie der Querverweise zählt er die sogenannten “renvois satyriques”, satirische Anspielungen also, deren Zweck es sei, “das Lächerliche und das Schlechte” verdeckt bloßzustellen. So liefert etwa der Artikel “Eucharistie” eine scheinbar mustergültige Abhandlung über die heilige Kommunion, nur am Ende findet sich der merkwürdige Hinweis “siehe Menschenfresser”. Daß dies nicht etwa ein Versehen ist, sondern System hat, wird wiederum am Ende des Artikels “Menschenfresser” deutlich: er schließt mit dem Hinweis “siehe auch Eucharistie, Kommunion, Altar, etc.”
Das Erscheinen des ersten Bandes rief dennoch unweigerlich die staatliche und kirchliche Autorität auf den Plan, der König Ludwig XV setzt den Aufseher Malesherbes zur Überwachung der weiteren Publikation ein – ein Glücksfall, wie sich erweisen sollte, denn dieser warnte Diderot wiederholt vor der Durchsuchung durch seine eigenen Leute, versteckte gar heikle Papiere. Nach dem Erscheinen des zweiten Bandes Anfang 1752 spitzte sich die Lage zu: Die Encyclopédie wurde auf Befehl des Königs verboten, mit folgender Begründung:
wegen mehrerer Maximen, die darauf abzielen, die königliche Autorität zu zerstören, den Geist der Ungläubigkeit und die Revolte zu befestigen und, mit dunklen und zweideutigen Begriffen, die Grundlagen des Irrtums, der Sittenverderbnis und des Unglaubens zu errichten.
Malesherbes erreichte, daß die Arbeit dennoch fortgesetzt werden konnte. So entstand unter externen, aber auch internen Kämpfen das Organ der französischen Aufklärung, geschrieben von seiner intellektuellen Elite: Zu Diderots und d’Alemberts Mitarbeitern zählten u.a. Rousseau, Voltaire, Buffon, Marmontel, Montesquieu, Condorcet, d’Holbach, Turgot.
Das Vorhaben aber, die Encyclopédie nicht bloß zu feiern, sondern auch ins 21. Jahrhundert fortzuschreiben, ist dem Band des Eichborn-Verlags zweifellos gelungen: das Feuer jenes Buches, das Welt verändern will, ist darin zu finden.
Weißt du, das die Religion für viele Gräueltaten sich verantwortlich zeichnet, ist nicht von der Hand zu weißen. Damals wurden immerhin 3000 Menschen getötet. Aber tagtäglich sterben 30000 allein an Unterernährung. Religion also als Grundübel gegen eine bessere Welt zu verdammen... ist lächerlich.Da scheint was dran zu sein....
Ich kann Differenzieren.
Zitat:
.b der 11.09!
ausgeübt von islamisten.
wollten sie die welt damit im namen allahs strafen oder waren es nicht doch eher politische interessen?
sowas zum beispiel meine ich...
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Ich komme nochmal zurück zu obigem.
Nun, die Anschläge des 11.09 wurden religiös begründet - und es fällt auch schwer zu glauben, daß die Anschläge ohne religiösen Hintergrund überhaupt stattgefunden hätten.
Dawkisn beschreibt es in "Der Gotteswahn" so: Éine westliche Zeitung zeigt ein Bild mit den intakten Türmen damals und schrieb die Überschrift: So sähe die Welt ohne Religion aus.
Da scheint was dran zu sein....
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