Ich glaube ja ehrlich gesagt, dass die Emanzipation der Frauen in der Hinsicht Sex voll versagt hat.
Immer noch ist weibliche Sexualität brav und bieder und hat sich ans "Reinheitsgebot" zu halten.
Pornos, ih, pfui, bäh, hat Mama Schwarzer schon gesagt. Und da treten die weiblichen Vertreter der Sauberfraufraktion natürlich auch brav und angepasst in die Fußstapfen ihrer Ikone.
Statt sich mal damit auseinander zu setzen, dass Voyeurismus seine wirklich geilen Seiten hat und dass Sex eben manchmal auch einfach sehr dreckig und sehr lustvoll sein kann, kommen hier die Kastrationssprüche. "Mein Mann macht kein bäh, ih, pfui!".
Es gibt durchaus eine Menge wirklich lustvoller Pornos und es gibt tatsächlich auch Männer, die das unterscheiden können, ob primitiv oder nicht. Und ehrlich gesagt, während ich normalerweise ein Gourmet bin, ziehe ich mir ab und an auch gerne mal einen Burger bei Macs rein. Es haben sich nicht alle das Gehirn rausgewixt, auch wenn die Damen hier davon auszugehen scheinen.
Claudia meinte:
Ehrlich gesagt, mich schüttelt es auch ein wenig vor Kerlen, die sich eine DVD reinschieben, dann zurück auf die Couch, noch ein Schluck Bier, Hose auf und sabber sabber..
Brrrrrrr
Ich wollte weder einen Mann, der in Puff geht noch einen, der sich regelmäßig Pornos reinzieht..
Solche Beiträge finde ich dann schon ein wenig frigide. Sorry für das Wort, aber so empfinde ich solche Aussagen.
Ich wollte ehrlich gesagt keine Frau, die Angst und Ekel vor meiner Sexualität hat. Und bei einer solchen Aussage bedauere ich den Mann. Na, der weiß aber auch, was er darf und was nicht.
Selbstbefriedigung empfinde ich als etwas sehr Privates und Intimes und ich würde meiner Partnerin den Vogel zeigen, wenn sie mir vorschreibt, wie ich meine Sexualität zu leben habe. Das geht sie einen Scheißdreck an! - Im Übrigen, gerade weil meine Partnerin sich einen Dreck drum kümmert, können wir beide sehr offen darüber reden. Ich muss keine Angst haben, vor ihr plötzlich als pervers oder was auch immer dazustehen.
Übrigens ist das ein übles Klischee, dass alle Männer Bier saufen müssen, um zu wi***.
🙄
Solche Sätze:
Tyra meinte:
Es geht mir ähnlich, dass ein Partner der regelmäßig Pornos konsumiert nicht mein Fall wäre. Dort gezeigtes erweckt natürlich auch Wünsche auf die ich ggf nicht immer Bock hätte.
zeigen ebenfalls den typisch weiblichen Herrschaftsanspruch. Männe hat zu kuschen und brav wau wau zu machen, wenn Liebchen das so will. Und eigene Wünsche hat er nicht zu äußern, das könnte ja das Frauchen überfordern.
Hey, ich mein, da kann man sich ja gleich eine Domina anschaffen, die einem einen Keuschheitsgürtel anlegt!
Also erst mal wäre es nett, wenn denn die weibliche Fraktion hier viellicht mal nicht alle Männer in die "gehirnamputiert wegen zu viel Wixerei"-Ecke schieben würde. Es soll ein paar seltene Exemplare Mann geben, die sich genussvoll einen Porno gönnen, obwohl sie wissen, dass das reine Fantasie ist und die auch gar nicht das Bedürfnis haben, diese Sexualität mit der Partnerin umzusetzen.
Dann würde ich sagen, sollten die Damen mal darüber nachdenken, warum Männer Pornos anschauen und Frauen das für Fremdgehen halten. Das hat mehr mit gesellschaftlichen Normen und dem Sauberfrau-Image zu tun, das Mama Alize aufgebracht hat, als mit wirklichem Ausleben der eigenen Sexualität.
Vermutlich haben da einige Genderforscher/innen ein klein wenig recht dass da eine der Urängste der Männer dahinter steckt....ggf auch wachgekitzelt durch solche Nachrichten dass MÄnner durch umweltinduzierte Gifte und Hormone etc. zunehmend zeugungsunfähig werden. Es spielt eine Menge da mit rein. Komplexe, Angst zu versagen, Leistungsdruck und flucht in Fantasiewelten ewiger Potenz und Fruchtbarkeit etc...ist nicht leicht für die Jungs dieser Erde...aber an sich wird es durch ein wenig Reflexion und Abstand zu sich selbst und auch genügend Abstand zum eigenen Geschlechtsorgan ein wenig leichter.
Diesen Absatz finde ich dann einfach nur noch frech [...].
Bevor man Studien über männlichen Pornokonsum macht, sollte man sich vielleicht ein wenig mit männlicher Sexualität beschäftigen, dann wüsste man, dass Männer allgemein eher auf visuelle Reize reagieren. Die Männerwelt dafür als abgefuckte W**** hinzustellen, deutet für mich darauf hin, dass da jemand Kampfemanzen-Fantasien nicht von Wirklichkeit trennen kann. [...]!
Wenn man den Mann kastriert, muss man natürlich keine Angst mehr vor seiner bösen Sexualtität haben
🙄.
Die Sexualität des Mannes zu verteufeln, ist natürlich einfacher, als die eigene Sexualität zu erforschen und auszuleben und zu entdecken, dass Sex nun mal richtig dreckig und primitiv sein kann und dass man neben aller Begeisterung für Liebe und Zärtlichkeit auch die schmutzige Seite durchaus genießen darf.
Tuesday