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Große Lücke im Lebenslauf

G

Gast

Gast
was sagt man da am besten beim vorstellungsgespräch? Hab über zwei Jahre (nach dem studium) nichts gemacht, war depressiv und demotiviert. Wie soll ich je einen Job finden? Lügen kann ich nicht, mich verstellen auch nicht, bin echt verzweifelt.
 
Du musst ja nicht unbedingt lügen, aber vielleicht findest du Ereignisse aus der Zeit, die man ausweiten könnte. Vielleicht hast du ja eine etwas längere Reise gemacht, die du schon lange wolltest, aber das Studium hatte Vorrang. Du musstest deinen Eltern beim Umbau des Hauses helfen, ein Angehöriger wurde krank und musste gepflegt werden etc.. Oder du hattest einen Nebenjob und musstest dort erstmal schuften, weil das Studium alle finanziellen Reserven aufgebraucht hatte.
Irgendetwas lässt sich doch sicherlich finden - so dass es sich zumindest besser anhört als gar nichts.
 
Sag einfach die Wahrheit. Wegen Depressionen muss man sich nicht schaemen.

ich weiß eben nicht, ob das gut kommt. Da denkt man doch zwangsläufig, dass ich die Arbeit nicht schaff, wenn´s mal stressiger wird oder wieder krank werden könnte. Es gibt leider überall so viele Bewerber, die Firmen können es sich heute aussuchen.
 
Hallo Gast,

du musst deinem Arbeitgeber keine Auskunft über Krankheiten geben und Demotivation klinkt auch nicht besonders gut.

Sicher schämen muss man sich nicht aber ich würde versuchen der Frage etwas auszuweichen und sagen, dass du dich nach dem Studium neu orientieren musstest, nicht gleich was Passendes gefunden hast, eine Auszeit wegen persönlicher Probleme gebraucht hast und dass du gesundheitliche Probleme hattest. Das muss reichen.

Alles Gute,
Andreas
 
Hallo Gast,

du musst deinem Arbeitgeber keine Auskunft über Krankheiten geben und Demotivation klinkt auch nicht besonders gut.

Sicher schämen muss man sich nicht aber ich würde versuchen der Frage etwas auszuweichen und sagen, dass du dich nach dem Studium neu orientieren musstest, nicht gleich was Passendes gefunden hast, eine Auszeit wegen persönlicher Probleme gebraucht hast und dass du gesundheitliche Probleme hattest. Das muss reichen.

Alles Gute,
Andreas

ja, das wird wohl das Beste sein.
 
Hallo,

ich weiß eben nicht, ob das gut kommt. Da denkt man doch zwangsläufig, dass ich die Arbeit nicht schaff, wenn´s mal stressiger wird oder wieder krank werden könnte. Es gibt leider überall so viele Bewerber, die Firmen können es sich heute aussuchen.

Vielleicht hast Du Staerke aus Deiner Depression gesammelt und kennst die Anzeichen, wenn sie sich wieder anbahnt und reagierst dementsprechend? D.h. Du faellst dann nicht mehr in ein so tiefes Loch und bist arbeitsunfaehig?

So ist es mir zumindest ergangen.

Ciao

Wuehlmaus
 
............
Hab über zwei Jahre (nach dem studium) nichts gemacht, war depressiv und demotiviert. Wie soll ich je einen Job finden? Lügen kann ich nicht, mich verstellen auch nicht, bin echt verzweifelt.

Hallo Gast,

Lügen darf man nicht, fallst Du Dich irgendwann in den nächsten Jahren mal (auf einer Betriebsfeier) verplapperst wäre sofort das Vertrauensverhältnis gestört. Aber Krankheiten gehören nun mal nicht ins Vorstellungsgespräch, erst recht keine Demenz. (Ich weiß, wovon ich rede!)

Du könntest die 2 Jahre so schildern, dass keine Fragen nach Gesundheitlichen Problemen auftreten. Also laß' Dir etwas einfallen. Jeder hat heutzutage Verständins, dass man nicht gleich den richtigen Job findet. Allerdings erwartet Dein Gegenüber auch Angaben, was Du in dieser Zeit Sinnvolles gemacht hast, da Du ja keine Zeugnisse, Bescheinigungen etc. vorlegen kannst.

Klar, dass man nach den anstrengenden Studium erst mal 3 Monate Urlaub macht, ist ok. Aber Hast Du denn neben Deiner Jobsuche evtl. noch Sprachkurse belegt, den Führerschein gemacht, den Eltern beim Hausbau geholfen, die Oma gepflegt oder Dich in Softwareprogramme eingearbeitet oder kleinere Nebenjobs erledigt?

Wenn Deine Lebensgefährtin zu dieser Zeit ein Einkommen hatte, wird man Dich nicht fragen, wovon Du gelebt hast.

Wichtig ist, Du musst es glaubhaft 'rüberbringen, ohne Stottern und roten Kopf.

Viel Erfolg!

John
.
 

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