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zu blöd

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Mir geht es ebenso....sehr oft sogar, das ich der Meinung bin das alles um mich herum doch nicht wahr sein könne.

Aber dennoch, es liegt ja an uns, an jedem Einzelnen, wenn wir uns wirklich davon befreien wollen anstatt es nur zu beklagen.

Das Niedergeschriebene kann ja schon eine gewisse Befreiung sein.

Ansonsten stimme ich dir voll zu.

Ich denke, wir stehen jetzt vor den Trümmern dieser egoistischen Lebensphilosophie, und reiben uns nun irritiert die Augen, weil wir es allmählich durchschauen aber noch nicht weiter wissen.

Wie wahr........!!!!!!
 

Hallo Yaksini,

schau mal hier: zu blöd. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das Niedergeschriebene kann ja schon eine gewisse Befreiung sein.

Auf jeden Fall, ja. Das ist sicherlich sehr viel besser, als wenn man es stets nur in sich hineinfrißt und zu allem nur noch schweigt. Und vor allem kann es ja sogar zeigen, dass ich mit den trüben Gedanken eben doch nicht ganz so allein dastehe. Wer weiß schon, wie vielen Menschen es heute so ergeht? Ein oftmals schmerzliches Aufwachen aus den Illusionen der Vergangenheit ist ja vielleicht sogar gerade bei vielen Menschen angesagt. Mir ging es ja auch so, die Nachdenklichkeit nimmt deutlich zu. immerhin wird aber die Wahrnehmung auf die Dinge jetzt immer klarer. Und das Wegsehen und Verdrängen, das funktioniert in diesen Zeiten ja auch immer weniger.
 
Bei mir begann das "Nachdenken" als etwas Ruhe in mein Leben trat und ich nicht mehr so vom täglichen Einerlei und durch Hektik und Streß abgelenkt war.
Und es taten sich Abgründe auf.
Nicht das ich nicht auch vorher schon über viele Dinge gegrübelt hätte und mir nichts aufgefallen wäre, aber wenn man Zeit hat kann man die Dinge besser aufarbeiten und verstehen.
Daher bin ich auch bei der TE, weil sie viele Dinge wahrnimmt und ausspricht die uns täglich umgeben.
Ich denke wir sind nur zu abgelenkt und konzentrieren uns zu sehr auf unser eigenes Hemd um alles so umfassend zu erkennen.
Und jeder hat seine eigene Perspektive aus der er das Leben um sich herum betrachtet.
 
Bei mir begann das "Nachdenken" als etwas Ruhe in mein Leben trat und ich nicht mehr so vom täglichen Einerlei und durch Hektik und Streß abgelenkt war.
Und es taten sich Abgründe auf.

Genauso war es auch bei mir. Das scheint in der Tat auch sehr wichtig zu sein. Wer noch ständig in einem Hamsterrad steckt, der hat die Zeit zum Nachdenken ja auch gar nicht erst. Und selbst wenn er mal Zeit hat, dann fehlt schon die Ruhe und die Aufnahmefähigkeit dafür. Reflektieren braucht ja unbedingt Zeit, Ruhe und Abstand von der Routine.

Und gerade Zeit haben ist wohl ein schon viel zu kostbares Gut für viele Menschen in dieser hektischen Zeit geworden. Aber gerade das kann eine Krise ja auch wieder hervorbringen, sich halt auch wieder mit den wichtigen und wesentlichen Dingen des Lebens auseinanderzusetzen, wenn alles immer fragwürdiger wird um einen herum. Vor den sich auftuenden Abgründen verschließt man ja vor allem nur allzu gern die Augen, solange man es halt noch kann. Ich denke, das ist ja auch durchaus menschlich.
 
selbst, wen man sie sieht und davor warnt? was kann man schon tun???
Dann wird man in eine Schublade gesperrt, oder betitelt.
Und wenn man estwas gut meint, dann wird es haarklein aueinandergetrödelt oder prinzipiell mißverstanden, gerade noch von Leuten (im HR zum Beispiel, wie im echten Leben), die anderen sagen wollen, was zu tun oder besser lassen sollten.

FG Gelinda
 
selbst, wen man sie sieht und davor warnt? was kann man schon tun???

Hallo Gelinda!

Vor allem erstmal selbst damit klar kommen. Das ist ja schon schwer genug. Es kommt ja auch sehr auf die persönliche Situation an, in der man selbst gerade steckt. Nur wer die Not selbst kennen gelernt hat, in die man heute ja leider leicht geraten kann, der wird das vielleicht nachvollziehen können. Manchmal ist es halt allein schon wohltuend, sich das, was einen bedrückt, einfach mal von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße
Traumatisierter
 
Hallo Gelinda!

Vor allem erstmal selbst damit klar kommen. Das ist ja schon schwer genug. Es kommt ja auch sehr auf die persönliche Situation an, in der man selbst gerade steckt. Nur wer die Not selbst kennen gelernt hat, in die man heute ja leider leicht geraten kann, der wird das vielleicht nachvollziehen können. Manchmal ist es halt allein schon wohltuend, sich das, was einen bedrückt, einfach mal von der Seele zu schreiben.

nein, ist es nicht. ganz und gar nicht wohltuend.

apropos.. bei MIR fing das denken sehr früh an, keine ahnung ab welchem alter.. mittlerweile ist es einfach ausgeartet. aber auch kein wunder eigentlich. von dem her.

aber ... ich kann eigentlich auch gegen eine weisse wand reden.. vielleicht tu ich das jetzt mal.. ich könnte ja vorher noch ein strichmännchen draufkritzeln, mit einem ernsten gesicht... und dann dieses männchen vollquasseln.
 
nein, ist es nicht. ganz und gar nicht wohltuend.

Bei mir hilft es mitunter schon, wenn auch nicht immer.

Dann frage ich mich allerdings, warum tust du es dann? Eine Wand, oder auch ein Strichmännchen darauf, wird dir ja schließlich gar nicht erst antworten. Wenn mir die Antworten anderer gar nichts bringen, dann brauche ich ja schließlich gar nicht erst etwas aufzuschreiben oder mich selbst darstellen vor anderen Menschen.

Das Denken kann zu einem riesiges Problem werden, wenn ich mich damit nur noch im Kreis - und vor allem nur um mich selbst - drehe. Umso mehr werde ich wohl auch den Kontakt mit der Realität anderer Menschen verlieren. Umso schwieriger wird dann dieser Teufelskreis des rein egozentrischen Denkens sicherlich auch für mich werden. So stelle ich mir das jedenfalls als Resultat daraus vor.
 
Bei mir hilft es mitunter schon, wenn auch nicht immer.

Dann frage ich mich allerdings, warum tust du es dann? Eine Wand, oder auch ein Strichmännchen darauf, wird dir ja schließlich gar nicht erst antworten. Wenn mir die Antworten anderer gar nichts bringen, dann brauche ich ja schließlich gar nicht erst etwas aufzuschreiben oder mich selbst darstellen vor anderen Menschen.

Das Denken kann zu einem riesiges Problem werden, wenn ich mich damit nur noch im Kreis - und vor allem nur um mich selbst - drehe. Umso mehr werde ich wohl auch den Kontakt mit der Realität anderer Menschen verlieren. Umso schwieriger wird dann dieser Teufelskreis des rein egozentrischen Denkens sicherlich auch für mich werden. So stelle ich mir das jedenfalls als Resultat daraus vor.

mein strichmännchen hört zu. ohne gleich über mich zu urteilen und was noch besser ist, es tut nicht so als ob. es ist offen, ehrlich, einfach da. es versteckt sich nicht, verheimlicht nichts, "stellt sich nicht dar".. nein, es ist einfach. es würgt mich nicht ab. so nach dem zweiten wort "blöd" (ohne alles zu lesen) sofort ne reaktion. gleich ne abkanzlung. also eigentlich gar nicht diskussionsbereit. aber du darfst mich schon egozentrisch nennen, wenns dir hilft. ach ja, es pathologisiert mich nicht. der angenehmste effekt.

es ging mir um DIE GOTTGEWOLLTE NATÜRLICHE BESCHRÄNKTHEIT DES MENSCHEN.

so.. jetzt darfst du dich weiter empören, dass jemand sowas schreibt. sowas.. unmögliches aber auch!

aarrgghh.. ich mag das so nicht, wenn man so tut als ob. wenn man so tut, als würde man dem anderen zuhören, als würde man mit dem anderen reden, dabei spielt man irgendwelche ninja-spiele. und will sich selber mitteilen (niemand hält einen davon ab!).

und du schreibst was von egozentrik. ja sicher. ich hock hier. und rede sonst mit keinem. bin drum ganz isoliert in meiner waldhütte. völlig paranoid. weiss gar nicht mehr, wie man sich unter menschen benimmt. drehe mich nur um mich selber. voll egozentrisch eben.

dir ging es ja nicht um das thema. sondern dass ich sowas nicht schreiben darf. dass es nicht der (deiner momentanen) REALITäT entspricht. dass ich deshalb wohl egozentrisch sei.

ich frag mich, wer hier egozentrisch ist.
 
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