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Studie - "Wuchernder Fremdenhass, ersehnte Diktatur"

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Dazu eine Meldung von WDR5:
Die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland hat nach einer neuen Studie in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Erhebung wurde von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt. Auch die Bundesregierung nannte das Ergebnis "ziemlich erschreckend". Mehr als jeder Dritte der rund 2.400 Befragten stimmte der Aussage zu, Deutschland sei durch Ausländer in einem gefährlichen Maße überfremdet. Fast 60 Prozent stellten sich hinter die Forderung, die Religionsausübung für Muslime in Deutschland erheblich einzuschränken. Und jeder vierte Befragte hätte statt mehrerer Parteien lieber eine einzige starke Partei. Die Forscher sprechen von einer dramatischen Trendwende. Verglichen mit ähnlichen Befragungen in den vergangen Jahren zeige sich eine deutliche Zunahme antidemokratischer und rassistischer Einstellungen.
Quelle: WDR5 Nachrichten: WDR 5
 
@JonnyBerlin

Du hast aber eine andere Interpretation der Diktatur. Lies doch mal den Artikel, dann weisst du, wie die Befragten das sehen. Es geht nicht um Volkes Wille, sondern wieder nur um Unterdrückung Andersdenkender. Volkes Wille kann am besten mit einer Demokratie umgesetzt werden. Aber solange das Volk nicht will und immer nur jammert, passiert eben auch nix.

Das Volk will wieder einen nationalistischen Führer, damit sie selber nichts tun müssen.


Auszug:

Wie die in Berlin vorgestellte Erhebung ergab, schließt sich ein Viertel der Bevölkerung fremdenfeindlichen Aussagen an. Das ist ein deutlicher Zuwachs: 2008 waren es noch ein Fünftel der Bürger. Sogar mehr als 30 Prozent der Bevölkerung stimmen der Studie zufolge der Einschätzung zu: "Ausländer kommen, um den Sozialstaat auszunutzen".
Ein ebenso großer Anteil meint, bei knappen Arbeitsplätzen "sollte man Ausländer wieder in ihre Heimat schicken", und durch "die vielen Ausländer" werde Deutschland "in einem gefährlichen Maß überfremdet". Das klingt nach Wahlslogans der NPD. Die Feindseligkeit gegenüber dem Islam ist der Studie zufolge besonders ausgeprägt. Der Aussage "Für Muslime in Deutschland sollte die Religionsausübung erheblich eingeschränkt werden", schließen sich 58,4 Prozent der Bevölkerung an - in Ostdeutschland sogar 75,7 Prozent.
Gerade Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dürfte der Befund beunruhigen: Die Erhebung zeigt, dass eine populistische Bewegung rechts der Union gute Chancen hätte. Gut jeder Vierte wünscht sich eine "starke Partei", die die "Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert".
Hier liegt Potential für eine politischen Kraft, die ähnlich unverblümt gegen Ausländer im Allgemeinen und Muslime im Besonderen hetzt, ähnlich wie Geert Wilders in den Niederlanden oder die FPÖ in Österreich. Die Konservatismus-Debatte, die CDU-Chefin Merkel in den eigenen Reihen beruhigt hatte, dürfte durch solche Zahlen angeheizt werden.


http://www.sueddeutsche.de/politik/...rnder-fremdenhass-ersehnte-diktatur-1.1011569
 
@ DD

Unten ist so ein Knopf zum Editieren.🙄

Und wieso schon wieder so ein Thema wir haben es begriffen das man unbedingt die armen Ausländer schützen muss egal was sie machen weil sie ja alle überhaupt nichts dafür können😎

Achja.

Und jeder der nicht alle Ausländer ganz toll findet ist ein Nazi 😎

Siehst du es ist angekommen 😉

Man muss das doch nicht x-mal Diskutieren mit immer denselben Argumenten .
 
So, hier ist die Studie: http://library.fes.de/pdf-files/do/07504.pdf

Das Kernstück dürften die Seiten 73 und 74 sein.

Insgesamt scheint mir die Aussagekraft der Studie sehr gering zu sein. Vor allem muss ich sagen, dass die Art der Fragestellung schwammig und dümmlich ist. Hieraus kann man keine klaren Meinungen ableiten. Wer das nicht glaubt, schaue sich die schwammigen Fragen der Seiten 73 und 74 an.

Wer an diese Studie glaubt, möge mir bitte beispielhaft sagen, welche Frage dieser Studie besorgniserregende Antworten gezeitigt habe!

Viel Lärm um nichts! Verdient haben ein paar Soziologen von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Wie teuer war das? In meinen Augen herausgeworfenes Geld!
 
@JonnyBerlin

Hier noch ein Artikel, wo die Befragung noch deutlicher wird:

Studie über Fremdenfeinflichkeit: Deutschland, stillgestanden! - taz.de


Auszug:

Demnach sprechen sich mit 58,4 Prozent mehr als die Hälfte der Deutschen dafür aus, die Religionsausübung für Muslime erheblich einzuschränken. Im Osten ist diese Zahl dramatisch: Dort schließen sich 75,7 Prozent der Menschen dieser Forderung an. Das sind drei Viertel der befragten Ostdeutschen.
Laut der Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung stimmen 55,4 Prozent der Deutschen der Aussage zu, sie könnten "gut verstehen, dass manchen Leuten Araber unangenehm sind". Das ist ein Anstieg gegenüber 2003 um 11,2 Prozentpunkte. Damals stimmten dieser Aussage bereits 44,2 Prozent der Befragten zu.
In der Studie "Die Mitte in der Krise. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland" haben die Forscher Oliver Decker von der Universität Siegen und Elmar Brähler von der Universität Leipzig 2.411 deutsche Staatsangehörige zwischen 14 und 90 Jahren befragt. Nach der Befragung diagnostizieren die Forscher für das Jahr 2010 einen "Anstieg von dezidiert antidemokratischen und und rassistischen Einstellungen" gegenüber dem Jahr 2008.


Neben ihren Erhebungen zur Islamfeindlichkeit kommen sie zu einer Reihe deutlicher Befunde im Hinblick auf die Verbreitung rechtsextemer Einstellungen in Deutschland: Durchgängig stimmen demnach mehr als 30 Prozent der Deutschen den Aussagen zu, dass "Ausländer kommen, um den Sozialstaat auszunutzen", dass Deutschland durch zu viele Ausländer "in einem gefährlichen Maß überfremdet" werde und dass man bei knappen Arbeitsplätzen "Ausländer wieder in ihre Heimat schicken" sollte.
Fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung wünscht sich "Mut zu einem starken Nationalgefühl".



Darüber hinaus spricht sich rund jeder vierte Deutsche für eine "starke Partei" aus, die die "Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert". Über 10 Prozent der Befragten wollen einen "Führer", der "Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert". Ebenfalls etwa jeder Zehnte hält eine Diktatur "für die bessere Staatsform". 13,3 Prozent der Befragten sehen die Deutschen "anderen Völkern von Natur aus überlegen".
 
@Velo

Was meinst du mit andersrum? 🙂

Das Kopftuch und die Sharia (ein Machtinstrument der Wahabiten) sollte nicht mit dem Islam gleichgesetzt werden. Schade, dass sich inzwischen auch die ARD auf dieses stumpfe Niveau herablässt.

Die Medien versuchen das alles auf eine Religion zu lenken, obwohl nicht die Religion, sondern die Menschen das Problem sind. Die Verantwortung trägt jedes Individuum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo !
Diktatur betreffend brauche ich keinen weiteren Artikel zu lesen. Allein das Wissen woher er kommt, läßt Einschätzungen zu.
"Wir" bezeichnen z.B. den Iran als Regime, als Diktatur! Na sicher paßt Regierenden in Deutschland nicht, was dort läuft. Meine Kenntnisse über den Iran gehen auch um 2 bis 3 Ecken, aber Kritikpunkte die hießige Medien finden, lassen sich global einordnen, sind nicht lösungsorientiert, sie forcieren eine Auseinandersetzung.
Ich lebe in einer Diktatur. Geld und Parteien in dessen Interesse regieren gegen das Volk ! Eine deutlich unterdrückende Funktion läßt sich nachweisen. Selbst offizielle Statistiken belegen, daß ein deutlicher Riß durch die deutsche Gesellschaft geht; aktuelle Politik (gleich welcher Coleur) hat kein Interesse dies zu ändern.

Wenn so mancher Deutsche heute auf dem Standpunkt steht "Ausländer" wären das deutsche Problem, so resultiert dies u.a. aus aktueller Politik. Von eigentlichen Problemen wird abgelenkt, Schuldige werden präsentiert (Sarrazindiskussion, der verbale Dünnschiff eines Seehofers uvm.).
Ich bin alt genug, um einschätzen zu können und jung genug, um abwarten zu können ! ... und ich bin mir sicher, daß spätestens wenn er betroffen ist, auch der Deutsche anfängt zu denken.

Eine Befragung! ... lächerlich! Kennst Du den Ifo-Geschäftsklima-Index ?
Das Lesen aus einer Glaskugel ist dagegen ein wissenschaftlicher Vorgang!
Allein der Sachverhalt, daß sich Staats- und Parteimedien, ich habe ARD an und sehe "Hart aber fair", dem Thema in der Art widmen, wie man es macht, läßt die Richtung in der man Denken will erkennen.

Mal vulgär formuliert: Wenn es dem Mopp dreckig geht, beginnt er wieder mit dem Kopf zu denken.
Die Deutschen sind leider ein politisch recht ungebildetes Volk, man läuft recht gern hinterher !
Meine These entstammt der Physik: Druck erzeugt Gegendruck, dies läßt sich durchaus auch auf den sozialen Bereich übertragen - eine Frage der Zeit.


Ergänzung: Ich könnte mir durchaus eine Diktatur des Volkes vorstellen. Ausgegrenzte nähme ich in Kauf !
 
Zuletzt bearbeitet:
Erschreckend, aber spiegelt genau die Realität wieder. Übrigens, unabhängig der Schulbildung. Schließlich hängt Extremismus von Charakter, Erziehung und der Allgemeinbildung ab.

Ja auch für mich sehr erschreckend:mad: Das erinnert mich an 1933. Aber solch einer steht immer wieder auf! Und es gibt leider immer wieder Menschen die ihm folgen! Und es ist an der Zeit. Wir wären die erste Generation ohne Krieg! Das wäre schön. Aber er wird kommen.
 
Das wird jetzt alles mal wieder sehr dramatisiert. Man muss bloß einigen Leuten ihre Dummheit austreiben, dann würden sie auch nicht mehr so einen Schwachsinn von sich geben, vor allem in Bezug auf unsere Demokratie 🙄 Geht zwar demokratischer, aber eine Diktatur muss man sich doch trotzdem nicht gleich wünschen 😕

Bei der Umfrage der Ebert-Stiftung vor vier Jahren kamen doch schon ähnliche Ergebnisse heraus, bezüglich des Nationalsozialismus und Hitler sogar noch viel dramatischere. Wer behauptet schon ernsthaft, Hitler sei ein großer Staatsman, wäre da nicht der Holocaust gewesen, und ähnlichen Unsinn? Nee, also sowas kann wirklich nur durch zu wenig Bildung passieren. Oder einfach aussichtslose Dummheit. Man kann/sollte eben zumindest für ausreichend Bildung sorgen, dann würden Fremdenhass und rechtsextreme Ansichten garantiert schon mal um einiges abnehmen.
 
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