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Welches Gehalt ist aus Eurer Sicht viel oder wenig ?

Es ist schon richtig, dass dies auch die Rhetorik des 3. Reiches war.
Aber wie soll man Leute die arbeitsunwillig sind und auf Kosten der Allgemeinheit sich subventionieren und sichs gut gehen lassen, wie darf man soche Leute bezeichnen?
Man neigt bei solcher bedenkenlosen Ausnützung des Sozialstaates halt zu harten sinnbildlichen Vergleichen.


.


Wie wäre es einfach sie als das zu bezeichnen, was sie sind?
Arbeitsunwillige Menchen, die den Sozialstaat ausnutzen.

Aber "Parasit" ist ja einfacher...das geht aber schnell.
Erst ist der Begriff dafür nicht mehr menschlich, dann hält man sie für weniger wert etc
Solche Begriffe sind sprachpolitisch ganz einfach zu vorbelastet und die Begriffe prägen eben unterbewusst das Denken über die Menschen.

Da wird auch viel Meinungsmache betrieben. Medien und Populisten vermischen das Ganze so, dass am Ende jeder Hartz4ler eigentlich arbeitsunwillig ist und raucht und trinkt und eigentlich ja in einer "römischen Dekadenz" lebt *hust*
Und bald geht es so weit, dass Hartz4ler = Parasiten, die von unseren Steuergeldern leben (denn einen Sündenbock braucht man ja immer) und dann können wir uns auch schon langsam vom Sozialstaat verabschieden.
 
Ich finde es echt albern hier mitzulesen.
Wir (m, 30 J. und w, 26 J.) verdienen zusammen ca 4300€ Brutto.
...

Trotzdem haben wir am Ende des Monats noch 100€ zum weglegen.
(eigentlich ists am anfang des Monats da legen wirs direkt auf ein anderes Konto)

Da 100Euro wegzulegen ist keine Leistung. Ich finds eher eine Leistung das es nur für 100Euro zum weglegen reicht.
 
Aber "Parasit" ist ja einfacher...das geht aber schnell.
Erst ist der Begriff dafür nicht mehr menschlich, dann hält man sie für weniger wert etc

Bzgl. der Vorbelastung des Begriffs gebe ich dir Recht. Die Schatten der unmenschlichen Vergangenheit!

"dann hält man sie für weniger wert"
Aber ob arbeitsunwillige Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen, auf Kosten anderer sich's gut gehn lassen, ob soche Menschen besonders wertvoll sind? - mit solchen Charaktereigenschaften, das bleibe dahingestellt.


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Bzgl. der Vorbelastung des Begriffs gebe ich dir Recht. Die Schatten der unmenschlichen Vergangenheit!

"dann hält man sie für weniger wert"
Aber ob arbeitsunwillige Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen, auf Kosten anderer sich's gut gehn lassen, ob soche Menschen besonders wertvoll sind? - mit solchen Charaktereigenschaften, das bleibe dahingestellt.


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q.e.d
 
Vielleicht war meine Rettung , mein ganzes Leben hindurch das ich sparen gelernt habe . Als alleinerziehende 2 Kinder hatte ich einen Job am Fließband Akkord , ich habe gebuckelt damit ich ein wenig Prämie noch dazu gewinnen konnte . War alles okki dann habe ich 1100 Euro netto bei Vollzeit verdient . Ich war fast der glücklichste Mensch . War nur müde und konnte fast kein Geld ausgeben denn ich war zu ko bummeln zu gehen .

Nun meine Kinder sind erwachsen und ich bin wieder verheiratet und verdiene weil ich auf meine alten Tage auf der IT Technologie umgeschult habe sehr gut .

Jetzt habe ich mit 53 die Chance mehr zurück legen zu können damit meine Armutsrente mich nicht unterkriegen kann .

Ich kann mir auch die Miete usw mit meinem Mann teilen . Aber ich bin immer noch so sparsam weil ich einfach nicht gelernt habe für mich selber viel Geld auszugeben.

Aber ich habe die Chance im Alter ein wenig leben zu können und ich bin froh das ich die Umschulung geschaft habe trotz schwerer Körperbehinderung .
 
Also ich arbeite als Vorstandsassistentin in einem großen Unternehmen in der RheinMain Metropole. Ich bin 30 Jahre alt und bekomme 62.000€/Jahr Brutto bei 13 Monatsgehältern. Damit liege ich mit Sicherheit zu den Vielverdienern. Sieht man das Ganze mal in Relation was ich von dem Brutto rausbekomme und dass für mich Feierabend noch lange nicht Feierabend bedeutet, mein Job in der Realität eigentlich 24/7 ist und kein 8h Job und man sich eigentlich als Leibeigene verkauft, sieht das schon gar nicht mehr so dolle aus. Denn Freizeit habe ich fast keine. Habe IMMER meinen Laptop dabei, bin IMMER erreichbar und werde, wenn es meinem Chef gerade einfällt auch mal nachts um 3h geweckt. Ich kann mir nicht vorstellen diesen Beruf bis zur Rente ausführen zu können, das geht nicht. Noch bin ich "jung" und ungebunden. Mit Familie würde ich mir überlegen ob die verschenkte Freizeit mir das Geld wert wäre.
 
Da 100Euro wegzulegen ist keine Leistung. Ich finds eher eine Leistung das es nur für 100Euro zum weglegen reicht.

Ich studiere seit etwa vier Jahren bzw. mache jetzt sieben Monate einen Auslandsaufenthalt und ich habe fast nie mehr als 700-800 Euro pro Monat gehabt. Woher soll man es als Student oder Auszubildender auch haben?

Aber dass hier einige meinen, man käme selbst mit 2000-3000 nicht hin???
Warum muss man unbedingt eine Miete von 700 Euro haben, frage ich mich? Es gibt, bis auf München, überall günstigere Mieten. Notfalls wohnt man eben am Stadtrand.

Ich würde bei 2000 Euro gar nicht wissen, was ich mit so viel Geld soll. (kenne einige, denen es so geht)
Einen vollen Kleiderschrank habe ich sogar bei meinem geringeren Budget und Haushaltseinrichtung, PC usw. braucht man nun auch nicht monatlich neu.

Bei mir in der Familie haben die meisten noch nicht einmal mehr als 800-1000 Euro. Die kommen auch alle mit dem Geld hin.
 
Sozialmissbrauch gab es immer und wird es auch immer geben. So, wie es in jedem anderen Bereich ebenfalls Missbrauch gibt.
Aber - dies nimmt bei weitem nicht den Umfang ein, der einem in den letzten Jahren von Politik und Medien Glauben gemacht wird.
Und egal welche Massnahmen ergriffen werden, der Missbrauch (in seinem eigentlich geringen Umfang) wird weiter existieren. Bestraft werden die Anderen, die große, daran unschuldige, Masse.

Meiner Meinung nach ist das ein bewußtes Politikum. Die Geringverdiener (vielleicht erinnern wir uns mal, wer die Mindestlöhne abgeschafft hat und wer an der Abschaffung verdient) werden gegen die Hartz-IV-Empfänger aufgehetzt um abzulenken von den Unterstützungen, die der reichere Teil unserer Gesellschaft empfängt.

Sicher, die kurbeln unsere Wirtschaft an. Die Frage ist, ob sich das wirklich rechnet.
Ein Mensch mit geringen oder mittleren Einkommen gibt sein Geld wieder für notwendiges aus. Es bleibt im Kreislauf.
Ein reicher Mensch legt das Geld an. Und dies oft im Ausland.

Meiner Meinung nach ist eine ernste Schieflage entstanden.
 

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