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Gast
Es ist schon richtig, dass dies auch die Rhetorik des 3. Reiches war.
Aber wie soll man Leute die arbeitsunwillig sind und auf Kosten der Allgemeinheit sich subventionieren und sichs gut gehen lassen, wie darf man soche Leute bezeichnen?
Man neigt bei solcher bedenkenlosen Ausnützung des Sozialstaates halt zu harten sinnbildlichen Vergleichen.
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Wie wäre es einfach sie als das zu bezeichnen, was sie sind?
Arbeitsunwillige Menchen, die den Sozialstaat ausnutzen.
Aber "Parasit" ist ja einfacher...das geht aber schnell.
Erst ist der Begriff dafür nicht mehr menschlich, dann hält man sie für weniger wert etc
Solche Begriffe sind sprachpolitisch ganz einfach zu vorbelastet und die Begriffe prägen eben unterbewusst das Denken über die Menschen.
Da wird auch viel Meinungsmache betrieben. Medien und Populisten vermischen das Ganze so, dass am Ende jeder Hartz4ler eigentlich arbeitsunwillig ist und raucht und trinkt und eigentlich ja in einer "römischen Dekadenz" lebt *hust*
Und bald geht es so weit, dass Hartz4ler = Parasiten, die von unseren Steuergeldern leben (denn einen Sündenbock braucht man ja immer) und dann können wir uns auch schon langsam vom Sozialstaat verabschieden.