Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

...wozu Regeln und Moral...? (Osho)

AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Für mich erklärt sich Gottes Menschlichkeit oder der Hinweis dass Gott eher Menschenwerk ist (Erfindung und Regelinstrument etc.) in der Widersprüchlichkeit seiner Schöpfung...
Kein göttlicher und guter Wille und Gott der tatsächlich allmächtig ist würde auf die Idee kommen ein derart unideales System zu entwerfen wie diese Welt oder einen Menschen so wie er derzeit ist.
Ich denke dann war es eher ein Narr oder Schalk oder Sadist der sich ein solches Konzept ausdachte.
Wie auch immer....ich denke die Idee der Differenz gut/böse ist nur ein grobes Unterscheidungsraster. Unser differenziertes Rechtssystem, das immer noch ne Baustelle ist, ständig mit neuen Paragrafen hier und dort verändert wird, zeigt ja sehr deutlich dass die Wirklichkeit komplexer ist und es oft gar nicht so einfach ist gut und böse oder schuldig/unschuldig trennscharf und eindeutig zu unterscheiden.

Generell dienen natürlich moralische und auch rechtliche Regeln zur Orientierung der Menschen....egal ob sie aus der Religion stammen oder aus der Politik oder dem Humanismus etc....denn die friedliche Koexistenz vieler Individuen will halt irgendwie geplant und geregelt werden, sonst läßt sich keine Kultur und Gesellschaft aufbauen.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Das, finde ich auf jeden Fall, kann einen nicht glücklich machen. Das klingt für mich so, als würdest du es zerpflücken und verzerren, einfach um einen einen Widerspruch einzulegen....🙄

Wer quält ist im tiefsten Innern nicht glücklich. In dem Zitat wird ein tiefes inneres Glück, das einhergeht mit dem wahren Selbst, angesprochen.

Ich finde, wir sollten die Dinge schon richtig auseinanderhalten und nicht immer alles in einen Topf schmeißen und drauf los schmettern.


...ich atme jedesmal richtig auf,
wenn jemand sich wirklich aufs Thema bezieht...danke...

🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Regeln und Moral

Akzeptiere nie eine Regel,
die dich unglücklich macht.



es geht ausschließelich um Regeln, die die persönliche Entfaltung einschränken. Unter einer pesönlichen gesunden Entfaltung setzt ein erwachsener, reifer Mensch voraus, dass die Gegenwart des anderen ebenfalls so akzeptiert wird, wie die eigene.

Akzeptiere nie eine Moral,
die dir Schuldgefühle macht.


Bei moralischen Aspekten geht es nicht so sehr um die persönliche Enftaltung wie den feinen Gerechtigkeitssinn und ein gesund funktionierendes Gewissen (befreit vom Über-Ich). Auch hier gilt: das die Gegenwart des anderen ebenso berücksichtigt wird, wie die eigene

Akzeptiere nie, wenn dir etwas aufgezungen wird,
das gegen deine Natur geht.
Hier geht es eigentlich um gesunde Autonomie.
Gesunde Autonomie setzt voraus, dass du das Gefühl für dich selber hast (vor allem in der Kindheit erfahren hast) angenommen und akzeptiert zu sein. Wer sein ganzes Leben Gegenteiliges erlebt hat, hat kein gesundes autonomes Gefühl und wird immer sehr viel Probleme haben, differenzieren zu können, was tatsächlich aufgezwungen ist oder eben nur als aufgezwungen erlebt (weil projeziert) wird.

Was dich unglücklich macht,
was dich von dir selbst abbringt,
ist die einzige Sünde.

Das ist sehr verallgemeinert. Was ist Sünde? Wer definiert Sünde? Wer difiniert Unglück? Sehr relativ und subjektiv.

Sei einfach du selbst.
Dein Wesen ist deine eigentliche Lebensquelle,
deine wahre Existenz.
Was dich glücklich macht, ist gut.
Was dich glückselig macht,
ist die einzige Moral.

osho

🙂

das Fazit ist mir zu oberflächlich.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

@Truth...klar kann narzisstische Sadisten Tierquälerei glücklich machen...genau da liegt ja das Problem...es kommt halt auf einen vernunftorientierten Glücksbegriff an. Wenn der Glücksbegriff eher schwanz- also trieborientiert ist, was auf die geistige Reife eines Kleinkindes deutet, so wirds problematisch.
Kleinkinder sind sehr ichzentriert und auf schnelle Befriedigung ihrer aktuellen Gelüsten und kennen vernunftgebundene Moral nicht...erst ein Sozialisationsprozess vermittelt diese Moral und Kinder lernen Regeln und Moral und wie sittliches Verhalten aussieht....oder auch nicht..es gibt ja Ausnahmen, Soziopathen und Psychopathen = Menschen die nur nach eigenen Regeln und eigenem Liebesbegriff oder eigener auf sich und ihre Bedürfnislage konzentriertem Glücksbegriff handeln...Gründe: Hirnläsionen, erlebte gewalt, etc. etc.
Der klassische Psychopath ist machtgeil zur Überkompensation frühkindlich erlebter Ohnmacht ....etc. etc.

Eine Persönlichkeit wie Osho z.B also Gurus und Sektenführer die ihre Macht zur eigenen Bereicherung (materiell durch Vereinnahmung von materiellen Gütern oder Körpern und auch immateriell durch Hirnwäsche etc.) trägt soziopathische Züge in sich da, er mit zweierlei Maß misst, eine überstarke Eigenmoral konzipiert die eher auf die eigene Bedürfnisbefriedigung ausgerichtet ist als auf das Allgemeinwohl.
Solche Menschen leben jedoch oft in ihrer ganz eigenen Realität und sind der festen Überzeugung mit ihrer Einstellung dem Allgemeinwohl zu dienen. Das menschliche Hirn ist nicht optimal konzipiert und rastet manchmal ein wenig aus...generiert Wahnvorstellungen...das einige denken sie seien reines Licht oder Gott und allmächtig, wüssten alles, wären Bringer des Lichts und Glücks und man müsse ihnen nur folgen und ihnen nacheifern etc etc....sowas zieht wiederum leichtgläubige, depressive und total seelenhungrige und daher leicht manipulierbare Menschen anzieht...das Problem des kopflosen Führers nennt die Soziobiologie das Problem.

Wenn Selbstverwirklichung nicht sozial gebunden ist, also vernunftgebunden genug dann ist es eher Egoverwirklichung...Es geht hier um überblähtes Ich, Egoismus oder aber ein Selbst dass erkennt dass man abwägen muss und oft auf egoistische Triebe verzichten muss um auf der anderen Seite Freundschaft und Liebe zu gewinnen. Alles hat seinen Preis, man kann net alles haben. Wem es rein um sein Ich geht und seine Selbstverwirklichung koste es (der Allgemeinheit und dem Umfeld) was es wolle der schiesst sich natürlich sozial ins Aus, sofern seine Selbstverwirklichung die Allgemeinheit schädigende Aspekte enthält.

Ich denke es bringt wenig mit dem moralischen Zeigefinger zu winken und zu sagen dass Tiere quälen nicht glücklich machen kann...Es mag einigen ggf kurzfristig nen Kick bringen aber auf Dauer schädigt man natürlich mit einem Glücksbegriff zu Quallasten eines Mitwesens sich selbst...Nur sehr verwirrte und verstockte Seelen bilden sich ein und reden sich ein glücklich zu werden indem sie Macht und Gewalt einsetzen...menschen die sich selbst verloren haben, keine starke regulierende Mitte haben..also keine funktionierende Vernunft im Oberstübchen...genauer: die reibungslose Funktion des präfontalen neokortikalen Mittelbalkens und die Kommunikation zwischen Triebzentrum und Verstand/Vernunft.
Solche Menschen gibt es aber leider und leider bringen hier nur Regeln und Moral was und Gesetze die die Allgemeinheit einigermaßen schützen indem man solche Menschen im Zweifelsfall wegsperrt.

Mich für meinen Teil würde es nicht glücklich machen mein Glück auf dem Unglück anderer Wesen, Tiere, Menschen, Blumenvasen etc. auf zu bauen...denn ich weiss dass alles miteinander verbunden ist und kenne das innere Getrenntheits-und Leeregefühl dass Soziopathen oder Psychopathen haben nicht....zum Glück...aber dieses Glück haben halt nicht alle.
Selbstverwirklichung heißt für mich nicht meinen Egoismus stumpf aus zu leben sondern mir Freiheit in moralischer Eingebundenheit zu erarbeiten und zu leben.
Mir reichen eher der Anblick eines schönen Sonnenuntergangs, ein gutes Gespräch, guter Sex als gemeinsame Liebesfeier, gutes Essen...damit bin ich total zufrieden. Zufriedenheit reicht oft auch...Glück ist für mich eher ein stilles Glück und nicht eines bei dem ein kindliches, nie zufriedenes und gieriges und sich leer fühlendes und daher immer noch gierigeres Ich nach mehr und mehr und höher und weiter und Kicks verlangt und Machtgeilheit lechzt etc. Ich denke solche Menschen sind zutiefst unglücklich und versuchen durch einige Kicks ihrer inneren Leere und Öde die sie zu füllen versuchen für einen kleinen Moment lang zu entfliehen...merken dabei aber nicht dass sie anstatt zu fliehen nur weitere Gitterstäbe zwischen sich und der Welt errichten mit ihrem Tun.....verlorene Narren in Raum und Zeit...früher oder später dem Untergang geweiht...führt oft zu weiteren Zwangshandlungen...kaum ne Spur von freiem Willen....

Schuld? Naja wie man es sieht...und dann ist man manchmal froh um Regeln und Gesetze mit denen man einige Fragen klären kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

@Truth...klar kann narzisstische Sadisten Tierquälerei glücklich machen....

Ich würde hier nicht das Wort "Glück" gebrauchen. Ein narzisstischer Sadist ist ein Mensch, der innerlich nicht frei ist.

Glück ist nicht gleichzusetzen mit einem Gefühl, das aus inneren Zwängen heraus befriedigt werden "muss".

Wir sollten Glück definieren und die Voraussetzung schaffen, dass jeder weiß, wann wir von Glück und wann von ausgelebten, undifferenzierten Gefühlen leben.

Auf die Genauigkeit der Sprache kommt es hier für mich an.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Der klassische Psychopath ist machtgeil zur Überkompensation frühkindlich erlebter Ohnmacht ....

Ich denke es bringt wenig mit dem moralischen Zeigefinger zu winken und zu sagen dass Tiere quälen nicht glücklich machen kann...



...soweit ich weiß sind Oshos Worte an gesunde Erwachsene gerichtet
und nicht an Psycho- oder Soziopathen und Kleinkinder...

...ich habe Truth Worte als sachliche Feststellung
und nicht als moralischen Wink verstanden...
und als solche möchte ich sie unterstreichen:

...ein gesunder Erwachsener wird sein Glück nicht finden
indem er Tiere quält...

...und Tyra,
wenn du
dazu nicht ja sagen kannst
muß ich
auch dich als jemanden erkennen
der einfach zwanghaft dagegen reden muß...

🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Oshos Glücksbegriff und Glücksmoral...oha...ist nix für Anfänger.

Wenn man sagt: dein Glück ist mein Glück also eine Anbindung an eine weitere Person hat wäre das ein wenig günstiger.

Leider wirken Oshos besonders anziehend auf Menschen mit kindlichem Geist.....😉

Du überspringst so einige Schritte Vandan...Zitate von Gurus bringen ohne genaue Kontextinfos und Situationsgebundenheit generiert viele Missverständnisse.

Worum geht es dir? Seelen fangen indem du Guruaussagen bringst? Was genau willst du mit dem letzten Zitat eigentlich bewirken und aussagen?

Das reiner Egoismus gut ist wie Osho ihn gelebt hat? Er war ja an sich da er Fehler machte, materialistisch orientiert war recht kindllich im Geist...ein Seelenfänger der mit dem hehren Glücksbegriff rumköderte.

Glück wollen schliesslich alle..aber wie kriegt man das durch Osho-Zitate...besonders in einem Forum in dem viele Leute gar keine Ahnung davon haben was DU damit aussagen willst und die alles mögliche da rein interpretieren können.
Wäre es nicht angemessener einfach vor Ort, dem der es wirklich braucht und der auch davon hören will zu passender Gelegenheit die passende Weisheit zu verpassen anstatt pauschal mit Binsenwahrheiten in anonymen Foren rum zu schlenkern?

Nur ne Frage und kleine Denkanregung...dir scheint dein Osho ja heilig und sehr wichtig...dass du ihm hier im Forum derart viel Präsenz verleihst.

Tyra

übrigens bemerkt: dies ist ein Hilfeforum in dem viele Menschen mit Problemen also auch kranke und bedürftige Menschen anwesend sind...daher an sich unpassend voraus zu setzen dass in jedem Fall gesunde Gemüter deine Begriffswelt ad hoc durchschauen und richtig deuten was du sagen willst.
Jemand mit Narzissmusstörung und sadistischen Tendenzen ruft bei Oshigkeit wie: "Glück ohne Regeln" laut hurra und köpft Nachbars Katze....bestenfalls...ggf liegt auch grad ein Baby im Kinderwagen in der Sonne....mal daran gedacht? Daher mein Hinweis darauf lieber vor Ort face to face über Oshoweisheiten zu plaudern...oder aber direkt bei jedem Zitat auf gewisse Dinge hinweisen....also mehr Eindeutigkeit generieren....naja dazu haben ja zum Glück einige andere User einiges getan und auch Osho-Kritik betrieben was glaube ich notwendig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

..Zitate von Gurus bringen ohne genaue Kontextinfos und Situationsgebundenheit generiert viele Missverständnisse..

Ich glaube, das können wir auf alle Zitate beziehen.

Persönlich finde ich es schade, wenn wir Zitate einfach so hinnehmen, ohne diese Distanz, die du mal in einem anderen Thread so schön beschrieben hast. Etwas lesen, sich seine Gedanken machen und nicht aufsaugen, wie ein Schwamm - wie jemand ohne eigene Persönlichkeit.

Nichts ist so gut, dass nicht auch ein Schlechtes darin zu finden ist.

Und nichts ist so schlecht, dass nicht auch ein Gutes darin zu finden ist.

So gehe ich persönlich mit Zitaten um. Das ist sozusagen mein Leitsatz, damit ich nie vergesse, zu hinterfragen und nicht nur etwas als vorgekautes Wissen in mich aufnehme.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

gegen Osho bin ich gar net...allerdings finde ich solche Typen wenig symphatisch und glaubwürdig und dazu sage ich auch meine Meinung.
Mir liegen eher die bescheidenen Zenmeister die weniger Worte machen und lieber Kies harken und sowas....muss ich heute auch noch machen zum Ausgleich nach dieser Oshoaktion. Nicht dass ich mich als Meisterin sähe oder sowas....😉 eher als Anfängerin ....aber dennoch erkenne ich was ein guter Lehrmeister oder Lehrsatz ist und was nicht.

Ich vermute der arme Osho war auch nur ein Mensch mit gewissen Bedürfnissen ...allerdings schien er auch recht eitel und egozentrisch also noch nicht richtig erleuchtet und geeignet zum Lehrmeister...

Andere mögen in ihm bereits einen vollendeten Reifegrad erkennen..ich tus an sich eher nicht....Er war ggf auf dem Weg, geriet aber offenbar auf Abwege...was nicht heißt dass er nicht zwischendurch mal nen halbwegs klaren Kopf hatte und ab und an ein vernünftiges Wort zustande brachte. Nur leider scheinen bei ihm Theorie und Lebenspraxis zu weit auseinander zu liegen und damit hat er Authentizität verloren und Authentizität ist an sich das A und O bei der Sache und Zeichen für den Reifegrad einer Person...Vor dem Hintergrund Oshos Lebenspraxis materieller Bereicherung auf Kosten anderer sieht ein solcher Satz dass man Glücklich sein sollte ohne Regeln und auf Moral pfeifen sollte natürlich nicht gut aus....gar nicht gut...du scheinst da offenbar einiges nicht zu sehen oder übersehen zu haben, aus zu blenden...funktioniert aber net solange hier User rumturnen die kritisch lesen...und prüfen und abklopfen...also nix gegen Osho..aber er muss sich wie jeder andere ner gewissen Authentizitätsprüfung unterziehen...Wie wäre es wenn du mal aus deiner Sicht ein wenig über sein Leben und Wirken berichtest und Hintergrundinfos zu einer Person gibst die dir am Herzen liegt und erklärst warum dich grad dieser Osho so fasziniert?

Ich denke es ist günstiger von Anfang an offen und kritischer mit Osho/Baghwan um zu gehen und vor allem genau zu definieren wie er Glück sah....(in Rolls Royces? materialistisch oder eher asketisch...für alle oder für einige?). Grundbegriffe klären und generell finde ich es günstiger weniger widersprüchliche und sehr kontrovers aufgefasste Leute zu zitieren...es gibt doch auch viele Zenmeister mit ähnlichen Ansätzen...warum also grad Osho?
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben