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...wozu Regeln und Moral...? (Osho)

AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Wenn alles, was ist, von Gott gewollt wäre, hätte der böse Mensch keine Willensfreiheit. Einen willenlosen Mensch will Gott nicht. Ergo entspricht nicht jeder Wille dem Willen Gottes (falls es ihn gibt).


...der sogenannte "böse Mensch"
hat in seinem Rahmen auch seine Wahl,
aber ist aufgrund seiner seelischen Reife
nicht in der Lage anders zu entscheiden.

Genau genommen ist "das Böse" keine Kraft
sondern die Abwesenheit von Kraft,
was natürlich Wirkung zeigt
in der Welt der Wirklichkeiten...

Das Böse ist die Abwesenheit von Liebe
so wie die Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist...

Gott ist alles
Gott umfasst alles
Gott schließt nichts aus

...die Welt ist nicht schwarz oder weiß

...nicht yin oder yang

...das Ganze ergibt sich aus der Ergänzung der Gegensätze !

Das ist mein Empfinden von Göttlichkeit...!


🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

...der sogenannte "böse Mensch"
hat in seinem Rahmen auch seine Wahl,
aber ist aufgrund seiner seelischen Reife
nicht in der Lage anders zu entscheiden.
Wer die Wahl hat, dem kann man auch seine Schuld zurechnen. Der kann auch böse Absichten haben.

Wer nicht die Wahl hat (zB ein einjähriges Kind), dem kann man seine Schuld nicht zurechnen. Also kann der auch nicht böse sein.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Zitat:
Zitat von Tyra

Regeln der Vernunft tun hier an sich ganz gut um mal drüber nach zu denken was dahinter steckt und wie man tatsächlich im Rahmen seiner Möglichkeiten ein wenig Freiheit und Glück herstellen kann ohne dabei Seelenfängern und Heilsversprechern wie Osho auf den Leim zu gehen.

Tyra


...ich persönlich finde Regeln
gesellschaftlich gesehen momentan noch nötig,
für die Entwicklung des Individuums
ist ab einem gewissen Entwicklungspunkt
die kontinuierliche Überprüfung nötig
ansonsten ist ein Erblühen der Seele nicht möglich.

...wer sich mit "ein wenig Freiheit und Glück"
zufrieden geben möchte kann das ja so machen...
auch das ist im Verlaufe vieler Leben
gewiss eine wertvolle Erfahrung

🙂

 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Wer die Wahl hat, dem kann man auch seine Schuld zurechnen. Der kann auch böse Absichten haben.

Wer nicht die Wahl hat (zB ein einjähriges Kind), dem kann man seine Schuld nicht zurechnen. Also kann der auch nicht böse sein.


...die Frage der Schuld ist ein ganz anderes neues Thema...
...vielleicht für einen neuen thread...

🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Und dein Empfinden ist falsch. Liebe lässt so etwas nicht zu. Niemals. Denn damit wird Leid geschaffen und entbehrt jeder Moral und ist gegen menschliches Zusammenleben. Ich möchte gerne einmal wissen wie du zu einer Idee kommst. Gott ist Liebe und Vergebung aber niemals Gewalt. Und so etwas zu behaupten ist eine falsche Botschaft.🙁

lizzy🙂

Meine Vermutung, lizzy:
Wenn Gewalt, Leid, Ungerechtigkeit etc "Aspekte Gottes" sind, braucht man sich nicht mehr mit ihnen aktiv auseinanderzusetzen. Man muss sie nur noch hinnehmen. Das ist der bequeme, faule Weg.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Und dein Empfinden ist falsch. Liebe lässt so etwas nicht zu. Niemals. Denn damit wird Leid geschaffen und entbehrt jeder Moral und ist gegen menschliches Zusammenleben. Ich möchte gerne einmal wissen wie du zu einer Idee kommst. Gott ist Liebe und Vergebung aber niemals Gewalt. Und so etwas zu behaupten ist eine falsche Botschaft.🙁

lizzy🙂



Kennst du das Yin und Yang Zeichen? Das Licht wird aus der Dunkelheit geboren und die Dunkelheit entsteht aus dem Licht. Alles ist eine Einheit.

Die Liebe wertet nicht.

Du urteilst, wertest, teilst ein. Und jedes Mal, wenn du das tust, trittst du aus der Liebe raus. Warum glaubst du, dass das Ding bedingungslose Liebe heißt?

Das Böse ist eine menschliche Illusion. Jedenfalls spirituell gesehen. Menschlich gesehen gibt es das Thema natürlich durchaus.

Ob Vadan Recht hat, möchte ich nicht entscheiden. Es spielt keine Rolle. Aber ich verstehe, was er sagen will. Und ich stimme ihm zu.


Tuesday
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Ob Vadan Recht hat, möchte ich nicht entscheiden. Es spielt keine Rolle.

Tuesday



...sehr wohltuend deine Worte...danke... 🙂

...und ich sehe es wie du ...

...Recht haben spielt keine Rolle,
ich weiß selbst nicht ob stimmt was ich erzähle,
aber es ist das wovon ich
nach bestem Wissen und Gewissen,
heute ausgehe...

...morgen kann ja alles schon wieder ganz anders aussehen...😉

...vita (f) lumen est...😀


🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?


Meine Vermutung, lizzy:
Wenn Gewalt, Leid, Ungerechtigkeit etc "Aspekte Gottes" sind, braucht man sich nicht mehr mit ihnen aktiv auseinanderzusetzen. Man muss sie nur noch hinnehmen. Das ist der bequeme, faule Weg.




...das genau ist nicht der Fall !

im Gegenteil...

erst wenn all diese Dinge
nicht mehr grundsätzlich abgelehnt werden
wird eine Auseinandersetzung möglich !

Wie willst du dich mit etwas konfrontieren,
dem du keine Existenzberechtigung gibst ?

Was nicht mehr stattfindet
ist ein Kampf gegen diese Aspekte des Lebens...

..denn wie heißt es so schön:

fighting for peace
is like
fucking for virginity
😀


🙂

 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

der sogenannte böse Mensch...der existiert ja an sich gar net. Dieses Schwarz-Weiss-Denken ist an sich geistesgeschichtlich längst überholt. Als bösen Menschen bezeichnet man ja an sich einen Menschen ohne Moral und Regelkonformität. Ich kenne Menschen die man als böse im Sinne von amoralisch sind...die einen speziellen Liebesbegriff haben...narzisstisch + fremdgefährdend z.B ..Psychopathen die Kinder lieben und zwar so sehr dass sie sie töten. Man kann daher glaube ich nicht pauschal von Abwesenheit der Liebe bei sogenannten bösen Menschen reden sondern eher von einer abwesenheit moralischer, regelgebundener Liebe, z.B der Grundregel ala Kant...liebe so wie du selbst geliebt werden willst.
Es kommt also sehr auf den genauen Liebesbegriff an.

Was gott angeht...es geht auch ohne und kommt auf eine gute Liebe an...es gibt auch eine ungute Liebe. Das Konzept der christlichen auf Schuldkomplexen der Menschheit aufbauenden Moralliebe finde ich net so überzeugend. Baghwan Oshos sehr schwanzzentriertes Liebeskonzept finde ich ebenfalls net überzeugend.

Am ehesten überzeugen mich buddhistisch-atheistische Grundideen.
Wenn über göttliche Liebe im Kontext zu einem bekanntermaßen recht materialistischem Guru (Baghwan Osho) gesprochen wird finde ich das ehrlich gesagt immer ein wenig gruselig.
Denn das deutet ja wohl eher darauf dass einer = der Oberguru und Allwissende = der Gottnahe etc. bestimmt was göttliche Liebe ist...und das geht oft schief..wie bei Baghwan Osho z.B.

Es ist schwer eine gute und weitgehend egofreie Liebe zu leben....aber immerhin möglich. Moral und gewisse soziale Grundregeln bieten an sich ganz gute Eckpunkte zur Orientierung.
Sogar die christliche Moral enthält durchaus einige brauchbare Orientierungspunkte...begehre nicht deines Nächsten Weib z.B also sein männliches Ego einschränken und drauf achten nicht zu viel zu begehren...Nen Meister der Mäßigung scheint z.B Osho ja wohl weniger gewesen zu sein, oder?

Betr Schuldfrage..wer einen thread aufmacht, der über Moral handelt spricht automatisch die Schuldfrage an, zumindest allgemein moralisch. Juristische Schuldfragen und Fragen in Richtung Schuldfähigkeit im juristischen Sinne ist ne andere Sache. Jemand mag im juristischen Sinne schuldig sein ist das aber nicht automatisch auch moralisch et vice versa. Das moralische System klärt Schuld unter der Differenz gut/böse. Ein im juristischen Sinne schuldiger Mensch muss nicht grundsätzlich total böse sein...die Wirklichkeit sieht halt oft viel komplexer und differenzierter aus.

Tyra
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Genau! Und wenn es mich glücklich macht, Katzen zu quälen oder Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen...

Ja, dann verwirkliche ich mich eben selber, kann ja keiner kritisieren.🙄

Das, finde ich auf jeden Fall, kann einen nicht glücklich machen. Das klingt für mich so, als würdest du es zerpflücken und verzerren, einfach um einen einen Widerspruch einzulegen....🙄

Wer quält ist im tiefsten Innern nicht glücklich. In dem Zitat wird ein tiefes inneres Glück, das einhergeht mit dem wahren Selbst, angesprochen.

Ich finde, wir sollten die Dinge schon richtig auseinanderhalten und nicht immer alles in einen Topf schmeißen und drauf los schmettern.
 

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