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Hast du schon immer an Gott geglaubt?

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Das tun allerdings Atheisten oft auch. Dass sie ihren "atheistischen Glauben" zur absoluten Wahrheit erheben.

Nicht an ein Gott glauben bis die Existenz eines solchen durch Beweise belegt werden kann, lässt wohl wenig Platz für Zweifel.

Und ich kenne bisher kein Atheist der absolute Wahrheit predigt.
 
Du scheinst zu glauben dass der Gottglaube einem zum besseren Wissenschaftler macht? Nu wenn dat mal kein waschechter Aberglaube ist 😉
Es ging lediglich um die Aussage, das Gläubige zu wenig über ihr Dasein reflektieren würden. Wobei ich in der Tat auch etliche solche kenne. 😉

Allerdings ist das in meinen Augen kein Mangel... nicht jeder muss sich über seine Entscheidungen den Kopf zerbrechen. So wie es - wie du bereits beschrieben hast - sehr gute gläubige Wissenschaftler gibt, existieren eben auch ganz gewöhnliche Menschen, welche nie über ihren Glauben grübelten.
 
Ich kenne etliche Wissenschaftler die gläubig sind, auch gottgläubig, das lässt sich prima vereinbaren ...
Nein, das wird zwar immer behauptet - besonders gern von 'Gläubigen' um damit zu versuchen ihren Bereich vor der Kritik aus dem Bereich der Wissenschaft zu schützten, aber 'Glauben' und 'die wissenschaftliche Methode' lässt sich nicht 'prima' vereinbaren. Das sind zwei völlig unterschiedliche 'Konzepte'

Dan Barker hat das sehr nett ausgedrückt:
aus: Losing Faith In Faith
"... Wissenschaftler reichen sich nicht die Hände jeden Sonntag und singen: "Ja, Gravitation existiert! Ich glaube an die Gravitation! Ich werde stark sein! Tief in meinem Herzen glaube ich, dass das, was hoch - hoch - hoch geht, auch wieder runter - runter - runter kommen muss! Amen!"


Beim religiösen Glauben wird Kritik abgelehnt, zirkuläre Logik und Wunschdenken bestimmen die Marschrichtung.

Wissenschaftler die Glauben? Ja, klar, das heißt nur, dass ein Hochschulstudium nicht vor Aberglauben schützt.


solange man Wissen vom glauben trennt, bei der wissenschaftlichen Arbeit wissenschaftlich arbeitet und seinen Glauben weitestgehend raushält und seinen Glauben privat hält.
Und jetzt erklär mal wie das gehen soll? Du meinst, jemand der Homosexualität privat für krankhaft hält könnte diese Meinung zu Hause lassen? Jemand der privat glaubt Frauen wären minderwertig, würde sich nur zu Hause dieser Überzeugung bedienen? Jemand der privat glaubt Babys wären 'schuldig', wegen irgendwelcher Obstklauereien könnte sich dem 'Schuldkonzept' entziehen?

Leute die den 'privaten' Glauben so toll finden, denken nicht zu Ende. Die 'Ebenen trennen' gelingt nur Schizophrenen.

Die Glauber bedienen sich nämlich gerne 'der Wissenschaft', wenn sie ihren Glauben in irgendeiner Form bestätigt, tritt aber ein Widerspruch auf, dann sind das auf einmal zwei verschiedene Sphären.

Jemand der an Dinge glaubt, von denen man weiß, dass sie falsch sind, muss ein Problem haben. Der Rahmen des Wissens erweitert sich ständig, also muss jemand der sich nicht des Irrsinns aussetzen will seinen Glauben darauf beschränken, was man nicht wissen kann.

Ein gut geschulter (Natur)Wissenschaftler wird dann aber sofort fragen, warum er an etwas glauben sollte, für das es keinen Beleg gibt. Das einzige was da ins Spiel kommen kann ist 'der Wunsch, etwas sei wahr'. Dann kann man genauso gut an den Osterhasen glauben.
Und nur weil etwas 'Alt' ist, sich 'lange gehalten' hat, von vielen Leuten getan wird... das sind alles keine Argumente 'für einen Glauben'


Die heutige Wissenschaft...
Was soll das sein? DIE Wissenschaft?

Du führst hier ja oft 'die Wissenschaften' als deine Methode an. Daher ist vielleicht das Argument das du benutzt hast, nicht das beste und kann getrost den Glaubern überlassen werden. Indem du es benutzt, lässt du dich vor ihren Karren spannen, dass man 'Gottglauben' respektieren und tolerieren müsse (auf Basis von was?). Dass 'der Glaube an (den richtigen) Gott besser wäre als kein Glaube (dann lieber noch den falschen).

Vielleicht sind diese Seiten was zur Erhellung:
Diese braven Atheisten
Über die Argumente
 
Das tun allerdings Atheisten oft auch. Dass sie ihren "atheistischen Glauben" zur absoluten Wahrheit erheben.

Ja, die Wahrheit ist: Es gibt keinen Osterhasen, Thor auch nicht, Zeus nicht, Isis nicht, Baal nicht, Amuru nicht, Hobal nicht, Hadat nicht, Pinikir nicht (obwohl ich das schade finde), Mitra nicht....
Elfen, Zwerge, ....


schwierig mit den A-theisten. Ich würde mich gar nicht so nennen, nenne mich ja auch nicht 'A-feeist', A-thorist, usw.

Also nein, Denkfehler von dir, ....
 
Das tun allerdings Atheisten oft auch. Dass sie ihren "atheistischen Glauben" zur absoluten Wahrheit erheben.

Das ist doch logisch gar nicht möglich. Wer sich Atheist nennt, glaubt nicht an Gott. Fertig ist die Laube.

Wer Atheismus zur absoluten Wahrheit ernennt, der würde ja wieder eine eigene Religion aufmachen, sprich wieder gläubig sein und folglich kein Atheist.

Ich würde mich eingentlich auch eher einen Agnostiker nennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich kenne bisher kein Atheist der absolute Wahrheit predigt.
Es gibt genug Atheisten, die ihren Atheismus, als absolute Wahrheit anderen aufzwingen wollen. Vielleicht noch mehr als Gläubige ihren (Gott)Glauben.



Das ist doch logisch gar nicht möglich. Wer sich Atheist nennt, glaubt nicht an Gott. Fertig ist die Laube.

Hast du meine Anführungszeichen nicht gesehen?

Das tun allerdings Atheisten oft auch. Dass sie ihren "atheistischen Glauben" zur absoluten Wahrheit erheben.


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Ich würde mich eingentlich auch eher einen Agnostiker nennen.

Zumindest glaubst du an den Teufel 🙂
 
Es gibt genug Atheisten, die ihren Atheismus, als absolute Wahrheit anderen aufzwingen wollen. Vielleicht noch mehr als Gläubige ihren (Gott)Glauben.

Ist mir wie gesagt noch keiner begegnet. Das einzige was mir begegnet sind Theisten die den Glauben von Atheisten für sich selbst definieren. Nur begegnet mir kein Atheist der das glaubt was Theisten über Atheisten behaupten.
 
Mal so zum Thema Glaube an Gott :

Ich habe mal an so etwas wie einen Gott geglaubt.

Dann kam mein Lebensweg. Mein Schicksal. Ohne eine Chance.

Seither glaube ich an mich selbst und das, was wirklich passiert.

Ich kann das sehr verstehen, DISCRETE.

Kann dir aber nur das gleiche entgegehalten was ich schon einmal hier gepostet habe:

Die Realität, das viele Leid auf Erden können einen schon vom Glauben an einen Gott abbringen. Und dennoch haben viele Menschen, denen unvorstellbares Leid widerfahren ist am Glauben an Gott festgehalten, wider alle Realität auf Erden. Um nur das in der Menschheitsgeschichte in unseren Breiten relativ jüngste Leid zu erwähnen: Ob Nachfahren von nach dem Krieg Ermordeten und Vertriebenen oder Nachfahren von Holocaustopfern und und und .........
 
Was hat denn ein Atheist konkret versucht dir aufzuzwingen? Du scheinst da ja konkrete Erfahrungen gemacht zu haben.

Nachdem ich ein gläubiger bzw. religiöser Mensch bin, kommt es schon vor, dass ich an Diskussionen über Gott und die Welt teilnehmen oder in diesbezügliche Gespräche verwickelt werde. Da kann man schon den einen oder anderen Atheisten erleben, der mit Inbrunst seinen Nichtglauben zu verbreiten versucht (wie auch Gläubige umgekehrt). Und jeder der ihren Nichtgott nicht folgen kann ist blöd etc. (oder belügt sich 🙂)


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