womit lag ich falsch? An sich schrieb ich das gleiche wie du in Hinsicht auf Leute hier die immer noch versuchen Gott zu beweisen.
Ich kenne etliche Wissenschaftler die gläubig sind, auch gottgläubig, das lässt sich prima vereinbaren solange man Wissen vom glauben trennt, bei der wissenschaftlichen Arbeit wissenschaftlich arbeitet und seinen Glauben weitestgehend raushält und seinen Glauben privat hält.
Also nicht entweder-oder sondern: sowohl als auch! Geht wenn man die Ebenen trennt.
Die heutige Wissenschaft ist an sich auch bescheiden und gibt sich nicht als unfehlbar. Ausnahmen = Dogmatiker gibt es natürlich aber auch hier so wie unter Gläubigen und die Kombination ist recht gefährlich, also wenn jemand denkt er wäre generell unfehlbar im Wissen und im Glauben.
Ich für meinen Teil mag Religionen nicht die behaupten absolute Wahrheiten aus zu sprechen...sowas ist unglaubwürdig.
Um das mal zu erweitern: noch zu meinen christlichen Zeiten war ich einen Monat lang mit entsprechender Gruppe in Norwegen. Alle waren von ihrem Glauben überzeugt, haben darüber diskutiert und waren doch in Themen wie Biologie oder Physik versierter als es mir je möglich sein wird. Das selbe durfte ich übrigens auch immer wieder in zahlreichen Foren erfahren.
In Wissenschaft versiert zu sein hängt übrigens nicht vom Glauben ab sondern davon wie intensiv man generell Wissenschaft praktiziert.
Es gibt unter gottgläubigen Wissenschaftlern genau so viele Luschen wie auch Koriphäen wie unter atheistischen Wissenschaftlern denke ich...hier scheint sich bei Seth denn doch mal wieder so eine kleine Höherbewertung der Gottgläubigen eingeschlichen haben...aus was für Gründen auch immer.....frag dich das mal Seth!
Du scheinst zu glauben dass der Gottglaube einem zum besseren Wissenschaftler macht? Nu wenn dat mal kein waschechter Aberglaube ist
😉
Deine Hypothese ist auch nicht wissenschaftlich belegt denke ich...und wird auch nie belegbar sein, oder? Somit ist diese Annahme reine Spekulation auf Basis einer subjektiven Beobachtung. Und zwar vom Beobachterstandpunkt eines gottgläubigen Wissenschaftlers (?) der offenbar zu wenig mit reflektiert hat dass seine Beobachtung ggf zu sehr glaubensgeprägt sein könnte in Hinsicht auf sein Bestreben sich als Bewahrer und Förderer seines Glaubens zu sehen.
Genau dieser Punkt (= das ausreichende Bemühen Glauben vom wissen zu trennen was hierbei nicht der Fall ist) macht den Unterschied zwischen einem guten oder weniger guten Wissenschaftler aus.
Tyra
Jedenfalls ist der Thread auf dem Punkt "Unterste Schublade" angekommen.
Inzwischen wäre es ein Segen, wenn der Moderator in schließen würde.
Auf diesem Niveau spiele ich nicht mehr mit, einen schönen Abend in die Runde....
naja Hybris die sich selbst einholt. Keine gute Werbung für Gottglauben.