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Hast du schon immer an Gott geglaubt?

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Ja, es geht weiter, so wie ich es geschrieben habe, nämlich am Thema vorbei.

Sofern das Thema ist, dass sich Gläubige hier gegenseitig in ihrem Glauben bestärken sollen und sich ihre Erleuchtungserfahrungen berichten schreibe ich gerne am Thema vorbei😛

Du kannst ja die Schuldzuweisungen und Beleidigungen genausowenig lassen, wie alle anderen hier.

Ich werden auf jeden Fall weiterhin einfach mal davon ausgehen, dass es Gott nicht gibt. Sollte er dann doch am Himmelstor auf mich warten, dann wird er mich bestimmt trotzdem reinlassen. Er verzeiht ja eh alle Sünden.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass Leute schon viel schlimmeres getan haben, wird Gott mir meinen rosa Nilpferdvergleich bestimmt verzeihen. Wenn er dann vor mir steht, dann seh ich ja auch ob er anders aussieht, und wenn ich kräftig daneben gelegen hab, dann werde ich mir da auch nicht zu schade sein, abbitte zu leisten.😀
 
@Angelo

Du nennst das was nicht fassbar ist Gott und gibst ihm eine Eigenschaft "ewig" die ebenfalls unfassbar ist. D.h. Du definierst da etwas unfassbares und gibst ihm die Eigenschaft "unfassbar". Am Ende hast du ein unfassbar Unfassbares.

Letztendlich betrachten wir das was für eine kleine Ameise unfassbar ist, aber fassbar für uns Menschen, nicht als etwas was man Gott nennen würde.

Letztendlich sind wir Wesen die auf ihre menschliche Wahrnehmung beschränkt sind, genau wie eine kleine Ameise auf ihre Ameisenwahrnehmung.

Für eine Ameise sieht die Realität völlig anders aus als wie für einen Menschen. Verschiebt man die Perspektive wird alles relativ.

Den einzigen Bezugspunkt mit dem wir die Welt betrachten sind wir selber und dieser ist wie gesagt auf menschliche Wahrnehmung und menschliches Verständnis beschränkt. Diesen Bezugspunkt als allgemeingültigen Maßstab zubetrachten, bedeutet alles andere wahrnehmbar existierende sich selbst unterzuordnen und sich an die Spitze der Existenz zustellen bzw. sich selber für die Krone der Schöpfung zuhalten.
 
Glaube ist nicht Wissen und nicht Gewissheit..dieser Formel sollte sich ein wahrhafter und weniger wahnhafter Gläubiger, der trotz dieser Ungewissheit fest ist in seinem Glauben einfach fügen.
Ist das eigentlich sooooo schwer?
Erneut ein thread in dem es ellenlang um Gottesbeweis geht und jemand versucht sein inneres Grundgefühl als Gewissheit für die Allgemeinheit zu verkaufen....was soll dieses Missionarsgehabe? Sonst nix Besseres zu TUN?
Wie wäre es anstatt vieler Worte mal mehr Taten sprechen zu lassen....in der realen physikalischen Welt..hier in der Virtualität verhallen diese Worte ohnehin zwischen Pixels und Bytes irgendwann wie Schall und Rauch. Zwischendurch krümmen und türmen sich emotional hochgepeitschte Wortfluten um diesen krummen und provokativen Ansatz und irgendwann ist dann alles gesagt was zu sagen ist...Damit Worte überzeugend wirken auf Menschen brauchen Menschen glaube ich auch physische Präsenz dessen der diese Worte spricht. Ist das Forum hier der Berg von dem aus die hohe Wahrheit verkündet wird, oder was?

Blackjack hat es gut ausgedrückt mit der logischen Ableitung sich an die Krone einer Schöpfung zu stellen indem man so tut als sei das Unfassbare fassbar, echt und wahr. Ich halte nichts von solcher Hybris. Und zudem ist diese Glaubensstruktur halt gegeben und damit muss man als Gläubiger leben und fertig. Die klugen und friedfertigen Denker, wie Kant verzichteten auf Gottesbeweise. Die in Wahrheit kriegerisch-missionarischen wohl auch heute immer noch nicht.
Es ist natürlich meganarzisstisch seine eigene persönliche Glaubensmeinung als allgemeine Wahrheit verkaufen zu wollen. Damit spaltet man die Welt in Gläubige = Freunde und Ungläubige = Feinde (oder gemäßigt: Blödis, Säue vgl. liebermanns Perlen vor die Säue-Satz) etc..finde ich nicht überzeugend und gar nicht friedlich.
Nix gehen den Wunsch nach etwas Ewigem und Wahren..aber man sollte doch dabei bitteschön auf dem Teppich bleiben und nicht übers Ziel hinausschiessen. Eine in meinen Augen schöne und reine Seele weiss sich in ihrem Begehren zu mässigen und braucht es nicht rum zu posen und ständig von außen her bestätigt zu sehen etc.
Vor allem sollte die Menschlichkeit und auch werte wie: Glaubensfreiheit nicht auf der Strecke bleiben..und jeder Mensch sollte freie Wahl haben in Bezug auf das was er glaubt. Die Glaubensfreiheit ist aber gefährdet, wenn ein Glauben oder eine Religion anfängt aus subjektivem Glauben eine allgemeingültige Wahrheit zu zimmern. Und wie das dann manchmal endet zeigt die Weltgeschichte deutlich. Glaube oder Religion ist ja nie nur Glaube oder Religion sondern auch viel mehr..Machtinstrument, Strukturgebend etc. Auch diese Bezüge sollte man nie vergessen und grad deshalb ist Mässigung grad in Glaubensdingen wichtig sonst erstarrt der Glaube zum Dogma das Andersgläubige ausgrenzt. Grad der Glaube ist sehr eng emotional verknüpft und hier ist ein wenig kühler Verstand und abkühlende Vernunft beim Glauben immer wichtig.
Mit ganzer Seele also nicht nur mit dem Begehrensteil der Seele (epithymetikon) und nicht nur mit dem Mutartigen, Aggressionstrieb der Seele (thymoeides) sondern auch dem logistikon = der Vernunft glauben. Sonst klingt der Glaube schräg...Hier klingt so einiges schräg...und eher mit Überbetonung des Begehrensteils der Seele.

Was EGO etc. angeht...ich denke doxa, subjektive Meinung haftet an allem...egal wer was sagt an jeder Meinung haftet Subjektives, wir haben nichts weiter als subjektive Ideen, Eindrücke, Wahrnehmungen und Interpretationen dieser Wahrnehmungen. Vgl. Xenophanes...der alte Grieche und einer der Mitbegründer des kritischen Rationalismus sah es genauso.
EGO-Verzicht und Demut vor einer höheren Wahrheit (so sie denn existieren möge worüber man NICHT streiten kann da nix Beweisbar ist in dieser Hinsicht) bedeutet für mich sich in dem was man glaubt nicht zu wichtig zu nehmen. Der Glaube (welcher Glaube auch immer, keiner ist besser oder schlechter, keiner ist höher und edler...) ist ein schlichter Bezugspunkt eines Menschen, der dem einem mehr dem anderen weniger bedeutet und man kann nicht erwarten dass andere Menschen ins gleiche Horn blasen und immer alles so sehen, interpretieren und glauben wie man selbst. Das zu erwarten wäre Narzissmus, also ne heftige EGO-Flatulenz und ggf sone Art Kontrollzwang den man anderen antut.
Also cool bleiben dieser heißen Tage und seinen Glauben leben und andere in ihrem Glauben oder Unglauben leben lassen.

Tyra

@liebermann: ist es egofrei hier den Herren der Bestimmung über das, was zum Thema passt und was nicht zu spielen?
Und: der Perlen vor die Säue Satz klingt ja auch nicht grad wenig überheblich, oder?
Wieso nicht einfach jedem seine Meinung lassen?
Ist dein Glaube derart schwach dass er sich nicht selbst verteidigen kann und selbsternannte "Krieger" braucht die für ihn in die Bresche schlagen?
Die Hälfte der Weltbevölkerung ist übrigens atheistisch und andersgläubig.
 
ach und nochwas zur Ewigkeit: Ewigkeit kann man nicht denken sondern nur fühlen und ein in sich gefestigtes Ich fühlt sich darin geborgen und braucht an sich auch keinen Gott der Ewigkeit verspricht.
Ewigkeit als ein Begriff der über das zeitempfinden des Menschen hinausreicht ist eh paradox und man sollte diesen Begriff einfach so stehen lassen...man muss da auf die Metaebene die wiederum eher holistisch ist..eher in Bildern spricht und weniger in Wortzeichen.

Wer Ewigkeitsgefühl in sich trägt der teilt es auch nicht mit, weil es nicht mitteilbar ist ....jedenfalls nicht in der Sprache...ggf in der Lyrik oder Kunst kommt man manchmal nah dran...

Das Unfassbare genießt man und schweigt stille.
Wer zu laut drüber tönt hats glaube ich noch nicht vollends gefunden. 😉
 
Ich werden auf jeden Fall weiterhin einfach mal davon ausgehen, dass es Gott nicht gibt. Sollte er dann doch am Himmelstor auf mich warten, dann wird er mich bestimmt trotzdem reinlassen. Er verzeiht ja eh alle Sünden.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass Leute schon viel schlimmeres getan haben, wird Gott mir meinen rosa Nilpferdvergleich bestimmt verzeihen. Wenn er dann vor mir steht, dann seh ich ja auch ob er anders aussieht, und wenn ich kräftig daneben gelegen hab, dann werde ich mir da auch nicht zu schade sein, abbitte zu leisten.😀[/QUOTE]

Ja, mach das so, wird nur nicht funktionieren, weil es dann schon zu spät ist. "Wer zu spät kommt, den bestraft das (ewige) Leben"

Frei nach M. Gorbatschow
 
Glaube ist nicht Wissen und nicht Gewissheit..dieser Formel sollte sich ein wahrhafter und weniger wahnhafter Gläubiger, der trotz dieser Ungewissheit fest ist in seinem Glauben einfach fügen.
Ist das eigentlich sooooo schwer?

Natürlich ist Glaube nicht Wissen! Wer behauptet, dass Glauben Wissen ist? Aber für einen Glaubenden ist er durchaus Gewissheit = persönliche Überzeugung, wie auch jede Ideologie oder ganz allgemein jede Meinung nur eine persönliche Überzeugung ist. Es hat etwas mit persönlicher Ansicht zu tun, die nie bindend für andere sein kann.

Wissen hingegen sind Fakten, die bewiesen sind, sei es wissenschaftlich oder mit den Sinnen wahrnehmbare Tatsache (selbst da kann Subjektives mitspielen). Insofern drückt es der Hebräerbrief aus dem Neuen Testament sehr treffend aus: "Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht." Du siehst, sogar das NT unterscheidet Wissen von Gewissheit.

Wer schlägt sich heute noch mit Gottesbeweisen herum?? Nicht einmal die Bibel hat es getan. Erst später haben sich Theologen und Philosophen damit herumgeschlagen nach Gottesbeweisen zu suchen.

Der Perspektivenwechsel zwischen Ameisen und Menschen ist natürlich sehr logisch. Aber bis die "Krone der Schöpfung", der Homo Sapiens auf Erden, getoppt wird von einem die Ewigkeit fassbaren Wesen, kann's noch dauern 🙄🙂


Dass man seine Überzeugungen anderen nie aufs Aug drücken soll, schon gar nicht in religiösen Dingen, da sind wir völlig da core. Nur leider sind das Extremisten nicht - hüben wie drüben.

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Zuletzt bearbeitet:
Solange Blackjack und Co. jedes Thema benutzen, um sich mit den anderen in unsinnige und weitgehend unsachliche Diskussionen zu verwickeln, lohnt es sich nicht, hier weiter etwas beizutragen.


Wer Gott nicht kennt und nicht erlebt hat, hat schlicht und einfach einen Erkenntnismangel und kann demzufolge garnicht wirklich mitreden. So, das mal dazu.

Das nenn ich mal unsachlich. Ihr kennt Gott nicht also haltet die Schnauze. Fragt man wirklich interessiert nach fehlen Antworten und man fühlt sich in der Glaubensfraktion wie immer beleidigt. Daraufhin kommen solche Sprüche wie "Ihr versteht das nicht", "Euch fehlt der Zugang", "Die Bibel offenbart sich nur den wirklich Gläubigen, also versteht ihrs nicht" und solches Gedöns.

Bisher hab ich in allen Glaubensdiskussionen nie einen Gläubigen erlebt der sich wirklich Gedanken drüber gemacht hat über das was er glaubt und warum er das glaubt. Das einzige was kommt ist "Das ist mein Glaube und Nachfragen ist aus Respekt auf die Gefühle nicht erlaubt. Ich scheiß aber auf den Respekt wenn keine vernünftige Antwort kommt. Es gab bisher kaum Gläubige die zugegeben haben sich über gewisse Dinge keine Gedanken gemacht zuhaben. Ich persönlich akzeptiere den Glauben der sich ausschließlich auf die Gefühlswelt, die Hoffnung und die Lebenseinstellung bezieht. Der Glaube an ein vorgefertigtes Weltbild mit fundamentalistischem Touch der die Welt erklärt kann man einfach nicht tolerieren. Dafür gibts die Wissenschaft die sich darum kümmert. Der Glaube ist für die reine Sinnsuche gedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisher hab ich in allen Glaubensdiskussionen nie einen Gläubigen erleben wollen der sich wirklich Gedanken drüber gemacht hat über das was er glaubt.
Und selbstverständlich maße ich mir nicht an, das meine für mich gültige Überzeugung der absoluten Wahrheit entsprechen muss... so wie es tatsächlich auch Dinge gibt, über die sich der Seth (noch) nicht den Kopf zerbrochen hat. 😉
 
Und selbstverständlich maße ich mir nicht an, das meine für mich gültige Überzeugung der absoluten Wahrheit entsprechen muss... so wie es tatsächlich auch Dinge gibt, über die sich der Seth (noch) nicht den Kopf zerbrochen hat. 😉

Setz du hast keine Überzeugung. Mal bist du Deist, mal verteidigst du das Christentum und was ich noch schlimmer fand, war ein Danke unter so einem unterirdischen Kreationistenbeitrag.

Entweder glaubst du das wirklich oder stellst dich in Debatten aus Gaudi immer auf die Seite der Gläubigen unabhängig vom Beitragsinhalt.

Bisschen Stimmungsmache gegen Atheisten scheint dein Motto zusein.
 
Blackjack holt zum Rundumschlag aus, muß wohl was dran sein am Thema Gott, daß der sich so ereifert....

Jedenfalls ist der Thread auf dem Punkt "Unterste Schublade" angekommen.

Inzwischen wäre es ein Segen, wenn der Moderator in schließen würde.

Auf diesem Niveau spiele ich nicht mehr mit, einen schönen Abend in die Runde....
 
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