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Unschuldig Verurteilt

Hallo Rennschnecke,

Könnte aber auch durchaus sein wenn der Stiefvater sensibel ist und sich wegen Unschuldiger Anschuldigung das Leben nimmt .
Was dann ?

Dann berührt mich das gar nicht. Bei Suizid habe ich eine etwas sehr eigene Meinung, die aus meinen Erfahrungen mit dem Thema zu tun hat. (Selber schon Suizidversuche hinter mir) und mein Standpunkt wenn ich Suizidgedanken habe und nicht freiwillig in die geschlossene Psychiatrie gehe um mich vor mir selber zu schützen, ist das mein Problem und nicht etwas was ich meiner Umwelt angedeihen lassen kann. Die können nämlich nichts dafür, das ich mir nicht die nötige Hilfe hole um meine Eigenverantwortung zu tragen!

Das Mädchen gewähren lassen ......? Vielleicht erwacht ja noch ihr Gewissen ?

Eine andere Möglichkeit ist wie gesagt das Halt geben und das einfühlsame Eingehen auf die Tochter, ansonsten hat man keine Möglichkeit, man kann das Kind ja nicht zwingen mit dem Lügen aufzuhören.

Ganz neutral betrachtet welches Leben ist hier wertvoller zu schützen ?

Keins von beiden, als aussenstehender bin doch nicht Richter und Henker in einem. Und allwissend auch nicht. Ich kann nur vermuten das sie lügt und das werde ich nie sicher wissen, was wenn doch etwas wahres dran ist und ich zerstöre, weil ich glaube es war nichts die Tochter? Und wenn sie wirklich gelogen hat, glaube ich nicht an die raffinierte Göre, sondern an inneren Druck bzw. falsch gelaufenen Lenkung, unerkannte psychische Probleme, oder Verunsicherung, oder sowas.
Und auch wenn sie gelogen hat rechtfertigt das nicht, das ich das Leben einer 15 jährigen Pubertierenden zerstöre.

Den Stiefvater therapieren für etwas was er nicht gemacht hat ?
ER muss ja sowie so schon dafür ins Gefängnis.
Oder den Stiefvater therapieren das das Mädchen vielleicht doch noch die Wahrheit sagt

ähm ich bin doch in meinem Post davon ausgegangen, es war nichts, nur mal so obwohl wir das ja nicht wissen. Und da wäre für alle beteiligten ein Therapeut nicht schlecht, der Stiefvater müsste unschuldig in den Knast, da muss er auch nicht einfach so alleine durch.
Die Knast zeit und das alles drumherum wird sicher nicht einfach für die Familie, da wäre ein Profi (also ein Therapeut) auch sinnvoll. Und den Familientherapeuten schlug ich vor um die Dynamik, die dazu geführt hat, das die Tochter gelogen hat zu erkennen und zu schauen, das es bei den anderen beiden besser läuft. Also unter dem Aspekt, Familienstruktur ändern, gemeinsam über die Knastzeit reden und das geschehene verarbeiten, miteinander am geschehenen Wachsen, anstatt das nun alles gänzlich zerbricht.

@Hilfesuchende,

kann es sein, das du nur liest was du lesen willst? Egal ich schreibe dir trotzdem das ich noch mal darüber nachgedacht habe und euch einen Familientherapeuten ans Herz lege, damit deine anderen Kinder auch den nötigen Schutz und die Unterstützung erfahren, die sie brauchen.

Zu Punkt 2.) Und ich habe tatsächlich keinen Fernseher, aber ich lese Nachrichten im Netz und so oft kommt das nun auch nicht vor, das dort unschuld erwiesen wird nach einer Verurteilung.

Zu Punkt 5.) Ich weis nicht ob du es nicht verstehen kannst oder nicht verstehen willst, du kannst noch so für deine Tochter da sein wollen, die Realität ist aber, das du im Kampf für den einen, den anderen verlierst. Das heißt deine Tochter kann es weder annehmen, noch sehen, das du für sie da bist.

LG

Viele
 
Hallo Rennschnecke,



Dann berührt mich das gar nicht. Bei Suizid habe ich eine etwas sehr eigene Meinung, die aus meinen Erfahrungen mit dem Thema
Viele

Ich hab bei immer Wiederkehrenden Suizid Drohungen eine eigene Meinung .
Wenn dieses 14 oder 15 jährige Mädchen hier vorsätzlich ein Menschenleben zerstört hat ( Urteil 4 Jahre Haft sind ja schon rechtskräftig) wird diese eine krimenelle Laufbahn beibehalten.
Wer ihr nicht in den Kram passt dem wird was angehängt werden ,sie wird treten wo es nichts zu treten gibt und sie läuft zu ihrer Psychologin sich Kraft und Verständnis zu holen.
Weil ihr kann ja nichts passieren war sie doch so ARM man würde ihr niemals schlechtes zutrauen das sind dann ganz natürlich Reaktionen die daraus entstehn können wirds dann heissen.

Und was nicht ausser acht gelassen werden darf
Sie hatte vorher schon eine psychische Abnormität !!!
Es gibt bestimmt Psychisch angeborene Krankheiten denen daran Leidenden nie etwas zu Leide getan wurden und die sich so Bösartig entwickeln.
 
Und was nicht ausser acht gelassen werden darf
Sie hatte vorher schon eine psychische Abnormität !!!
Es gibt bestimmt psychisch angeborene Krankheiten, denen daran Leidenden nie etwas zu Leide getan wurden und die sich (leider)so (weiter)entwickeln.
Genau das habe ich leider, leider auch schon erlebt. Dieses Kind (nicht meins!) hatte KEINEN Kontakt mit dem Vater, welcher kriminell war und im Gefängnis landete, es landete trotz normal-guter Verhältnisse auch da.

FG Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo spoony,

ich sagte ja das ist eine sehr eigene meinung. hart ist sie auf jedenfall, das weis ich und das sie bei anderen nicht gut ankommt weis ich auch. Nur dem weltfremd schliesse ich mich nicht an. früher dachte ich mal so wie du, das einer der Suizid begehen möchte, mitleid verdiehnt. Aber im Kontakt mit den Personen (in meinen Kopf), die Suizidgefährdet sind und im Kontakt auf geschlossenen Stationen und mit Mitpatienten in einer Tagesklinik, die Suizidversuche unternommen haben, hat sich das geändert.

ich habe Mitleid mit dem menschen, wegen seines Leides, wäre hier die unschuldige Verurteilung und die daraus resultierende Zerstörung des Lebens. Aber wenn er darauf dann, Suizid begeht ist das seine entscheidung und liegt in seinem Ermessen. Und mein Mitleid würden dann die Menschen bekommen, denen er sich aus dem Leben genommen hat.
Aber wie gesagt ich weis das dort meine meinung hart und für viele unverständlich ist und auch bleiben wird, vielleicht bin ich bei dem Thema Suizid auch einfach nur abgestumpft.

@Rennschnecke,

Mir würde jetzt so spontan keine psychische Krankheit einfallen, die keinen Auslöser braucht. Angeboren ist nur die Veranlagung, zumindest bei denen an die ich gerade denke und diese brauchen dann Auslöserfaktoren.

Das das Mädel eine kriminelle laufbahn einschlägt hängt meiner Meinung nun davon ab, wie gut sie, in der WG, unterstützt wird und wie stabil ihr weiters Leben läuft. Aber nur weil sie mit 13 oder 14 eine Lüge gemacht hat, die ein Leben zerstört, ist sie kein Monster. Sie wird wahrscheinlich nicht mal so weit die Folgen überblicken können (Altersbedingt), als alles los ging.

darf ich fragen weshalb du diesem Mädel, wenn es gelogen hat, keine Chance im Leben gönnen möchtest?

LG

Viele
 
Ein rechtskräftig verurteilter Mensch, der sich das Leben nimmt, bietet allen die Chance SEINE EIGENE Meinung zu der Sache zu interpretieren.

Schuldsprecher werten den Selbstmord so: der hat sich umgebracht, weil er zu schwach ist, die Strafe zu ertragen.

Der, der die Unschuld vermutet: Selbstmord, weil er die Welt nicht verstehen konnte und mit den Folgen des unbewiesenen Urteils [ohne Beweise, weil es keine gab] nicht leben konnte.

So oder so, der Selbstmord ist nur die Möglichkeit, die Folgen des Urteils nicht ertragen/erdulden zu müssen. Alle Angehörigen müssen mit der Schande weiterleben.

FG Gelinda

p.s. würde eine Revision erfolgen, wegen der Verfassungsklage, ginge es dem Stiefvater im Leumund (im täglichen Leben) nicht besser, denn es würden ja angeblich nur Verfahrensfehler bewirken, daß das Urteil aufgehoben wird. So habe ich das verstanden.

Wird dann noch mal das ganze Verfahren mit den Gutachtermeinungen und den Polizistenstellungnahmen von vorn beginnen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein rechtskräftig verurteilter Mensch, der sich das Leben nimmt, bietet allen die Chance SEINE EIGENE Meinung zu der Sache zu interpretieren.

Schuldsprecher werten den Selbstmord so: der hat sich umgebracht, weil er zu schwach ist, die Strafe zu ertragen.

Der, der die Unschuld vermutet: Selbstmord, weil er die Welt nicht verstehen konnte und mit den Folgen des unbewiesenen Urteils [ohne Beweise, weil es keine gab] nicht leben konnte.

So oder so, der Selbstmord ist nur die Möglichkeit, die Folgen des Urteils nicht ertragen/erdulden zu müssen. Alle Angehörigen müssen mit der Schande weiterleben.

FG Gelinda

p.s. würde eine Revision erfolgen, wegen der Verfassungsklage, ginge es dem Stiefvater im Leumund (im täglichen Leben) nicht besser, denn es würden ja angeblich nur Verfahrensfehler bewirken, daß das Urteil aufgehoben wird. So habe ich das verstanden.

Wird dann noch mal das ganze Verfahren mit den Gutachtermeinungen und den Polizistenstellungnahmen von vorn beginnen?


Hallo,

wenn wir mit der Verfassungsklage erfolg haben, dann wird das Urteil des Landgerichtes und das Urteil vom Bundesgrichtshof aufgehoben.
Dann sind wir wieder bei Punkt Null und das ganze Verfahren geht von vorne los.Und das mit sämtliche Zeugen und Gutachtern,
 
Hallo spoony,

@Rennschnecke,

darf ich fragen weshalb du diesem Mädel, wenn es gelogen hat, keine Chance im Leben gönnen möchtest?

LG

Viele

Mir würde das Vertrauen zu dem Mädchen gänzlich fehlen sie hat sich nämlich nicht selbst geschadet (Drogenmissbrauch oder der gleichen) sonder vorsätztlich ihren Stiefvater und das Leben ihrer Mutter zu ruinieren versucht um sich als ARMES Opfer präsentieren zu können.
Ob es hierfür eine Heilungschance geben könnte bin ich mir nicht sicher sie würde es auf alle Menschen anwenden können die ihr im Wege stünden.
 
Sie hat sich ganz erheblich geschadet, sollte sie gelogen haben.

Sie hat die emotionale Zuwendung ihrer Mutter verloren, ihr Zuhause, ihre Geschwister (die sicher nicht mit neutraler Meinung über sie aufwachsen, oder sich gar trauen, sie noch lieb zu haben).

Ihre ganze Welt ist kaputt. Und das mit Absicht, weil es so schön ist? Ich kann an keiner Stelle einen Vorteil für sie finden. Und weil es so super geklappt hat, wird sie das jetzt immer machen?

Ich habe selbst Töchter in dem Alter und eine lebt nicht bei mir. Diese erzählt auch Lügen über mich bzw. dreht Tatsachen ein bisschen um und schon klingt es ganz anders. Wisst Ihr, warum sie das tut? Weil wir Eltern so lange an ihr rum gezerrt haben, bis sie überhaupt nicht mehr klar kam. Sie weiß bis heute nicht gut mit Wahrheit umzugehen. Das Vertrauen, dass es okay ist, positiv über den anderen zu sprechen, muss sie erst wieder mühsam lernen. Und natürlich schlägt das auch in alle anderen Lebensbereiche.

Wir haben unserer Tochter erheblich geschadet und damit wird sie für den Rest ihres Lebens zu tun haben.

Und dieses Mädchen hier soll so etwas, viel Schrecklicheres aus purer Boshaftigkeit und aus heiler Familie heraus getan haben? Und vor Freude über das Ergebnis dies als Leitfaden für die Zukunft nehmen? Wie zerstörerisch ist das denn?
 
Hallo gelinda,

selbst wenn er seine Unschuld beweisen könnte, würde ihm das in seinem jetzigen Umfeld nichts nützen. Dafür ist das Gerichtsurteil des Verfassungsgerichtes egal und auch, das neue Urteil, wenn es von vorne beginnt. Etwas wird immer an der Familie und ihm hängenbleiben. Es sei denn sie starten nochmal wo anders von vorne, ohne das jemand etwas davon weis im neuen Wohnort.
Was vielleicht auch im Hinblick auf die anderen beiden Kinder ratsam wäre, da diese täglich in der Schule den Spießrutenlauf haben und Freunde werden sich abgewandt haben.
Letzendlich egal was nun rauskommt, das soziale Leben aller familienmitglieder ist völlig ruiniert. und auch die möglichkeiten sich beruflich zu entfalten wird für alle eingeschränkt werden, denn das kriegste nicht mehr aus den Köpfen der Leute raus.
Man kann nur für alle Familiemitglieder, falls sie nicht umziehen hoffen, das es eben nicht jeder weis, also das sie sehr anonym wohnen.

Bei der Revision geht es also mehr um die Haftstrafe und um die Vorstrafe, zwecks neuen Arbeitgeber. Wenn die vierjahre bleiben kommt das ja als Vorstrafe ins Polizeiliche Führungzeugnis und bleibt dort 20 Jahre bis es getilgt werden kann.

@Hilfesuchende,

haben deine anderen Kinder Hilfe? Einen Psychologen, oder in der Schule einen Sozialarbeiter, oder einen Vertrauenslehrer, der Ihnen hilft?

@Rennschnecke,

interessanter Gedankengang, jedoch glaube ich, das sie von ihrem opferstatus nichts hatte und sich ebenfalls gleich völlig mitruniert hat. Es fehlt also für eine wiederholung beim nächsten, der gewinn aus der ersten Lüge. denn eine Therapeutin z.b. kann und wir niemals eine Mutter ersetzen können.
Und zum zweiten verweise ich wieder auf das Alter, Sie kann die Folgen nicht überblickt haben, hat also vorsätzlich gelogen (falls es so ist) und ist selber von der lawine überollt worden und das auch noch in einem Alter indem noch gar nichts gefestigt ist.
Also warum sollte sie den nächsten der vergewaltigung beschuldigen (auch wenns nicht stimmt), wenn sie bereits gelernt hat, das sie dann alles verliert. das macht in meinen Augen, nur in einem Akt von Selbstverletzung sinn.

LG

Viele
 
Sie hat sich ganz erheblich geschadet, sollte sie gelogen haben.

Und dieses Mädchen hier soll so etwas, viel Schrecklicheres aus purer Boshaftigkeit und aus heiler Familie heraus getan haben? Und vor Freude über das Ergebnis dies als Leitfaden für die Zukunft nehmen? Wie zerstörerisch ist das denn?[/QUOTE]

Wenn dieses Mädchen gelogen hat und ihr Stiefvater als Täter verurteilt wird hat das Mädchen daraus gelernt, Positiv im Mittelpunkt zu stehn , gelernt andere vernichten zu können
und nicht verdächtigt zu werden.
 

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