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Unschuldig Verurteilt

Hallo, möchte nur eines loswerden:
Wenn nichts war, gibt es keine 4 Jahre.
Wo ist der Herr denn gerade, wenn er nicht im Gefängnis sitzt?
Wann tritt er die Haftstrafe an?
Wundert mich nur sehr, er bekommt 4 Jahre und sitzt nicht....🙁
Ansonsten tut mir die Tochter leid, denn sie hat einen sehr schweren Stand - egal was war....

Hallo,

Typische Vorurteile, schon was von dem gehört der vor kurzem vorzeitig entlassen wurde nach 5 Jahren die er wegen Vergewaltigung gesessen hat. Der ist auch unschuldig.Komisch oder?????
Mein Mann ist zuhause bei seinem Sohn und seiner Tochter.
Dort wo er auch bleiben wird.
Er wird keine Haftstrafe antreten,woher ich das weiß weil er nichts getan hat.
Auch der Richter war der ansicht das man ihn ersteinmal bei seiner Familie lassen kann.
Wenn alles so glasklar gewesen wäre wie hier so einige glauben wollen, dann hätten sie ihn gleich dabehalten oder schon lange einsitzen lassen.
Fällt Dir dazu noch was ein????
 
Fällt Dir dazu noch was ein????

Das ist schon ein Hammer.

Jemandem wegen Vergewaltigung seiner Stieftochter 4 Jahre zu verpassen und dann ins traute Heim zu den anderen Kindern schicken.
Diese Sichtweise des Gerichts kann ich nicht nachvollziehen.

Da stimmt für mich etwas nicht.

Liebe Hilfesuche,

@ Es gab in der Vergangenheit bereits mehrere Beiträge von Betroffenen mit solch einer Aussage hier im Forum.
Es scheint wohl in der heutigen Zeit so üblich zu sein.

Ebenso, wie sich die Fälle zu häufen scheinen, in denen Teenager
ohne Rücksicht auf Verluste ,die ganze Familie über die Klinge springen lassen um das durchzusetzen was sie möchten.

Mir ist auch ein Fall in ähnlicher Art bekannt.

Zum Glück fiel es ziemlich schnell auf,weil es zwei Mädchen
waren / Freundinnen, welche sich zu unterschiedlichen
Tageszeiten auf der Polizei meldetet und angaben von
ihren Vätern sexuell missbraucht worden zu sein.

Man hatte gedacht man bekommt vom Jugendamt (zusammen)
eine Wohnung.
Der Ruf der Väter hat verdammt gelitten.
Das "da war doch mal was"😕 wird man auf dem Land nicht mehr los.
 
Hallo,

Okay nehmen wir an, die Tochter kann Lüge und Wahrheit auseinander halten. Aber verstehen wieso, die eigene Mutter sich nicht zu ihr bekennt, sondern gegen sie kämpft wird sie nicht können. Auch nicht wenn sie gelogen hat. Zum einen war sie ca. 13 oder 14 Jahre (jetzt ist sie 15) alt, da erwarte ich die Reife die das braucht nicht. Zum anderen es ist die Mama! Ein Mensch kann hundert werden, die Mama bleibt immer noch die Mama und von der erwartet man nun mal das die zu einem steht, oder zumindest sich nicht gegen einen wendet, auch wenn man so deutlichen Mist gebaut hat. Zumindest kenne ich niemanden, der nicht jahrelange Therapie hinter sich hat, bei dem das anders wäre.

Sag ich ja. Aus "endlich mit der Wahrheit rausrücken" wurde bei dir "meine Wahrheit zu deiner machen", aus "nocheinmal von vorne anfangen" hast du "darfst du wieder bei mir sein" gemacht. Find ich eine ziemlich gewagte Spekulation. Vielleicht könnte man aber noch besser sagen "Verdrehung".

Diese Verdrehung kommt zustande, weil ja auch die TE die Wahrheit nicht kennt. Sie kann nie mit 100% Sicherheit sagen, ob was war, oder eben nicht. Sie war nicht dabei und deswegen geht es um ihre Wahrheit. Und der Tochter hinter diesem Hintergrund zu sagen, du bist meine Tochter, aber einen Neuanfang gibt es erst, wenn du die Wahrheit sagst, bedeutet in meinen Augen, diese „Verdrehung“!

Ich halte es nicht ohne Weiteres für wahrscheinlich, dass eine Mutter sich so verhält. Sicher gibt es das. Aber dafür muss sie schon verdammt angeknackst sein in irgendeiner Art, und es müssen sehr kranke Kräfte und Strukturen wirken. Siehst du dafür bei Hilfesuche Anzeichen?

Oh doch es ist sogar mehr als wahrscheinlich. Ich bin seit fast 3 Jahren in einem Forum für sexuelle Missbrauchte. Ich weis nicht wie viele Erfahrungen von Usern (sehr viele waren es bestimmt) ich schon gelesen habe, aber jede Mutter oder jede Erfahrung, in der die Mutter zur Tochter gehalten hat, das geglaubt hat und geholfen hat, beschränkt sich auf genau 5 User (Diese fälle bleiben einfach im Gedächtnis, weil sie so selten sind.)! Dennoch bezeichne ich Mütter die wegschauen nicht als Krank, oder ähnliches. Es ist nun mal wesentlich einfacher, die Tochter fallen zu lassen, als den Mann. Das fängt mit dem Schmerz an und hört bei Selbstvorwürfen, weil man nichts gemerkt hat auf, wenn man hinschaut und das tun wie gesagt, nach meiner Erfahrung von mir und anderen betroffenen nur wenige Mütter. Manchmal geht es bei den Müttern auch darum, das sie eine eigene Missbrauchsgeschichte haben und deswegen nicht hinschauen können, wenn der Tochter etwas passiert.
Übrigens Sexueller Missbrauch „lebt“ sehr von den Strukturen einer Familie, wären nicht bestimmte Strukturen vorhanden könnte der SMB nicht stattfinden, also "erarbeiten" die Täter sich solche Strukturen oder suchen sich Frauen heraus, die eben solche Strukturen leben.
Und das wenige was ich gelesen habe von der TE wären die Strukturen hier auch vorhanden, eben weil das von ihr dargestellte auch so einseitig wirkt! Aber auch das macht noch keine vorhandene Tat.

Das ich überraschst bin über die 4 Jahre kommt da übrigens auch daher. Ich hab schon ein paar Anzeigen via Forum verfolgt und selbst bei mehrfachen nachgewiesenen taten, sind die Freiheitsstrafen nicht so hoch gewesen. Aber gut kann sein, das der Richter halt etwas schärfer war. Aber guit da scheinst du wieder mehr Erfahrunjg und wissen zu haben als ich. Diesen Punkt, nehme ich also von dir an.
trotzdem geht es mir irgendwie wie dir, mein Gefühl zu der Sache ist ziemlich sicher und hält auch die neuerliche Überprüfung stand, nur wie gesagt ist es nicht von Belang und die Wahrheit werden wir beide nie Erfahren. Und wie gesagt mein Standpunkt ist der, das jetzt Schadensbegrenzung herschen sollte und nicht suche nach der Wahrheit, ich denke dieser Punkt ist für schon ein paar Monate zu spät.

LG

viele
 
Hallo ihr und Hilfesuche,

jetzt lese ich doch die ganze Zeit mit.

Hilfesuche, ist doch gut, wenn du 'die Wahrheit kennst'.

Deine Tochter ist böse, hat zugegeben, dass sie gelogen hat... 🙄

Wo ist dieses unsagbare Zitat mit dem Minirock?

Ganz schlimm finde ich, dass du dich nicht wirklich entscheidest und damit deiner Tochter suggerierst irgendwie doch noch für sie da zu sein. Und vor Allem über das Sorgerecht noch Macht hast.

Weißt, ich vertrete mich (wie ich in einem anderen Thread schon geschrieben habe) vor dem Sozialgericht alleine wegen MB in meiner Kindheit. Die erste Instanz habe ich gewonnen. Absolut. Der Richter ist dem Gutachter in allen Punkten gefolgt.

Wenn ein vom Richter angeordnetes Gutachten ignoriert wird, ist das ein Verfahrensfehler und wird in der zweiten Instanz als solcher anerkannt.

Spätestens in der dritten Instanz, wenn es dann absolut nur noch um Verfahrensfehler/Formfehler geht.

Jeder Richter muss das beachten. Absolut. So eine Entscheidungsgewalt hat auch kein Richter.

Jetzt aber mal zu mir. Ich hatte einen Erörterungstermin vor dem Sozialgericht. Also, der Richter, ich und die Gegenseite. In dem Fall das Versorgungsamt. Heißt jetzt anders. Amt für soziale Angelegenheiten und noch was.

Ich habe dem vorsitzenden Richter schon Antworten gegeben. Aber das war für mich so schlimm (das Schweigegebot zu übergehen), dass ich meinem Therapeuten danach tagelang erzählt habe, ich hätte gelogen.

Natürlich habe ich nicht gelogen. Aber die Angst vor dem 'Verrat' und vor allem der 'Strafe' war schlimmer als alles Andere. Obwohl mir auch der Richter sicher geglaubt hat. Die Angst war größer.

Bei dir Hilfesuche, fällt mir auf, dass du die Möglichkeit, deine Tochter könnte die Wahrheit sagen, als sie von dem Missbrauch berichtet hat, nicht mal zulässt.

Und bevor du denkst, ich bin auch so eine 'pubertierende' Tochter. Ich bin weit über 40 und habe selbst zwei Söhne groß gezogen. Die leben auch noch hier, studieren und so und gehen ihren Weg 🙂
 
Das sind seine leiblichen Kinder? Also seid ihr so etwas wie eine Patchwork-Familie?

Nein unser Sohn ist nicht sein leibliches Kind nur die Kleine ist unsere gemeinsame Tochter.

Bist du die Mutter der beiden anderen Kinder? Dann könnte ich mir gut vorstellen, dass deine Tochter sich gegenüber diesen "vollwertigen" Geschwistern irgendwie minderwertig gefühlt hat. Oder sind es Kinder, die dein Mann mit in die Ehe gebracht hat? Sind die vielleicht folgsamer, besser in der Schule... wurden sie deiner Tochter als Vorbild vorgehalten? Dann hatte sie möglicherweise das Gefühl, du bevorzugst diese Kinder, obwohl sie noch nicht mal deine eigenen sind.


Nein ganz im gegenteil unser Sohn ist ein sehr schwieriges Kind mit sehr vielen Problemen und zusätzlich mit ADHS.
Unsere Tochter ist erst 4 Jahre alt und sehr lebhaft.
Und wir habe unserem Sohn immer seine Schwester als Vorbild gezeigt.
Denn sie war eine tolle Schülerin und ein liebes Mädchen.
Ihren Absturz hatte sie erst kurz bevor sie ausgezogen ist.



Vielleicht hat sie ihnen auch den leiblichen Vater geneidet, den sie nie hatte. Egal, ob dein Mann sie behandelt hat wie seine eigene Tochter... was bei ihr angekommen ist, wie es für sie war, könnte vielleicht ganz anders aussehen. Oder, auch das solls geben, hatte deine Tochter deinen Mann evtl. ganz besonders gern, und fühlte sich mit diesen Empfindungen von ihm zurückgestoßen?

Ja sie hatten sich beide sehr gerne und er hat sie nie zurückgestoßen, ganz im gegenteil er hat seine Liebe und Aufmerksamkeit auf alle Kinder gleich Verteilt.

Und die Großeltern... sind das deine Eltern, oder die des leiblichen Vaters deiner Tochter? Wenn ersteres, musst du dich ja anscheinend ganz schön mit ihnen überworfen haben. Und wenn letzteres, könnte es gut sein, dass deine Tochter von dieser Seite aus "Informationen" erhielt, die deinen Mann vielleicht ganz schlecht dastehen ließen, und ihren Hass auf ihn schürten.


Es sind meine Eltern, und ja sie hassen mich dafür das ich den leiblichen Vater meiner Tochter verlassen habe. Denn sie waren der Ansicht es ist scheißegal ob er Alkoholiker ist er verdient schließlich ne menge Geld.
Aber in so einem Umfeld wolte ich meine Tochter nicht großziehen.

Also, Hilfesuche... mir kommt es ganz stark so vor, als ob in diesen Familienstrukturen irgendwo der Hund begraben liegt. Vielleicht schien es dir, dass ihr eine rundum harmonische Familie wart... und vielleicht wolltest du es ja auch ganz stark, um so mehr, als du ja wohl alles andere als gute Erfahrungen (welche, und könnte sie darüber etwas bei ihren Großeltern erfahren haben?) mit dem Vater deiner Tochter gemacht hast. Aber geh doch mal tief in dich, und denk nach: Wo lag vielleicht doch etwas im Argen? Fühl dich in deine Tochter hinein: Was könnte sie belastet, wo könnte sie sich zurückgesetzt gefühlt haben? Worüber hat sie sich besonders intensiv Gedanken gemacht, welche Themen haben sie interessiert, welche Hobbys hatte sie, welche Freunde suchte sie sich aus, welche Bücher hat sie gelesen, welchen Filme hat sie geschaut, welche Stars hat sie verehrt, welche Musik hat sie gemocht? Wann gab es möglicherweise mal abrupte Veränderungen ihrer Interessen? Was hat sie gereizt, wo war sie besonders empfindlich, was hat sie wütend gemacht, wovor hatte sie Angst, was hat sie zum Heulen gebracht?


Auf jede oben gestellte Frage kann ich dir gerne eine Antwort geben. Wenn es dich wirklich interresiert.



Na, du bist ja optimistisch. Wurde denn überhaupt schon über die Annahme der Verfassungsklage entschieden?


Das kann noch eine lange Zeit dauern. Laut statistik brauchen die 65% der Fälle bis zu einem Jahr um zu einer Entscheidung zu kommen.
 
Ich glaube du hast deine Tochter aufgegeben.


Hallo,


also wenn das wirklich der Fall wäre, dann würde ich mich nicht mehr um Ihre belange kümmern und würde auch nicht in ständigem Kontakt mit Ihrer Wohngruppe stehen.
Es wäre mir egal wie sie in der Schule ist und ich würde ihr einfach für nichts mehr dei erlaubnis geben.
Denn auch wenn sie in einer Wohngruppe lebt muß ich denoch für alles meine Erlaubnis und meine Unterschrift geben.
Ich würde mich dann sicher auch nicht mehr dafür einsetzen das sie nachhilfe bekommt um nicht ein zweitesmal sitzenzubleiben.
Ich setze mich auch nachhaltig dafür ein das die Erzieher mehr darauf achten das sie auch lernt.
Denn seit sie zuhause ausgezogen ist werden ihr Leistungen rapide schlechter.
Also ich denke nicht das man hier von aufgeben reden kann.
 
Und was tust du für Eure Beziehung zueinander? Wenn ich mit meiner Tochter sowas erlebt hätte wären Ihre Noten für mich zweitrangig.

Elfie


Also zum xten mal im Moment will sie niemanden sehen und Ihr eigenes Leben leben.
Und alles andere habe ich für Dich nur als Beispiel angebracht um Dir zu zeigen, das man nicht von Aufgabe reden kann.
 
so unschuldig kann dein partner gar nicht sein, nu au anschuldigugen von menschen sperrt man niemand ein.
ganz bestimmt nicht.

es ist immer ein funke wahrheit daran.

LG
 

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