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Arbeit im Rotlicht die 2

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Allmählich nervt mich das Wort "Rotlicht".
Du möchtest Respekt und als Mensch wahrgenommen werden.
Du meldest dich hier an, man weiß nur, dass du 22 bist, 3 Kinder hast und dein Geld als H*** verdienst oder wieder damit verdienen möchtest.
Deine Tätigkeit wird niemals voll akzeptiert werden, damit musst du dich abfinden - da hilft es auch nicht, immer wieder das Gleiche zu schreiben.
Du bist hier auf Zuspruch und auf Ablehnung gestoßen - wie im wahren Leben.
Du wirst das Denken derjenigen, die sich gegen dich ausgesprochen haben nicht ändern können - da kann man sich noch so anzicken, runtermachen und beleidigen, dein Ziel wirst du nicht erreichen.
Wozu das Ganze dann jetzt zum zweiten Mal?
Ja, ich weiß, du zahlst Steuern und möchtest als Mensch mit deiner Tätigkeit respektiert werden...
Und nun?🙄
 
Du widersprichst dir aber. Mal willst du die Anerkennung für dich als Mensch und Mutter und mal die Anerkennug für deinen Beruf.
Was möchtest du wirklich?

Fühlst du dich als Mensch diskriminiert oder als H*** - im Sinne vom Berufsbild -

Wo erwartest du konkert Respekt? Wo/Wie erwartest du Hilfe?
Was erwartest du von uns und der Gesellschaft.

Gemini
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe auch nicht was das ganze noch soll...
Ständig liest man nur "Ich, die Prostituierte", irgendwie wirfst du dich ja somit selbst in eine Schublade. Du hast bisher noch zu keinem anderen Thema gesagt wie du denkst und fühlst, und langsam ist dieses Thema doch hier echt mehr als durchgekaut. Also hör doch auf deine Energie zu verschwenden, es gibt immer solche und solche Menschen.
 
Ich seh bei Dir genau 2 Alternativen:

1. Du bist mit Dir selbst und Deinem Beruf im Reinen, übst ihn gerne aus - und dann kann Dir das Gelaber der Leute ohnehin wurschtegal sein und Du kannst ihn ausüben, solange Du Lust dazu hast.

2. (was ich annehme) Du bist NICHT mit Dir und Deinem Beruf im Reinen, übst ihn eigentlich eher ungern aus, versuchst ihn Dir aber selbst immer wieder "gutzureden", was auch Deine vielen Beiträge und das fast schon verzweifelte Bitten um Anerkennung erklären würde.
DANN solltest Du wirklich schauen, dass Du den Absprung findest, und einen anderen Beruf erlernst.
 
Ich seh bei Dir genau 2 Alternativen:

1. Du bist mit Dir selbst und Deinem Beruf im Reinen, übst ihn gerne aus - und dann kann Dir das Gelaber der Leute ohnehin wurschtegal sein und Du kannst ihn ausüben, solange Du Lust dazu hast.

2. (was ich annehme) Du bist NICHT mit Dir und Deinem Beruf im Reinen, übst ihn eigentlich eher ungern aus, versuchst ihn Dir aber selbst immer wieder "gutzureden", was auch Deine vielen Beiträge und das fast schon verzweifelte Bitten um Anerkennung erklären würde.
DANN solltest Du wirklich schauen, dass Du den Absprung findest, und einen anderen Beruf erlernst.

Ich habe kein problem mit den beruf!

Und wen das thema stört der muss ja nicht seine meinung sagen einfach die tasten ruhig halten und weiter lesen
jeder kann hier seine meinung sagen auch wen er ein problem damit hat.
Ich möchte hier die verschidenen meinungen hören und warum
was sie an den job stört.
Oder warum dan eine prostituirte ein anderer mensch ist privat mal gesehen.
 
Genau colli sagt es ein mensch ist ein mensch wo er arbeitet oder auch nicht hat nichts mit den mensch zu tuen
aber wen das hier ja so viele denken das der mensch nix mit der arbeit zu tuen hat warum werde ich dan so oft drauf angesprochen ob ich eine gute mutter bin usw
Es ist meißt der fall das wen man sich als prostituirte ausert
Das man dan in vielen dingen auf den beruf bezogen wird kann man ja hier des öffteren lesen.
 
Hallo Respekt,

"die Würde des Menschen ist unantastbar"!

Wenn für dich dein Beruf ok ist, dann ist er
ok.
Wenn es deinen Kids gut geht, wer hätte das
Recht etwas anderes zu sagen? Niemand!

Hausgemachte Moralapostel? Braucht niemand.
Nicht wirklich.

Ich grüsse dich lieb,
Katinka
 
Hallo Respekt

Ich finde, die letzten Beiträge haben Deine Situation noch einmal gut zusammen gefasst.

Mal ein anderes Beispiel. Spielautomatenaufsteller beklagen sich darüber, dass ihre Kunden sie nicht so besonders mögen, und dass das Image der Automatenbranche etwas schmuddelig ist. Nur, was soll ich den Menschen dazu sagen? Das Image wird schmuddelig bleiben. Entweder sie machen ihr Ding und nehmen das in Kauf, oder sie müssen etwas anderes machen. Eine Spielhalle wird nicht dasselbe Image bekommen, wie ein anderer Betrieb der Freizeitbranche, zum Beispiel ein Schwimmbad.

Bei Dir ist das ähnlich. Das Ansehen der Prostitution mag sich im Laufe der Zeit noch verändern, aber ich glaube nicht, dass ich erlebe, dass sie voll in die Gesellschaft integriert ist.

Dass Dein erster Thread so abgedriftet ist, wird auch daran gelegen haben, dass Du über das Ansehen von Prostitutierten sprechen wolltest, Meinungen hören wolltest. Letztlich hast Du genau das bekommen. Die Menschen haben ihre Meinung zu Prostitution gesagt. Du hast damit rechnen müssen, dass Dir viele Meinungen nicht gefallen. Selbst eine Krankenschwester muss auch mit kritischen Betrachtungen rechnen, wenn sie nach Meinungen zu ihrem Beruf fragt.

Dazu gehören übrigens auch Bedenken zur Kindererziehung. Natürlich fragen sich Menschen, ob eine Mutter, die mit Sozialhilfe nicht auskommt, und als einzige Alternative die Prostitution sieht, ihren Kindern vermitteln kann, dass man im Leben auch eine Ausbildung machen kann, für ein Durchschnittsgehalt arbeiten geht, und dass es im Leben auch Durststrecken gibt, die man überstehen muss.

So, nun zu meiner persönlichen Meinung.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich jemals die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehme. Es gibt nichtmaterielle Dinge wie Sympathie oder Freundschaft, die man im Leben nicht kaufen kann. Es gibt materielle Dinge, die man kaufen kann. Und es gibt eine Grauzone, zu der auch Sex gehört. Sex kann käuflich sein, wenn man es als reine Befriedigung seiner Bedürfnisse betrachtet.

Das ist für mich nicht so. Körperliche Nähe und damit auch Sex ist für mich etwas Persönliches, was zwischen zwei Menschen stattfindet. Insofern kann sie für mich nicht käuflich sein. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die sich der Illusion hingeben, dass Prositutierte Spaß am Sex mit ihren Kunden haben. So etwas kommt in seltenen Fällen vor, ist aber in der Regel Unsinn. Der Prostituierten geht es ums Geld, sonst würde sie es nicht machen. Ich würde mich täuschen lassen.

Prostitution für mich eine erweiterte Selbstbefriedigung für den Mann, und ein gekaufter körperlicher Mißbrauch für die Frau. Dann bleibe ich lieber bei meinen sexuellen Phantasien, wo mir die Frauengestalten nichts vormachen, bzw wo ich mit mir alleine bin, keine Frau hineingezogen wird, wenn die Phantasien auf den reinen sexuellen Akt reduziert sind.

Im privaten Umgang war ich früher verhalten, heute bin ich vorsichtig. Begriffe wie Rechtschaffenheit, Verantwortungsbewußtsein oder Zuverlässigkeit schwächeln nach meiner Erfahrung bei Menschen aus dem Milieu etwas, besonders in jungen Jahren.

Das ist natürlich nur meine persönliche Sichtweise.

So, nun noch etwas dazu, wie aus meiner Sicht die Ablehnung von Prostitution in der Gesellschaft zustande kommen könnte.

Ich glaube schon einmal, dass ähnliche Sichtweisen, wie ich sie habe, bei Männern eine Rolle spielen. Viele Männer wollen sich nicht täuschen lassen. Welcher Mann findet es schon toll, dass ihm ein Orgasmus vorgespielt wird? Sicher wird es Kunden geben, die Prostitution so in Anspruch nehmen können, wie sie ist. Genauso, wie es Prostituierte gibt, die mit ihrem Job zurecht kommen. Ich glaube aber, dass so mancher Kunde die Illusion braucht, dass die Frau Spaß am Sex mit ihnen hatte. Ich glaube, dass diese Täuschung im Intimbereich, bei der es letztlich darum geht, an das Geld des Kunden zu kommen, zur Ablehnung in der Gesellschaft beiträgt.

Ein anderer Punkt wäre der Einfluß auf Partnerschaften. In welcher Beziehung kann man schon seine Sexualität so frei ausleben, wie man sie sich in der Phantasie vorstellt? Ich glaube, man muss immer Kompromisse eingehen, zwischen dem, was man sich alles vorstellen kann, und dem, was mit dem jeweiligen Partner möglich ist. Prostitution bietet die Möglichkeit, sich das zu kaufen, was mit dem Partner nicht realisierbar ist. Nun sind die meisten Menschen nicht glücklich darüber, wenn ihr Lebensgefährte körperliche Nähe oder Sexualität auch bei einem anderen Menschen sucht bzw auslebt.

Genauso gibt es viele Beziehungen, wo der Sex im Laufe des Alltags einschläft. Die Beziehungen haben aber aus verschiedenen Gründen bestand, sie bestehen ja nicht nur aus Sex. Ob und wie die sexuellen Bedürfnisse der Partner befriedigt werden könnten, ist ein Thema für sich. Aber auch hier werden viele Menschen nicht einverstanden sein, wenn ihr Lebensgefährte sich bei anderen Menschen im Intimbereich sucht, was er in der Beziehung nicht bekommt.

Relikte aus der Vergangenheit könnten auch am schlechten Ansehen beteiligt sein. Verhütung und Schutz vor Krankheiten gibt es noch nicht lange, und es braucht einige Zeit, bis das in den Köpfen der Menschen zu Veränderungen führt. Wobei - das mit den Krankheiten ist auch heute noch aktuell. Mal abgesehen davon, dass es nicht nur Krankheiten gibt, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, wird ein Kunde, der Sex ohne Schutz sucht, den auch bekommen. Sicher nicht bei jeder Frau, und vielleicht auch nicht in jeder Bar. Aber es findet sich eine Frau, die gegen entsprechenden Aufpreis dazu bereit ist.

Ein weiterer Aspekt wird sein, dass das Milieu illegalen Bereichen näher steht, als beispielsweise eine Warenhauskette. Es gibt Zuhälter, wenn auch meist auf privater Ebene, es gibt Zwangsprostitution, und bei vielen Prositutierten gehören Alkohol und Drogen dazu, um besser mit dem Job umgehen zu können. Die Männer aus dem Milieu, die ich kennengelernt habe, saßen entweder schon einmal im Gefängnis, oder waren schon einmal knapp davor - wobei das sicher nicht auf alle zutreffen wird. Ich glaube nicht, dass das eine Folge des gesellschaftlichen Abseits ist. Da, wo man mit einfachen Mitteln viel Geld machen kann, sammeln sich solche Menschen an.

Das waren jetzt nur einige Aspekte.

Übrigens respekt fände ich es auch besser wenn du deine texte mit satzzeichen und vielleicht auch mit absätzen strukturieren würdest du hast diesen aufwand nur einmal während viele menschen beim lesen den text im kopf so setzen müssen dass sie ihn verstehen das hat auch etwas mit respekt zu tun

Günter
 
Bei uns , im Haus ist mal eine Frau vom Weißen Ring verteidigt worden . Gegen einen zugegeben sehr dümmlichen jungen mann . Am Ende hatte der ne Strafe weg , um die er eigentlich beinahe zu bedauern war . ich will damit nur sagen , daß zum beispiel Straftaten gegen Prosdituierte , sofern sie beweisbar und zur Anzeige gebracht auch immer zivilrechtlich geahndet werden . Der junge Mann , vielleicht so um die zwanzig , ist zu ihr in die Wohnung und weil sie allein gearbeitet hatte und so ein Meter sechtzig nur groß , meinte er leichtes Spiel zu haben . Hat sich ausgezogen und dann auf einmal , schwupps Messer raus und sie bedroht :
" Von wegen Geld her . " Als wir aus der Wohnung darüber dazukamen , saß der arme Kerl auf dem Bett , war fürchterlich am wimmern , hielt sich die Klöten und überall Blut .
Da war sie ihn geistesgegenwärtig mit den Fingernägeln angegangen, zugegriffen und gedreht . Wie schrecklich , hätte ich nie gebracht , so was .
Ist eigentlich so ne nette Frau , sonst immer . Und übrigends damals auch Mutter von nem Kind , welches zu Hause betreut wurde . Aber daß ihr so Einer dann das Geld wegnehmen wollte ?
Kam Polizei , vor Gericht wurde ihr Recht zugesprochen . Verteidigt hat sie damals der weiße Ring . Man darf bei der ganzen Sache nie vergessen . Es ist ne Arbeit wo so etwas ( auch ) passieren kann . Und der wollte " nur " ihr Geld . Und eigentlich hatte sie sich vorgenommen nett zu sein , aber es geht auch anders .
Wenn man so was kann , ist schon eine facettenreiche Beschäftigung .
Allerdings auch nicht jederfrau `s Sache .
 
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