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Würde Euch eine Behinderung bei einem Partner stören

Ich habe diesen Thread bereits gestern entdeckt, bin aber noch am überlegen wie und ob und überhaupt.


Ist dir in diesem Zusammenhang zufällig die Verteilung aufgefallen? Depressive Männer sind generell unerwünschter bei Frauen, als depressive Frauen bei den Männern.

was sich wohl damit erklären lässt das männer lieber beschützen und frauen lieber verwöhnt werden wollen. klingt flach doch da ist definitiv was dran.
 
Wer öfters mal "Domian" sieht, der weiß das es jede Menge Menschen gibt, die geradezu auf Behinderungen beim Partner stehen.
 
Wer öfters mal "Domian" sieht, der weiß das es jede Menge Menschen gibt, die geradezu auf Behinderungen beim Partner stehen.


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Ich denke nicht dass es hier um die geht für die es fast sowas wie ein Fetisch ist.
Ich bin hier bezügl des Querschnittes der Befragten mehr als skeptisch, dass es sich dann faktisch so bestätigen würde, da bin ich ganz ehrlich. Zumal es sich ja auch für die meisten eine hypothetische Frage ist. DAS ist immer schwierig und muss sich dann in der Realtiät keinesfalls bestätigen....Von Usern hier zu lesen die schon mit einen behinderten Partner zusammen waren-- ja, das hat Hand und Fuss und ist eine klare Ausrichtung... bei denen die das hypothetisch durchspielen ist es z.Teil etwas viel Idealismus...

Ich glaube faktisch ist es nicht so, dass sich körperbehinderte und diesbezügl gesunde Menschen sooo häufig in einer langfristigen Partnerschaft finden. Statistiken sind da, glaub ich, konkreter, als Menschen diese Frage rein hypothetisch beantworten zu lassen....
Die Frage ob man auch einen geistig behinderten Partner nehmen würde, halte ich tatsächlich komplett als Traum und Phantasievorstellung. Auch DAS gibt es -- aber doch auch eher selten!
Ich denke wir machen uns was vor, Partnerschaft zuuuu sehr als Sozialarbeit usw.. zu sehen. Man kann auch einen Menschen schätzen, achten und eine Beziehung zu ihm haben, OHNE eine Partnerschaft.

Ich denke auch dieses Gerede dass man nun so gar nicht Äusserlichkeiten wichtig erachtet, sondern nur die seelische Schönheit zählt, ist blanker, realitätsferner Idealismus...
Auch zig mal wissenschaftlich wiederlegt sicher, auch ich gehöre zu den Frauen die Äusserlichkeiten definitiv nicht überbewertet und ich habe mitnichten "klassisch" toll aussehende Männer -- aber auch ich reagiere auf visuelle Reize beim potentiellen Partner, was schlicht und ergreifend "normal" ist.

Nachtblume
 
irgendwie ist der Thread falsch aufgezogen.

Wer geht schon los und sucht einen Partner indem er fragt, wen mit Behinderung könnte ich denn ertragen??? 😕

Gut, wenn man lange zusammen ist, und dann kommt sowas, dann wäre die Threadüberschrift angezeigt.

Aber so.

Eigentlich ist es doch so, dass man genau weiß (wissen sollte) auf was man steht, was man braucht und wenn man das findet (schwer genug), dann kann es doch sein, dass der eine oder andere eine Behinderung in Kauf nimmt, wenn sie außerhalb der Dinge steht, die er unbedingt braucht. Ein anderer sagt dann: booh, was der alles in Liebe trägt!! Aber vielleicht fällt es ihm leicht das zu tragen, weil alles, was er braucht da ist, die Behinderung etwas darstellt, was für ihn sekundär ist. Für den Beobachter ist vielleicht etwas wichtig, was durch die Behinderung zerstört ist,
und er kann genau diese Behinderung nicht tragen, dafür andere Dinge, die für einen anderen absolut wichtig sind.

Für Freundschaften, die sich wegen gewissen Dingen finden, sollten Behinderungen allerdings weniger Entscheidungspunkt sein müssen.

Sigi


Mich hat das einfach mal interessiert Sigi wie die Mehrheit mit so etwas umgeht, ob ein Partner mit einer Behinderung überhaupt in Frage käme. Das Wort Behinderung ist natürlich relativ oder mit irgent einem "Schönheitsmakel" was auch immer.
Naja, ich weiß nicht, ob da jeder so genaue Vorstellungen hat auf was er steht😕Vielleicht ist so etwas in jungen Jahren noch anders.
Ich habe davon überhaupt keine Vorstellungen, oder zumindest nur sehr wenige.Mir würde rein vom optischen her kein rappeldürrer Mann gefallen ehr so ein Teddytyp😀, aber das muß natürlich nicht unbedingt zutreffen solche Vorstellungen, könnte dann in der Praxis ganz anders sein.
Ansonsten ist für mich die gleiche Wellenlänge das wichtigste.
Aber da hast Du schon recht, das man das warscheinlich dann erst sagen kann, wenn man jemanden trifft bei dem sonst alles passen würde das man irgent ein Handicap dann gerne in Kauf nimmt.
Ich habe mir darüber vorher auch noch keine großen Gedanken gemacht ehlich gesagt.
Ich finde das aber hier trotzdem ganz interessant die verschiedenen Meinungen dazu zu hören, auch wenn die Praxis nachher ganz anders aussehen könnte.



LG🙂
Lena
 
wenn ich dinge lese wie das ist mir zu anstrengend/kompliziert dann kann ich das schon irgendwie nachvollziehen. gerade bei pflegefällen oder allgemein körperlichen sachen. dies ist oft nicht nur mit zeit sondern auch mit geld verbunden. doch wenn es einem seelisch nicht gut geht kann ich doch nicht daher kommen und sagen das ist zu kompliziert. mein gott wem ging es denn noch nicht schlecht wer hatte denn noch keine depression in egal welchem alter. man kann auch gleich sagen "ich habe keine lust zu investieren da ich ja eigentlich was haben wollte". muss ja einfach sein ein tolles bequemes leben zu führen. ich hoffe und wünsche euch das ihr nie nie nie nie in so eine situation kommt wo ihr in einem loch steckt und dann jemand daher kommt und euch sagt "ne du bist zu anstrengend".

hm....erst einaml sehe ich hier nirgends jemanden der etwas zu partner mit depression gesagt hat und zweitens ist eine partnerschaft kein therapiezentrum oder?

das jemand etwas nicht kann,mußt du ihm zugestehen wir sind alles nur menschen,hoffe für dich das du nie in eine situation kommst wo du sagen mußt-ich kann das mit dir nicht-ich schaffe es nicht.
denn meinst du das wäre sooo einfach?
 
Das ist doch hier nicht die Frage, wer selber mit was gerade Probleme hat, es sei denn jemand möchte darüber reden.Ich denke depressiv ist jeder mal Darkside.
 
doch wenn es einem seelisch nicht gut geht kann ich doch nicht daher kommen und sagen das ist zu kompliziert. mein gott wem ging es denn noch nicht schlecht wer hatte denn noch keine depression in egal welchem alter. man kann auch gleich sagen "ich habe keine lust zu investieren da ich ja eigentlich was haben wollte". muss ja einfach sein ein tolles bequemes leben zu führen. ich hoffe und wünsche euch das ihr nie nie nie nie in so eine situation kommt wo ihr in einem loch steckt und dann jemand daher kommt und euch sagt "ne du bist zu anstrengend".

Ehrlich gesagt - doch, ich kann sagen "das ist mir zu kompliziert"...

Ich hab sowas nämlich mal selbst erlebt.

An mir hatte ein Mann Interesse, bei dem sich im Verlauf der ersten Kennenlern-Gespräche herausstellte, dass er unter einer massiven Soziophobie litt, die ihn sehr häufig daran hinderte, seine Wohnung zu verlassen, die ihn daran gehindert hat, den Führerschein zu machen etc.

Ich selbst bin ein sehr unternehmungslustiger Mensch, der gerne unter Leuten ist, gerne was "draussen" unternimmt, über Märkte bummelt usw.
Dieser Mann und ich - das hätte schlicht und ergreifend nicht gepasst! Und im Laufe der Zeit hätte sich Frust aufgebaut, weil ich auf Dauer keine Lust gehabt hätte, die komplette Freizeit abgekapselt zuhause zu verbringen bzw. vor jeder geplanten Unternehmung schon Tage vorher beruhigend auf ihn einzuwirken. Das hätte sich auf ihn dann sicher auch nicht positiv ausgewirkt.

Und dann doch aus Mitleid - wider besseres Wissen - eine Beziehung einzugehen, in der Hoffnung, man könne dem Partner aus dem Loch heraushelfen - das KANN nur in die Hose gehen.
 
Ich finde auch man muß das selber wissen mit was man leben könnte und was man auf die Dauer nicht verkraften kann.

Der andere hat nichts davon wenn die Liebe nachher vielleicht in Hass umschlägt.Man muß sich das also schon gut überlegen.

Wenn jemand sehr gerne weggeht und hat dann eine Partnerin wie mich z.b die nicht sehr viel unternehmen kann das geht gar nicht.
Deshalb blocke ich auch all solche Sachen sofort ab wenn jemand super sportlich ist gerne Bergtouren macht und zeigt an mir Interesse, das wäre schlicht weg unnüchtern.
Genauso wenig könnte ich mich um niemanden kümmern der im Rollstuhl sitzt oder pflegebedürftig ist.
Das verstehe ich also bei Dir voll und ganz Acromantula.
 
Ich denke auch, dass so eine Beziehung "aus Mitleid" für den gehandicapten Partner nicht schön wäre.

In meinem Beispiel denke ich, der soziophobische Mann hätte nach einer gewissen Zeit bemerkt, dass ich mit der Situation, nur noch daheim sitzen zu müssen, unzufrieden bin und hätte darunter sicher auch entsprechend gelitten und sich vielleicht sogar noch mehr zurückgezogen.

Ich denke, sich als Partner jemanden mit bestimmten Eigenschaften "herauszupicken", ist völlig normal und legitim... und dazu gehören dann eben auch Behinderungen, ob körperlich oder seelisch.
Nur kommt bei den Behinderungen eben noch eine gesellschaftliche Komponente mit rein - wenn ich z.B. sage "ich will keinen rothaarigen Mann" (ist wirklich so, ich kann rote Haare an Männern nicht ab 😀) dann regt sich da kein Mensch drüber auf.
Wenn ich aber sage, ich möchte keinen depressiven Mann, dann kommt schon eher eine negative Wertung.
 
Acromantula, selbstverständlich kann man sagen, dass es einem zu kompliziert ist. Aber der Punkt ist, dass es so, selten bis gar nicht läuft! Kaum jemand sagt einem ehrlich wieso er ganz plötzlich keine Lust mehr auf einen hat. Meist sieht man sich plötzlich mit Ablehnung konfrontiert und es schweben lauter Fragezeichen vor dem Kopf umher. Oft erlebt und die Gründe wurden mir nie genannt. Stattdessen wurden die Damen pampig, wenn ich darum gebeten habe, mit mir zu reden und mir zu sagen was falsch gelaufen ist (kann ja sonst nicht schauen ob ich für die Zukunft eine Verbesserung herbeiführen kann).
 

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