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Ich bin ein Kind aus einer Vergewaltigung

Hallo,

es ist zwar nicht schön, aber ich finde es ist kein Drama ein Vergewaltigungskind zu sein und du solltest vermeiden eines draus zu machen...du kannst ja schliesslich nichts dafür (deine leibliche Mutter auch nicht) und es bringt wenig nun ein Drama draus zu stricken. Manchmal muss man die Dinge akzeptieren wie sie sind und fertig. Du bist in erster Linie du....hast nichts mit der Vergewaltigung zu tun. Das solltest du dir klar machen und dich genügend abgrenzen.

Mein Rat wäre: nicht zu sehr an der Vergangenheit anhaften sondern nach vorne schauen..du bist was du JETZT und für die Zukunft aus dir machst.

In Sachen Vergangenheitsbewältigung würde ich weiterhin einen Therapeuten mit einschalten...auch bei ggf stattfindenden Gesprächen mit deiner Mutter.
Generell finde ich dass deine Mutter offenbar recht verantwortungsbewusst gehandelt hat. Sie war damals offenbar total überfordert und da finde ich es in Ordnung dass sie dich zu ihrem eigenen Schutz und auch zu deinem Schutz ab gegeben hat. Sie hätte ja auch abtreiben können...das hat sie jedoch nicht getan. Du verdankst ihr dein Leben aber ansonsten nichts und solltest auch nicht zu viel von ihr erwarten und ihr ihre damalige Entscheidung zu gestehen und akzeptieren.
Konzentrier dich eher auf andere Dinge die viel wichtiger für dein Leben sind. Ausbildung, Beruf, Freunde, Spass am Leben.

Tyra

woher der Zorn auf deine Mutter? Bist du in einer schlechten Pflegefamilie aufgewachsen und wirfst ihr das vor?

was Micky schrieb fand ich auch noch richtig und wichtig:..Schuld ist allein der Täter...sonst niemand...und den solltest du wirklich gedanklich in die Tonne kloppen und vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

es ist zwar nicht schön, aber ich finde es ist kein Drama ein Vergewaltigungskind zu sein und du solltest vermeiden eines draus zu machen...du kannst ja schliesslich nichts dafür (deine leibliche Mutter auch nicht) und es bringt wenig nun ein Drama draus zu stricken. Manchmal muss man die Dinge akzeptieren wie sie sind und fertig. Du bist in erster Linie du....hast nichts mit der Vergewaltigung zu tun. Das solltest du dir klar machen und dich genügend abgrenzen.

Mein Rat wäre: nicht zu sehr an der Vergangenheit anhaften sondern nach vorne schauen..du bist was du JETZT und für die Zukunft aus dir machst.

In Sachen Vergangenheitsbewältigung würde ich weiterhin einen Therapeuten mit einschalten...auch bei ggf stattfindenden Gesprächen mit deiner Mutter.
Generell finde ich dass deine Mutter offenbar recht verantwortungsbewusst gehandelt hat. Sie war damals offenbar total überfordert und da finde ich es in Ordnung dass sie dich zu ihrem eigenen Schutz und auch zu deinem Schutz ab gegeben hat. Sie hätte ja auch abtreiben können...das hat sie jedoch nicht getan. Du verdankst ihr dein Leben aber ansonsten nichts und solltest auch nicht zu viel von ihr erwarten und ihr ihre damalige Entscheidung zu gestehen und akzeptieren.
Konzentrier dich eher auf andere Dinge die viel wichtiger für dein Leben sind. Ausbildung, Beruf, Freunde, Spass am Leben.

Tyra

woher der Zorn auf deine Mutter? Bist du in einer schlechten Pflegefamilie aufgewachsen und wirfst ihr das vor?

was Micky schrieb fand ich auch noch richtig und wichtig:..Schuld ist allein der Täter...sonst niemand...und den solltest du wirklich gedanklich in die Tonne kloppen und vergessen.


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Puuuuh, was habe ich geschluckt beim obrigen Statement! Ich kann mir vorstellen, dass manch eine/einer bei solch einem so hochsensiblen Thema auf solche unsensiblen Hauruck Statements hier einfach die Waffen streckt und sich zurückzieht!!! :mad:

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Liebe Freezy,

du hast das alles erst vor ein PAAR WOCHEN erfahren und ich denke für den Grossteil stellt so eine Offenbarung über die ureigene Herkunft erstmal einen Granaten Schock da! Zumal sich deine Mutter z.zt einfach verwehrt. Ich finde wie meine Vorredner auch dass sie sich sehr verantwortungsbewusst und gut verhalten hat, als sie entschied dich zu bekommen, aber zur Adoption frei zu geben, weil sie gefühlt hat dass sie es nicht hinbekommt dich mit Liebe grosszuziehen.
Allerdings würde ich dir sehr wünschen, dass sie deinen jetzigen Kontaktgesuch, wo du mittlerweile erwachsen bist, nachgekommen wäre... Sicher kann ich sie auch jetzt verstehen und sie kann und sollte auch jetzt nicht gegen ihr Gefühl handeln, dennoch für dich wäre es sicher befreiend.

Also musst du damit leben lernen -- ich denke auch dass du diesen Schock erstmal verdauen und gegebenfalls professionell aufarbeiten musst. Setz dich bloss nicht selber unter Druck und gib dir Zeit --deine Gefühle sind völlig normal und nachvollziehbar.

Ich wünsche dir dass du inneren Frieden damit findest!
Alles Liebe
Nachtblume
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau. Zwei Jahre, auch wenn es Dir jetzt vielleicht unendlich lang erscheint, es ist auch für Deine leibliche Mutter nicht leicht, die richtigen Worte oder Gefühle zu finden, wenn Du wieder neu in ihr Leben treten würdest.

Naja, und Gefühle dritten zu offenbaren (Jugendamt) ist fast so wie die unsäglichen organisierten Herz-Schmerz-Wiedersehensevents mit Kamera, Ton und Reporter im Fernsehen.

Das braucht Zeit und Ruhe und darf sich entwickeln lassen. Wie sich Leben eben entwickelt: In der Stille und Abgeschiedenheit.

Eine Hasspflicht gegenüber dem Täter ist aber genauso absurd, wie eine Liebespflicht. Aber das gehört in die Abteilung Brot und Spiele.
 
Ich mache Tyra keinen Vorwurf, sie weiß halt nicht wie es ist. Wie man sich fühlt, was man für Gedanken hat. Klar, wenn man außenstehend ist, dann ist es einfach zu sagen: sie nach vorne, kümmer dich um deine zukunft.
ich bin studentin und habe 2 jobs nebenbei. die gedanken kommen halt nur jeden abend, wenn ich alleine bin.
am besten wäre es, mit jemandem zu reden, der das gleiche schicksal teilt, und mich versteht.

zu meinem partner kann ich nicht viel mehr sagen, als dass er der letzte idiot ist. punkt.

ich habe zwar liebe freundinnnen, die für mich da sind, aber nur leider können sie mir meinen schmerz nicht nehmen.

ach ja@tyra: das ist nicht meine pflegefamilie, sondern meine adoptivfamilie. ich habe weder hass auf meine adoptivfamilie noch auf meine mutter. ich habe nur mein leben lang nach mutterliebe gesucht und nie gefunden!!
 
am besten wäre es, mit jemandem zu reden, der das gleiche schicksal teilt, und mich versteht.
Nunja, da gibt es zwei institutionelle Möglichkeiten: Psychologie(Psychiatrie) oder Religion.

Letztlich ist es uns allen verwehrt, die Umstände unserer Zeugung zu bestimmen oder im Nachhinein zu ändern. Grenzen können nerven, sie können aber auch beruhigen und Orientierung geben.
 
Nunja, da gibt es zwei institutionelle Möglichkeiten: Psychologie(Psychiatrie) oder Religion.

Wie schon gesagt, ich war bereits bei einer Psychologin, das hat mir leider nichts gebracht. Mich selber einweisen würde für mich nicht in Frage kommen.
Zum Thema Religion kann ich nur sagen, dass ich nicht religiös bin. Ich habe mich auch im Rahmen meines Studiums viel mit Religionen und Glauben an sich beschäftigt, aber den "einen richtigen" Glauben habe ich für mich selbst nicht gefunden.

Ich habe mich bereits vor ein paar Tagen bei der Melina eV gemeldet, allerdings ist es schwierig, über diese Organisation Menschen kennen zu lernen, die das gleiche Schicksal teilen, weil es bei denen starke Datenschutzbestimmungen gibt.
 
Hallo,

mag sein dass meine Meinung recht hart klang, aber ich denke so sieht die Realität aus. Wichtig finde ich für dich v.a. eine gute Lebensqualität in der sich genügend Selbstachtung ausdrückt, aber umgekehrt hat natürlich auch deine Mutter dasselbe Recht auf ein gutes unbelastetes Leben.

Was die Mutterliebe angeht: ich hatte die auch nie. Aber weil ich sehr liebevolle Freunde hatte, einen großen Bekannten und Freundeskreis, einen liebevollen Partner gefunden habe, sinnvollen Beschäftigungen nachgegangen bin in denen ich Anerkennung fand, habe ich da nie groß was vermisst. Grundsätzlich ist es am allerwichtigsten dass man sich selbst ausreichend liebt und achtet, denn damit ist man autonom genug, also unabhängig und frei genug um nie groß was vermissen zu müssen oder Dingen die man nie bekam (und auch nie bekommen wird) an zu haften. Natürlich ist es hart zu erkennen dass man im Leben nicht genügend Mutterliebe bekommen hat und wahrscheinlich auch nicht bekommen wird,..aber das Leben ist oft hart und in den seltensten Fällen ideal und wie ein Märchenbild oder wie im Hollywoodfilm mit idealen Eltern und wo alle sich immer lieb haben und ein Happy End garantiert ist und sich am Ende Mutter und Tochter um den Hals fallen und alles gut wird gestaltet.
Natürlich kannst du diesen Traum träumen aber solltest die Bodenhaftung niemals dabei verlieren und ausreichend realistisch bleiben bei der Sache...
Es gab damals eine Zeit der Erkenntnis in der ich erkannte dass in Sachen Mutterliebe oder Elternliebe insgesamt wenig zu holen war..eine Zeit der Trauer darüber aus der jedoch danach rasch eine Hoffnung und ein neuer Weg für mich erwuchs. Ich ließ ab von der Illusion dass bei meinen Eltern in Sachen Liebe und Anerkennung noch was zu holen war und wendete mich anderen Menschen zu...dieser Weg war wesentlich erfolgsträchtiger...Hätte ich angehaftet wäre ich wohl depressiv geworden, wer weiss?

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich dir nur raten: traure nicht einer Sache hinterher die du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erhalten kannst..sieh lieber nach vorne, lerne dich selbst genug zu lieben, selbst genug ICH auf zu bauen und dir ein liebevolles Umfeld zu schaffen. Halte dich an das was du erreichen kannst. Nutze deine kostbare Lebenszeit sinnvoll und verschwende sie nicht zu sehr an Dinge die dich am Ende nur frustrieren und deprimieren werden.
Deine leibliche Mutter hatte offenbar psychische Probleme...hat sie ggf heute noch und du solltest auch wenn du dich dazu entschließt Kontakt zu ihr auf zu nehmen nicht zu viel erwarten in Sachen Mutterliebe. Mutterliebe entsteht in erster Linie durch die Erstbindung und den engen Kontakt zum Säugling in den ersten Lebensjahren des Kindes ...Mutterliebe ist stets ein Ideal und muss nicht zwingend einfach so da sein, ist oft eher Lernsache....In deinem Fall wirst du nun (da die Bindungsphase fehlte) für deine leibliche Mutter eine Fremde sein...zudem steht da ggf. ein Riesenblock an Traumabelastung-, Scham-und Schuldgefühlen von ihrer Seite und von deiner Seite ein sehr starkes Liebebedürfnis zwischen euch und ich sehe sehr die Gefahr für deine leibliche Mutter, dass dein Bedürfnis nach Mutterliebe und ggf deine darauf beruhende unbewusste Vorwurfshaltung ihr gegenüber sie sehr unter Druck setzen wird und ihr gar nicht gut tut. Und dir ebenfalls nicht, denn intuitiv wird sie sich ggf davor sperren und dich ggf vor den Kopf stossen ...um sich selbst zu schützen.

Falls du Kontakt möchtest, dann rate ich dringend dazu ihn in der ersten Zeit nur in psychologischer Begleitung zu pflegen...damit vermieden wird dass deine leibliche Mutter mit unberechtigten Schuldgefühlen belastet wird und auch damit klar kommt dass du sie ggf vom Aussehen oder vom Geruch her an den Täter erinnerst, was flashbacks bei ihr auslösen könnte, zwischen euch beiden nicht zu viel Druck entsteht etc.
Sie hatte sich damals entschieden dich ab zu geben und auch das Recht dazu..sie schuldet dir an sich nichts..auch keine Mutterliebe...denn jeder Mensch darf frei entscheiden wen er wann liebt oder nicht....Ihre Entscheidung hat jedoch nichts mit dir zu tun...sondern war eher ne Sache zwischen ihr und dem Täter und allein der hat euch entzweit...nicht sie! Hier bitte ne klare Grenze ziehen was wichtig zur Wahrung der persönlichen Integrität deiner Mutter ist. Du solltest die damalige Entscheidung deiner Mutter achten...es wird nicht funktionieren wenn du nun zu ihr Kontakt aufnimmst und ihr (bewusst oder unbewusst) ein schlechtes Gewissen machst weil du ihre Mutterliebe so sehr vermisst hast und ihr eventuell sogar indirekt das Scheitern deiner Beziehung oder dein Scheitern im Leben zum Vorwurf machst? Ich kann deinen Zorn verstehen, aber du solltest dir da auch Grenzen setzen können...denn sonst kannst du ziemliche Schäden anrichten, das wird euch beide nur runterziehen und ggf kaputt machen und damit wirst du dein Ziel auch gewiss nicht erreichen...

Klappen könnte es wenn sie genügend stabil ist und verarbeitet hat und auch du genügend stabil bist (also weniger zornig und ungerecht in deiner Wertung...ungerechte Wertung = deine Logik dass aufgrund der fehlenden Mutterliebe deine Beziehung schief ging etc.) und von dem Traum eines HappyEnds absehen kannst, sondern ggf mit weniger zufrieden bist...also einer kleinen Aussprache oder gelegentlichen Kontakten..also nicht zu sehr ziehst sondern locker genug drauf bist um gar keinen Druck zu machen....bist du das?
Das wärest du meiner Ansicht nach eher in einer solideren Lebenssituation...mit einem festen Partner, mit einem guten Job und in einer Situation in der du dich nicht so sehr an eine vermisste Mutterliebe klammern würdest.

Ich warne also vor zu großer Fixierung auf unrealistische Wünsche und zu viel "Ziehen" (Forderungshaltung) ggü deiner leiblichen Mutter und rate zu psychologischer Begleitung.

Tyra

Noch ein paar aufklärende Worte zu deiner leiblichen Mutter: sie war Gewaltopfer (wer weiss wie oft) und wer weiss was noch so alles schiefgegangen ist in ihrem Leben, zudem scheint sie psychisch labil..in Sachen Liebesfähigkeit kann sie somit (falls sie nicht genug verarbeitet hat oder psychologisch betreut wurde etc.) mit hoher Wahrscheinlichkeit aus gesundheitlichen/energietechnischen Gründen sozusagen sehr wenig leisten, wenig geben denn sie ist ggf nicht einmal in der Lage sich selbst genügend Liebe zu geben..sowas ist oft symptomatisch nach Gewalttraumata..nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht KANN....daher solltest du nicht zu egoistisch sein und von jemandem etwas erwarten dass er nicht geben kann.
Also abwägen ob sie nicht ggf mit deinem Anspruch Mutterliebe nach zu holen überfordert ist und du damit letztlich ebenfalls überfordert sein wirst.

Und noch was zur Trennung von deinem Freund: deine Mutter ist nicht Schuld daran dass deine Partnerschaft im Eimer ist...es gab sicherlich noch einige andere Gründe...

hechte nicht immer so sehr der Liebe anderer hinterher...hast du nicht nötig...du hast ja dich! Das genügt an sich. Selbstgenügsamkeit ist ohnehin der Schlüssel zu einer guten Beziehung..nur so als Tipp für deine nächste Männerbeziehung und Partnerschaft...

Betr. Glaube: der Glaube an sich selbst reicht an sich 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nachtblume...in meinem Beitrag habe ich mal auch auf die Seite der Mutter geachtet...ich kann ihre wahrscheinlich ihrem Selbstschutz dienende Zurückhaltung verstehen.
Die Gesamtsituation ist komplex und wenn man hier einige Dinge nicht beachtet richtet man eher Schaden als Nutzen an.

Den Anspruch auf Liebe hat jeder..aber er muss sich nicht zwingend auf die leibliche Mutter fixieren...Eine zu starke Forderungshaltung finde ich unangebracht und macht ggf zu viel Druck. Liebe kann und sollte man nicht erpressen oder erzwingen.
Ich bin in solchen Dingen sehr feinfühlig und auf die eigene Würde bedacht und denke hier auch an die Würde der Mutter und an freezys Würde, die ich nicht darin gewahrt sehe sich an Dinge zu klammern die gar nicht existieren...Ich halte es für unwahrscheinlich dass sich jemals so etwas wie wahre Mutterliebe seitens der leiblichen Mutter entwickeln wird....nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht KANN.

Mein gut gemeinter Rat: weniger Sklave der Liebe sein sondern mehr Herrin und dort suchen wo mehr Erfolg darauf besteht.

Der Hintergrund des Gewalttraumas ist zu beachten..genetische Dinge wie Kindähnlichkeit mit dem Täter (wofür Kind nix kann, aber es IST nun mal so)....könnte alte Wunden aufreißen...

Wunsch nach Liebe ist eine Sache, aber Realisierung ne ganz andere Sache...einfach ist so eine Situation nicht und es gilt mehr als nur die Seite (=des Wunsches der Tochter nach der Mutterliebe) zu bedenken finde ich.

Tyra
 
Klappen könnte es wenn sie genügend stabil ist und verarbeitet hat und auch du genügend stabil bist (also weniger zornig und ungerecht in deiner Wertung...ungerechte Wertung = deine Logik dass aufgrund der fehlenden Mutterliebe deine Beziehung schief ging etc.) und von dem Traum eines HappyEnds absehen kannst, sondern ggf mit weniger zufrieden bist...also einer kleinen Aussprache oder gelegentlichen Kontakten..also nicht zu sehr ziehst sondern locker genug drauf bist um gar keinen Druck zu machen....bist du das?
Das wärest du meiner Ansicht nach eher in einer solideren Lebenssituation...mit einem festen Partner, mit einem guten Job und in einer Situation in der du dich nicht so sehr an eine vermisste Mutterliebe klammern würdest.

Ich warne also vor zu großer Fixierung auf unrealistische Wünsche und zu viel "Ziehen" (Forderungshaltung) ggü deiner leiblichen Mutter und rate zu psychologischer Begleitung.
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Manchmal erschlägt mich deine doch recht festgefasste Meinung zu Dingen und vorallen deine sehr subjektiven
Bewertungen, Tyra.
Ich finde in deinem Statement sind einfach "Bewertungen" von Freezy, die ICH so definitiv nicht rauslese und ich finde es teilweise anmaßend. Ich finde Freezy sehr ruhig und besonnen. WO steht geschrieben, dass sie ihrer Mutter die Schuld für das Scheitern ihrer Bez. zuspricht???
Es wurde ganz SACHLICH berichtet, dass der Lebenspartner die Bez.beendet hat, WEIL Freezy s.E. ungerechtfertigterweise in ihrer Vergangenheit gewühlt hat und schreckliche Dinge ans Tageslicht gezogen wurden die lieber geruht hätten...
Manchmal staune ich nur. Auch ich- wie die meisten hier- sehen die Position der Mutter und ich sehe bzw. lese keinerlei "ungerechtes Verhalten oder gar überzogene Forderunghaltung" .🙁

Sei´s drum - ich will auch gar keine erneute 2 D-A4 seitenlange Abhandlung warum du Recht hast und wieso die Dinge nunmal so sind wie DU sie siehst.

.......................................


Freezy, ich war auch auf dieser Seite: Es wird doch aber auch dort Menschen geben, die wie du, das Bedürfnis nach Austausch haben mit Menschen die dieses Herkunftsschicksal teilen? Ist das nicht auch ein Teil der Intension dieser Vereinigung?
Zu der Psychologin bist du nicht mehr gegangen, schreibst du. Ist es nicht nochmal auch einen evtl Versuch wert, sich eine andere zu suchen? Zum einen gibt es auch in diesem Berufsgenre Gute als auch Schlechte ---zum anderen ist es doch gerade dort wo man sich öffnen soll, von oberster Priorität, dass die Chemie stimmt, dass man vertraut, von daher würde ich mich gewiss nicht von einem
Fehlstart entmutigen lassen!

Gruss
Nachtblume
 
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