Nochmal zum krankmachen:
doch, Mist zu essen macht krank.
Die Nahrung muss, um gesund zu sein, bestimmte Anteile haben.
Der von fett sollte beispielsweise recht gering sein, der von Zuckern sich ebenfalls in Grenzen halten, Mineralien und Vitamine sollten enthalten sein.
Wenn sich die Nahrung regelhaft von diesen Grundsätzen unterscheidet, wird der Körper krank.
Ein beispiel, das erst schlichtweg abgetan wurde, ohne ein einziges Argument, bevor House mich um Argumente bat:
Diabetes Typ zwei, der erworbene Diabetes, geht vor allem auf falsche ERnährung zurück. Bei Reduktion des Körpergewichts können viele der patient wieder auf die Zufuhr von Insulin und das Einhalten einer Diät verzichten.
Jetzt kommt wahrscheinlich: man kann von allem zu viel essen.
Ja, kann man.
Das schlimme ist: viele dieser Menschen sind nicht fett, weil sie insgesamt zu viel essen, sondern weil sie das falsche essen: Fertiggerichte, die reichlich versteckte Zucker enthalten, stark aufbereitete Wurstsorten, in denen man weder den Fettanteil abschätzen kann, noch vermutet, dass auch hier nicht wenig Zucker enthalten ist.
Fertige Lebensmittel sind hierbei nicht nur Tiefkühlpizzen, sondern auch Brotaufstriche oder Soßenpulver.
Natürlicher Käse enthält Fett, keine Frage, udn wenn mehr fett drin ist, schmeckt er meist besser.
Im Käseimitat allerdings wird ein Teil der Proteine, die ein Käse sonst zu bieten hat, zusätzlich durch Fett ersetzt, und da ein ganzer Anteil zusätzliches Fett im Produkt automatisch anderes verdrängt (Kalzium, beispielsweise oder auch Vitamine), ist das Lebensmittel nicht mehr gesund.
Dauerhaft und regelmäßig Dinge zu essen, die nicht gesund sind, führt dazu, dass der Körper krank wird.
Nicht ohne Grund nehmen die sogenannten Zivilisationskrankheiten bei uns enorm zu.
Sich gesund zu ernähren ist mitnichten teurer.
Es ist aufwendiger, das ist keine Frage, es wird noch aufwendiger, wenn man nicht mehr glauben kann, was drin steht.
Wir haben hier einen Studenten im Haushalt und einmal ein Einkommen von 68% dessen, was eine Krankenschwester nach dem Osttarif ohne Zuschläge so verdient.
Nein, die Haushaltskasse läuft nicht über, versprochen.
Wurst und Fleisch git es durchaus noch. Fleisch 1-2 mal pro Woche, das, das beim guten Mezger gerade im Angebot ist.
Wurst: nur für denjenigen, der ohne Wurst nicht auskommt, das, was beim Biometzger gerade im Angebot ist.
Ansonsten: viel Reis, viele Kartoffeln, sehr viel Gemüse, etwas Obst, wenig Milch, viel Käse (ihr werdet's erahnen: das, was an Bio-Käse gerade im Angebot ist).
Brot: Wochenangebot des Biobäckers.
Keine versteckten Fette, zum kochen hochwertige udn mehrfach ungesättigte Fettsäuren, viele frische Kräuter, keine künstlichen Würzzubereitungen wie Brühwürfel, Maggie, Ketchup.
Und wenn's richtig lecker werden soll, mache ich die Bandnudeln auch noch selbst, ganz abgesehen davon, dass Kuchen selbst gebacken wird, wenn es mal welchen gibt.
Selbst kochen und sich ordentlich ernähren ist nicht teurer.
man kauft insgesamt sicherlich weniger, ja.
Ich hab keine 8 Sorten Käse im Kühlschrank, sondern 1-3.
Das große Problem in deutschland ist, dass die menschen BILLIG essen wllen, statt das Geld irgendwo dort einzusparen, wo es nicht wirklich weh tut. Weniger ausgehen, weniger Zigaretten, weniger Benzin, weniger Klamotten.
Kaum ein europäisches Land (falls überhaupt eins) gibt anteilig vom gehalt so wenig Geld für's essen aus, wie die deutschen.
Das ist kurzfristig gedacht.
Kann man sich vorstellen, wie beim Auto: kippst du immer schlechtes Öl nach, bleibt die Karre irgendwann am Straßenrand liegen.
Also: es macht nicht krank, MAL so nen Zeug zu essen. Es macht aber krank, hauptsächlich so nen Zeug zu essen.
Um nochmal auf das Thema krank machen, ja oder nein zurückzukommen:
wie Catherine schon sagt: nicht umgehend krank zu machemnn heißt nicht, dass es nicht dauerhaft krak macht, sowas zu konsumieren.
dass die Ernährung dr meisten menschen heutzutage nicht mehr gesund ist, wird ausreichend in den Medien diskutiert, kann aber auch in diversen Studien nachgelesen werden, wenn man möchte.
Es gibt fernsehshows, in denen die Leute lernen, wie man richtig einkauft und kocht (keien Kochsendungen, sondern solche, in denen die immer mehr werdenden Übergewichtigen lernen, was sie essen sollten, und was nicht. Und trinken, btw.. Gib Eistee keine Chance *g*).
@House: mikenull hat schon Recht mit seinem provokanten Beispiel:
Kot entsprechend aufbereitet würde nix mehr ausmachen. Musst ihn halt nur wirklich wirklich gut erhitzen, dann sind alle Bakterien tot. Et voilá: ein neuer Brotaufstrich.