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Meine Freundin will abtreiben - ich nicht!

  • Starter*in Starter*in maha
  • Datum Start Datum Start
Hallo maha,

hier im Forum gab es mal eine Frau, die auch abtreiben wollte. Bis sie die Herztöne gehört hat und ihr Kind im Ultraschall gesehen hat. Daraus ergab sich eine bewegende Wandlung der Einstellung der werdenden Mutter. - Darum meine Idee: Wäre es möglich sie zum Arzt zu bewegen und er macht mit ihr diese Untersuchungen?

Bei ProFamilia kannst du auch die Fragen, die ich weiter oben gestellt haben, anbringen. Um zu sehen, wie deine Freundin darauf reagiert. Ist aber auch mit einem Risiko verbunden, denn ich kann ProFamilia nicht einschätzen.

LG Dame
 
darkside - ich stimme Dir grundsätzlich zu. Die Vorstellung, dass ein Babys ohne Liebe der Mutter heranwächst ist ziemlich trostlos und als Aussenstehender stände ich wohl auch eher auf dem Standpunkt, dass es dann besser ist, sich dagegen zu entscheiden.
Aber darum geht es nicht - zumindest jetzt noch nicht.
Ich brauche einen Grund für die Dinge und Abtreibung zu beschreiben mit "ich habe ein ganz sicheres Gefühl....." reicht mir nicht. Wenn ich einen Grund kenne, fällt es mir leichter, mich in Ihre Lage hineinzuversetzen, sie zu verstehen und vielleicht sogar die richtigen Worte zu finden, die dieses Antibabygefühl aufweichen. Vielleicht hilft es mir auf der anderen Seite aber auch Ihre Beweggründe soweit nachzuvollziehen, dass ich diese Entscheidung zumindest irgendwie mittragen kann, gleichwohl ich sicher niemals damit einverstanden sein werde.
lg
maha
 
soll ich dir mal was ganz böses sagen? Wie es immer in Familienaufstellungen bei Frauen hieß, die ihr Kind abgetrieben haben?

Ich kenne einen Fall, da ist das so. Frau hat ihr Kind abgetrieben. Mann hat sich eine andere gesucht und nach einem Jahr mit dieser ein Kind gekriegt. Eins muss dir klar sein: Entscheidet sie sich gegen das Kind, hat sie sich auch gegen dich als Vater entschieden! (ist leider aus meiner Erfahrung so) Da geht wohl Schönheit, Jungsein, nicht altwerden usw. vor, gegen die Argumente des Lebens.

Möchte sie sich an einem früheren Mann rächen, z.B. ihren Vater?

LG Dame
 
Ich kann nur sagen das ich mir zeitlassen würde aber dafür ist es jetzt zu spät
also 2möglichkeiten sind da!Nr.1=Ihr treibt ab und last euch für demnächst den kinderwunch nochmal durch den kopf gehen oderNr.2=ihr einigt euch undzwar wird eine liste mit pro und contra erstellt und das wo am ende mehr da ist gewinnt




Und fals sie vater werden herzlichen glückwunsch das schwerste ist üüberstanden
 
ja Dame - das ist etwas böse aber das leben ist ja auch kein ponyhof hab ich hier irgendwo gelesen.
ich habe das Argument, dass sie sich mit einer abtreibung auch gegen mich entscheidet, schon gebracht und es ist ja auch ziemlich normal, dass man schnell in diese richtung denkt.
ich habe dafür allerdings grosses kopfschütteln geerntet und sie hat mir deutlich versichert, dass es ihre ureigene entscheidung ist und nichts mit mir zu tun hat.
das muss man nicht glauben, auf der anderen seite verbringt sie all ihre freie zeit mit mir, ist sehr aufmerksam, sehr zärtlich und sehr liebevoll. Sie müsste das nicht tun bzw. wieso sollte sie zeit verschwenden mit jemandem, mit dem sie nicht auf lange sicht zusammen sein will?
ausserdem spürt man, ob der andere eine enge innere beziehung zu einem aufgebaut hat oder nicht und da bin ich mir recht sicher - leider reicht es offensichtlich nicht für ein gemeinsames kind zum jetzigen zeitpunkt.

was hat eigentlich der punkt "ablehnung kind = ablehnung vater" mit familienaufstellung zu tun? ich habe das nicht verstanden?
lg
marko

nachtrag - ich bin mir sicher, dass sie sich nicht an ihrem vater rächen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo maho,

damit ein Kind überhaupt entstehen kann, braucht es Vater und Mutter. also hat eine Frau überhaupt nicht das Recht alleine darüber zu entscheiden, was sie mit dem Kind in ihr tun möchte. Von sich alleine hätte sie nämlich nicht schwanger werden können. Also hat es etwas mit dir zu tun. (außer ein anderer Mann ist der Vater!)

Es heißt, dass mit der Abtreibung auch der Vater des Kindes abgetrieben wird. Also auch du. Sie will auch den Teil von dir nicht haben. Darüber stellt sie sich. Deine Bedürfnisse sind ihr völlig egal. Da nützen ihre Zärtlichkeiten etc. auch nicht drüber weg. Es könnte sogar sein, dass sie sich damit umgarnen will, dass du dann der Abtreibung zustimmst.

Hallo, wach auf. Soweit ich dich verstanden habe, würdest du gerne Vater werden. Gelten deine Bedürfnisse denn nun gar nichts mehr? Geht es dann immer nach dieser Frau und du bleibst hinten dran? Wer sowas gegen den Vater selbst entscheidet hat noch andere Hämmer in petto.

Welchen Konflikt sie in sich trägt, ob der jetzt mit der Schwangerschaft an sich zu tun hat, weil sich ihr Körper dann negativ verändert, oder mit dem Muttersein, weil sie ein konflikthaftes Mutterverhältnis hat, oder was auch immer er ist, das ist ihre ganz persönliche Angelegenheit.

Was das Kind anbelangt, wäre es ohne dein Zutun nicht in ihrem Bauch. Also geht es dir auch etwas an.

LG Dame
 
Hi Maha,

ihr seid da ja in einer ganz schön schwierigen Situation.

Erst einmal möchte ich Dir sagen, dass ich es ganz klasse finde, wie Du zu Deiner Freundin und auch zu Deinem ungeborenen Kind stehst. Das würde nach 4,5 Monaten Beziehung sicherlich nicht jeder tun.

Dann möchte ich eine Sache noch mal verdeutlichen und zwar für alle die hier geschrieben haben. Es ist NICHT NUR das Kind der Frau, dass sie da in sich trägt, sondern auch das Kind des Vaters, d. h. er hat da auf alle Fälle ein Mitspracherecht. Wenn er dieses wahrnehmen möchte, dann ist es nicht mehr die alleinige Entscheidung von ihr, einfach zu sagen, sie treibt jetzt ab.

Vor allem, wenn man diesen Gedanken einmal weiterspinnt: Maha, könntest Du es ertragen, wenn sie abtreiben würde? Oder würde da nicht die Beziehung übelst drunter leiden, könntest Du jemals aufhören, ihr Vorwürfe zu machen? Wie kommst Du mit der Situation klar? Meine momentane Einschätzung ist, dass zusammen mit der Abtreibung früher oder später auch Eure Beziehung vor dem Aus stehen würde.

Ich denke, dass das Beratungsgespräch bei Pro Familia auf jeden Fall eine super Sache ist, da hier das Für und Wider gut erläutert werden kann und vor allem ein kompetenter Vermittler zwischen den Fronten vor Ort ist. Bring dort auf jeden Fall zum Ausdruck, dass Du das Kind haben möchtest.

Hast Du schon mal über eine Lösung nachgedacht, die da heißt: "Wenn sie das Kind nicht will, dann werde ich halt alleinerziehender Vater"?

Erzähl am Freitag auf jeden Fall mal, wie's war.

LG und knuddelz,
Grünpflanze
 
@Dame und Grünpflanze:
Ihr macht beide den Punkt, dass eine Beziehung mit diesem Hintergrund spätestens nach der Abtreibung auf ziemlich wackeligen Beinen steht. Wohl war - wenn ich eine Tendenz aussprechen müsste, so ginge sie eher in Richtung Trennung (und das obwohl ich sie sehr liebe).
Aber das ist nichts was mich jetzt weiterbringt, ich kann mich mit dem Gedanken beschäftigen, wenn es soweit ist und solange das Kind noch in Ihrem Bauch ist, ist es das nicht.
Das Argument als Erpressung zu benutzen führt sicher auch eher ins Gegenteil, obwohl ich in einem der nächsten Gespräche nochmal daraufhinweisen werde, dass die Gefahr einer Trennung im Nachhinein sehr real ist.

Dann ist da noch die Diskussion wer eigentlich die Entscheidung treffen darf - die Frau allein oder Mann und Frau.
Ich habe darüber niemals ausführlich vorher nachgedacht aber ohne selbst in der Situation zu stecken, hätte ich sicher auch der Frau das letztlich alleinige Recht zugesprochen. Ich bin ein sehr pragmatischer Mensch und alle Theorie ist grau, wenn sie sich in der Praxis nicht bewährt.
Ist es denn vorstellbar, eine Frau ein Kind austragen zu lassen, was sie selbst nicht will? Dieser Gedanke fällt mir sehr schwer, zumal ich jemand bin, der dem Zusammenspiel zwischen Körper und Geist eine grosse Rolle beimisst und ich große negative Auswirkungen auf das Kind befürchte in einer solchen Konstellation.
In diesem Zusammenhang kann ich auch gleich die Frage zur alleinerziehenden Vaterschaft beantworten. Ich habe das Angebot gemacht, war aber nicht erfolgreich (Spricht das nicht eigentlich dafür, dass es wirklich nicht mit mir zusammenhängt??)

soweit erstmal
lg
marko
 
Hallo Marko,

Ist es denn vorstellbar, eine Frau ein Kind austragen zu lassen, was sie selbst nicht will? Dieser Gedanke fällt mir sehr schwer, zumal ich jemand bin, der dem Zusammenspiel zwischen Körper und Geist eine grosse Rolle beimisst und ich große negative Auswirkungen auf das Kind befürchte in einer solchen Konstellation

Das ist in der Tat schwierig einzuschätzen. Es ist schon was dran an deiner Theorie. Meine Idee wäre, ProFamilia darauf anzusprechen, nach ihren Erfahrungswerten in so einem Fall.

obwohl ich in einem der nächsten Gespräche nochmal daraufhinweisen werde, dass die Gefahr einer Trennung im Nachhinein sehr real ist.

Dies auszusprechen halte ich für voreilig. Und zwar deswegen, weil du gar nicht weißt, wie es sich anfühlt, wenn sie das Kind "entsorgt" hat. Sie könnte den Satz als Drohung ansehen und als Bestätigung. Man weiß nicht, was in ihrem Kopf tatsächlich so vor sich geht.

Pass gut auf dich auf

Dame
 

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