Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hammer und Sichel verbieten

  • Starter*in Starter*in Dr. House
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es hat ja nichts damit zu tun, ob jemand vom Unrecht wußte oder nicht. Die meisten DDR-Bürger haben sehr wohl gewußt, in welchem Staat sie leben.
Aber die Vorstellung das eben dieser Staat alle seine Bürger gegängelt habe und hundertausende im Gefängnis saßen - ist nicht richtig. Dem überwiegenden Teil der Bürger ging es wohl - bis auf die Reisefreiheit - recht ordentlich. Gemessen natürlich am Wohlstand im Ostblock.
 
Dieser Beitrag ist absolute Schönfärberei.
Wenn nicht gar erlogen: Ein Einzelfall!


Tja, Theorie und Praxis.... Wir sind alle doof, du weißt Bescheid 😀.
Träum weiter, Willy, wir haben es erlebt. Das Positive, genau wie diejenigen, die das Negative erlebt haben. Und auch heute gibt es genug Bundesbürger (auch in den alten Bundesländern aus nicht-ostdeutscher Abstammung) die diesen Staat hier am Liebsten zugemauert sehen würden.... So isst eben... In ein paar Jahren weißt du vielleicht, wovon wir reden. Wo der Unterschied zwischen Geschichten und Erlebten ist.
LG
 
PS. Weißt, Willy, du beziehst dein Wissen aus 100 % Theorie. Es gab ca 17 Mio Menschen in der DDR. Davon gab es sicher auch etliche Unzufriedene oder auch Verfolgte. Hab ja geschrieben, dass durchaus Unrecht geschehen ist. Aber wie einer meiner Vorposter geschrieben hat: man konnte auch in der DDR glücklich sein. Arrangieren muss man sich auch heutzutage. Und du bist sicher der Letzte, der widerlegen kann, dass es mehr als nur 3 glückliche Normal-Bürger in der DDR gegeben hat.
 
Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen. Ich bin getauft, bin in die Kirche gegangen. Ich hatte eine unbeschwerte Kindheit, gute Noten in der Schule, hab meinen Facharbeiter gemacht. Wollte dann studieren, durfte zuerst nicht, weil ich Kirchen- und kein Parteimitglied war. Bin nicht aus der Kirche aus- und nicht in die Partei eingetreten und hab trotzdem studiert. Später kam die Wende und die ersten die in der Kirche saßen waren die ehemaligen Parteisekretäre. Und dann hat mir mal ein Pfarrer gesagt, dass ja viele nur wegen Job und Karriere in die Partei sind und nicht zu ihrem Glauben stehen durften, die armen Menschen!! Hallo????????? Und genau die sind es, die heute jammern, wie sehr sie unterdrückt wurden vom Sozialismus/Kommunismus!!!!
Ich hab nie erlebt, dass jemand wegen seiner Religion benachteiligt oder gar erschossen (wenns nicht so ernst wäre, würde ich mich vor Lachen auf dem Boden kugeln) wurde!! Meine halbe Verwandtschaft lebt in den alten Bundesländern, die kamen zu Besuch etc. und aus meiner Familie wurde niemand deswegen eingesperrt!!
Es ist traurig, wie im Laufe der Zeit die Geschichte hingebogen wird und sich genügend Menschen finden, die da mitspielen....

Sorry Lilalaunefee, es GAB Schwierigkeiten für Menschen, die überzeugte Kirchenanhänger waren, udn nicht zu knapp.
Ich selbst im Westen aufgewachsen, arbeite aber seit einigen jahren im Osten in einem konfessionellen Krankehaus.
Was die Schwestern dort berichten deckt sich nicht mit dem, was du schreibt.

Ich habe Kontakt zur Familie des kürzlich verstorbenen ehemaligen Bischoffs Schönherr, er war Schüler Bonhoeffers, hat sich in der DDr sehr für die Anerkennung der Kirchen eingesetzt.
Auch er und seine Familie sehen das anders als du.
 
Also Ich bin ein DDR-Kind und uns gings gut in der DDR. Solange man mit dem zufrieden war was man hatte, nicht auf den Kopf gefallen war, sich an die Regeln hielt und nicht hoch hinaus wollte lebte man sogar viel entspannter und glücklicher als heute.
Quatsch.
Die, die durch das System und die Mauer familiär getrennt wurden oder karrieremäßig was erreichen wollten hatte es richtig angeschissen gehabt.

Leider spricht man immer nur über das politische und wirtschaftliche System der DDR, aber selten über die schönen Dinge.
Die schönen Dinge interessieren mich einen Scheiß, denn die schlechten überwogen. Zumindest im Bezug auf das jetzt.
Ich glaube ein Willy weiß noch immer nicht was dieses Ostalgie-Phänomen vor einigen Jahren für ein Sinn hatte.
Genauso wie das Gequatsche von: "Bei Hitler war garnicht alles so schlecht" 🙄.
PS. Weißt, Willy, du beziehst dein Wissen aus 100 % Theorie. Es gab ca 17 Mio Menschen in der DDR. Davon gab es sicher auch etliche Unzufriedene oder auch Verfolgte. Hab ja geschrieben, dass durchaus Unrecht geschehen ist. Aber wie einer meiner Vorposter geschrieben hat: man konnte auch in der DDR glücklich sein.
Das habe ich nirgends bestritten. Was du hier verzapfst, ist absolute Relativierung. Die DDR war ein Unrechtsstaat. Ein Verbrecherstaat, den sich kein Demokrat wieder herwünschen könne.

Akzeptiere dies.
Arrangieren muss man sich auch heutzutage. Und du bist sicher der Letzte, der widerlegen kann, dass es mehr als nur 3 glückliche Normal-Bürger in der DDR gegeben hat.
Lass die Relativierungen. Unter Hitler gab es auch glückliche Menschen. Mehr als drei. Die DDR war ein undemokratisches Staatengebilde, welches dem unsrigen in nahezu allen Gesichtspunkten unterlegen war.
Es sagt niemand dass alles gut war und es keine Probleme gab, aber deswegen die Fahne oder die Symbole verbieten?
Wenn die Symbole der Nazis verboten gehörten, dann auch jene Vernichtungssymbole der Kommunisten. Sie töteten mindestens so viele Menschen wie die Nazis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry Lilalaunefee, es GAB Schwierigkeiten für Menschen, die überzeugte Kirchenanhänger waren, udn nicht zu knapp.
Ich selbst im Westen aufgewachsen, arbeite aber seit einigen jahren im Osten in einem konfessionellen Krankehaus.
Was die Schwestern dort berichten deckt sich nicht mit dem, was du schreibt.

Ich habe Kontakt zur Familie des kürzlich verstorbenen ehemaligen Bischoffs Schönherr, er war Schüler Bonhoeffers, hat sich in der DDr sehr für die Anerkennung der Kirchen eingesetzt.
Auch er und seine Familie sehen das anders als du.


Naja, vielleicht hab ich ja in Wirklichkeit gar keine Vergangenheit.. Alles nur geträumt....... Oh ja. Meckerer gab und gibt es immer. Es gab auch Kirchenanhänger, die einfach nur ihren Glauben gelebt haben. Und das auch durften..... Es fällt mir jedenfalls schwer, mit Menschen zu diskutieren, die all das nicht selbst erlebt haben. Ich hab sowohl zu DDR-Zeiten als auch heute Kirchen-Treue-Anhänger - was auch immer kennen gelernt, die alles andere als kirchennah (Gott nah?) waren/sind... Wie gesagt, wenn ein Pfarrer mehr
Verständnis hat für Menschen, die erst in der SED und dann in der Kirche waren anstatt für Menschen, die schon zu DDR-Zeiten zu ihrer Kirchenzugehörigkeit gestanden haben - was soll man da noch sagen.........
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Nichts123 Catcalling verbieten? Gesellschaft 45

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben