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Den Ärmsten wird genommen -skandalös!

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Uff, ich habe mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen und wollte mich eigentlich nicht daran beteiligen.
Aber ich finde, man muss Willy schon zumindest eine gewisse Anerkennung zollen, als einziger gegen vielleicht 20 erzürnte Poster seine Position hier zu verteidigen, auch wenn man diese nicht teilen mag.
Ja, ich fand sogar einige seiner Argumente recht überzeugend, wenngleich er diese dann manchmal im Affekt im nächsten Augenblick mit einem Tiefschlag wieder unnötig entwertet hat. Aber wenn von so vielen Seiten auf einen eingedroschen wird, bewahrt man nicht immer einen kühlen Kopf.

Einige meiner Zitat-Klicks, die ich beim Aufspulen des Threads mitgenommen habe:
Das erinnert mich an eine Stelle aus Pink Floyds "Dark Side of the moon":
Etwas OT zwar, aber hier muss ich EUFrank einfach zustimmen,
eines der besten Alben der jüngeren Musikgeschichte.😎

An alle, die sich so sehr für die Würde der Obdachlosen einsetzen:

Wer von Euch hat sich schonmal mit einem wirklich unterhalten, oder ihm eigenhändig eine Essen und ein warmes Getränk gebracht bzw. gefragt , ob und was er haben möchte?
Als mich vor Jahren als Student mein Weg in die TU fast jeden Tag das kurze Stück vom Bahnhof Zoo durch einen Teil des angrenzenden Tiergartens (für alle Nicht-Berliner, Tiergarten ist ein Park und Bezirk und hat nichts mit dem Zoo zu tun, ausser dass dieser im Süden daran angrenzt) führte, passierte ich zwangsläufig die Nachtquartiere (i.d.R. auf und um Parkbänken sowie den S-Bahn-Bögen der dort Stadtbahn genannten Trasse) einiger Berber. Z.T. verbrachte ich sommers auch meine Mittagspausen dort, zumindest an den Tagen, wo ich durch meinen Job in der Versuchsanstalt (Schleuseninsel für die Berlin-Kenner) zu tun hatte.
So blieb es nicht aus, dass ich mal mit ein oder zweien von denen ins Gespräch kam.
Und ich habe dabei von einigen Schicksalen gehört, die ähnlich gelagert waren, wie die Fälle, die Benjamin-29 in seinem Nachtwächterjob erlebt hat.
Natürlich hatte ich, der Überzeugung, dass in unserem Sozialstaat eigentlich niemand auf der Straße leben müsste, auch dieses Argument angebracht und erfahren müssen, dass es Menschen unter denen gibt, denen es aufgrund ihrer Psyche, ihres Charakters schlichtweg unmöglich erscheint, das Angebot von Obdachlosenheimen anzunehmen und die stattdessen winters es lieber riskieren, sich schwere Krankheiten oder gar Erfrierungen zuzuziehen, indem sie Platte machen, oder von den reichlich vorhandenen Ratten (der nahegelegene Zoo bietet auch diesen ungebetenen Gästen einen reich gedekten Tisch) bestiegen und angenagt zu werden.
Sicher ist das von mir nur ein sehr oberflächlicher Kontakt zu dieser Gruppe Menschen gewesen, aber wenn man mit offenen Augen durch eine Stadt wie Berlin läuft, kann man kaum darüber hinweg sehen.
Meinst Du nicht auch, dass solche Leute dringend Hilfe brauchen, Leute, denen Alkohol wichtiger ist als gute Ernährung?
Die von der Posterin dargebotene Schrippe war bestimmt keine gute Ernährung.🙄
Das ließe unser Steuersystem gar nicht zu. Meiner Ansicht nach müsstest du Beweise für deinen Schmarn heranziehen, aber nun gut - Hier ein Artikel aus dem HAndelsblatt, der belegt, dass die oberen 10% der Bevölkerung über die Hälfte des Steueraufkommens finanzieren:
Reiche zahlen die höchsten Steuern - Politik - Deutschland - Handelsblatt.com

Dass der Part Arbeit und Soziales beinahe 50% des Bundeshaushaltes ausmacht, dürfte allgeimein bekannt sein.
Rein von den Zahlen lässt sich das Argument wohl wirklich schwer widerlegen.
Ich glaube aber, dass wir ein furchtbar ineffizientes Umverteilungssystem haben, bei dem den wirklich Hilfsbedürftigen nicht immer so geholfen wird, wie es nötig wäre.
Conny,da kann ich dir nur zustimmen....ich habs letztens selbst erlebt,bin Zeuge geworden wie ein alter Herr mit seinem Fahrrad übel stürzte,soviele Menschen sind einfach dran vorbei gegangen und haben da sogar noch komisch geschaut,ich hab den alten Herren hochgeholfen und ihm auf Wunsch nen Rettungswagen gerufen...

Aber das macht einen Großteil unserer Gesellschaft aus, fast ein jeder ist nur noch auf sich bedacht und es wird sogar schon ignoriert wenn andere Menschen öffentlich Hilfe brauchen...
Ich glaube eher, dass das ein Problem der Masse ist.
Ich denke schon, dass die meisten Menschen Empathie empfinden und durchaus hilfsbereit sind.
Nur je mehr Menschen Zeuge eines Unglücks sind, desto geringer sind die Chancen für den Verunglückten unmittelbar Hilfe zu erfahren, weil jeder Zeuge denkt, es haben ja noch genügend andere mitbekommen unter denen bestimmt einer ist, der viel besser als ich helfen kann.
Auf einer einsamen Landstraße sind die Chancen auf schnelle Hilfe sicher viel günstiger.
HaHaHa das ich nicht Lache,,,,
ich lebe auf dem Dorf und da gehört es zum guten Ton in der FF zu sein,,,,So einige der Lieben Männer gehen nach Getaner Menschenliebe nach Hause und verprügeln Frau und Kind....
Sag mal Conny, auf was für `nem Dorf lebst du denn, wo die braven Vereinsmitglieder abends nach gemeinschaftlichem Ehrenamt ihre Frauen verprügeln?🙄
 
Ich verstehe nie, wieso sich die Menschen aufregen, wenn irgendwelche Obdachlosen nicht mehr unterstützt werden, oder Hartz4 gekürzt werden soll. ( dazu ist es leider noch nicht gekommen)

Immerhin ist es so, dass die meisten Menschen in Deutschland - fast alle- ein Dach über dem Kopf haben und in Arbeit sind.
Warum also nicht der "hässlichen" Minderheit die Hilfeleistungen kürzen.
Wer unzufrieden ist soll nach Afrika schielen und danach mit gutem Gewissen jammern.
 
Na ja, sowas ist leciht gesagt, wenn man selbst vielleicht ausreichend hat. Man muß aber begreifen, das die Ordnung des Zusammenlebens zwischen den Menschen bereits gestört ist und eben in Kürze die Demokratie auf dem Spiel steht - wenn es so weitergeht wie bisher.
 
Na ja, sowas ist leciht gesagt, wenn man selbst vielleicht ausreichend hat. Man muß aber begreifen, das die Ordnung des Zusammenlebens zwischen den Menschen bereits gestört ist und eben in Kürze die Demokratie auf dem Spiel steht - wenn es so weitergeht wie bisher.

Ich würde eher sagen, dass die Ordnung dadaurch gestört ist, dass die Leistungsträger unserer Gesellschaft immer weiter geschröpft werden, um dem gesellschaftlichen Ballast ein "menschenwürdiges" Leben zu ermöglichen. Dass diese dann gleichviel oder mehr finanzielle Möglichkeiten haben als Geringverdiener, die diese dann teilweise auch mitfinanzieren, ist einfach nur pervers.
 
Hallo Gast11!

Ich verstehe nie, wieso sich die Menschen aufregen, wenn irgendwelche Obdachlosen nicht mehr unterstützt werden, oder Hartz4 gekürzt werden soll. ( dazu ist es leider noch nicht gekommen)

Immerhin ist es so, dass die meisten Menschen in Deutschland - fast alle- ein Dach über dem Kopf haben und in Arbeit sind.
Warum also nicht der "hässlichen" Minderheit die Hilfeleistungen kürzen.
Wer unzufrieden ist soll nach Afrika schielen und danach mit gutem Gewissen jammern.
Es kann doch nicht sein, dass alle, die hässlich sind oder einer Minderheit angehören, keine Menschwürde mehr besitzen!

Gerade die "Outsider" der Gesellschaft verdienen meist eine besondere Beachtung.
 
Obdachlos zu werden ist Heutzutage nicht mehr so weit von sich zu weisen.
Man wird Arbeitslos und wenn man innerhalb von einem Jahr nichts neues hat ,bekommt man ALG2 .
Das Amt möchte dann die zu Teure oder zu große Wohnung verständlicher weise nicht mehr bezahlen.
Dann muss man innerhalb kürzester Zeit sich eine Neue suchen.Früher war das einfacher,heute stehen schon in den Wohnungsanzeigen :Keine ALG2 Empfänger die meisten Vermieter wollen keine Arbeitslosen,,,geschürt durch vorurteile ( Medien )
Ich sage immer wieder all diese Sachen kann jeden von uns treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Conny , da hast Du recht es kann jeden treffen . Ich bin eine schwer Depressive Frau war jetzt 7 Monate krank daheim gehe Morgen wieder zur Arbeit was wenn ich es dennoch nicht schaffe ? Meine Knochen sind durch Akkord und Fließbandarbeit zerschunden die jüngste bin ich auch nicht mehr . So könnte es mich jederzeit erwischen in Arbeitslosigkeit zu stürzen und nach und nach ins soziale Aus . Was würden manche Zeitgenossen mit mir dann am liebsten machen ? Darum habe ich vor Menschen die in dieser prekären Situation großen Respekt denn ich könnte irgendwann zu ihnen gehören und bräuchte die Solidarität jener Menschen die oft so verächtlich gedemütigt werden .
 
Wie kann man als denkender Mensch auf HartzIV-Empfängern/Obdachlosen angesichts der Bankenkrise rumhacken?😕

Es wurden nur in Deutschland Milliarden Euro von den "Top-Managern" ohne Gewissensbisse einfach so "verzockt". 😱

Und dann dürfen diese skupellosen Geldgeier auch noch ganz einfach ihre Köfferchens packen und abhauen - aber nicht ohne einer Millionenrente jährlich :mad:


So manch Einer benimmt sich ganz genau SO wie GEWÜNSCHT, nämlich mit dumpfbackigem Tunnelblick ohne Verstand - da hackt es sich viel leichter......🙄:mad:

So lange das Volk nämlich gegenseitig aufeinander losgeht, so lange können die Geldteufel dieser Welt in Ruhe schalten, walten und ihre Milliardenschäfchens ins Trockne bringen.

Aber seelig sind die geistig Armen..........
 
Wie kann man als denkender Mensch auf HartzIV-Empfängern/Obdachlosen angesichts der Bankenkrise rumhacken?😕

Es wurden nur in Deutschland Milliarden Euro von den "Top-Managern" ohne Gewissensbisse einfach so "verzockt". 😱

Und dann dürfen diese skupellosen Geldgeier auch noch ganz einfach ihre Köfferchens packen und abhauen - aber nicht ohne einer Millionenrente jährlich :mad:


So manch Einer benimmt sich ganz genau SO wie GEWÜNSCHT, nämlich mit dumpfbackigem Tunnelblick ohne Verstand - da hackt es sich viel leichter......🙄:mad:

So lange das Volk nämlich gegenseitig aufeinander losgeht, so lange können die Geldteufel dieser Welt in Ruhe schalten, walten und ihre Milliardenschäfchens ins Trockne bringen.

Aber seelig sind die geistig Armen..........

Ganz im Gegenteil. Uns als Mittelständler erlaubt die Bankenkrise gerade dies erst recht. Schließlich dürfen wir neben den Hilfeempfängern dort unten (Ich weiß ich pauschalisiere), auch noch die Zockereien dort oben finanzieren.
Der Tüchtige Steuerzahler (Lilyan gehört auch dazu) ist in jeder Hinsicht wieder der dumme. Ich bin übrigens allmählich gegen das Rettungspaket. Denn ich bezweifle seinen Nutzen - schließlich legen wir damit schon den Grundsetein für die nächste "Blase".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz im Gegenteil. Uns als Mittelständler erlaubt die Bankenkrise gerade dies erst recht. Schließlich dürfen wir neben den Hilfeempfängern dort unten (Ich weiß ich pauschalisiere), auch noch die Zockereien dort oben finanzieren.
Der Tüchtige Steuerzahler (Lilyan gehört auch dazu) ist in jeder Hinsicht wieder der dumme. Ich bin übrigens allmählich gegen das Rettungspaket. Denn ich bezweifle seinen Nutzen - schließlich legen wir damit schon den Grundsetein für die nächste "Blase".

Prekariat - Unterschicht - DIE da unten.......

Ich BIN da unten und ich kann Dir nur sagen, dass es nicht wirklich schön ist. Man wird dermaßen schlecht gemacht, dass ich mittlerweile unterm Teppich aufrecht stehen kann. Zutraun tue ich mir mittlerweile gar nix mehr. Zu alt, zu alleinerziehend.

Wo sind die ganzen Arbeitsplätze denn geblieben?

Abgewandert in Billigländer oder vom Computer wegrationalisiert.

DAS ist das Problem! Es muss auch Arbeit für die "einfachen Leute" geben. Menschen die mit ihren Händen arbeiten können, einfache Arbeit verrichten können OHNE Gehirnakrobatik.

Und wenn es so eine Arbeit gibt, dann kann man die Familie damit nicht mehr ernähren.

Mittlerweile ist Alles so teuer geworden, dass es immer mehr Menschen gibt die am Essen sparen - und das in einer Überflussgesellschaft. Es ist eine Schande.

Ob ein Land und die Menschen die da leben gut sind oder nicht zeigt sich immer am Umgang mit ihren Schwächsten. Kranke, Kinder, Arme, Behinderte..........DA spiegelt sich jeder Einzelne.

Vielleicht sollte man anstatt auf Schwächeren rumzuhacken mal ins eigene Herz schaun - dort zeigen sich nämlich die eigenen Schattenseiten.

Es gibt im Grunde genug für Alle - es ist nur ungerecht verteilt. Und so lange wie Menschen das eigene Herz zur Mördergrube machen wird sich daran auch nichts ändern.

Anstatt auf HartzIV-Empfängern, Obdachlosen oder Ausländern rumzuhacken sollten wir Alle gemeinsam dafür kämpfen, dass für ALLE Menschen das Leben lebenswert ist - und dazu brauchts keine Millionen.

Es gab Zeiten, da saßen die Menschen z.B. gemeinsam vorm Fernseher - heutzutage hockt jeder isoliert in seinem Zimmer vor irgendeiner Glotze - soll DAS der Wohlstand sein den wir wollen und brauchen?

Aber anscheinend müssen die Menschen sich erst voneinander entfernen und immer mehr in Isolationen geraten um zu erkennen, dass es nur gemeinsam und miteinander geht.

Ach, was reg ich mich auf.......
 
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