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Zwiegespaltenheit

Persönlichkeit

Neues Mitglied
Hallo ihr lieben
habe zur Zeit ein paar Probleme mit mir selbst,
vielleicht ist ja jemand bereit meinen Text zu lesen, kann mich verstehen, versucht es, sieht Parallelen oder hat ein paar lebenswerte tipps für mich,
würde mich über Kommentare/Antworten sehr freuen.
Als dann. Wäre Euch sehr dankbar.

bei mir ist es so dass ich früher sehr willensgesteuert und selbstkontrolliert war, dann habe ich versucht meine Gefühle mehr anzunehmen, zuzulassen, habe gemerkt dass da ein weiterer Teil ist. Ein Gefühlsteil. Ich kann mich auf diesen Teil fokussieren, gefühlsauthentisch sein, nicht so gespielt wie es die Mehrheit macht nehme ich an. Es ist ein Gefühl der Annahme, der Tiefe, der Reinheit, der Ehrlichkeit. Ich folge meinem Gefühl, versuche gefühlsauthentisch und positiv zu sein, keine negativen Gedanken zu hegen. Es ist Fokusierung. Früher war ich anders, da habe ich diesen Gefühlsteil oft unterdrückt. Wollte immer Frau der Lage sein, die die Kontrolle hat, sich nicht unterdrücken lässt. Aber ist es nicht auch wichtig sich seinen Gefühlen zu öffnen, seinem Herz? Seiner Reinheit und Liebe? Wieso darf es denn keiner sehen? Als wenn man dann zu weich wäre für die Gesellschaft, für die Welt, ja weil man Gefühle hat und ein Herz und empfindet. Was ist daran so schlimm? Die Menschen haben Angst, Angst vor ihrer Verletzlichkeit, wollen sie niemanden zeigen! Ja in Wirklichkeit sind wir alle sehr hochsensibel! Ja! Nur die Mehrheit der Gesellschaft unterdrückt ihre Gefühle! Warum? Um nicht verletzt zu werden, um angesehen zu werden, um cool zu sein. Fühlen sich hart anstatt weich. Aber wird man nicht erst verletzlich durch diese Härte? Wenn man seine Gefühle nicht zeigt? Wie soll sie einer erkennen und verstehen? Diese Vertuscherei, Verstellerei, Gespiele. So sein wie man sein will, nur um nicht so zu sein wie man wirklich ist. Gefühle, sie sind da. Bei den meisten in der stillen Kammer, aber gehören sie da hin? Kontrolliert sein, den Tag leben. Selbstkontrolliert. Fluch oder Segen? Das soll richtig sein? Wieso nicht offen damit sein? Gefühle. Verständnis. Anerkennung. Liebe. Wieso denn alles verstecken. Ja wir können uns ausdrücken, aber wie hinter Mauern, macht das nicht einsam? Fühlen wir uns so nicht alleine? Oder doch das Ego? Den Willen spielen lassen? Alle Gefühle zulassen? Gedanken. Kritisch sein. Wie fühlen, wie denken? Zwiespaltenheit, der Geist entzwei, in zwei Teile gebrochen, Wille/Ego vs. Gefühl. Wem lasse ich den Raum? Wer darf sein? Entscheiden, es fällt schwer. War man doch früher so und will heute anders sein. Ein anderes Muster. Eine andere Identität. Irgendwie. Obwohl man eins ist, aber trotzdem zwei. Wieso? Wieso nicht einfach eins in Harmonie? Da ist dieser Spalt, dieser Bruch. Er zerreißt meine Seele. Aber es muss weiter gehen, Tag für Tag. Bloss wie? Versteht das wer?
 
A

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Re: Zwiegespaltenheit
Hallo Persönlichkeit,

schau mal hier:
Zwiegespaltenheit. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Denkst ja nicht grad gut über Deine Mitmenschen, nur weil nicht jeder sofort seine Gefühle offenbart, heißt das ja nicht das keine Gefühle da sind...manches muß man vielleicht erst mit sich selbst abmachen..
 
Hallo meduse,

erst einmal vielen Dank für die dir genommene Zeit dir meinen Text durchlesen.

Ja weisst du, leider verstehst du mich nicht ganz.

Ich denke doch gar nicht schlecht von meinen Mitmenschen!

Ganz im Gegenteil, ich versuche so gut wie möglich von ihnen zu denken, weisst du, es ist wirklich so.

Das sollte kein Vorwurf an dich sein, vielleicht hast du dich direkt angesprochen gefühlt.

Es ist halt so, heutzutage sind Menschen sehr vorsichtig was ihren Umgang mit ihren Gefühlen betrifft. Besser gesagt, im Umgang damit ihre Gefühle auch zu zeigen, sich selber, wie sie wirklich denken und fühlen. So nehme ich es an.

Weisst du zur Zeit habe ich mehr ein Problem mit mir selber, anstatt mit anderen Menschen.

Ich denke sehr viel über mich selber nach.

Merke wie Menschen mit mir reden, sich verhalten, wenn ich auf eine Art bin.

Alles kommt zu einem zurück, weisst du, was gut ist einerseits, so kann man lernen. Das führt uns weiter. Es ist gut dass es so ist.

Schade dass du gleich so schlecht von mir gedacht hast und gleich meinst zu wissen wie ich denke, du unterstellst mir sogar, dass ich sehr schlecht denke von meinen Mitmenschen, wobei es gar nicht so ist. Das finde ich so wirklich nicht richtig. Du solltest nicht zuviel in eine andere Person rein interpretieren, wenn du doch gar nicht weisst, wie sie wirklich denkt. Es ist ja lediglich deine Einschätzung dazu. Aus diesem Grunde solltest du dich so nicht ausdrücken finde ich, denn es ist nicht richtig wie du denkst. Es ist falsch, und kein Mensch hört sich gern etwas an was gar nicht stimmt, was eine völlige Fehlinterpretation ist. Das ist schon fast eine unzutreffende Beleidigung, wenn ich es so auffassen würde. Kein Mensch fühlt sich gerne missverstanden . Ich nehme mir ausserdem sehr viel zu Herzen und denke darüber nach. In deinem Fall hast du leider nicht ganz Recht. Denke doch erst einmal genauer nach bevor du etwas unterstellst.

Ich versuche wirklich mein Bestes, jeden Tag und so positiv wie möglich zu denken und zu sein. Ich habe sogar einen wirklich sehr hohen Anspruch an mich selber was das betrifft, wirklich sehr hoch, deswegen
bereitet mir ja viel Probleme, was mich beschäftigt. Ich versuche mich ständig zu verbessern und denke über mich selber nach über die Art, wie ich bin, weisst du.

Wenn du wüsstest.

Wünsche dir alles liebe und gute

"Persönlichkeit"
 
Zuletzt bearbeitet:
"Aber ist es nicht auch wichtig sich seinen Gefühlen zu öffnen, seinem Herz? Seiner Reinheit und Liebe? Wieso darf es denn keiner sehen? Als wenn man dann zu weich wäre für die Gesellschaft, für die Welt, ja weil man Gefühle hat und ein Herz und empfindet. Was ist daran so schlimm? Die Menschen haben Angst, Angst vor ihrer Verletzlichkeit, wollen sie niemanden zeigen! Ja in Wirklichkeit sind wir alle sehr hochsensibel! Ja! Nur die Mehrheit der Gesellschaft unterdrückt ihre Gefühle! Warum? Um nicht verletzt zu werden, um angesehen zu werden, um cool zu sein. Fühlen sich hart anstatt weich. Aber wird man nicht erst verletzlich durch diese Härte? Wenn man seine Gefühle nicht zeigt? Wie soll sie einer erkennen und verstehen? Diese Vertuscherei, Verstellerei, Gespiele."
Hallo nochmal, also vielleicht solltest Du meinen kurzen Text richtig durchlesen, finde schon das Du viele Vorurteile hast ...kommt jedenfalls in Deinem indirekt geschriebenen Text so rüber.. unterstellen möchte ich Dir gar nichts..ist ja auch schon wieder ein Vorurteil von Dir... vielleicht solltest Du Dich weniger mit Dir selbst beschäftigen und mehr auf Deine Mitmenschen achten..es ist nicht böse gemeint.. leider kommen Texte anders rüber, als wenn man direkt mit jemanden spricht.. finde es grundsätzlich gut sich zu überdenken und zu reflektieren, aber alles mit Maß bitte... Everbodys Darling is Everybodys A*******..so ist es leider.. liebe Grüße und sei mir nicht böse, versuche nur ehrlich zu sein, so wie Du es anstrebst..
 
Medusa :

Ich zitiere:

>>Denkst ja nicht grad gut über Deine Mitmenschen<<

Das soll kein Vorurteil von dir sein? Weisst du, du kennst mich gar nicht und interpretierst da etwas in meinen Text. Ich finde nicht, dass man jemanden gleich etwas vorwerfen und unterstellen
sollte, wenn man es gar nicht richtig weiss. Es ist vielleicht deine Einschätzung, das ist alles, dein Eindruck. Aber nur weil du einen Eindruck hast, heisst es nicht dass du es besser weisst wie es ist. Sowas nenne ich mal ein richtiges Vorurteil von dir, und weisst du, du unterstellst mir Vorurteile zu haben. Das ist ja mal eine Verdreherei meines Erachtens.

Ausserdem everybody's darling.., das ist nicht ganz meine Einstellung, ich vertrete meine individuelle Meinung ganz gut und gerne, hab da kein Problem mit, muss es nicht allen Recht machen. Du interpretierst etwas falsches in meinen Text.

Ich sollte mich mehr mit meinen Mitmenschen auseinander setzen.**
Du hast mein Problem nicht ganz verstanden.

Sorry,

aber danke für deine Stellungsnahme, wenn du es nur gut gemeint hast.

Liebe Grüße

"Persönlichkeit"
 
Hallo ihr lieben
habe zur Zeit ein paar Probleme mit mir selbst,
vielleicht ist ja jemand bereit meinen Text zu lesen, kann mich verstehen, versucht es, sieht Parallelen oder hat ein paar lebenswerte tipps für mich,
würde mich über Kommentare/Antworten sehr freuen.
Als dann. Wäre Euch sehr dankbar.

bei mir ist es so dass ich früher sehr willensgesteuert und selbstkontrolliert war, dann habe ich versucht meine Gefühle mehr anzunehmen, zuzulassen, habe gemerkt dass da ein weiterer Teil ist. Ein Gefühlsteil. Ich kann mich auf diesen Teil fokussieren, gefühlsauthentisch sein, nicht so gespielt wie es die Mehrheit macht nehme ich an. Es ist ein Gefühl der Annahme, der Tiefe, der Reinheit, der Ehrlichkeit. Ich folge meinem Gefühl, versuche gefühlsauthentisch und positiv zu sein, keine negativen Gedanken zu hegen. Es ist Fokusierung. Früher war ich anders, da habe ich diesen Gefühlsteil oft unterdrückt. Wollte immer Frau der Lage sein, die die Kontrolle hat, sich nicht unterdrücken lässt. Aber ist es nicht auch wichtig sich seinen Gefühlen zu öffnen, seinem Herz? Seiner Reinheit und Liebe? Wieso darf es denn keiner sehen? Als wenn man dann zu weich wäre für die Gesellschaft, für die Welt, ja weil man Gefühle hat und ein Herz und empfindet. Was ist daran so schlimm? Die Menschen haben Angst, Angst vor ihrer Verletzlichkeit, wollen sie niemanden zeigen! Ja in Wirklichkeit sind wir alle sehr hochsensibel! Ja! Nur die Mehrheit der Gesellschaft unterdrückt ihre Gefühle! Warum? Um nicht verletzt zu werden, um angesehen zu werden, um cool zu sein. Fühlen sich hart anstatt weich. Aber wird man nicht erst verletzlich durch diese Härte? Wenn man seine Gefühle nicht zeigt? Wie soll sie einer erkennen und verstehen? Diese Vertuscherei, Verstellerei, Gespiele. So sein wie man sein will, nur um nicht so zu sein wie man wirklich ist. Gefühle, sie sind da. Bei den meisten in der stillen Kammer, aber gehören sie da hin? Kontrolliert sein, den Tag leben. Selbstkontrolliert. Fluch oder Segen? Das soll richtig sein? Wieso nicht offen damit sein? Gefühle. Verständnis. Anerkennung. Liebe. Wieso denn alles verstecken. Ja wir können uns ausdrücken, aber wie hinter Mauern, macht das nicht einsam? Fühlen wir uns so nicht alleine? Oder doch das Ego? Den Willen spielen lassen? Alle Gefühle zulassen? Gedanken. Kritisch sein. Wie fühlen, wie denken? Zwiespaltenheit, der Geist entzwei, in zwei Teile gebrochen, Wille/Ego vs. Gefühl. Wem lasse ich den Raum? Wer darf sein? Entscheiden, es fällt schwer. War man doch früher so und will heute anders sein. Ein anderes Muster. Eine andere Identität. Irgendwie. Obwohl man eins ist, aber trotzdem zwei. Wieso? Wieso nicht einfach eins in Harmonie? Da ist dieser Spalt, dieser Bruch. Er zerreißt meine Seele. Aber es muss weiter gehen, Tag für Tag. Bloss wie? Versteht das wer?

ich denke ich weiß, was du meinst. selbst wenn man lauter positive gefühle hat darf man sie nicht rauslassen. die meisten menschen wären damit überfordert. fühlen sich manipuliert und unter druck gesetzt dadurch. schlimm eigentlich. ich würde auch gern mehr meinen gefühlen freien lauf lassen.
 
Hallo faeles,

vielen Dank für deine Stellungsnahme.

Ja jeder Mensch hat seinen eigenen Gefühlshaushalt, es gibt sicher viele Gefühlschaoten.

Man muss sich unsere Gesellschaft doch nur einmal anschauen. Ich finde das so fassadenhaft. Keiner ist wirklich echt, viel geschauspielerei.

Wer zeigt schon seine wahren Gefühle und welche dann wo?

Alles sehr gespalten.

Ich finde es so schade, dass es ist.

Ich war wie gesagt früher sehr gefühlskontrolliert, so wie ich eben sein wollte, man idealisiert irgendwelche Verhaltensweisen, eine bestimmte Haltung und so ist man dann eben. So ist man dann. Eine Rolle. Schön.

Aber ist das nicht recht platt?

Wenn wir ehrlich sind, sind wir doch viel mehr. Wir haben Tiefgang. Doch zeigen tun wir soviel Oberflächlichkeit.

Sehe ich das etwa nur so?

Ich empfinde es als sehr bedrückend, dass es so ist.

Habe meine Gefühle immer sehr stark "unterdrückt", beherrscht oder kontrolliert könnte man auch sagen.

Sowas erzeugt nur leider Druck.

Es ist unangenehm finde ich.

Ich wünsche mir einen Fluss meiner Gefühle, Authentizität.

Das gehört doch zur Selbstliebe dazu, dass man zu sich und seinen Gefühlen steht, so wie man eben wirklich ist, fühlt.

Man kann ja trotzdem kontrollieren.

Irgendwann, nach einer Trennung, nahm ich mir vor, mich neu zu finden.

Ich wusste ich hatte viel verdrängt.

War ganz starr geworden. Wollte aber auch immer Nähe und Authenzität. Aber war eben auch recht selbstkontrolliert, gefühlskontrolliert.

Ich war so, kontrollierend.

Ich dachte mir irgendwann, es geht auch anders. Probiere es doch mal aus.

Dann hatte ich eine Identitätskrise.

Ich musste mich arbeitsunfähg schreiben lassen, so sehr schlecht ging es mir.

Ich habe mich so gespalten gefühlt, wusste nicht mehr wie ich wirklich bin. Zwei Teile waren auf einmal da. Einmal so ein tiefer Teil, zu diesem ich den Zugang versperrte.

Ich war neugierig. Ich wollte wissen, wie es ist die Tür zu öffnen. Es war und ist ein anderer Raum in mir selbst. Es fühlt sich anders an in diesem Raum zu sein, ein anderes Gefühl, eine andere Wahrnehmung. Mehr Tiefgang. Ich habe diesen Tiefgang so vermisst in meinem Leben. Diese Tiefe die mich so ausmacht als Mensch.

Das wirkliche fühlen. Nicht das angepasste funktionieren, Rolle spielen.

Es macht mich verrückt.

Ich fühle mich entzwei.

Weiss nicht mehr wie sein soll.

Wie ist es richtig.

Einmal dieser weiche Teil der Gefühlsteil, dem ich mich völlig öffnen kann, wenn ich mir sage gefühlsauthentisch zu sein. Diese Tiefe in die ich mich herablassen kann, die mir gefällt. Alles ist so weit.

Ich nehme meine Umwelt anders war in dieser Authenzität, weil mein Herz ist dann sehr weit geöffnet. Ich sehe mich dann als sehr fühlenden Menschen. Sehr fühlend, sehr herzensoffen. Betrachte Menschen mit Liebe, mit Herz, das empfinde ich als sehr angenehm. In Menschen etwas schönes zu sehen, nicht nur die Fassade.

Endlich fühle ich mich echt.

Aber ich weiss dass es auch anders geht. Dass da ein anderer Teil ist, den ich "abschnüre" für diese Zeit. Um so fühlen zu können. Sonst kann ich das auch nicht.

Wieso ich das mache?

Für die Nähe, die Echtheit, die Authentizität, den Anspruch an mich selber, an mein Leben, mir so nahe gekommen zu sein, mit Liebe diese Nähe zugelassen zu haben, was für mich eine interessante Erfahrung ist.

Ja ich habe genug Liebe erfahren als Kind. Aber ich habe viel verdrängt! Weil ich es alles nicht wollte. Ich wollte alleine sein. Authenzität. Habe mein Herz geschlossen und ging in die Welt. War offen aber mein Herz war zu.

Ich wollte stark sein. Wie ist man man selber? Ich dachte mir, man muss halt stark sein und so wie man sein will, es durchziehen.

Doch wie viel "drückt" man weg um so zu sein, wie man sein will. Ich habe das getan, weil ich ich selber sein wollte, weil das meine Vorstellung war vom ich sein. So ist man doch ich, dachte ich. Gefühlskontrolliert. Stark. Keiner kann einem was anhaben . Dachte ich.

Aber wo ist die Authenzität wenn man so ist?

Das ist doch nur eine Rolle, dieses sein, wie man sein will.

Was ist mit dem wahren Ich. Dem Kern, dem Wesenskern. Dem Charakter. Dem was sich nicht verändern lässt? Der Liebe die in einem lebt. Was ist wenn ich das leben will.

Wenn mein Anspruch so hoch ist.

Dass ich einfach nur Authentizität will.

Um echt da gewesen zu sein.

Um wirklich gefühlt zu haben.

Um gesagt zu haben, wie ich wirklich fühle und denke.
 
Wahrscheinlich ist es bei mir einfach so wie es ist, weil ich bestimmte Sachen erlebt habe, verdrängt habe und dadurch irgendwie geworden bin.

Es kann passieren dass man sein Herz verschließt und misstrauisch wird.

Dann ist da eben eine Mauer.

Aber fühlt es sich so gut an?

Ich will nicht so eine Plattheit leben.

Ich will leben und fühlen.
 
Ergänzung Zwiegespaltenheit

Was ich noch nicht erwähnt habe, ist dass ich zwischen diesen Zuständen andauernd hin und her switche. Ich weiss einfach nicht welcher der richtige ist.

Das ist für mich extrem belastend, da ich mich dadurch nicht eins fühlen kann und auch sehr viel darüber nachdenke.

Es ist tagsüber oft sehr anstrengend, ich denke in diesem gefühlsauthentischen Zustand will ich mich unverletzlicher fühlen, versuche auch mehr hinter die Fassade zu blicken, bin nicht ganz so kühl. Aber es ist ein Zustand in dem ich nur positive Gedanken und Gefühle zulassen will.

Damit ja nichts negatives an mich ran kommt.

Dann der andere Teil, der Willensteil, der wie ich sein will Teil:

Ich habe mich doch schon so oft verletzt fühlen müssen.
Vielleicht war ich selber zu grob, habe selber zu viel abgespalten. Weichheit, Verletzlichkeit, Sensibilität.

Weil alle ja so normal schienen und du sollst ja funktionieren als Mensch, normal sein.

Willst ja auch "normal" sein.

Und dich nicht krankhaft anders entwickelt haben.

Naja was ist schon normal?

Man muss sich die "Welt" doch mal anschauen, grauenhaft.

Lebenszeit geht dahin.

Und dann hat man irgendwie gelebt.
 
Ausserdem hatte man ja auch irgendwann den Anspruch funktionieren zu wollen.

Man wuchs auf.

Geht in die Schule.

Soll irgendwann arbeiten.

Soll funktionieren

Ja man hat die Berufswahl

"Normalität"

Vielleicht sollte man vorsichtig sein wie man sich orientiert. Dass man bloss nicht zu viele Fehler macht.

Dann weiss man selber nicht mehr, wie man man selber am Besten ist.

Man hat viel durchgemacht, erlebt.

Ist down ist depri.

Will weiterleben

Nur die Lösung fehlt
 

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Du bist keinem Raum beigetreten.

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