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Gast
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Hallo,
mein Problem ist irgendwie die Zukunft. Aber von vorn:
Ich habe mit 17 meinen erweiterten Sekundarabschluss I erlangt und eine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen. Diese auch erfolgreich beendet und wurde von der Ausbildungsfirma übernommen. Auf eigenen Wunsch habe ich den Arbeitsplatz (und die Firma) zwei mal gewechselt, da es mir auch schnell langweilig wurde. Bei der dritten Firma bin ich dann 2,5 Jahre geblieben, aber wirklich zufrieden war ich nie. Es war langweilige, stumpfe Arbeit mit der sich leicht gutes Geld verdienen ließ, die mich aber null gefordert hat. Ich war sehr schnell frustriert und wollte unbedingt mit Menschen arbeiten, das wollte ich schon immer. Also habe ich die Entscheidung getroffen eine zweite Ausbildung als Ergotherapeutin zu beginnen, natürlich nach reiflicher Überlegung und Praktika. Zeitgleich habe ich meinen derzeitigen Freund kennen gelernt. Seit der Entscheidung sind nun 1,5 Jahre vergangen und ich bin seit einem halben Jahr in der Ausbildung zur ET und mich plagen schreckliche Zweifel.
Ich stehe seit dem die Entscheidung getroffen wurde unter Dauerstress, hab eine schlimme depressive Phase durch und bin immer noch nicht wieder 100% “gut drauf“.
Ich möchte mit Menschen arbeiten und Kontakt zu Ihnen haben. Aber ich habe gar keine Lust auf die Schule! Das nervt mich und stresst mich. Ich will unbedingt allen Beweisen das ich es kann und erwarte von mir selbst nur 1,0 überall. In der Schule fühle ich mich nicht dazu gehörig, weil viele in einer Phase sind, in der ich vor drei Jahren war. Meine Interessen sind einfach andere als die meiner Mitschüler. Allgemein war und ist mein Freundeskreis schon immer um einiges älter als ich und nun bin ich plötzlich die älteste und habe gewisse Phasen einfach schon durchlebt und durch meine 4 Jährige Berufstätigkeit, Arbeitskollegen die viel älter waren und durch die erste Ausbildung ganz andere Erfahrungen gesammelt. Das soll keinesfall überheblich oder arrogant klingen, aber ich habe einfach schon ganz ANDERE Erfahrungen sammeln können, als die Abiturienten. Ich habe noch 2,5 Jahre Ausbildung vor mir – 2,5 Jahre in denen ich mir derzeit viel lieber eine Zukunft und ein Zuhause mit meinem Partner aufbauen wollen würde. Ich bin jetzt Mitte Zwanzig und plötzlich rückt dieser Wunsch so sehr in den Vordergrund, ich würde einiges darum geben arbeiten gehen zu können und Feierabend zu haben. Geld zu verdienen um sich ein schönes Zuhause zu erschaffen und Urlaube zu machen… Ich war auch immer gut in meinem Job und habe ein exzellentes Arbeitszeugnis erhalten. Spaß und Freude hat aber immer gefehlt.
Aber dann stellt sich mir die Frage, ob es das dann wäre? ich war so unglücklich mit meiner Tätigkeit im Büro. Gibt es eine Stelle die mich auch dort ausfüllt? Hätte ich das vielleicht doch lieber noch einmal woanders versuchen sollen?
Und hätte ich meinen Freund nicht – wäre dann diese Ausbildung mein Traum? Wahrscheinlich.
Ich wollte einfach auch wieder eine Aufgabe in meinem Leben haben. Hätte ich keinen Partner, dann hätte ich den Wunsch ein Nest zu bauen nicht. Es wäre vielleicht alles gut wie es ist? Stelle ich jetzt die Beziehung über meine persönlichen Wünsche oder haben sich meine persönlichen Wünsche dadurch nur verändert? Gibt es einen Kompromiss? Was ist wenn die Beziehung doch nicht hält und ich diese Chance nun hinwerfe und ich dann alles bereue? Ich weiß echt nicht was die beste Lösung ist.
mein Problem ist irgendwie die Zukunft. Aber von vorn:
Ich habe mit 17 meinen erweiterten Sekundarabschluss I erlangt und eine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen. Diese auch erfolgreich beendet und wurde von der Ausbildungsfirma übernommen. Auf eigenen Wunsch habe ich den Arbeitsplatz (und die Firma) zwei mal gewechselt, da es mir auch schnell langweilig wurde. Bei der dritten Firma bin ich dann 2,5 Jahre geblieben, aber wirklich zufrieden war ich nie. Es war langweilige, stumpfe Arbeit mit der sich leicht gutes Geld verdienen ließ, die mich aber null gefordert hat. Ich war sehr schnell frustriert und wollte unbedingt mit Menschen arbeiten, das wollte ich schon immer. Also habe ich die Entscheidung getroffen eine zweite Ausbildung als Ergotherapeutin zu beginnen, natürlich nach reiflicher Überlegung und Praktika. Zeitgleich habe ich meinen derzeitigen Freund kennen gelernt. Seit der Entscheidung sind nun 1,5 Jahre vergangen und ich bin seit einem halben Jahr in der Ausbildung zur ET und mich plagen schreckliche Zweifel.
Ich stehe seit dem die Entscheidung getroffen wurde unter Dauerstress, hab eine schlimme depressive Phase durch und bin immer noch nicht wieder 100% “gut drauf“.
Ich möchte mit Menschen arbeiten und Kontakt zu Ihnen haben. Aber ich habe gar keine Lust auf die Schule! Das nervt mich und stresst mich. Ich will unbedingt allen Beweisen das ich es kann und erwarte von mir selbst nur 1,0 überall. In der Schule fühle ich mich nicht dazu gehörig, weil viele in einer Phase sind, in der ich vor drei Jahren war. Meine Interessen sind einfach andere als die meiner Mitschüler. Allgemein war und ist mein Freundeskreis schon immer um einiges älter als ich und nun bin ich plötzlich die älteste und habe gewisse Phasen einfach schon durchlebt und durch meine 4 Jährige Berufstätigkeit, Arbeitskollegen die viel älter waren und durch die erste Ausbildung ganz andere Erfahrungen gesammelt. Das soll keinesfall überheblich oder arrogant klingen, aber ich habe einfach schon ganz ANDERE Erfahrungen sammeln können, als die Abiturienten. Ich habe noch 2,5 Jahre Ausbildung vor mir – 2,5 Jahre in denen ich mir derzeit viel lieber eine Zukunft und ein Zuhause mit meinem Partner aufbauen wollen würde. Ich bin jetzt Mitte Zwanzig und plötzlich rückt dieser Wunsch so sehr in den Vordergrund, ich würde einiges darum geben arbeiten gehen zu können und Feierabend zu haben. Geld zu verdienen um sich ein schönes Zuhause zu erschaffen und Urlaube zu machen… Ich war auch immer gut in meinem Job und habe ein exzellentes Arbeitszeugnis erhalten. Spaß und Freude hat aber immer gefehlt.
Aber dann stellt sich mir die Frage, ob es das dann wäre? ich war so unglücklich mit meiner Tätigkeit im Büro. Gibt es eine Stelle die mich auch dort ausfüllt? Hätte ich das vielleicht doch lieber noch einmal woanders versuchen sollen?
Und hätte ich meinen Freund nicht – wäre dann diese Ausbildung mein Traum? Wahrscheinlich.
Ich wollte einfach auch wieder eine Aufgabe in meinem Leben haben. Hätte ich keinen Partner, dann hätte ich den Wunsch ein Nest zu bauen nicht. Es wäre vielleicht alles gut wie es ist? Stelle ich jetzt die Beziehung über meine persönlichen Wünsche oder haben sich meine persönlichen Wünsche dadurch nur verändert? Gibt es einen Kompromiss? Was ist wenn die Beziehung doch nicht hält und ich diese Chance nun hinwerfe und ich dann alles bereue? Ich weiß echt nicht was die beste Lösung ist.