Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zweifel an Informatik

Ich denke mir gerade dasselbe. Hab Informatik seit einem Jahr inskribiert und werd nicht froh damit. Aber da ich (25) noch keine Ausbildung fertig habe außer Abi werd ich wohl reinbeißen müssen.
Wie ich den Mathe Teil allerdings schaffen soll - keine Ahnung.
 
Programmieren ist reine Mathematik, die in Wörtern formuliert ist...
Bei all dem grauenhaften, buggy Code, der so im Umlauf und leider auch in Benutzung ist, muss diese Aussage ein Mathematiker als tiefe Schmähung seiner Zunft empfinden (keine Angst, bin keiner)🙄
achja: Übrignes ist Java eine Scriptsprache, das ist nochmal was anderes als ne richtige Programmiersprache...
Auch dafür würde manch Java-Apologet einen zünftigen Flame War vom Zaun brechen (bin auch kein Java Hacker, andere Sprachen sind mir weit lieber)
Java ist eine typisierte, weitgehend objektorientierte vollwertige Programmiersprache, die stark von Smalltalk inspiriert wurde aber sich von der Syntax sehr stark an C/C++ orientiert hat, um die Akzeptanz unter dem riesigen Heer von C Hackern hoch und die Lernkurve für diese niedrig zu halten.
(weitgehend deshalb, weil es eben noch einige nicht OO Datentypen kennt)
Ein wesentliches Entwurfskriterium dieser Sprache (die aus dem Hause SUN stammt) war vor allem das Write Once, Run Everywhere, das durch eine sog. Java Virtual Machine (die alleine platformabhängig ist und für jede solche verfügbar sein muss) lediglich den aus dem Quellcode vorkompilierten, platform-neutralen Byte Code interpretiert.
Ein weiteres Kriterium war die ausgeprägte Netzwerkfähigkeit insbesondere im Hinblick auf das Internet.

Was Du meintest, war sicherlich Javascript (korrekter ECMA Script),
was mit Java - ausser einer ähnlichen Syntax - wenig gemein hat
und tatsächlich eine Skriptsprache (hauptsächlich für client-seitiges HTTP, also als Plugin in fast jedem Browser) verwendet wird.

Aber ich wollte nicht klugscheissen und eher was allgemein zur Frage der Posterin sagen.

Man muss sicher ganz klar zwischen den Inhalten, die ein Informatik-Studium vermittelt und abverlangt, und dem praktischen Alltag eines in der IT Beschäftigten (wobei es hier wiederum hunderte Nischen gibt) unterscheiden.
Ein Informatik-Studium - insbesondere an einer Uni - ist wirklich sehr theorielastig mit einem sehr starken Mathematik-Bezug.
Das Gleiche gilt aber auch für ein Ingenieur-Studium (komme aus dieser Richtung, kann daher allerdings nicht allzuviel zur Uni-Informatik sagen)
Ein Informatik-Studium muss, soweit ich das durch Einblicke während meiner Studienzeit sowie vielmehr durch Kollegen- und Kundenkontakte in meiner jetzigen Tätigkeit in der IT, von denen viele der Ausbildung nach echte Informatiker sind, mitbekommen habe, nicht unbedingt übermässig viel mit Programmierung tun zu haben.
Und wenn, dann werden an den Unis oft für die Praxis eher weniger relevante Sprachen und Techniken vermittelt.
Das schöne an der Branche ist aber, dass sie Quer-Einstiegsmöglichkeiten für Leute aus ganz anderen Richtungen zulässt
(ich bin oft erstaunt wieviel z.B. Physiker ganz passable Hacker sind).
Du solltest allerdings schon ein ausgeprägtes Interesse für das Programmieren entwickeln, wobei die Wahl der Sprache erstmal eher zweitrangig ist (nimm die, die Dir am ehesten zusagt und auch einigermassen verbreitet ist).
Wenngleich ich - wie gesagt - kein Java Fan bin,
ist Deine Wahl aber schon mal sehr gut, weil sie als vollwertige Sprache einerseits zur Vermittlung auch theoretischer Aspekte geeignet ist und daher wohl auch an FHn und Unis gelehrt wird, andererseits aber auch in der Praxis sich sehr grosser Verbreitung erfreut.
D.h. es gibt auch in der Wirtschaft mittlerweile eine riesige Java Code-Basis und daher werden auch viele Java Entwickler bzw. Architekten von Java Applikationen gesucht.

Dass Du aber bereits seit Kindertagen Dich mit Computern beschäftigt haben solltest, ist keineswegs notwendig, denn für viele kommt der Appetit auch erst beim Essen.

Ich z.B. konnte mit Rechnern und Programmiersprachen noch während meines Grundstudiums überhaupt nichts anfangen und war eher ein Bewunderer des Handwerklichen.
Dieses Prinzip ließ sich aber spätestens im Hauptstudium nicht mehr aufrecht erhalten, weil die erteilten Übungen und Hausaufgaben schlicht nur noch mit Rechnerhilfe lösbar waren.
Also kaufte ich mir mühsam erspart einen PC (damals waren die Dinger noch wirklich teuer), installierte mit Hilfe von Kommilitonen ein freies Betriebssystem mit freier Entwicklungsumgebung und Compilern für alle möglichen Sprachen darauf und fing an mich damit zu beschäftigen.
Was soll ich sagen, meine ursprüngliche Ablehnung hatte sich schnell in das genaue Gegenteil verkehrt.
Genauso erging es mir bei der Wahl meines Studiums.
Von meinen Voraussetzungen her (Abi Durchschnitt 3.3, Mathe nur so lange wie unbedingt nötig und dann mit 4-5) hätte ich nie und nimmer ein Ingenieurstudium nach meiner Lehre aufnehmen dürfen.
Zum Glück gab es zu dieser Zeit an der TU keinen NC,
während diverse FHn, wo ich eine Immatrikulation zuvor versucht hatte,
trotz Gesellenbriefs aufgrund meines miserablen Zeugnisses mich schnöde abgewiesen hatten.
Das ist doch völlig verrückt.
Mein totales Desinteresse an der Mathematik während meiner Schulzeit hatte sich aber
in meinem Fall in einen völlig unerwarteten Vorteil verwandelt,
indem alles, was ich in Vorlesungen, Übungen und Tutorien vorgeführt bekam, absolutes Neuland und daher von ungekanntem Interesse war.
Was ich nie erwartet hätte, machten mir ausgerechnet die als Horror verschrienen Fächer Mathe, Mechanik, Numerik, Hydromechanik, Theoretische Festigkeitslehre etc. regelrecht Spass, vor allem weil ich das auch von einem philosphischen Standpunkt aus betrachtete
(der Versuch der Erklärung der Welt durch die grössten Geister, Suche nach einem göttlichen Prinzip in der Physik etc.)
Ich weiss, dass das insbesondere bei einem eher als pragmatisch, technokratisch diffamierten Gebiet wie den Ingenieurwissenschaften reichlich abgefahren klingen muss.
Möglicherweise unterscheidet das auch meine Generation von der heutiger Studenten, dass ich es so gar nicht auf berufliche Verwertbarkeit der gewonnen Erkenntnisse abgesehen hatte und allein meinem Interesse verpflichtet war.
Man muss allerdings auch eingestehen, dass so eine Haltung sich in den selbst an Universitäten fast nur noch auf Effizienz und Marktausrichtung bis zur Selbstverleugnung wissenschaftlicher und liberaler Prinzipien ausgelegten Studiengängen sicherlich kaum noch durchhalten lässt.

Ach so, Du schriebst, Du wärst zwar gut in Englisch und Französisch, aber diese Sprachen seien nicht exotisch genug,
um darin erfolgreich zu sein.
Nun, das sehe ich ganz und gar nicht so.
Du könntest ja z.B. Deinen Sprach-Faible auch in der IT ausleben und Dich auf das Übersetzen oder Verfassen von Dokumentationen spezialisieren.
In der SW Entwicklung ist die Lingua Franca Englisch schlechthin.
Schon allein, weil viele SW Projekte von weltweit verstreuten Entwicklern betrieben werden, die sich nur über das Internet untereinander austauschen (und ihren Code in Versionskontrollsystmen einchecken) und sich teilweise noch nie in der Realität begegnet sind, obwohl sie mitunter schon Jahre zusammenarbeiten.
Linux z.B. wäre ohne diese Arbeitsweise überhaupt nicht denkbar.
Somit ist der kleinste gemeinsame sprachliche Nenner das Englische.
Programme müssen aber auch in den jeweiligen Landessprachen dokumentiert und deren Interfaces lokalisiert werden.
Und Programierer hassen das Dokumentieren i.d.R. wie die Pest.
Während viele User das Lesen von Dokumentationen offenbar als ihren Arbeitsfluss zu stark einschränkende Zumutung ansehen und davon ausgehen, dass Programme intuitiv bedienbar sein müssen (auch solche, deren sinnvolle Nutzung zumindest ein Mindestmaß an fachlichem Wissen voraussetzen)
Ich bin jedesmal erstaunt, wie in den allgemeinen Klagen über den Bildungsnotstand hierzulande die zunehmende Illiteralität hauptsächlich auf die unter Kindern und Jugendlichen zunehmende Benutzung modernen Medien wie WWW, PC, SMS etc. zurückgeführt wird.
Ich habe eher den Eindruck, dass die modernen Informationstechniken den Teilnehmern viel mehr Lesen und Schreiben abverlangen als irgendeiner Generation zuvor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei all dem grauenhaften, buggy Code, der so im Umlauf und leider auch in Benutzung ist, muss diese Aussage ein Mathematiker als tiefe Schmähung seiner Zunft empfinden (keine Angst, bin keiner)🙄

Auch dafür würde manch Java-Apologet einen zünftigen Flame War vom Zaun brechen (bin auch kein Java Hacker, andere Sprachen sind mir weit lieber)
Java ist eine typisierte, weitgehend objektorientierte vollwertige Programmiersprache, die stark von Smalltalk inspiriert wurde aber sich von der Syntax sehr stark an C/C++ orientiert hat, um die Akzeptanz unter dem riesigen Heer von C Hackern hoch und die Lernkurve für diese niedrig zu halten.
(weitgehend deshalb, weil es eben noch einige nicht OO Datentypen kennt)
Ein wesentliches Entwurfskriterium dieser Sprache (die aus dem Hause SUN stammt) war vor allem das Write Once, Run Everywhere, das durch eine sog. Java Virtual Machine (die alleine platformabhängig ist und für jede solche verfügbar sein muss) lediglich den aus dem Quellcode vorkompilierten, platform-neutralen Byte Code interpretiert.
Ein weiteres Kriterium war die ausgeprägte Netzwerkfähigkeit insbesondere im Hinblick auf das Internet.

Was Du meintest, war sicherlich Javascript (korrekter ECMA Script),
was mit Java - ausser einer ähnlichen Syntax - wenig gemein hat
und tatsächlich eine Skriptsprache (hauptsächlich für client-seitiges HTTP, also als Plugin in fast jedem Browser) verwendet wird.

Aber ich wollte nicht klugscheissen und eher was allgemein zur Frage der Posterin sagen.
Ja, ich weiß was du meinst... Nur kann ich dir unter fast hundertprozentiger Garantie sagen, dass die normale "java"lektüre sich fast hauptsächlich auf Javascript bezieht! Das wird ja auch in der meisten Fachlitaratur so ausgedrückt. Würde mich schon wundern, wenn sie gerade ein Buch erwischt hat, wo das nicht so ist. Und unsaubere Programmierung hat ja nichts damit zu tun, dass es nicht eben doch mit Mathematik zu tun hat... du kannst schließlich alle Programmiersprachen, wenn du so willst in eine Art binären System umändern (was der Compiler eigentlich ja schon für dich tut) (Ja sehr laienhaft ausgesprochen, ich möchte aber das es auch andere verstehen^^).



Nochmal zum Thema: Informiere dich wirklich erstmal... Sicher hat der Vorposter von mir recht, die Interesse an Mathematik kann geweckt werden, auch ich war eher schlecht in mathe, zumindest in der "normalen" Schule... (naja okay, unterer durchschnitt...)

Doch sollte man einen gewissen Fable für Mathe haben oder zumindest damit leben können, dass das alles auf mathematischer basis beruht... so wie es schließlich auch mein Vorposter gesagt hat... wie man sich jetzt die Basis aufbaut ist glaube ich jedem selbst überlassen^^ (auch wenn ich deine Meinung darüber sehr interessant finde, deadwood, hab ja solch eine ähnliche Einstellung dazu, ich finde es faszinierend das man damit alles darstellen kann, nur göttlich halte ich es nicht, das ist aber ein anderes Thema 🙂 )



Doch lass dich nicht davon beeinflussen, dass das Informatikstudium das Trendstudium überhaupt ist... Leider Gottes stimmt es, dass 95% der Leute Informatik studieren, weil es "in" ist oder weil sie denken, damit die besten Berufschancen zu haben... Leider gibt es nur sehr wenige mit ernsthafter eigener Interesse an dem Stoff...
Das merke ich bei mir in der PTL, ist zwar kein Studium, da es aber im selben Gebäude wie die FH ist und wir die selben Vorlesungen mit machen, genauso aufgebaut mit (fast) dem selben Stoff... bei den meisten frage ich mich ehrlich... "was machen die hier überhaupt?????" Insbesondere in der Hinsicht ist es nervig, da wir sehr "praxisorientiert" lernen, sprich in kleinen Zweiergruppen (nach Fahrer und Beifahrerprinzip) arbeiten... Und wenn man dann gerade "so" einen (ich bezeichne dich nicht als so einen keine sorge) erwischt hat, kriegt man ganz gern schonmal die Krise... besonders wenn man sich dann auch noch das ständige Gejammer anhören muss, denn das geht auch einem auf dem Keks, dem das wirklich, also WIRKLICH interessiert...
Und die meisten warfen auch bereits nach nem semester das handtuch...

Du solltest dir wirklich erstmal VORHER klarmachen, aus welchen Gründen du Informatik studieren willst...
 
Ja, ich weiß was du meinst... Nur kann ich dir unter fast hundertprozentiger Garantie sagen, dass die normale "java"lektüre sich fast hauptsächlich auf Javascript bezieht! Das wird ja auch in der meisten Fachlitaratur so ausgedrückt. Würde mich schon wundern, wenn sie gerade ein Buch erwischt hat, wo das nicht so ist.
Das würde ich dann aber nicht als Fachliteratur bezeichnen.
Entweder es ist ein Buch über Java oder eben eines über JavaScript (bzw. heute denn wohl eher Ajax).
Jedes vernünftige Buch darüber sollte dies schon auseinanderhalten können.
Ein Problem bei Java kann die verwirrende Vielfalt von Klassen sein, die völlig unterschiedliche Themen und Anwendungsbereiche abdecken und garantiert ungeeignet für Einsteiger sind (z.B. für Web-Entwicklung: Servlets, JSP, JSF; Datenbanken: JDBC; Persistenz: Hibernate; XML: JAXP, SAX etc.).
Daher kann es wirklich schwer sein, ein geeignetes Einsteiger-Buch zu finden.
Aus meiner Erfahrung sind i.a. die Bücher von O'Reilly Java | O'Reilly Media sehr zu empfehlen, wobei ich aber überhaupt nichts zu den Java-Büchern sagen kann, da Java nicht mein Beritt ist.
Es gibt wohl von dem Verlag auch nicht so viel über Java, weil die sich sehr stark auf OpenSource spezialisiertt haben,
und man muss es leider sagen, da SUN immer noch den Deckel über Java hält, muss man es als Closed Source betrachten.
Welches Buch auch immer, Lesen alleine bringt für das Erlernen einer Programmiersprache überhaupt nichts.
Das einzige, was einen hier voranbringt, ist ständiges Hacken, sich den Quell-Code guter Programmierer (am besten annerkannter Gurus der jeweiligen Community) anschauen und von diesen lernen.
Es gibt leider (in jeder Sprache) erschütternd viel grottenschlechten Code, der zudem noch oft in dubiosen Lehrbüchern oder Tutorials präsentiert wird.
Ein Einsteiger kann meistens die Qualitätsunterschiede überhaupt nicht erkennen.
Daher wäre mein Tip, sich einer Community anzuschliessen (jede Sprache, jedes relevante SW Projekt hat sowas).
Dort lernt man meist die wahren Könner kennen. Die können einem auch ziemlich genau sagen, welche Bücher geeignet sind und welche besser nie gedruckt wären.
(auch wenn ich deine Meinung darüber sehr interessant finde, deadwood, hab ja solch eine ähnliche Einstellung dazu, ich finde es faszinierend das man damit alles darstellen kann, nur göttlich halte ich es nicht, das ist aber ein anderes Thema 🙂 )
Ich bezog das Göttliche keineswegs auf meine Weltanschauung -
leider muss ich konstatieren, dass ich Agnostiker bin -
sondern auf jene Mathematiker, Physiker, Ingenieure, welche die Grundlagen gelegt haben.
Diese waren meist durchaus gottesfürchtige Menschen (also ganz Kinder ihrer Zeit)
und ein wesentliches Motiv ihrer Forschung war eben, wenn man so will, einen Gottesbeweis zu finden bzw. die Welt als von einem Schöpfer wohl geplantes Werk zu verstehen.
Als Beispiel mag der Philosophenstreit über die Theodizee zwischen Voltaire und Leibniz (Letzterer neben Newton immerhin Begründer des Kalküls, der Infinitesimalrechnung in der Mathematik, die heute die von ihm eingeführten Symbole verwendet) nach dem grossen Erdbeben von Lissabon gelten.
Selbst viele heutige Physiker geben zu, sogar wenn sie nicht an Gott glauben, dass es irgendein ordnendes Prinzip im Universum geben muss, quasi einen Ersten Beweger im Sinne der klassischen griechischen Philosophie.
Religiöse Menschen würden das dann wohl Gott nennen?
 
Das würde ich dann aber nicht als Fachliteratur bezeichnen.
Entweder es ist ein Buch über Java oder eben eines über JavaScript (bzw. heute denn wohl eher Ajax).
Jedes vernünftige Buch darüber sollte dies schon auseinanderhalten können.
Sollte, aber der bekannteste Betriebssystementwickler, dessen Produkte am meisten genutzt werden, sollten aber normalerweise ein vernünftiges Produkt liefern... Sollte sollte es so vieles^^
Ein Problem bei Java kann die verwirrende Vielfalt von Klassen sein, die völlig unterschiedliche Themen und Anwendungsbereiche abdecken und garantiert ungeeignet für Einsteiger sind (z.B. für Web-Entwicklung: Servlets, JSP, JSF; Datenbanken: JDBC; Persistenz: Hibernate; XML: JAXP, SAX etc.).
Daher kann es wirklich schwer sein, ein geeignetes Einsteiger-Buch zu finden.
Aus meiner Erfahrung sind i.a. die Bücher von O'Reilly Java | O'Reilly Media sehr zu empfehlen, wobei ich aber überhaupt nichts zu den Java-Büchern sagen kann, da Java nicht mein Beritt ist.
Es gibt wohl von dem Verlag auch nicht so viel über Java, weil die sich sehr stark auf OpenSource spezialisiertt haben,
und man muss es leider sagen, da SUN immer noch den Deckel über Java hält, muss man es als Closed Source betrachten.
Welches Buch auch immer, Lesen alleine bringt für das Erlernen einer Programmiersprache überhaupt nichts.
Das einzige, was einen hier voranbringt, ist ständiges Hacken, sich den Quell-Code guter Programmierer (am besten annerkannter Gurus der jeweiligen Community) anschauen und von diesen lernen.
Es gibt leider (in jeder Sprache) erschütternd viel grottenschlechten Code, der zudem noch oft in dubiosen Lehrbüchern oder Tutorials präsentiert wird.
Ein Einsteiger kann meistens die Qualitätsunterschiede überhaupt nicht erkennen.
Daher wäre mein Tip, sich einer Community anzuschliessen (jede Sprache, jedes relevante SW Projekt hat sowas).
Dort lernt man meist die wahren Könner kennen. Die können einem auch ziemlich genau sagen, welche Bücher geeignet sind und welche besser nie gedruckt wären.
Nun AUch meine Erfahrung ist, das Praxis zählt... und als anfänger nicht sich auf eine Programmiersprache konzentrieren, sondern das allgemeine sehen... Wenn man das Grundkonzept einer Programmiersprache beherrscht, ist es überhaupt kein Problem mehr, sich leicht in die anderen Sprachen reinzufuchsen..

Bücher bringen zu 90% meist auch nichts, nur einen Einstieg in die Syntax einer bestimmten Programmiersprache... als blutiger Anfänger wird man nur sehr wenig damit lernen können, ich zitiere mal nen Kumpel von mir:
"Wenn man sich ein Buch, über einer speziellen Programmiersprache durchließt und dort beispielsweise eine Übung drin ist, in der du eine Uhr programmieren sollst... Kannst du nach der Lektüre Uhren in allen Möglichen Variationen programmieren, aber Ahnung hat man trotzdem keine!"^^ Finde ich bei den meisten Büchern sehr passend

Ich bezog das Göttliche keineswegs auf meine Weltanschauung -
leider muss ich konstatieren, dass ich Agnostiker bin -
sondern auf jene Mathematiker, Physiker, Ingenieure, welche die Grundlagen gelegt haben.
Diese waren meist durchaus gottesfürchtige Menschen (also ganz Kinder ihrer Zeit)
und ein wesentliches Motiv ihrer Forschung war eben, wenn man so will, einen Gottesbeweis zu finden bzw. die Welt als von einem Schöpfer wohl geplantes Werk zu verstehen.
Als Beispiel mag der Philosophenstreit über die Theodizee zwischen Voltaire und Leibniz (Letzterer neben Newton immerhin Begründer des Kalküls, der Infinitesimalrechnung in der Mathematik, die heute die von ihm eingeführten Symbole verwendet) nach dem grossen Erdbeben von Lissabon gelten.
Selbst viele heutige Physiker geben zu, sogar wenn sie nicht an Gott glauben, dass es irgendein ordnendes Prinzip im Universum geben muss, quasi einen Ersten Beweger im Sinne der klassischen griechischen Philosophie.
Religiöse Menschen würden das dann wohl Gott nennen?

Eine sehr interessante und... berechtigte Denkweise 🙂
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben