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Zwei Minijobs, über 450 Euro, und dann?

G

Gast

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Hallo,

da das ganze recht dringend ist, versuche ich mich kurz zu fassen. Ich bin Student, bekomme aufgrund irgendwelcher total intransparenten Vorschriften und Berechnungsweisen kein Bafög und habe seit einem Jahr einen Job, bei dem ich 16 Stunden im Monat arbeite und ca. 140 Euro verdiene. Ab nächsten Monat kommt beim selben Arbeitgeber (der Uni) ein zweiter Job hinzu, bei dem ich 40 Stunden im Monat zu arbeiten geplant hatte. Damit würde ich mit beiden Jobs ungefähr 500 Euro verdienen, was ja ganz offensichtlich über dieser 450-Euro Grenze liegt (ehemals 400 Euro Jobs, wurde ja zum 1.1. angehoben.)
Ich habe jetzt mit den Personen, die für meinen Arbeitsvertrag verantwortlich sind, gesprochen und konnte mit denen aushandeln, dass ich im Zweifelsfall weniger Stunden arbeiten kann, um unter 450 Euro monatlich zu bleiben. Allerdings konnten die mir nicht so wirklich sagen, ob das sinnvoll ist. Mene Eltern können mir nicht helfen, weil die selbst absolut keine Ahnung davon zu haben scheinen, die Beratung vom Studentenwerk hat mich nur mehr verwirrt und schien damit zufrieden, das Finanzamt war mir absolut keine Hilfe und ich nehm mir doch für den Scheiß keine_n Steuerberater_in ..

Kann mir irgendjemand sagen, was es genau für mich bedeutet, wenn ich diese 450 Euro Grenze überschreite? Also, was genau wird mir dann vom Lohn abgezogen?

Wär super, wenn jemand in den nächsten Stunden antworten könnte, weil ich dann den Arbeitsvertrag unterschreiben muss und ich bisher, wenn überhaupt, immer nur widersprüchliche Hinweise bekommen habe. Diese ganze Bürokratiescheiße macht mich noch wahnsinnig.

xo
 
Hmm..das ist nicht so leicht, ich habe auch mal ein paar Monate (damals waren es zwar nur 400€ steuerfrei) ca. 500€ im Monat verdient und soweit ich weiß wurden mir da ca. 100 abgezogen.
Das hat sich natürlich gar nicht gelohnt und war absoluter Quatsch.

Warum kündigst du denn dann auch nicht den ersten Job, wenn du bei dem anderen schon so auf die 450€ kommen würdest?
Ich stelle es mir schon stressig vor 2 Nebenjobs zu haben, für die man sich Zeit nehmen muss.

Mittlerweile achte ich aber auch mehr auf mein Geld, schreibe auch ein Haushaltsbuch in das ich alles genau eintrage.
Da kann man auch noch einiges einsparen, da sieht man das der ein oder andere Cappuchino unterwegs einfach nicht sein muss und auch sehr ins Geld geht.

Gerade als Student, muss man da leider noch sehr drauf achten...
 
Hallo Gast,

der zweite AG ist verpflichtet, dich nicht als geringfügigen Beschäftigten einzustellen. Normalerweise wird dir ein Fragebogen überreicht, in welchem u.a. genau diese Dinge abgeklärt werden. Nicht nur du, sondern auch der Arbeitgeber bekommen Probleme wenn dies unbeachtet bleibt. Ich rate dir zu weniger Stunden, oder du akzeptierst eine Lohnsteuerpflichtige Beschäftigung, aus welcher du die gezahlte Lohnsteuer am Ende des Jahres über die Einkommensteuererklärung zu einem großen Teil zurück erhältst.

Falls es bei der geringfügigen Beschäftigung bleibt sollte noch gesagt sein, dass diese ja seit dem 01.01. nicht mehr RV frei sind. Du kannst allerdings zur RV Freiheit optieren indem dein AG ein kurzes Schreiben aufsetzt und du dies mit deiner Unterschrift bestätigst.

Das gilt übrigens nicht für den Aushilfsjob, welchen du bereits seit letztem Jahr hast. Dieser sog. "Altfall" bleibt ein solcher so lange, bis sich die Stundenzahl oder das Entgelt wesentlich verändern. Dann gilt auch für diese Beschäftigung die Regelungen des neuen 450 Euro Gesetzes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

da das ganze recht dringend ist, versuche ich mich kurz zu fassen. Ich bin Student, bekomme aufgrund irgendwelcher total intransparenten Vorschriften und Berechnungsweisen kein Bafög und habe seit einem Jahr einen Job, bei dem ich 16 Stunden im Monat arbeite und ca. 140 Euro verdiene. Ab nächsten Monat kommt beim selben Arbeitgeber (der Uni) ein zweiter Job hinzu, bei dem ich 40 Stunden im Monat zu arbeiten geplant hatte. Damit würde ich mit beiden Jobs ungefähr 500 Euro verdienen, was ja ganz offensichtlich über dieser 450-Euro Grenze liegt (ehemals 400 Euro Jobs, wurde ja zum 1.1. angehoben.)
Ich habe jetzt mit den Personen, die für meinen Arbeitsvertrag verantwortlich sind, gesprochen und konnte mit denen aushandeln, dass ich im Zweifelsfall weniger Stunden arbeiten kann, um unter 450 Euro monatlich zu bleiben. Allerdings konnten die mir nicht so wirklich sagen, ob das sinnvoll ist. Mene Eltern können mir nicht helfen, weil die selbst absolut keine Ahnung davon zu haben scheinen, die Beratung vom Studentenwerk hat mich nur mehr verwirrt und schien damit zufrieden, das Finanzamt war mir absolut keine Hilfe und ich nehm mir doch für den Scheiß keine_n Steuerberater_in ..

Kann mir irgendjemand sagen, was es genau für mich bedeutet, wenn ich diese 450 Euro Grenze überschreite? Also, was genau wird mir dann vom Lohn abgezogen?

Wär super, wenn jemand in den nächsten Stunden antworten könnte, weil ich dann den Arbeitsvertrag unterschreiben muss und ich bisher, wenn überhaupt, immer nur widersprüchliche Hinweise bekommen habe. Diese ganze Bürokratiescheiße macht mich noch wahnsinnig.

xo

Zuerst einmal ist es nicht möglich beim selben Arbeitgeber 2 Minijobs zu haben.

Wenn Du unter 450,00 Euro liegst kann der AG Dich mit 1 Minijob nach den neuen Gesetzen anmelden.

Dann musst Du Dich noch entscheiden, ob Du die Rentenversicherung zahlen willst oder nicht.

Wenn nicht musst Du dem ausdrücklich widersprechen.
 
Zuerst einmal ist es nicht möglich beim selben Arbeitgeber 2 Minijobs zu haben.

Ich denke mal, er hat an der selben Uni, aber an 2 unterschiedlichen Instituten 2 Hiwi-jobs bekommen. Das geht, hatte ich auch schon.
Aber ich war nicht über der Grenze. Hm. Ich kann also bei der eigentlichen Fragestellung nicht weiterhelfen, tut mir leid.
Einziger Weg den ich noch vorschlagen könnte wäre, zu gucken ob das Studentenwerk in dem Bereich noch einen anderen Mitarbeiter hat, der dir hilft.
 

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