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Zwei Klassen Gesellschaft

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maryanne

Aktives Mitglied
Eine Zuwanderung in Deutschland ist meiner Meinung nach bei einigen hier im Lande hoch willkommen, weil man diese Leute in der Arbeitswelt noch besser ausbeuten kann als die Einheimischen. Denn bei den Einheimischen gibt es immerhin noch ein paar wenige, die sich mit dem Arbeitsrecht auskennen. Lohndumping klappt ganz wunderbar mit Menschen, die noch nicht einmal die Sprache beherrschen. Da kann dann in dem Arbeitsvertrag blabla stehen, versteht doch eh keiner!!!!
 
Im Arbeitsrecht gibt es gewisse Regelungen, an die Arbeitgeber sich zu halten haben, weil es sonst wahlweise Schwarzarbeit oder Lohndumping heißt, und beides kann angezeigt werden und ist strafbar. Wenn sich also ein Arbeitnehmer übern Tisch gezogen fühlt, egal ob deutsch oder Ausländer, kann er jederzeit zur Polizei, Gewerkschaft oder wer sonst grad zuständig ist gehen und sich dort erkundigen, ob sowas erlaubt ist.
Wer die Landessprache nicht beherrscht, wird auch in der Arbeit nicht viel taugen, wenn er nicht mal die Anweisungen vom Kapo versteht, außer beide sind aus dem gleichen Herkunftsland, und dann wär´s prompt wieder ein Klischee, daß der eine Türke den anderen ausbeutet. 🙄
 
Wer in seiner Muttersprache und Heimatland nicht mit einem Analphabeten bzw. jemandem ohne Sprachkenntnisse, geschweige denn schulische Bildung oder Ausbildung, um einen Job konkurrieren kann, hat in meinen Augen ganz andere Probleme.

Der wirtschaftliche Grund ist dass die Einwanderer hohe staatliche Zuwendungen erhalten und damit Nachfrage nach Produkten generieren, was für die Anbieter und die Asylindustrie (=Asylmafia) enorme Gewinne bedeutet. Wir reden hier von Milliarden, also das ganz dicke Geschäft.

Verkauft wird es dem Rest der Gesellschaft, und damit vor allem dem Steuerzahler dem man das Geld dafür abnimmt, als angebliche Humanität, Toleranz und ähnlichem Unsinn.


Der Mindestlohnt liegt unter dem Harz IV Satz, wenn man die Erstattungen für Wohnung etc. und etwa 100 Euro Aufwand für Fahrtkosten dazu zählt. Wer für den Mindestlohn arbeiten geht tut das aus Überzeugung etwas für die Gesellschaft leisten zu wollen, nicht des Geldes wegen, denn er kommt damit schlechter weg als wenn er gar nicht arbeiten würde.
Der Mindestlohn müsste 9.52 € oder darüber betragen, damit es sich überhaupt lohnt morgens aufzustehen.
Kenne für beides Fälle aus meinem Umfeld, bzw. Familie und Bekanntenkreis.
 
Vom Prinzip her ist es egal viel man im Mindestlohn verdient, sobald der angehoben wird, werden die Steuern und auch die Preise für alles andere auch angehoben von unserer netten (Ironie) Bundesregierung.
Das ist die Katze die sich in den Schwanz beißt.

Und ich denke da ist was dran, maryanne.
Das Lohnnniveau sinkt immer mehr.
 
Der Euro entspricht inzwischen der DM. Man kann das gut an den Preisen im Supermarkt und an dem allgemeinen Mietanstieg sehen. Darum finde ich ein Mindestlohn von 15 Euro wäre angebracht.

Ich habe dieses Thema eröffnet, weil ich selbst betroffen bin. Ich arbeite für einen Subunternehmer, dieser stellt die Mitarbeiter einem großen Konzern zur Verfügung. Ich bekomme den Mindestlohn und stocke auf. Die Arbeit ist sehr sehr anstrengend. Und ich sehe es so: Sowohl das Subunternehmen als auch der Konzern sind nicht finanzkräftig genug die Arbeiter zu ernähren. Vater Staat muss noch mithelfen und so indirekt subventionieren.

Ich kann sie nicht ausstehen, die Absahner. Ob die im Topmanagement irgendwo sitzen oder sich Vermieter nennen. Topanwälte und breit grinsende Steuerberater sind mir ein Brechmittel.

Komisch, dabei fand ich Männer im schicken Anzug mal sexy...

Inzwischen möchte ich diese Lackaffen einfach nur noch auf den Bau schicken und sie mal für 2 Wochen (das würde schon reichen) als Gerüstbauer schaffen lassen. Danach würden sie eine andere Politik machen.
 
Der Euro entspricht inzwischen der DM. Man kann das gut an den Preisen im Supermarkt und an dem allgemeinen Mietanstieg sehen. Darum finde ich ein Mindestlohn von 15 Euro wäre angebracht.
Ja. Und die DM von 1999 entspricht 2 mal der DM von 1980. Das nennt man Inflation und wirds immer geben.
 
Die Inflation durch Euro-Einführung war aber unnatürlich. Hat jeder gemerkt, der zwischen 1995 und 2005 Geld in die Hand nahm, wie fix sich Euro an frühere DM-Werte anpaßte. Die früheren 50-Pfennig-Läden waren sehr schnell 55-Cent-Läden, bei exakt gleichem Angebot, wo früher das Schnitzel 6,90 DM kostete, war es bald 6,90 Euro teuer, und Streifenfahrscheine kosteten vorher 10 DM und bald danach 10 Euro. Länderübergreifend gibt es den berühmten Big Mac-Index, und dort sind die Preise bis heute sogar aufs Vierfache geklettert, also diese unnatürliche Verdoppelung von DM auf Euro + eine noch mal so hohe Inflation.
Das ganze war einfach ein psychologischer Effekt, den man hätte voraussehen können, die Deutschen waren einfach daran gewöhnt in fixen Zahlen zu rechnen, eins ist eins, egal ob DM oder Euro, egal ob ein Euro in Wahrheit doppelt so viel wert ist wie eine DM.
Den gleichen psychologischen Effekt täte es übrigens wieder geben bei Einführung eines BGE, bei dem der Staat den Leuten quasi pro Monat 500 oder mehr Euro "schenken" müßte, wie es sich wirtschaftlich unbeleckte Dummköpfe gerne vorstellen, diese 500 "mehr" wären binnen kürzester Zeit nichts mehr wert mit der Folge einer allgemeinen (unbewußten) Preissteigerung, müßten aber trotzdem durch Streichung zahlreicher Leistungen bezahlt werden.
 
Der Euro ist für die Wirtschaftskraft der südlichen Eu Länder über- und für Deutschland unterbewertet.
Das führt zum Niedergang der Wirtschaft in Südeuropa und zu hervorragenden Exportenwerten in Deutschland.

Desweiteren sinkt das Privatvermögen in Deutschland, der Deutsche hat im Vergleich mit den anderen EU Ländern im Schnitt eines der geringsten Privatvermögen. So viel zu der Behauptung man würde vom Euro und Export profitieren.

Da das Geld immer weniger realen Wert hat, siehe die Inflation die die EZB betreibt, verschenkt Deutschland inzwischen praktisch seine Waren.
 
Ja. Und die DM von 1999 entspricht 2 mal der DM von 1980. Das nennt man Inflation und wirds immer geben.

Warum? - ich antworte selbst: weil die Gier der Menschen überhand nimmt. Offiziell heißt das noch etwas beschönigend Gewinnmaximierung bzw. Gewinnmitnahme - oder eben Inflation. Real betrachtet ist es bereits Betrug. Was lehrt uns das? - ich antworte wieder selbst: Betrug ist staatstragendes Element.
Wir leben tats. in einer Zweiklassengesellschaft. Du gehörst entweder zu den Betrogenen - oder zu den Betrügern.

Viele Grüße
 
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