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Zwangsstörung - möchte zurück zu ehemaligen Arbeitgeber

Offtopic:
Diese Meinung finde ich schwierig zu ertragen, denn im Endeffekt sagst du, dass ein bisschen Missbrauch ja so in Ordnung sein sollte, dass man da nicht aufschreit. Das geht meiner Meinung nach gar nicht. Diese Frau hat ihre Missbilligung gezeigt und mehr braucht man nicht zu wissen.

Dein Argument geht sogar in die Richtung, dass auch Frauen in kurzen Röcken und knappen Kleidern selbst schuld seien, wenn man sie sexuell belästigt. So verstehe ich zumindest deine Aussage, dass die Dame ja ihre Kontaktdaten selbst herausgegeben hat und den Kontakt privat forciert hat, weshalb sie ja akzeptieren sollte, wenn er sie über diese Kanäle kontaktiert.

Diese Sichtweise geht für mich gar nicht!

Ich habe nicht gesagt, dass Missbrauch in Ordnung ist. Allerdings fühl ich mich durch diese Aussage als Sündenbock missbraucht. 😉
 
Ich hab dazu eine andere Meinung, ich finde einfach, es wird heute zu viel aufgeschrien. Das ist jetzt etwas am Thema vorbei, aber sieh dir mal alte Unterhaltungssendungen an, wo bspw. Roy Black auftrat oder so....Wie der ein kleines Mädchen auf den Arm nimmt, da würde heute jeder gleich losschreien....Für mich wird heute einfach zu schnell die Missbrauchskeule geschwungen....Lass mir halt meine Meinung, ich lass ja jedem seine. 😉

Wenn du meinst, dass ein Arbeitgeber einfach so abmahnt und kündigt, bist du genauso beratungsresistent.

Was hat das Beispiel mit dem te zu tun? Richtig, nichts.
 
Wenn du meinst, dass ein Arbeitgeber einfach so abmahnt und kündigt, bist du genauso beratungsresistent.

Was hat das Beispiel mit dem te zu tun? Richtig, nichts.
Welchen Anlass gibt es, mich aufgrund einer Meinung, die ich vertrete, als beratungsresistent zu bezeichnen? Was denn DAS Mit dem TE zu tun. Auch nichts. Du kennst mich doch gar nicht. 🙂
 
Welchen Anlass gibt es, mich aufgrund einer Meinung, die ich vertrete, als beratungsresistent zu bezeichnen? Was denn DAS Mit dem TE zu tun. Auch nichts. Du kennst mich doch gar nicht. 🙂

Das ist meine letzte Antwort an dich: du hast dir nicht mal die Mühe gemacht, alles zu lesen.

Aber du findest das stalking einfach mal nicht so schlimm. Die Frau soll sich nicht so haben.

Das hat mit "andere Meinung" nichts mehr zu tun.
 
Das ist meine letzte Antwort an dich: du hast dir nicht mal die Mühe gemacht, alles zu lesen.

Aber du findest das stalking einfach mal nicht so schlimm. Die Frau soll sich nicht so haben.

Das hat mit "andere Meinung" nichts mehr zu tun.
Das ist auch meine letzte Aussage hier. Also an alle, die mich jetzt hassen mögen: Ich werde nicht mehr antworten. Für mich ist Stalking/Missbrauch usw. ein großes Wort. Mich hat aus meiner Sicht jedenfalls NICHT jeder Mann gestalkt, der es mal nicht sofort eingesehen hat, dass ich oder sonstwer evtl. nichts mehr von ihm will. Egal, wo man sich getroffen und private Daten ausgetauscht hat. Mich deswegen als Missbrauchstoliererin zu beschimpfen, wird dem TE nicht helfen, da bin ich ganz bei euch. Schreiben werd ich aber auch nicht mehr, also sparts euch. 🙂

Helft dem guten Mann doch lieber und lasst mich. 😀
 
Sie haben gesagt, du könntest dich später wieder bewerben, weil sie a) höflich sein wollten, b) darüber wohl nicht lange diskutieren wollten und c) dich ohnehin nicht am Einreichen einer weiteren Bewerbung hindern können, so sie ihr Bewerbungssystem nicht umbauen, um deine Bewerbungen von vorneherein nicht zu akzeptieren. Ehe sie ewig mit dir diskutieren und/oder ihr System umbauen müssen, sagten sie dir einfach was du hören wolltest und werfen die Bewerbung halt direkt in den Papierkorb / antworten mit Standardabsage.

Du wirst dort einen entsprechenden Vermerk in der Personalakte haben. Jede Firma, in der sich jemand bewirbt, der schon mal dort gearbeitet hat, wird erst mal in besagter Akte nachschauen. Um zu sehen, ob das jemand Gutes war, der die Firma wechselte und den man gern behalten hätte und bei dem man sich über eine Rückkehr freut oder ob dieser jemand - wie in deinem Fall - von der Firma selbst gekündigt wurde, man also froh war, ihn los zu sein. Unabhängig davon, ob der Vorwurf der Belästigung damals angemessen war oder nicht, sieht jeder Personaler sofort, dass du jemand bist, um dessen Weggang man nicht getrauert hat.

Je nachdem wie groß die Geschichte damals wirklich war, ist dein Name den Personalern nach einem halben Jahr sogar noch gut in Erinnerung und sie werfen die Bewerbung weg sobald sie nur deinen Namen lesen.

Wenn überhaupt würde ich mich frühestens nach 2 Jahren dort wieder bewerben. Bei allem anderen ist es ohnehin von vorneherein unglaubwürdig, dass du dich dauerhaft geändert hast. Das würden sie dir vielleicht in ein paar Jahren glauben, jetzt aber gewiss nicht.
 
Teil 1 da meine Antworts scheinbar zu lang ist:

Ich muss hier mal eines loswerden,dass mir auch schon in einigen anderen Posts aufgefallen ist, seitens der Kommentatoren: ich verstehe nicht wieso man bei Ratschlägen und Hilfestellungen derart verurteilend auftreten muss und wieso man meint andere immer nur bewerten zu dürfen! Dass ich diese Meinung hier gerade abgebe ist daher auch ebenfalls nicht als Bewertung zu betrachten,denn der Hintergrund ist folgender:

Menschen sind unterschiedlich! Das Verständnis von dem was Gesellschaft ist und Vielfalt scheinen einigen abhanden gekommen zu sein. Ich würde gerne mal erfahren was eure Definitionen von "Hilfestellung" und "Gesellschaft" sind...

Denn erst seit Corona fällt mir auf dass genau dass in sämtlichen Beiträgen vorliegt.

Man wird mit jeder neuen Perspektive die man einnimmt zu anderen Schlussfolgerungen gelangen! Dabei sollte man aber nicht versäumen die Perspektive des Fragenden einzunehmen der sich die ganze Mühe macht sein Verhalten ja zu reflektieren und das ganze auch noch niederzuschreiben!

So, nun aber zur eigentlichen Frage:

Ich beurteile deinen Sachverhalt teils intuitiv, da für mich sehr vieles zwischen den Zeilen steckt:
Die Unsicherheit und Zweifel die du berichtest kenne ich gut. Das ist ein ewiges Gedankenkarussel dass sich nicht so leicht unter Kontrolle bringen lässt. Dabei ist es fast egal ob du deine Gefühle zeigst oder sie für dich behälst. Das Leid ist fast dasselbe, nur das du bei ersterem noch einen äußeren Spiegeleffekt erfährst.

Allerdings würde ich besonders wenn du es selbst realisiert hast als Erkenntnis nutzen hier mit aktiver Arbeit anzusetzen. Dass dich dieser Satz mit dem "lohnenswert" So berührt hast Verstehe ich total, denn er hat selbst mich als fremden Leser berührt. Sowas bleibt natürlich hängen.

Ich kann dir aber sagen du 'musst' dir über das Phänomen das dabei am Wirken ist klar werden: denn nicht die Person die das aussprach berührte dich, es war dein eigener Glaube zu denken es würde sich niemand für dich interessieren. Natürlich meldet sich dein Selbstbewusstsein und wirft den Anker aus. Für mich eine vollkommen nachvollziehbare Reaktion!

Wie sich die Situation dann im weiteren Verlauf entwickelt hat ist unglücklich verlaufen aber ganz anderen Problemen geschuldet: Missverständnissen und konträren Persönlichkeiten!

Mich stört sehr das man immer gleich seinen Senf abgibt ohne zu differenzieren welche Persönlichkeiten dabei involviert sind (diese Äußerung bezieht sich wieder auf Kommentare zu deinen Post). Denn aus meiner Sicht sind sich laut deiner Schilderung zwei Menschen begegnet die anders funktionieren aber in einigen Punkten sogar Harmonie.

Die Gründe von besagter Person scheinen mir völlig andere als die Gründe die dein Arbeitgeber vorgebracht hat. Sie scheinen mir sogar fürsorglich, auch wenn wir das alle als Betroffene niemals so sehen und erkennen.

Jetzt schreibe ich dir noch auf wie ich das ganze aus Perspektive empfinde wnen ich mich in euch beide hineinversetzen bzw. In alle benannten Parteien,gehe dabei aber abstrakter drauf ein:

Teil 2 folgt sogleich
 
Fortsetzung (Teil 2):

Zunächst möchte ich sagen dass ich den Eindruck habe du hängst dich zu sehr an der Diagnose auf. Ich kenne mich mit dem Krankheitsbild nicht so gut aus, kann aber wie gesagt viele deiner Gedanken verstehen und sie auch in meinem Leben erkennen. Der Umgang mit diesen macht für mich eine Krankheit aus, denn Menschen sind zu verschieden und Namen sollten dafür genutzt werden sich Problemlösen zu orientieren und nicht einander in Schubladen zu stecken.

Ich nehme es vom Gefühl so wahr dass sie sich leicht überfahren gefühlt hat. Um ehrlich zu bleiben muss man dazu sagen dass du es selbst verursacht hast. Das weißt du ja auch - und deshalb gehr es dir damit so schlecht! Du kannst dir das selber nicht verzeihen, hier sitzt für mich der Knackpunkt. Dann wurde die Situation geschürt weil du intuitiv neben der positiven Aussage noch einen Menschen mit ehrlichen Interesse an dir gespürt hast. Das lässt einen nicht so schnell vergessen, es ist total menschlich dass du dich anders verhält als normalerweise. Ich würde diese Reaktion nicht mal als unglücklich und störend bewerten,nur als riesengroße Kette unglücklicher Umstände gepaart mit nem riesen Missverständnis in das du dich weiter verhakt hast und es weiterhin tust. Dir fällt das abschalten schwer und deine Problemreflektion solltest du mehr in der praktischen Umsetzung nutzen (das ist mein Rat!)

Um die Frage wegen der Arbeitsstelle zu beantworten müsste man natürlich mehr Faktoren einbeziehen. Ich denke niemand kann das gewinnbringend für dich beurteilen. Eine fremde Meinung wäre nur sinnvoll wenn du die Frage umformulierst in: "Glaubt ihr ich blamiere mich oder welche Chancen wären darin zu entdecken wenn ich mich nochmals unter gelaufener Situation bewerbe?" - Also auch hier gilt:wir stellen die FALSCHEN Fragen!!

Denn welche Antworten erwarten wir denn? Wir sind so von konträren Reaktionsmustern eingenommen das sich (so meine Behauptung) fast jeder moderne Mensch anmaßt in seine Kommunikation gleich mit einzubeziehen was der andere meint. Dadurch bauen wir natürlich auf falschen Ansätzen auf. Es ist super wichtig sich zu fragen was andere meinen, man spart Zeit und gibt sich gegenseitig eine nettere Gespröchsqualität. Dafür muss man aber auch wissen ob man richtig liegt oder doe Annahmen für die eigenen Fragen vorher klar machen: á la , "Schätzt ihr es auch so ein dass...weil..oder denkt ihr es könnten andere Gründe vorliegen?" Der offene Ausgang am Ende ist wichtig um an die Erkenntnis zu gelangen zu der dich deine Frage eigentlich aufruft. Also mit dem halben Satz wäre es nur negative Bestätigungshascherei, falls Du weißt was ich damit sagen möchte...

Teil 3 folgt auch noch
 
Und hier hoffentlich in einem Stück - Teil 3

Das ist jetzt ungewollt belehrend ausgeufert, sollte es garnicht werden aber ich denke dass es dir wirklich weiterhelfen kann.

Und zu deinen konkreten Fragen möchte ich noch sagen: es klingt für mich so dass der Arbeitgeber über die Situation Bescheid wusste, aber auch dass sie dachte dir damit zu helfen. Ich mache oft die Erfahrung das Menschen ihre Gefühle schlucken..die Folgen davon erkennt man z. B. ganz gut im Umgang mit der Pandemie. Wenn ein Mensch weint vermuten viele eine Schuld der eigenen Person bzw. fühlen sie sich auch ohne diese zum Handeln ermuntert. Ich denke deine rechtfertigenden Äußerungen haben sie überfordert oder ausgelöst dass sie dir helfen wollte und du ihr zwar nicht mit Worten (aber durch das stetige Korrigieren und Erklären deiner Handlungen) das Gefühl gegeben hast sie hätte an alledem eine Verantwortung. Wir sagen oft dich trifft keine Schuld? Wieviele davon meinen es anders? Ich denke dass sie seriös handeln wollte, das entnehme ich auch der Formulierung ihrer Bitte.

Im Bezug auf Deinen Arbeitgeber schätze ich die Situation anders ein: an ihn wurde etwas 'Negatives' über einen neuen Mitarbeiter herangetragen. Mit seinem Verhalten als Führungskraft hat er die Pflicht auch für ein gutes Arbeirsklima unter den Kollegen zu sorgen. Er hat gleichzeitig die Pflicht auch für dich (ebenfalls natürlich für alle untergebenen Mitarbeiter) die Fürsorge zu tragen. Auch wenn in jeder Entscheidung eine persönliche Note steckt die immer unterbewusst mitwirkt, wird er rational entschieden haben,denn es ist sein Job und damit seine Verantwortung das alles läuft. Der fehlende Dialog in dieser Situation hat meines Erachtens zur Kündigung geführt, auch hätte man der Kündigung etwas beifügen können. Das Problem sehe ich darin dass du von deiner Diagnose berichtet hast. Eine Information die sie weitergegeben haben wird. Er wird seine Entscheidung darauf ausgerichtet haben weil er dazu verpflichtet ist sobald er Kenntnis darüber hat. Warum hast du nicht klargestellt dass es sich außerhalb der Arbeitszeit zugetragen hat und auf der Arbeit lediglich eine Reaktion in geringem Rahmen war und du darauf achtest das es nicht wieder vorkommt? Oder hattet ihr während der Arbeit getextet? Das hab ich jetzt nicht mehr im Kopf

Unabhängig von alledem ist dir glaube ich am weitesten geholfen wenn du dich darin übst (und damit meine ich wirklich aktive Übungseinheitrn) Job und privat strikt zu trennen. Es hat seinen Sinn das es diese unausgesprochene Regel gibt..denn alle Menschen sind fühlende Lebewesen. Diese Sichtweise fehlt mir auch ein bisschen in deiner Ausführung zu deinen Äußerungen ihr gegenüber. Ich sehe darin keine ehrliche Anteilnahme zum Ereigniszeitpunkt. Es wirkt als hätte der Zweifel am Wahrnehmen durch andere die Oberhand die aufgrund deiner charalterzüge unvorteilhafte Form im Verhältnis zu herrschenden Regeln einnimmt. Also bleiben am Schluss ergänzt um die bereits genannten 5 Ratschläge für dich übrig:

1. Arbeite an deinem persönlichen Wertempfinden dir selbst gegenüber
2.übe dich in der Verhaltensdeutung anderer Menschen
3.lerne dich sachlich auszudrücken in dem was du WIRKLICH mitteilen möchtest und verlagere alles Emotionale in einem Raum mit Freizeitbezug (das kann im größten Notfall auch die Arbeitspause zum Kaffee trinken sein,falls du sowas magst)
4. Schiebe nicht alles in die Schublade Diagnose. Freu dich über den Kompass der dir damit gegeben wurde aber nimm nicht alles davon an und erstrecht nicht als Rechtfertigung für eigenes Fehlverhalten

Für mich fühlt es sich ein bisschen so an als ob du es auch garnicht so tief als solches empfindest, sondern weitgehend dein Denken davon bestimmt ist. Das ist ein himmelweiter Unterschied und ein riesengroßer Vorsprung wenn ich damit richtig liege..

5. Arbeite vergangene Erfahrungen nur soweit auf dass sie dir Frieden verschaffen und lerne dich auf Niederlagen vorzubereiten wenn diese sich als wahrscheinlich ankündigen. Denn mit Kritik ordentlich umgehen und daraus noch einen Nutzen zu ziehen - DAS und nur das ist echt Kommunikation und Bereicherung im Zusammenleben mit anderen Wesen.

Und zuletzt noch als ultimativer Hinweis ebenfalls aus eigener Weisheit gegraben 😛 Arbeite NIEMALS gegen deine eigene Persönlichkeit sondern stets mit ihr!!

Ps: Ob du dich nochmals bewerben solltest entscheide allein! Aber mache das mit dir aus und stell dich auf alles ein 🙂 das kann ich mit guten Gewissen empfehlen
 

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