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Zwangshandlungen

Amarna

Mitglied
Natürlich hat man das Licht im Keller ausgeschaltet; natürlich hat man den Briefkasten neben der Haustür wieder verschlossen; natürlich hat man die Wohnungstür abends abgeschlossen; natürlich hat man das amtliche Schreiben vor dem Verschließen des Umschlags unterschrieben; ... usw. --> ad infinitum.

ABER:
Man geht noch einmal in den Keller, um nachzusehen.
Man kontrolliert noch einmal den Briefkasten und die Wohnungstür.
Und man öffnet noch einmal jenen Umschlag.

Man nervt sich selber ...


Zwangshandlungen:
Ich halte sie für einen Angst-Faktor.

Könnte man so etwas in den Griff bekommen?
Und wenn - wie?
 
Ich habe aus den meisten aufkeimenden Zwängen ein (Zufriedenheits-) Ritual gemacht. Ich trage immer einen kleinen Block, nebst Stift, bei mir in der Hosentasche und mache mir vorsorglich eine Notiz.

Herd---aus...abhaken
Tür---zu---abhaken
Bügeleisen----im Schrank---abhaken
Briefkasten---zu----abhaken

etc.

Da ich eigentlich ziemlich faul bin, erspare ich mir dadurch soviel extra Wege wie möglich. Das werte ich positiv und es geht mir gut damit.
 
Hallo,

ich habe letztens einen Bericht im Fernsehen
gesehen. Nach vollführter Handlung soll man in
die Hände klatschen. Daran erinnert man sich immer.
So halte ich es jetzt.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

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