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Zwangseinweisung wegen Suizid drohte - wurde abgewendet - aber, was nun?

HilfsEngelchen

Neues Mitglied
Meine Freundin leidet in den vergangen Wochen zunehmend und depressiven Tiefs. Die hat sie schon seit Ihrer Pubertät (mit Ritzen). Diese gipfelten letzte Woche in einem abgebrochenen Suizid. Es sollte Auto gegen Baum werden - daher kein Versuch, sondern Abbruch nach Telefonat mit mir. Daraufhin waren wir Mittwoch in der LWL in DO. Eine Katastrophe. Obwohl freiwillig wurde und von der zickigen und unsensiblen Ärztin (Zitat" Da war Ihre Mutter aber auch zu gar nichts zu gebrauchen") eine Zwangseinweisung angedroht, wenn sie nicht freiwillig kommt. Das konnten wir noch abwenden. Das Thema stationäre Therapie ist damit "verbrannt". Antidepressiva kommen aus ihrer Sicht auch nicht in betracht, weil diese zur Gewichtszunahme füren - eines der Mit-Auslöser der Depression und zugleich Dreh- und Angelpunkt Ihres Lebens. Diese ist aber nur äußeres Anzeichen einer unfassbaren Familiengeschichte.

Ich bin allerdings nun ratlos - ich weiß nicht, was ich tun soll. Jedes mal, wenn ich das Haus verlasse, habe ich Angst, sie das letzte mal zu sehen - wahrschenlich übertrieben, aber es ist so. Seit einer Woche schlafe ich fast nicht mehr. Und ich sehe keine Richtung!

Wer hat einen guten Rat?
 

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Burbacher

Aktives Mitglied
Hallo Engelchen,

dein Bericht weckt mein Interesse. Wie hier berichtet, war ich drei Monate in der LWL-Klinik in Dortmund. Mir wurde wirklich geholfen. Kann ich nicht anders sagen.
Bei der Ärztin aber habe ich eine konkrete Ahnung. Ich denke, die Dame fällt schon auf den ersten Blick auf. Hat sie auch einen etwas unaussprechlichen Namen?

Du magst keine Privatnachrichten. Vielleicht meldest Du dich ja bei mir.

Gruß

Burbacher
 

Burbacher

Aktives Mitglied
Nochmals ich.

Bei mir waren die Voraussetzungen ja in gewisser Weise vergleichbar. Freunde, Mitbewohner hatten die Polizei informiert. Dann lief alles fast automatisch. Auf der Wache erschien ein Psychiater. Er schlug mir vor, mich freiwillig einweisen zu lassen, weil sonst ein richterlicher Beschluss notwendig sei. Damit gelte ich dann aber als zwangseingewiesen und könne die Klinik nur noch mit richterlicher Zustimmung verlassen.
Ich stimmte also zu und landete innerhalb einer Stunde in der Klinik, was absolut richtig und gut war. Langer Rede kurzer Sinn: Sollte sich die Situation deiner Freundin nicht ändern und wieder eine konkrete Gefährdung bestehen, einfach die Polizei informieren.
Die handelt dann. Muss sie.

Gruß

Burbacher
 

HilfsEngelchen

Neues Mitglied
@Burbacher

Bin ja neu hier und darf noch keine PNs schreiben. Nein, der Name war nicht unaussprechlich, sondern klar deutsch - und hatte etwas mit der Aeronautik zu tun ;)

@alle
Ich fürchte ja, dass es ein Fahelr war, sonst wäre ich nicht hier - aber, ich konnte es nicht leisten. Drinnen hatte ich ihre Zusage am nächsten Tag wiederzukommen ja auch noch geglaubt. Aber dann waren wir draussen - und was sollte ich machen? Sie an den Haaren reinschleifen?
 

MarioL

Mitglied
Das nächste Mal die Verweigerung nicht zu unterstützen.

Deine Freundin schmarotzt und zwar an Dir. Sie hat die Sicherheit, dass Du sie aufpäppelst, wenns mal wieder kurz vor knapp ist. Da sind Suizidgedanken doch gleich nicht mehr so schlimm. Sie hat jemanden, der sie auffängt und ihr all die Ausflüchte abkauft, warum sie immer noch nicht an sich arbeiten will.

Ist doch nicht schlecht, ich würde da auch nichts ändern wollen.
 

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