Hallo,
wenn ihr meine anderen Threads kennt, wisst ihr vielleicht, dass ich seit fast zweieinhalb Jahren sehr destruktiv unterwegs bin. Treffe bewusst falsche Entscheidungen, die mir (und leider teilweise auch anderen) schaden. Dabei verletze ich mich physisch meist nicht im klassischen Sinne, sondern durch falsches/kein Essen, stundenlanges Rumliegen/Masturbieren. Ansonsten kümmere ich mich kaum um mein Studium, verschwende Geld und lasse Beziehungen schleifen/sage Verabredungen ab, verschwende Zeit und Ressorcen. Der Grund ist tatsächlich: Ich tue genau das, was ich am wenigsten möchte.
Im Sommer vor zwei Jahren war ich sehr überfordert und habe Fehlentscheidungen getroffen und fand mich selbst so komisch und furchtbar (dabei habe ich zu dem Zeitpunkt gar nichts soo Schlimmes getan), dass ich irgendwann dachte: Ok, dann mache ich dich eben jetzt mit Absicht kaputt. Ich vermute, dass das ein Versuch war, wieder Kontrolle zu gewinnen- wenn ich Sachen schon nicht richtig machen konnte, dann eben mit Absicht falsch- davor hatte ich nämlich das Gefühl, dass ich nichts steuern kann und alles immer so kommt, wie ich es nicht möchte bzw. dass ich mich nicht wirklich steuern konnte.
Ich hatte so eine Phase schon mal vor 10 Jahren, die aber nach ca. 2-3 Monaten vorbei war und dann habe ich mich wieder sehr bemüht, erstmal meinen Körper und dann auch mein Leben wieder unter Kontrolle zu bringen. Habe dann auch Therapie gemacht, aber irgendwie wurde das nie so richtig aufgearbeitet.
Tja, aber irgendwie hat sich das verselbstständigt und ich habe immer krassere Sachen gemacht, bin dann geschockt von mir selbst und denke dann, dass ich mein eigentlich ganz gutes, privilegiertes Leben nicht verdiene. Selbstmordgedanken kommen, aber eigentlich traue ich mich nicht und dann mache ich irgendwie doch so weiter...
Ich war jetzt mal bei meiner alten Therapeutin, aber die hat keine freien Plätze momentan und ich weiß auch nicht, ob die Therapieform die richtige ist, meine Langzeittherapie bei ihr hat ja anscheinend auch nicht so viel gebracht.
Verdrängung, Selbsthass, hohe Ansprüche, Fokus auf Negatives und Vergangenes ziehen sich leider schon durch mein ganzes Leben.
Ich weiß nicht, ob irgendjemand das nachvollziehen kann oder ganz eventuell sogar mal etwas ähnliches erlebt hat. Bitte nicht zu vernichtende Kritik, ich weiß, dass das total bescheuert und falsch ist. Ich weiß auch, dass es noch nicht zu spät ist, was zu ändern, irgendwie brauche ich ein anderes Mindset. Ich lese sehr viel darüber (Dankbarkeit, Ziele, radikale Akzeptanz), aber es fällt mir sehr schwer...
Irgendwie muss ich wieder Selbstachtung aufbauen. Ist nur sehr schwer...
wenn ihr meine anderen Threads kennt, wisst ihr vielleicht, dass ich seit fast zweieinhalb Jahren sehr destruktiv unterwegs bin. Treffe bewusst falsche Entscheidungen, die mir (und leider teilweise auch anderen) schaden. Dabei verletze ich mich physisch meist nicht im klassischen Sinne, sondern durch falsches/kein Essen, stundenlanges Rumliegen/Masturbieren. Ansonsten kümmere ich mich kaum um mein Studium, verschwende Geld und lasse Beziehungen schleifen/sage Verabredungen ab, verschwende Zeit und Ressorcen. Der Grund ist tatsächlich: Ich tue genau das, was ich am wenigsten möchte.
Im Sommer vor zwei Jahren war ich sehr überfordert und habe Fehlentscheidungen getroffen und fand mich selbst so komisch und furchtbar (dabei habe ich zu dem Zeitpunkt gar nichts soo Schlimmes getan), dass ich irgendwann dachte: Ok, dann mache ich dich eben jetzt mit Absicht kaputt. Ich vermute, dass das ein Versuch war, wieder Kontrolle zu gewinnen- wenn ich Sachen schon nicht richtig machen konnte, dann eben mit Absicht falsch- davor hatte ich nämlich das Gefühl, dass ich nichts steuern kann und alles immer so kommt, wie ich es nicht möchte bzw. dass ich mich nicht wirklich steuern konnte.
Ich hatte so eine Phase schon mal vor 10 Jahren, die aber nach ca. 2-3 Monaten vorbei war und dann habe ich mich wieder sehr bemüht, erstmal meinen Körper und dann auch mein Leben wieder unter Kontrolle zu bringen. Habe dann auch Therapie gemacht, aber irgendwie wurde das nie so richtig aufgearbeitet.
Tja, aber irgendwie hat sich das verselbstständigt und ich habe immer krassere Sachen gemacht, bin dann geschockt von mir selbst und denke dann, dass ich mein eigentlich ganz gutes, privilegiertes Leben nicht verdiene. Selbstmordgedanken kommen, aber eigentlich traue ich mich nicht und dann mache ich irgendwie doch so weiter...
Ich war jetzt mal bei meiner alten Therapeutin, aber die hat keine freien Plätze momentan und ich weiß auch nicht, ob die Therapieform die richtige ist, meine Langzeittherapie bei ihr hat ja anscheinend auch nicht so viel gebracht.
Verdrängung, Selbsthass, hohe Ansprüche, Fokus auf Negatives und Vergangenes ziehen sich leider schon durch mein ganzes Leben.
Ich weiß nicht, ob irgendjemand das nachvollziehen kann oder ganz eventuell sogar mal etwas ähnliches erlebt hat. Bitte nicht zu vernichtende Kritik, ich weiß, dass das total bescheuert und falsch ist. Ich weiß auch, dass es noch nicht zu spät ist, was zu ändern, irgendwie brauche ich ein anderes Mindset. Ich lese sehr viel darüber (Dankbarkeit, Ziele, radikale Akzeptanz), aber es fällt mir sehr schwer...
Irgendwie muss ich wieder Selbstachtung aufbauen. Ist nur sehr schwer...